Projekt Darrieus H-Rotor

 
XXLRay
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Re: Projekt Darrieus H-Rotor

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Gepostet: 31.01.2008 - 09:33 Uhr  ·  #61
Zitat geschrieben von WWWFREAK

Mit den längeren Spulenschenkeln meinte ich doppelte Schenkellänge
und 2Magnete 25X10X10mm zu 50X10 X10mm aneinandergesetzt mit
einer Volumenmasse von 5000mm³(meine haben pro Stück 15625mm³, aber nur N42).
Es wird aber nicht funktionieren, die Magnete der Länge nach aneinanderzusetzen, da die sich doch bei gleicher Polarität abstoßen. Wenn man die Magnete so zusammenbringt, dass sie sich anziehen, hebt sich ja das Magnetfeld auf. Oder meintest du das anders und ich hab dich mißverstanden?
WWWFREAK
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Re: Projekt Darrieus H-Rotor

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Gepostet: 31.01.2008 - 10:36 Uhr  ·  #62
Hallo XXLRay,

das geht schon, es ist nur schwierig sie zu montieren und zu befestigen
wenn Du sie sehr dicht aneinandersetzen willst. Sie stossen sich ja ab.
Aber Du mußt sie ja nicht direkt aneinander setzen. Es gibt speziell
für diesen Zweck Magnete mit vorgefertigtem Befestigungsloch, aber es
genügt auch, wenn sie in eine Vertiefung eingeklebt werden sodaß sie
sich nicht voneinander wegdrücken können. Der verbleibende Luftspalt
zwischen den Magneten stört ja nicht die Funktion, es muß nur
gewährleistet sein, daß die Polarität z.B. auf beiden Oberseiten gleich ist.
Die Schenkellänge der Spulen muß dann natürlich über die Länge beider
montierter Magnete gemessen werden.

Gruß
Günter
Westerwald
XXLRay
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Re: Projekt Darrieus H-Rotor

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Gepostet: 31.01.2008 - 10:45 Uhr  ·  #63
Ah - OK. Naja - jetzt ruht das Projekt wohl erstmal, bis ich die Zeit habe, neue Flügel zu bauen.
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Re: Projekt Darrieus H-Rotor

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Gepostet: 08.02.2008 - 18:53 Uhr  ·  #64
Ich hab mir jetzt auch einen Drehzahlmesser gebastelt. Die Anleitung gibts im ersten Beitrag.

e:
Laut meinem neuen Drehzahlmesser bekomm ich jetzt schon bei 100 UpM 14,8V im Leerlauf. Das ist doch schon deutlich erfreulicher, auch, wenn ich gerne ein noch besseres Ergebnis hätte. Aber es lässt mich hoffen, dass ich keinen neuen Anker und keinen neuen Stator basteln muss, sondern dass es reicht, noch einmal die gleichen Magnete auf die alten zu kleben.
Die Frage ist nun natürlich, ob meine Zählerei "von Hand" falsch war, oder ob der Drehzahlmesser nicht richtig funktioniert...

ee:
Schade - es war doch der Drehzahlmesser nicht richtig montiert. Für ne vernünftige Ladespannung benötige ich also 200 UpM.
XXLRay
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Re: Projekt Darrieus H-Rotor

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Gepostet: 14.02.2008 - 11:07 Uhr  ·  #65
Ich hab jetz bei meinem Gleichrichter einen Kondensator parallel zu einer Diode geschaltet. das brachte folgende Ergebnisse:

30UpM: 5V
60 UpM: 8V
120 UpM: 12V

Zusätzlich habe ich inzwischen das Profil meiner Flügel auf ein NACA 0018 geändert. Allerdings herrscht hier seit mehreren Tagen Windstille (wie immer, wenn ich was verändert habe), so dass ich noch nicht sagen kann, ob sich an der Drehzahl etwas verändert hat.

