Hans Werner Sinn,,hat er auch nicht ein bischen Recht ?

Energiewende ins Nichts ??
 
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Hans Werner Sinn,,hat er auch nicht ein bischen Recht ?

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Gepostet: 31.05.2016 - 15:43 Uhr  ·  #1
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Re: Hans Werner Sinn,,hat er auch nicht ein bischen Recht ?

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Gepostet: 31.05.2016 - 18:40 Uhr  ·  #2
Hallo
Schau Dir mal seine anderen Vorlesungen an ...... :'( = meine Meinung da zu
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Re: Hans Werner Sinn,,hat er auch nicht ein bischen Recht ?

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Gepostet: 01.06.2016 - 07:58 Uhr  ·  #3
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Re: Hans Werner Sinn,,hat er auch nicht ein bischen Recht ?

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Gepostet: 01.06.2016 - 10:58 Uhr  ·  #4
Habs jetzt doch nebenher laufen lassen.

- Er findet die Förderpolitik der Erneuerbare zu teuer. Da hat er meiner Meinung nach Recht. Die Anlagen sind so langsam wirtschaftlich. Da kann man die Fördersätze ruhig senken.
- Er führt aus, dass Erneuerbare zu unregelmäßig Strom liefern. Da hat er Recht und das ist ja auch kein Geheimnis.
- Er rechnet aus, wie viele Autos und Speicherkraftwerke man bräuchte. Er sieht sich aber nicht in der Lage Smart-Grids einzurechnen. Spezialisierte lokale Batterie- oder Schwungmassenspeicher erwähnt er nicht.
- Er rechnet aus, dass Atomkraftwerke deutlich günstiger wären. Seiner Meinung nach ist das die einzige Lösung für das Energieproblem. Hier vergisst er aber, die Entsorgungskosten einzurechnen. Seiner Meinung nach sind schnelle Brüter die Lösung aber es ist eben nicht so, wie er behauptet, dass diese Atomabfälle komplett nutzen können. Für die Kernenergie führt er diverse potentielle Optimierungen an, um diese positiv darzustellen, macht das aber nicht für die Erneuerbaren.
- Er zeigt, dass der Stromverbrauch nur einen geringen Teil am Energieverbrauch ausmacht. Was er völlig unbetrachtet lässt ist das Potential durch Energiesparmaßnahmen.
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Re: Hans Werner Sinn,,hat er auch nicht ein bischen Recht ?

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Gepostet: 01.06.2016 - 11:12 Uhr  ·  #5
Das hast Du knackig und kurz auf den Punkt gebracht.
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Re: Hans Werner Sinn,,hat er auch nicht ein bischen Recht ?

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Gepostet: 02.06.2016 - 02:22 Uhr  ·  #6
Komisch ist , das es mir recht einfach ist , ohne ATom und Kohle strom recht guenstig, ohne Netzanschluss zu leben , mit viel Spass auch
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Re: Hans Werner Sinn,,hat er auch nicht ein bischen Recht ?

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Gepostet: 02.06.2016 - 07:00 Uhr  ·  #7
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Re: Hans Werner Sinn,,hat er auch nicht ein bischen Recht ?

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Gepostet: 02.06.2016 - 09:10 Uhr  ·  #8
Woher willst Du das wissen ? Was im Kleinen klappt auch im Grossen ;)

Ein Stahlwerk ist ja von der EE Umlage befreit und bezieht verguenstigten Industrie Strom - wohl von allen anderen subventioniert - und waere einer der bessten Speicherideen Mittagsspitzen der Photovoltaik abzupuffern
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Re: Hans Werner Sinn,,hat er auch nicht ein bischen Recht ?

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Gepostet: 02.06.2016 - 17:05 Uhr  ·  #9
Hallo Farmer
Der Vortrag hat mir sehr gut gefallen!
Endlich mal fundierte Infos und diese auch in ein verständlichen Zusammenhang gebracht!
Nur seine "Vortragsweise" ist doch sehr ermüdend. Auch wenn die Daten Fakten ein anderes Bild zeigen, müssen wir uns auch ein wenig "geistig" bewegen und Umdenken, was die Stromproduktion anbelangt.
Was ich bei seinem Vortrag noch gerne gesehen hätte wäre eine "Bedarfskurve" ! Er redet immer nur von einer "gesicherten (idealen ) Stromproduktion" , die er als GERADE sieht, und setzt diese Gerade im Zusammenhang mit Wind / Fotovoltaik Stromkurve und Alles was darüber nicht als kontinuierliche durchgehende Gerade bildet , ist "problematischer Strom " mit Schwankungen, die man nicht gebrauchen kann, wenn man diese nicht durch Speicherung / Pufferung glätten kann!?
Er geht meiner Meinung nach von einer Geraden aus.
Aber wie sieht denn der wirkliche "Bedarf aus? , Ist das auch eine Gerade? ICH denke mal nicht .
Schon allein beim Solarstrom könnte ich mir vorstellen das die "Wirkliche Bedarfskurve" wesentlich besser passt , als seine Gerade.. Allein die Privaten Haushalte kochen nicht nachts ..... ( würde mich mal interessieren, wie die aussieht...)
Ich denke allein durch diese "reale Bedarfskurve" würde sich das Vergleichsdiagramm "verbessern "......

