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Scheibengenerator- Planung, Bemaßung, Aufbau



soderica offline
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Betreff: War schon mal da  -  Gepostet: 07.07.2009 - 15:02 Uhr  -  
Hallo Windfuchs
Dieser Umbau wurde hier schon einige male behandelt, besonders " Generator " weiss hier einiges zu diesem Thema.

Zu Deiner Frage welche Leistungswertew da erzielt werden, fehlen einige Angaben.

3 Magnete, mhhh, so wie ich informiert bin, muss es sich immer um eine gerade Anzahl von Magneten handeln, also 2, 4, 6, 8 usw. funktioniert somit schon mal nicht.

Das mit der schräg eingefrästen Nut, ist ok, aber da Bedarf es schon einiges, um dies genau zu berrechnen und so einfach wie Du das denkst, geht das ja auch wieder nicht. Nicht jeder kann eine Fräsmaschine sein Eigen nennen und nicht jeder wird in der Lage sein, die Nuten so zu Fräsen, dass sie auch zehntelmillimeter genau stimmen. Hab selber mal versucht so was zu bauen, hat aber nicht geklappt, gebe zu, dass ich da schlammpig gearbeitet habe, 3 Zentel Abweichung haben sich eingeschlichen und der Versatz war über den gesamten Rotor zu erkennen.

Magnete, die kosten auch hier was und sollten entsprechende Radien haben, wenn Du wenig Luftspalt willst. Solche Dinger kosten extra viel.

ohne Rastmoment bleibt Dir nur ein eisenloser Geni als Alternative ( oder die speziell teuren Geräte wo ein Selbstbau fast nicht möglich ist )

Umwickeln? Wenn Du das vor hast, und diese Arbeit noch nie erledigt hast, dann versuchs mal.

Bestehende Wicklungen entfernen, neu isolieren, neu bewickeln ( ohne die Drähte zu beschädigen ), Wicklungen tränken usw. viel Spass dabei. Ich weiss von was ich rede, habe dass zig male schon gemacht.

Ein PMG wie jetzt in aller Munde ( siehe Menelaos seine Konstruktion )ist da schon viel einfacher zu bauen und schlussendlich auch nicht viel teurer. Schmort da mal eine Wicklung ab, kann man diese viel leichter ersetzen als in einem Stator, wo alle Wicklungen sich überlagern.

Denke also, die Idee ist nicht wirklich kostengünstig und denke auch mal an die Blutigen Finger, die Du da bekomst beim Wickeln des Stators, aber, wie immer Uebung macht den Meister und Spass am werkeln mus da schon Voraussetzung sein.

Gruss Bruno
es geht immer, wenn man(n) will
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Menelaos offline
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Betreff: Re: Scheibengenerator- Planung, Bemaßung, Aufbau  -  Gepostet: 07.07.2009 - 15:54 Uhr  -  
Ich kann Soderica da nur zustimmen. Meine Werzeugausstattung passt in eine (große) Werkzeugkiste. Drehbank oder ähnliches sind noch Träume die sich in einer 35 Quadratmeterwohnung nicht realisieren lassen.
Schon vor einem Jahr spielte ich mit dem Gedanken einen Scheibengenerator zu bauen und nun bin ich endlich dabei. Es ist recht aufwendig aber auch mit wenigen Mitteln gut machbar.
Die ausschlaggebenden Argumente für den Bau des Generators waren bei mir die folgenden:

1. Rastmomentfreiheit und damit leichter Anlauf
2. Personalisierung auf die bereits vorhandenen Repeller (denn wo findet man schon einen Generator der genau auf die restlichen Komponeten zugeschnitten ist im Handel...?
3. ein (hoffentlich) geringer Innenwiederstand, was gerade für 12 V Anwendungen von großer Bedeutung ist, da bei höheren Leistungen der WIrkungsgrad sonst deutlich in den Keller geht
4. wollte ich mir selbst beweisen dass ich es kann und theoretische und praktisch ermittelte Werte miteinander vergleichen um zu sehen wie nah es beieinander liegt.

Was genau ich mit dem fertigen Generator anstellen soll weiß ich noch nicht, betreiben kann ich ihn hier leider nicht. Warscheinlich stelle ich ihn nach Fertigstellung in die ecke und beginne ein neues Projekt ;-)...oder er landet bei ebay und findet einen Besitzer der ihn auch nutzen kann.