Die Ergebnisse machen mir wieder Hoffnung, dass mit meinem kleinen Windrad doch was anzufangen ist. Selbst wenn durch den Spannungsverdoppler die Leistung sinkt, bin ich doch sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Zumindest dieses Windrad soll ja noch keine horrende Leistung erbringen, sondern einfach nur funktionieren.
Trotzdem ziehe ich als Fazit, dass ich im Generator stärkere Magnete verbauen muss, die Spulen noch mehr Windungen haben sollten und dass mein Windrad besser höhere Drehzahlen hätte.
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Re: Projekt Darrieus H-Rotor

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Gepostet: 05.05.2008 - 15:18 Uhr  ·  #66
Hier mal ein Bild von meinem modifizierten Windrad (anklicken zum Vergrößern):

Ich habe gegenüber der vorherigen Version die Flügelprofile verkleinert (12mmx67mm), verlängert (auf 800mm), den Rotorradius verringert (auf 350mm) und das ganze auf dem Garagendach auf einen 1500mm hohen Sockel gestellt.
Ich hoffe, dass ich durch diese Maßnahmen höhere Drehzahlen erreiche. Bisher hab ich hier leider außer einem lauhen Lüftchen, das weniger als ein Eichhörnchenpfurz weht, keinen Wind und ich kann nur sagen, das der Rotor (ohne angeschlossenen Generator) leicht anfängt, zu drehen.
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Re: Projekt Darrieus H-Rotor

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Gepostet: 08.05.2008 - 07:09 Uhr  ·  #67
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Re: Projekt Darrieus H-Rotor

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Gepostet: 08.05.2008 - 13:38 Uhr  ·  #68
das ist doch nichts neues, so ist es doch eigentlich immer wenn man seine Anlage fertig hat :D
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Re: Projekt Darrieus H-Rotor

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Gepostet: 22.05.2008 - 12:30 Uhr  ·  #69
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Re: Projekt Darrieus H-Rotor

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Gepostet: 28.05.2008 - 08:27 Uhr  ·  #70
Mir ist noch eine Möglichkeit eingefallen, die Spannung zu erhöhen. Ein schnelleres Schneiden der Feldlinien sorgt ja dafür, dass die Spannung höher ist. Normalerweise errreicht man das durch eine Erhöhung der Drehzahl.
Nun hat mein Generator mit 200mm ja einen recht kleinen Durchmesser und die Magnete bewegen sich im Verhältnis zur Drehzal relativ langsam über den Umfang. Dieses Verhältnis von Magnetgeschwindigkeit zu Drehzahl lässt sich erhöhen, indem auch der Durchmesser erhöht wird.
Zusätzlich stelle ich mir die Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist, so ein kleines Windrad mit einem dreiphasigen Generator zu bestücken, oder ob man mit einer einzelnen Phase nicht besser bedient wäre.
Was sagt ihr dazu?
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Re: Projekt Darrieus H-Rotor

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Gepostet: 28.05.2008 - 22:08 Uhr  ·  #71
Hallo XXLRay,
da ich dieses Argument schon des öfteren gehört habe, möchte ich hier
Bedenken anmelden.
Richtig ist, daß die Anzahl der pro Zeiteinheit vom Magnetfeld
geschnittenen Leiter ausschlaggebend für die Spannungshöhe ist. Also die
Geschwindigkeit.

Nehmen wir den Fall, daß ein Generator 1U/sek macht, für mein
Verständnis, bei gleicher Windungszahl der Spulen, spielt es für die
gesamt erzeugte Spannung keine Rolle ob die Spulen nun z.B. auf einem
Umfang von 25cm oder 30cm angeordnet sind. Die Anzahl der
geschnittenen Leiter wird bei gleicher Umdrehungsgeschwindigkeit pro
Sekunde gleich bleiben.

Etwas anders sieht die Sache aus, bezogen auf die
Umfangsgeschwindigkeit. Hier wird pro Grad einer 360° Umdrehung
bei größerem Umfang eine höhere Spannung erzeugt. Da die Spulen aber
auf Grund des größeren Umfanges größeren Abstand zueinander haben,
werden die Zeitintervalle zwischen den erzeugten Sinushalbwellen größer
in denen keine Spannung erzeugt wird.

Ich denke, daß die "Höhe" der einzelnen Sinushalbwellen bei einem
größeren Umfang zwar höher, aber dafür schmaler werden mit
entsprechend längerem Nulldurchgang.

Bei kleinerem Umfang wird die Halbwelle nicht so hoch, dafür aber breiter
mit weniger Pausen im Nulldurchgang.

Insgesamt müßte die durchschnittliche Spannungshöhe bei 1U/sek
Geschwindigkeit in beiden Fällen gleich sein.