Und da gebe ich auch XXL RAY recht, er hat nicht das Einsparpotenzial mit berücksichtigt . ( Wäre sehr einfach zu machen ..... LOL Preis hoch und schon wird gespart! ;-) ..nur wir sind nicht "allein" auf der Welt ... wird nicht klappen!)

Worauf es wohl hinauslaufen wird in der Zukunft, ist "STROM ZU VERNICHTEN /VERBRATEN " ( zu mindestens die Spitzen !) damit wir dei Schwankungen ausgleichen können und die Netze nicht überlasten.
Das was "alle hir mit ihrem Dump load machen...! ;-)

Stellen wir uns doch mal vor , das wir Strom "geschenkt" kriegen und wir den abnehmen müssen ( nur die Spitzen und nur zu bestimmten Zeiten , wo wir keinen (bedingten ) Einfluß darauf haben)
Es gibt heute schon Ähnliches... ( habe ich letztens im Netz gelesen ! ) Wo man "fast" bezahlt wird, wenn man den Strom abnimmt!
Da müssen wir Umdenken, so wie es heute die Nullzinsen bei der EZB gibt ....und sogar schon die MINUSZINSEN real geworden sind!
Werden wir uns von "Stromsparen auf Stromvergeuden" einstellen müssen (!?!?) um den Strom effektiver nutzen zu können und dann damit letztendlich Energie zu sparen.... !??

Wie soll das gehen !?
( Ähnlich wie mit dem Leitzins... können wir was lernen )

Jeder Verbraucher kann/muß sich eine Art Nachtspeicherofen,,, Elektrischen Speicher .... Batteriebank....oder volle Waschmaschine etc hinstellen und nur der Netzbetreiber darf diese Geräte ansteuern. wenn die Stromspitzen das Netz gefährden.
Wenn er dann noch dafür bezahlt , für das "Vernichten der Stromschwankung" werden das sehr viele machen. ( Gibt es ja schon!) ...

Wenn der Nachspeicherofen, Speicher, Batteriebank , nicht ausreicht muß eben ganz normal so wie jetzt auch mit anderer "Energie" ( ob Strom,, Öl ,Gas etc ) nachgeheizt werden ..)

Einfach, primitiv , DEZENTRAL und mit der heutigen Technik schnell umzusetzen!

Würden viele neuen Pufferspeicherwerke ( welcher Art auch immer ) überflüssig machen und der Anteil an "Nutzbarem Strom " würde steigen...

"Unsichere/Schwankende" Energiequellen (Wind / Sonne ) könnten weiter ausgebaut werden.....

Und wer würde sich nicht über "geschenkten Strom" freuen ( Wäre ja nix anderes als wenn man ein Windkraftrad hat) kann man ja auch nicht beeinflussen wann und wieviel Strom man kriegt!


.....
Ich will nicht zu viel schreiben ... ( liest sonst ja keiner mehr.. lol ):-)

Gruß Ralf
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Re: Hans Werner Sinn,,hat er auch nicht ein bischen Recht ?

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Gepostet: 02.06.2016 - 17:20 Uhr  ·  #10
Da ich nicht so der Schnell Tipper bin,hab ich euch das Aufdröseln ,dieses etwas trockenen Vortrages überlassen,zumal einige gute Experten hier sind,@Ralf B.,,ja es sind tolle Vorschläge mit dem verbraten von Strom bei Privatleuten,aber wer hat in der heutigen Zeit ,den Eindruck,Politiker könnten auf Vorschläge aus der Praxis eingehen,ich denke da gibst vielleicht 10%,wie auch immer,die Herrschaften haben auf vielen Ebenen ,viel Porzellan zerschlagen!!