Morgen soll es nun daran gehen den Stator zu gießen. Noch habe ich jedoch noch nicht so ganz begriffen wie ich die einzelnen Spulen miteinander zu verschalten habe um ein "Dreieck" zu erhalten. Das sollte ich bis dahin irgendwie rausgefunden haben ;-)
Der Tip mit der Kompassnadel und zum bestimmen des Innenwiederstandes ist gut, so werde ich das wohl auch machen- Danke!
Ein Set von einem Liter Polyesterharz, 450er Matte und 100 ml Härter kamen heute punktlich mit der Post. Hat inklusive Versand 16 Euro gekostet- da kann man nicht meckern. Im Baumarkt gibts für das gleiche Geld 500 ml Harz...gesegnet sei Ebay

Wenn wir den Schweinkram hinter uns haben gibts wieder ein paar Bilder.

Max

PS. Die Räumlichkeit auf den Bildern ist übrigens nicht mein Wohnzimmer sondern der Frühstücksraum von Peters Pension. Da hat man viel Platz zum arbeiten und recht gutes Licht.
Gruß
Max
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Horst versteckt
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Betreff: Innenwiderstand  -  Gepostet: 07.07.2009 - 16:16 Uhr  -  
Hallo ihr Alle, Hallo Menelaos!

Hab dein Beitrag gelesen und fand deine Feststellung bezüglich des Innenwiderstandes recht interessant. Da ich momentan zumindest versuche ,die wichtigsten Faktoren in Hinblick auf einen guten Generator zum 12V Batterie laden,zu planen, frag ich jetzt einfach mal.
Da ich gerade mal versuche in die ganze Materie einen Blick zu bekommen, hab ich mich in dem Forum umgeschaut und keine wirkliche Antwort gefunden.
Du versuchst ja deinen Innenwiderstand des Generators möglichst klein (0,2 oder eben 0,3 Ohm) zu halten, da der Innenwiderstand einer Batterie ja ebenfalls sehr, sehr klein ist. Wenn diese beiden Innenwiderstände also gleich groß sind (möglichst)wird die größt möglichste Leistung vom Generator abgegeben.
Soweit habe ich das verstanden ich frage mich aber:
R = U/I
Wenn Ri, vom Generator, also 0,2 Ohm entspricht gibt dies ja das Verhältnis zwischen U und I an,
denn:
0,2 = U/I
bedeutet:
U müsste ein Fünftel von I sein. Heißt das I ist größer als U?
Für das Laden der Batterie müsste das ja bedeuten, dass bevor die 12V Ladespannung erreicht wird, schon ein viel höherer Ladestrom fließt, der aber nichts bringt.
Irgendwie versteh ich das nicht oder vielleicht versteh ich da was falsch, wäre auch gut.
Zumindest wäre es toll wenn mir das jemand erklären könnte.

Vielen Dank und frohes Schaffen,

der Horst
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seti2 versteckt
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Betreff: Re: Scheibengenerator- Planung, Bemaßung, Aufbau  -  Gepostet: 07.07.2009 - 17:11 Uhr  -  
Hi Horst,

ich versuchs mal zu erklären:

Der Innenwiderstand des Generators kommt erst zum "Einsatz" wenn die "Hürde" der Akkuspannung + Rückstromdiodenverlust überwunden ist. (z.B. Akku = 12,0V Diodenverlust = 1,0V "Hürdenspannung" = 13V)
Erst dann wirken Innenwiderstand des Generators und Innenwiderstand des Akkus, so wie angegeben.
Solange die " Hürdenspannung" nicht erreicht ist, hat der Akku einen Innenwiderstand von Unendlich, vom Generator aus gesehen, es kann also kein Strom fliessen.

Grüsse
Jürgen
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eddy offline
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Betreff: Wickeltechnik  -  Gepostet: 08.07.2009 - 05:43 Uhr  -  
Hallo Menelaos! hab bei sternen motoren irgendwo eine datei gefunden wie man eine spule wickelt so dass das ende nicht im inneren der spule sein ende hat so Spart man sich noch ein bischen platz und braucht nicht den draht von innen über den rest der spule nach ausenführen ist eigentlich ganz einfach wenn mans einmal gesehen hat.versuch morgen mal ein bild reinzustellen Vom Prinzip mann fängt in der mitte des drahtes an wenn man die komplette länge der spule hat und wickelt gegeneinander beide enden auf. so sind zum schluss beide enden am äuseren rand der spule.
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Menelaos offline
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Betreff: Re: Scheibengenerator- Planung, Bemaßung, Aufbau  -  Gepostet: 08.07.2009 - 10:13 Uhr  -  
Hallo Eddy!