So ist meine momentane Einschätzung,
aber die muß ja nicht die richtige sein :lol:
XXLRay
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Re: Projekt Darrieus H-Rotor

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Gepostet: 28.05.2008 - 23:38 Uhr  ·  #72
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Re: Projekt Darrieus H-Rotor

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Gepostet: 29.05.2008 - 21:16 Uhr  ·  #73
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Re: Projekt Darrieus H-Rotor

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Gepostet: 30.05.2008 - 08:47 Uhr  ·  #74
Hey XXLRay,
trotzdem beeindruckend,man kann sich schon gut vorstellen wir dein Teil bei richtig Wind anflitzt,
Gruß gunther
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Re: Projekt Darrieus H-Rotor

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Gepostet: 30.05.2008 - 09:22 Uhr  ·  #75
Hallo XXLRay,

hast Du schon mal in Erwägung gezogen mit dem Teil an einem
windigen Tag einen Feldversuch zu starten?

Wenn man den Aufbau noch transportieren könnte, würde ich mir an
Deiner Stelle diesen Spass mal gönnen und das Rad in höherer Hanglage
mit guten Windbedingungen austesten.

Die Ergebnisse werden sicherlich entsprechend besser sein.
Bei mir sieht es so aus, daß zwischen den Bedingungen in meinem Garten
und meinem "Testgelände" in freier Hanglage ein wirklich riesiger
Unterschied besteht. Die Energieausbeute ist wirklich bei gleichen
Wetterbedingungen um ein Vielfaches höher

Gruß
Günter
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Re: Projekt Darrieus H-Rotor

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Gepostet: 30.05.2008 - 09:41 Uhr  ·  #76
Ja, ich hab tatsächlich schonmal darüber nachgedacht das Windrad mal mitzunehmen. Nach dem Umbau ist es auch deutlich leiter geworden und lässt sich ohne weiteres vom Mast abnehmen.
Mein Problem ist, dass ich hier im Grunde vollständig von Häusern und Bäumen eingeschlossen bin aber wir haben zum Glück schön große Felder mit Hügeln in der Nähe wo sich ein Versuch mal lohnen würde.
Vielleicht bau ich mir dafür nochmal nen kleineren oder portablen Testmast.
XXLRay
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Re: Projekt Darrieus H-Rotor

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Gepostet: 19.06.2008 - 16:57 Uhr  ·  #77
seti2
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Re: Projekt Darrieus H-Rotor

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Gepostet: 20.06.2008 - 08:57 Uhr  ·  #78
Hallo XXLRay,

Zitat geschrieben von XXLRay
Hmm - ich hab jetzt mal alle Spulen zu einer Phase verbunden, aber ich erreiche im Leerlauf keine höheren Spannungen, sogar eher niedrigere. Was kann der Grund dafür sein?


Ich denke an Deinem Scheibengenerator.?.?..

Evtl. den Wickelsinn nicht beachtet ...
Am besten Strom von einem Netzteil durch den Generator fliessen lassen
und die Magnetfelder mit einem Kompass checken. (Müssen immer
wechselseitig sein !)

siehe
http://www.windstuffnow.com/main/3_phase_basics.htm
oberes Bild.

Grüsse
Jürgen seti2
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Re: Projekt Darrieus H-Rotor

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Gepostet: 20.06.2008 - 09:13 Uhr  ·  #79
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Re: Projekt Darrieus H-Rotor

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Gepostet: 21.06.2008 - 10:50 Uhr  ·  #80
Hallo zusammen,
Hallo XXLRay,

da Du ja entsprechend vorbelastet bist, gehe ich mal gleich ans Eingemachte.
Wenn man sich die o.a. Seite von windstuff Ed anschaut und hier
insbesondere die Erzeugung und die 120° Verschiebung der drei Phasen,
für Drehstrom und sich dann die Addition dieser drei Phasen gedanklich
vorstellt, so arbeiten hier erzeugte Spannungen gegeneinander , sie
heben sich also auf. Dies erklärt das schlechtere Meßergebnis.

Für die Erzeugung von Wechselstrom muß die Anordnung Magnete zu
Spulen eine andere sein. Hier müssen alle hintereinander-
geschalteten Spulen zeitgleich von der gleichen Magnetpolarität des
Feldes geschnitten werden. Nur dann bekommt man ein max. mögliches
Meßergebnis für die Wechselspannungserzeugung.


Soweit ich das in Erinnerung habe, bringt ein Drehstromfeld, bzw. die
erzeugte Spannung im generellen Vergleich aber immer nach
Gleichrichtung ein besseres Ergebnis. Einzelheiten müßte ich nochmal
nachlesen.

Gruß
Günter
Westerwald
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