Aber eure Ansichten zu dem Vortrag sind doch spannend !
Mfg.H.Sch.
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"Müllstromentsorgung " und sich dafür bezahlen lassen .. ;-)

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Gepostet: 02.06.2016 - 19:17 Uhr  ·  #11
Hallo farmer

Man müßte ein Stromunternehmen gründen, der den "Strommüll " ( Stromspitzen, die das Netz überlasten oder der nicht "verkauft" werden kann !) "entsorgt" und sich dafür natürlich bezahlen läßt! ;-)
Dann eine Menge "Müllschlucker" (Kunden mit Stromspeichern !) haben und dort den Strom SEHR billig weiterverkaufen/verschenken .. und alles ist gut! :-)

Es gibt schon solche Modelle !

Nur eine Sache der einer guten Kalkulation .... aber dafür hat man seine guten Angestellten , damit man nicht pleite geht ... ;-)

Gruß Ralf
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Re: Hans Werner Sinn,,hat er auch nicht ein bischen Recht ?

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Gepostet: 02.06.2016 - 20:50 Uhr  ·  #12
Hallo zusammen,

ich habe den Vortrag (leider) komplett geschaut.

Hier mein Fazit

- Nicht eine neue Information für mich, z.B. alleine dieses Forum hat mehr Infos
- Falsche Darstellung von der Art der benötigten Strom Leistungen
sowohl wechselnde Stromproduktion als auch konstante Stromproduktion muss gepuffert
und dem aktuellen Stromverbrauch angepasst werden.
Er tut so als ob man keine Puffer für Atomstrom bräuchte was falsch ist
- Der Flächenvergleich Windkraft vs. Atom hinkt gewaltig,
die Abstände der Windräder scheinen korrekt aber er verheimlicht das die Fläche größtenteils
noch anderweitig genutzt wird (Agrarflächen, Forstflächen ...)
- Der Kostenvergleich Windkraft vs. Atom hinkt gewaltig
Wie eigentlich immer, werden bei Atom Schadenkosten und Entsorgungskosten weggelassen
Das ist es ja gerade bei Wind und Sonne, die Kosten sind finalisiert,
vielleicht scheinbar teurer, aber die Kosten sind finalisiert, stehen fest!
Das ist bei Kohle und Atom nicht der Fall ist.
Was kostet uns eine Kohleloch Fläche wo man nie mehr Mais anbauen kann?
Was kostet uns die oberirdische Lagerung des 'schwachen' Atommülls 10000 Jahre lang, 100000 Jahre lang, 1000000 Jahre lang?
- Der Vergleich Kohle vs. Atom hinkt auch
Die Emissionen der Kohle Kraftwerke sind weitestgehend für Mensch und Natur unschädlich.
Das CO2 kann man einfach in die Luft blasen und auch die Entsorgung/Verwertung der anderen Emissionen
ist deutlich einfacher als die Entsorgung von Atommüll.
Es mag sein, das Kohle, weiterhin im großen Stil verbrannt, für das zukünftige Klima schädlich ist
aber Atommüll ist nicht nur für die Zukunft schädlich sondern darf schon jetzt nicht in unsere Kreisläufe
(Luft Wasser Nahrung) kommen.
- Er verharmlost die Mengen Atommüll der entsteht
Sämtliche Atommüll produzierenden Länder haben, legal in weniger als 50 Jahren in Summe, mehr als 100.000 Tonnen radioaktiven Abfall im Meer versenkt!
- Er verharmlost die Schädlichkeit des Atommülls "schwach radioaktiver Abfall" ist eine technische
Definition und keine medizinische Definition. Schwach radioaktiver Abfall darf nicht in unsere Wasserversorgung oder
Nahrungskette gelangen und muss quasi endlos kontrolliert trocken gelagert werden.
- Er zählt zwar 20 Millionen gebrauchte BMW i3 Akkus auf,
erkennt dabei aber nicht dass 20 Millionen eAutos ein Großteil des 'Speichers' ist den er sucht.

Zwischendurch war ich der Meinung das er mit irgendetwas recht hatte, .. ach ja:
+ Aus Biomasse im großen Stil (außer Abfälle) Energie zu erzeugen ist keine Lösung sondern ein Rückschritt
aufgrund der Flächenkonkurrenz zu Nahrung.
- Er erkennt nicht, das PV auf schon anderweitig genutzten Flächen (Häuser ...) eine Teillösung ist
und er erkennt nicht, das Windräder eine noch überwiegende Nutzung der Fläche für Nahrung ...
zulassen und auch eine Teillösung sind
- Er sucht die große, allumfassende zentralistische Lösung und erkennt nicht,
das die Lösung dezentral aus vielen Teillösungen bestehen wird.