Das wär ne feine Sache...Peters Generatorspulen müssen ja auch noch gewickelt werden.
Wir haben auch erst alles gewickelt und hinterher festgestellt dass der Anfangsdraht irgendwie noch wieder nach außen muss und damit "heilige" Höhe kostet. Vielleicht lässt sich das ja aber auch noch wieder etwas zusammenpressen, mal schauen- hinterher ist man schlauer ;-)
Aber stell doch die Dateil vielleicht mal hier als Anhang zum Download oder verline die Seite auf der du fündig wurdest.

Gruß
Max
Gruß
Max
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german mill offline
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Betreff: Re: Scheibengenerator- Planung, Bemaßung, Aufbau  -  Gepostet: 08.07.2009 - 16:24 Uhr  -  
Hallo Menelaos,
das Bildchen auf dieser Seite sollte Klarheit darüber bringen, wie man Stern bzw. Dreieck verschaltet. Da Du neun Spulen hast, gehören immer drei zu einer Phase. Lege Dir alle in einen Kreis/Deine Form und beginne mit irgendeiner, wo Du eine Eins in die Mitte schreibst. So alle 9 Spulen durchnumerieren. Den Anfang von Spule 1 legst Du nach außen, sozusagen der Anfang von Phase 1. Das Ende dieser Spule kommt jetzt an den Anfang von Spule 4 und wird verlötet. Das Ende von Spule 4 kommt auf den Anfang von Spule 7. Das Ende von Spule 7 führst Du wieder nach außen. Analog geht das jetzt mit Spule 2, 5 und 8 und zum Schluß mit Spule 3, 6 und 9. Damit hast Du erstmal alle Phasen verdrahtet. Jetzt kannst Du entscheiden, ob Du in Stern oder Dreieck verschalten willst. Ich gieße in die Spuleplatte immer einen alten Klemmblock von einem 3-Phasenmotor mit ein und lege dort alle 6 Spulenenden auf. So hast Du später immer die Option, entweder mit Stern oder Dreieck zu arbeiten.
P.S. Ich krieg hier einfach keinen Link oder ein Bild rein!

Gruß gm

[url=http://www.windstuffnow.com/main/3_phase_basics.htm/url]
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Menelaos offline
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Betreff: Re: Scheibengenerator- Planung, Bemaßung, Aufbau  -  Gepostet: 09.07.2009 - 01:30 Uhr  -  
Hallo zusammen!
Heute stand wie bereits angekündigt die Fertigung des Stators an, drum möchte ich nach getaner Arebit nun davon berichten.

Besten Dank an GM für die tolle Beschreibung, habe ich leider nicht mehr lesen können.
Bernd aus dem Cansteinforum hat mir das gestern Abend noch ausführlichst erklärt und ich habe es sogar verstanden....armer bernd- war nicht leicht für ihn ;-)

Nun ist es aber geschafft, der Stator ist fertig. Leider hatten wir uns mit der Menge des Harzes etwas verschätzt und es nicht für nötig gehalten den schon gekauften Quarzsand zum Strecken der Masse dann auch zu verwenden. EIn Fehler denn am Ende fehlten uns gut 200 ml so dass die obere Lage Glasfasermatte nicht mehr voll eingetränkt werden konnte aber ich denke das zieht von unten noch nach...wird schon passen. Gut warm ist die ganze Konstruktion geworden- es bindet also ordnungsgemäß ab.
In 3 bis 4 Tagen sollte alles ausgehärtet sein und dann wird das Paket geöffnet ;-)

Aber ich beginne am Anfang...
Die Bilder unten zeigen die einzelnen Bauschritte.

Wir haben damit angefangen, die genaue geplante Anordnung der Spulen auf unsere Grundplatte zu übertragen und die sie darauf entsprechend anzuordnen. Nachdem alles zurecht gerückt war, wurden sie mit Tape auf der Grundplatte fixiert damit beim Verschalten der Spulen nichts verrutschen kann.
Danach haben wir uns daran gemacht die Spulen miteinander im "Dreieck" zu verbinden. Das war nicht so ganz einfach für uns "Profielektroniker" ;-)
WIr haben Lüsterklemmen verwendet und den Lack an den Verbundstellen sauber abgekratzt- hat ewig gedauert. Die 3 Drähte die übrig bleiben sollten an der Stelle des Stators herausgeführt werden nahe welcher später auch die Haltebolzen angeschraubt werden, damit man die Kabel um diese herumgewickeln und einfach nach hinten führen kann. Dazu haben wir Gewindeschrauben verwendet die nun letztlich, halb eingegossen, aus dem Stator herausragen. An diese kann man dann beliebige Drähte leicht anschrauben.

Danach haben wir aus 8mm Sperrholz die eigentliche Gussschablone ausgeschnitten. Diese ist somit knapp 1,5 bis 2 mm flacher als die nach dem Wickeln etwas aufgegangenen Spulen, so dass später beim Gießen gut Druck auf diese ausgeübt werden kann um die Spulenpakete wieder etwas komprimieren und den Stator damit flach halten zu können.

Diese Gussform haben wir probehalber auf die Grundplatte geschraubt auf der sich noch die Spulen befanden.
Um die Spulen auf einem gleichmäßigen Radius ausrichten zu können, haben wir eine Pappscheibe mit den entsprechenden Maßen ausgeschnitten die genau an die Inneseite der "inneren" Spulenschenkel gelegt wird. Somit kann man später wenns beim Arbeiten mit Harz schnell gehen muss die Spulen fix sauber ausrichten. Nochmals wurden nun die seitlichen Abstände kontrolliert und dann die Spulen von der Grundplatte gelöst und auf einer weiteren Sperrholzplatte abgelegt von der aus sie später einfach in die Form rutschen können (was auch klappte) um sie dann nur noch leicht ausrichten zu müssen.
Im weiteren Verlauf des Nachmittags haben wir dann die Glasfasermatte in Form geschnitten und Grund- und Deckplatte sowie beideitig auch die Gussschablone und das " Mittellochholz" kräftig mit Fett eingeschmiert welches uns als Trennmittel diente. Danach wurde die Form dann auf der Grundplatte mit 6 Spackschrauben die komplett im Holz versenkt wurden befestigt.

Anschließend wurde das Polyesterharz angerührt und eine etwa 1mm starke schicht gleichmäßig in die Form gepinselt. Darauf legten wir dann die Erste Lage Glasfasermatte und oben drauf wieder großzügig Harz. Dann "kippten" wir die Spulen in die Form und konnten sie dank unserer Ausrichtungsscheibe aus Pappe schnell so zurechtrücken dass sie optimal lagen. Der Rest der Form wurde nun mit Harz gefüllt und anschließend noch eine Matte oben aufgetragen und diese ebenfalls auch von der oberseite noch wieder ( leider nicht so kräftig )mit Harz eingestrichen soweit das noch möglich war (da wir wie gesagt etwas wenig davon hatten).

Nun kam die Obere Druckplatte darauf. In diese hatten wir vorher noch 3 Löcher gebohrt durch welche die Schrauben (M6) für die spätere Abnahme des Stromes reichen und auf ihre Oberseite zeicneten wir die Umrisse der Form um später zu wissen wo man die Befestigungsschruaben zu setzen hat. Diese Löcher hatten wir mit 10 mm großzügig dimensioneirt da sie gleichzeitig als AUslass für überflüssiges Harz dienen sollten (was jedoch nicht eintrat...).

Nun wurde die Druckplatte mit vielen vielen Schrauben durch die Formplatte hindurch auf die Grundplatte gepresst. Zusätzlich brachten wir soweit möglich noch Schraubzwingen an. Ich kann diese "Presspappe" im Nachhinein nicht so empfehlen, man kann die Schrauben nicht sehr fest anziehen, da sie in dem weichen nicht gefaserten Material schnell überdrehen. Wenn wir nach der Fertigstellung meines Generators mit Peters Geno beginnen werden wir (unter anderem) das berücksichtigen.
Nun hoffn wir dass alles gut abbindet und die Harzknappheit keine negativen Folgen haben wird und sich dennoch alles gut und ohne "Untiefen" verteilt hat.

Wir haben dann übrigens auch nochmal den Innenwiederstand zwischen allen Phasen gemessen. Er ist überall gleich und mit 0,2 Ohm wie berechnet- sehr gut, bin zufrieden.

Auch sind heute die Magneten und die Lager angekommen.
Man mag sich gar nicht vorstellen was für eine Haltekraft die DInger haben- unglaublich!!!
Da es diese UCF Lager nur als "Schwenklager" gint die nur mit einer kleinen Madenschrauben fixiert sind, werden wir an der Vorderseite des Generators (zum Repeller in) ein zweites Lager befestigen damit im Betrieb nicht auf einmal was abkippen kann und dann der Stator an den Magneten kratzt.

ich werde nun morgen oder übermorgen wenn die CAD Zeichnungen überarbeitet sind endlich die Laserteile bestellen. Diese sollten dann Mitte nächster Woche (hoffentlich)ankommen und bis dahin sollte auch der Stator längst vollständig ausgehärtet sein. In der Zwischenzeit besorgen wir uns Drehstahl und fertiegn die 35er Welle an. Dann ist es auch schon fast geschafft. Es muss dann alles zusammengesetzt und der Stator ausgerichtet werden. Auch müssen wir noch die Magnete auf der Rotorplatte ausrichten. Wir werden sie bis zur Hälfte eingießen um sie zu stabilisieren und ein Verrutschen oder wegfliegen bei hohen Drehzahlen zu vermeiden. Der obere Teil der Magnete wird ebenfalls mit Harz eingestrichen werden um die Legierung gegen Witterungseinflüsse zu schützen.

Ich werde darüber berichten wenn es soweit ist.

Gruß
Max
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Max
Dieser Post wurde 2 mal bearbeitet. Letzte Editierung: 09.07.2009 - 02:57 Uhr von Menelaos.
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Betreff: Re: Scheibengenerator- Planung, Bemaßung, Aufbau  -  Gepostet: 09.07.2009 - 01:55 Uhr  -  
...hier übrigens nochmal die aktuelle Bemaßung des Stators als PDF zum Download.
Was da noch fehlt sollte sich aus meinen Texten ergeben haben...

Ist Maßstab 1:1

Max
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Gruß
Max
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Betreff: Schade, dass der Stator........  -  Gepostet: 09.07.2009 - 17:29 Uhr  -  
Hallo Max
habe leider meine ersten Spulen auch zuerst verlötet und anschliessend eingegossen. War halt so irgendwo beschrieben und so macht man es dann auch. Bei den weiteren Genis habe ich aber die Spulen erst nach dem eingiessen zusammen glötet, hat den riesiegen Vorteil, dass Du da jederzeit Stern oder Dreieck, oder aber auch nur 2 phasig fahren kannst.

Zum geschilderten Fehler mangels Harz, hoffe ich nur, dass es dadurchh später nicht zu Kondenswasserbildung in den Hohlräumen führt. Kenne das aus meiner früheren Tätigkeit im Polyester- Bau ( Fahrzeug-Tankanlagen ).

Noch ein Tipp vom Fachmann, der mir sehr hilfreich beim Wickeln der Spulen entgegen kam.

Mittels Sekundenkleber nach ein paar Umgängen ein paar Tropfen desselbigen an versch. Stellen auftröpfeln. Die Spulen werden dadurch fixiert und auch in der Dicke stabil. Musst aber unbedingt die Wickelvorrichtung vorgängig mit Trennwachs ( muttis Handcreme geht auch ) einsabern. Die so gewickelten Spulen müssen nachher nicht noch einmal gepresst werden ( Kurzschlussgefahr-Windungsschluss )und haben alle die exakt gleiche Höhe.

Wollte das nur so mal weiterleiten an unsere Bastlerrunde.

Wäre Schade, wenn der ganze Aufwand umsonst war.

Zum Vergussmaterial noch der Hinweis, dass EPOXYD Harz bedeutend besser wäre als Polyesterharz, was sehr schnell dazu neigt brüchig zu werden, vor allem deswegen, da die Wicklungen teilwewise ja sehr warm werden. Als Füllstoff eignet sich übrigens Chincilla Sand vorzüglich, wenn er vorgängig durchgesiebt wird - ist im Zoofachhandel erhältlich.

Gruss Bruno
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Betreff: Re: Scheibengenerator- Planung, Bemaßung, Aufbau  -  Gepostet: 09.07.2009 - 17:49 Uhr  -  
Ja..ich habe mich auch noch belesen heute. Epoxydharz neigt auch nicht zu Schwund bei der AUshärtung. Wir werden das berücksicherigen wenn wir nächste Woche den zweiten Stator fertigen- hinterher ist man immer schlauer. Nun hoffe ich aber erstmal dass nichts brüchig wird und sich während der AUshärtung verzieht. Wäre ehct schade nach der gnazen Arbeit...
Das mit dem Sekundenkleber hat mir auch Bernd schon geraten. Ich werde das mal ausprobieren.

Gruß
Max
Gruß
Max
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Betreff: Aushärtung Polyesterharz  -  Gepostet: 09.07.2009 - 23:22 Uhr  -  
hallo Zusammen
Hallo Max

mir ist schon vorher, im ersten Beitrag aufgefallen, dass Du da schreibst, dass Du erst nach dem kompl. Aushärten des Harzes, in ein paar Tagen, das Teil ausformen willst.

Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, weshalb sich die Aushärtung über Tage hinweg hinziehen soll. Auch schreibst Du dazu, dass während des Aushärtens, spürbar Wärme wahrnehmbar war. Dies ist ein normaler Prozess bei Polymeren und hängt immer mit der Zusammensetzung von Harz und Härter, aber ebenso mit der Schichtdicke- Gusshöhe zusammen. Bei Zugabe von wenig Härter-Aktivator benötigt das Harz sehr, sehr lange bis es zum Reaktionsprozess-Aushärtung kommt.
Bei zu viel, kann es durchaus vorkommen, dass die ganze Sache innert Minuten dermassen reagiert, dass das Harz extrem heiss wird und sogar zu Bränden führen ( Selbstentzündung ) fkann.
Im Normalfall hingegen, wenn die Komponenten richtig gemischt wurden, beginnnt der Reaktionsprozess nach ca 15 - 20 Minuten ( hier spricht man auch von Topfzeit ) in dieser Zeit muss das angemischte Harz verarbeitet werden ( gilt nicht für Epoxydharz zum Laminieren-Giessen ). Dadurch entsteht sogenannte Reaktionswärme ( sollte aber auf keinen Fall höher sein als knapp 50 Grad ) und nach dem Auskühlen sollte ausgeformt werden.
Maximal nach 4 Std. bei Polyesterharz muss ausgeformt werden. Eine weitere Stabilität oder Härtung gibt es nicht, im Gegenteil, dass Trennmittel kann unter Umständen sogar die Oberflächenstruktur angreifen und so das Werkstück in der Form verkleben. Das Werkstück muss ablüften können, also raus damit und entsprechend lagern.

Hierzu gäbe es zig Abhandlungen im WEB, die allerdings meistens sehr Wissenschafftlich sind und schon fast das Studium der Chemie voraus setzen. Wird Das Harz beim Aushärten warm-heiss, ich spreche da von Temperaturen über 60 Grad, kannst Du davon ausgehen, dass sich unweigerlich Risse im Harz bilden, welche später zu Verzug des Bauteils und deren Bruch führen können. Dies ist besonders hier beim Bau von PMG`s relevant, denn hier muss sehr genau darauf geachtet werden, dass sich die Platte sich nicht verzieht um im Betrieb nicht an den Magneten schleift.

Um die Stabilität zu vergrössern ( hier kann auch der Bernd noch was von Bruno lernen ) ist es sinnvoll, zwischen den einzelnen Spulen, Stege aus Carbon einzubauen. Das Zeug bekommt man in Platten in unterschiedlicher Stärke im Modelbau, aber auch als Rundmaterial z.B. für Antriebswellen ect.

Hoffe, ich konnte Dir " für die Cantsteiner eh wieder Schnee von gestern" noch ein paar entscheidende Tips vermitteln für den nächsten Geni.

Gruss und viel Spass beim Basteln :police:
Bruno
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Dieser Post wurde 1 mal bearbeitet. Letzte Editierung: 09.07.2009 - 23:24 Uhr von soderica.
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Betreff: Re: Scheibengenerator- Planung, Bemaßung, Aufbau  -  Gepostet: 10.07.2009 - 07:02 Uhr  -  
Werdet ihr beim nächsten Stator mit Quarzsand strecken? Ich kann mir vorstellen, dass sich das nebenbei positiv auf die Hitzeresistenz auswirkt. Wäre super, wenn ihr dann die genauen Verhältnisse von Harz, Härter und Füllstoffen notieren könntet.
Dann hab ich bei otherpower mal gesehen, dass jemand nen Zettel mit Informationen über Wicklungsanzahl und Drahtdurchmesser mit eingegossen hat, so dass man den nachher lesen konnte. Find ich ganz praktisch, denn wer weiß nach ein paar Jahren noch, was er in nem bestimmten Stator verbaut hat. Dürfte auch insbesondere interessant sein, wenn man den weiterverkaufen möchte, denn man liefert ja selten ein Handbuch mit.
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Betreff: Re: Scheibengenerator- Planung, Bemaßung, Aufbau  -  Gepostet: 10.07.2009 - 09:23 Uhr  -  
Hallo zusammen
schaut mal hier nach:

www.swiss-composite.ch

hier gibt es alle Arten von Kunststoffen und die dazu benötigten Angaben
Unter dem Bereich Füllstoffe findet man sehr viele Produkte, jeweils mit entspr. Hinweisen wie und wo sie eingesetzt werden

Ein namhafter Hersteller von Elektronikkomponenten vergiesst zum Beispiel seine Teile mit Epoxydharz unter Zusatz von 15% Combinepulver, dass sind micro kleine Glasperlen. Vorteil, nach dem Verguss bleibt alles durchsichtig

So viel ich weis, gibt es diese Fa. auch in Germany. Gut ist ebenfalls, dass hier Kleinstmengen erhältlich sind ohne Aufschlag.

Gruss Bruno
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Betreff: Re: Scheibengenerator- Planung, Bemaßung, Aufbau  -  Gepostet: 10.07.2009 - 10:05 Uhr  -  
Klasse für mich wäre einfach mal zu wissen, welche Kombination funktioniert. Ich hab so ein Händchen dafür, immer ganau das falsche auszuprobieren.
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soderica offline
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Betreff: Re: Scheibengenerator- Planung, Bemaßung, Aufbau  -  Gepostet: 10.07.2009 - 12:23 Uhr  -  
Hallo XXLRay
wo liegt den genau das Problem?
Mein langjähriger Kumpel ist bei DOW Chemikal tätig und ist Fachmann für Kunststoffe und in der Entwicklung tätig.

Stell Deine Frage hier rein und ich versuch dann eine Lösung zu finden.
Musst Dich evtl. aber etwas gedulden, da Ferienzeit ist und mein Kumpel zur Zeit seinen Urlaub macht.
Wenn es nicht all zu kompliziert ist, bin vielleicht sogar ich in der Lage, Dir bei der Lösung des Problems zu helfen ( Kunstoffverarbeitung )

Gruss Bruno
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seti2 versteckt
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Betreff: Re: Scheibengenerator- Planung, Bemaßung, Aufbau  -  Gepostet: 10.07.2009 - 13:16 Uhr  -  
Hallo Bruno

was mich, und sicher auch viele andere interessieren würde:
Wie sieht es mit der Giftigkeit / Gesundheitsschädlichkeit bei der Verarbeitung der verschiedenen Harze / Härter aus ?

Viele Grüße
Jürgen
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XXLRay offline
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Betreff: Re: Scheibengenerator- Planung, Bemaßung, Aufbau  -  Gepostet: 10.07.2009 - 13:32 Uhr  -  
Meine konkrete Frage wäre:
Welches Harz brauche ich, welche Menge davon, welchen Härter, welche Menge, welchen Füllstoff, welche Menge um einen schönen Stator zu bauen, der zum einen Hitze verträgt und zum anderen formstabil ist.
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Menelaos offline
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Betreff: Re: Scheibengenerator- Planung, Bemaßung, Aufbau  -  Gepostet: 10.07.2009 - 16:55 Uhr  -  
Hallo!
Heute haben wir den fertigen Stator ausgepackt. Er war gute durchgehärtet und hat auch nicht geklebt ider ist geschrumpft oder sonstiges. Hat eine perfekte Unterseite...die Oberseite hingegen sieht recht gruselig aus. Überall große Lufteinschlüsse unter der Matte und auch am Rand fehlt oft Material do dass teilweise sich die Matte anlöst und die Spulen von der Seite (höhe) sichtbar sind. Hier müssen wir also noch nacharbeiten. WIr werden die großen luftblasen aufbohren und sie mit Epoxyd (denn das schrumpft nicht) ausfüllen und auch die Seiten wieder ordenlich verschließen und die mangels harz entstandenen Mulden glätten. Dürfte hinterher kaum noch auffallen dass er nicht von Anfang an perfekt war, bedeutet halt nur Mehrarbeit.

Dann haben wir heute noch den zweiten Satz Spulen gewickelt- waren nach 2,5 Stunden damit fertig und haben entspannt gerbietet. Im Laufe der Woche werden wir dann auch den Stator dazu gießen, dieses Mal wie bereits erwähnt aus Epoxydharz. AUch werden wir eine 10 mm Sperrholzplatte als Gussform statt der 8er Platte verwenden um besser ausfüllen zu können. Das wird denke ich richtig gut werden, wir haben viel dazu gelernt.

Das mit den laserteilen scheint sich noch eine weile hinzuziehen...nach bestellung betwa 14 Tage, genug Zeit also den Rest vorzubereiten.

Soweit ich mich da belesen habe werden die Füllstoffe hauptsächlich bei polyesterharz verwendet um den Materialschwund beim Aushärten zu minimieren. Die Macker von Otherpower meinen außerdem dass dadurch eine bessere Wärmeabfuhr gegeben sein soll...
WIr werden es aber wieder ohne machen. Da smit dem eingießen des Zettels ist eine putzige Idee. Ich habe auch darüber nachgedacht ein Thermometer mit einzugießen um später die Temperatur des STators im Betrieb messen zu können.
Mischungsverhältnisse werde ich notieren.

Gruß
Max
Gruß
Max
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soderica offline
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Betreff: kann Dir das besorgen  -  Gepostet: 10.07.2009 - 21:03 Uhr  -  
Zitat geschrieben von XXLRay

Meine konkrete Frage wäre:
Welches Harz brauche ich, welche Menge davon, welchen Härter, welche Menge, welchen Füllstoff, welche Menge um einen schönen Stator zu bauen, der zum einen Hitze verträgt und zum anderen formstabil ist.


Hallo XXLRay
das ganze hängt natürlich mit der Grösse des Stators zusammen und auch wie dick die Scheibe im Endeffekt wird. Du bist ja sehr bewandert in Mathe und somit kannst du das leicht berechnen. Vom Volumen ziehst Du dan noch die Spulenvolumen ab und schon hast Du in etwa den Inhalt. Da in den Spulen noch Luft vorhanden ist, rechne noch 10 % dazu.

Ist die Berechnung erfolgt, adiere nochmal 10-15 % dazu, das ergibt die benötigte Menge an Harz. Hast Du zuwenig, gibts die gleichen Probleme wie bei Max

Ich bekomme spezielles Giessharz inkl. Härter zum Sonderpreis von 28 Euro pro Kg. Es handelt sich dabei nicht um Laminierharz sondern um Giesharz aus dem Flugzeug-Bootsbau. Dieses Harz kann mit div. Füllstoffen versetzt werden um entweder das Volumen zu vergrössern oder was beim Genibau gewünscht wird, um die Stabilität zu erhöhen. Wie schon erwähnt entweder Combinepulver oder ebenbürtig Muschelkies = Chincillasand. Die beste Stabilität wird natürlich mit Kevlarstring erreicht ( ist geschnitzelte Kevlarfaser )

Den Füllstoff Cincillasand besorgst Du Dir am besten im Zoofachhandel, maximal dürfen hier 15 % verwendet werden.

Zur Stabilitätserhöhung sei nochmals erwähnt, dass zwischen die Spulen, Stege aus Carbon oder Kevlar eingebaut werden können. Oben und Unten kannst Du handelsübliche 300er Glasmatte verwenden. Glasgewebe ( Rowingmatte ) wäre zwar noch besser, aber um ein vielfaches teurer

Das Harz hat eine Topfzeit von 12 Stunden und dringt somit in die kleinsten Zwischenräume und ist relativ viskos, dünnflüssig.

Bei Bedarf meldest Du Dich oder kannst auch bei jedem Bootsbauer dieses Harz bekommen.

Hoffe, dass hilft Dir vorerst weiter, möchte noch erwähnen dass ich demnächst für 3 Wochen in CRO bin um meine FD300 zu montieren.

Gruss Bruno
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