Seine Ziele sind eindeutig:
Er möchte lieber in die Forschung möglicher zukünftiger (Atom) Energie Lösungen investieren als
in regenerative Energien und Technologien deren Kosten und Gefahren feststehen, kalkulierbar und absehbar sind.
Er ist halt Physiker und ist abhängig von Fördergeldern.
Er suggeriert und informiert in den Größenordnungen falsch.

Grüße
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Re: Hans Werner Sinn,,hat er auch nicht ein bischen Recht ?

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Gepostet: 03.06.2016 - 00:40 Uhr  ·  #13
sorry , aber soon scheiss ..... hoer ich mir nicht lange an

Mit kurzen worten - brunz einfach mach ichs mir selbst
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Re: Hans Werner Sinn,,hat er auch nicht ein bischen Recht ?

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Gepostet: 03.06.2016 - 07:34 Uhr  ·  #14
Hallo,@Erdorf ,besser als der Herr Professor Werner Sinn,eine Passage ,wo du meintest,das Biomasse zu sehr in Konkurrenz zur Nahrungsmittel Produktion steht,wiederlegen drastisch sinkende,um nicht zu sagen existenz-gefährdende Nahrungsmittelpreise für die Bauern,Milch und Fleisch und Getreide sind teilweise zur Ramsch-Ware verkommen,die Tank und Teller Diskussion ,von den Medien ethnisch angeprangert,ist doch nicht eingetreten,im Gegenteil.
Dem ländlichen Raum wurde durch Gabriel seine Kehrtwende mal wieder viel Wertschöpfung entzogen,die Biogasbranche hat kaum noch Neuanlagen Verkäufe zu verzeichnen,einzig die Güllevergährer erfreuen sich bei ausreichend großen Viehbeständen an den 75Kw Hofanlagen !Dem Argument der öffentlich rechtlichen Medien,Monokultur Mais,wurde durch die EU --Regelung,30%der Ackerflächen fruchtfolgemäßig etwas gesünder mit Getreide ,oder Zuckerrüben zu bestellen,der Zahn gezogen,aber in der öffentlichen MEINUNG unterschlagen....
bei gleichmäßiger" Fütterung "der Anlagen,können sie durch den Konstant Strom,auch dann liefern,wenn kein Wind weht,oder die Sonne nicht scheint,als ich habe den Eindruck,Biogas wird zu unrecht schlecht geredet,,im vernünftigen Mix mit den anderen Erneuerbaren,hätten Sie weiterhin ihren Platz verdient,aber Politiker ticken halt,immer nach dem Fähnchen im WInd,gerade die jetzt maßgeblichen regierenden !!!
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Re: Hans Werner Sinn,,hat er auch nicht ein bischen Recht ?

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Gepostet: 03.06.2016 - 08:43 Uhr  ·  #15
Hallo, die gesunkenen Erzeugerpreise für Lebensmittel sind allerdings eine perverse Entwicklung. Damit wird nicht nur den Bauern der Ast abgesägt sondern allen, wenn wir die unweigerlichen Folgen davon bedenken.

Das jemand auf die Idee kommen könnte, statt Lebensmittel Biosprit oder Gas herzustellen, weil das besser bezahlt wird wäre nur ein weiterer Beleg dafür, dass unsere Politiker durchgeknallt sind.

Für mich gibt es keine bessere Gemeinschaft als die in einer Demokratie. Wenn das Volk selber durch Abstimmungen über lebenswichtige Entscheidungen entscheidet. Die Volksvertreter sind keine gute Lösung, auch nicht neue Parteien, die alles "besser" machen.

Wenn jede einzelne Stimme für volkswichtige Entscheidungen zählt, haben die Streithähne keine Hühner und es gibt wieder echte Beteiligung auch derer, die bei den jetzigen Zuständen an nichts mehr glauben.
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Gepostet: 03.06.2016 - 09:57 Uhr  ·  #16
Die Preise für Futtermittel (z.B. Soja) sind in den letzten Jahren sehr wohl gestiegen. Was gesunken ist, sind die Verbraucherpreise. Das liegt an der marktbeherrschenden Stellung der Lebensmittelhändler und falscher Förderpolitik. Vielleicht hilft es, wenn Milchbauern sich zu Genossenschaften zusammenschließen, die Molkereien betreiben. Dann könnten sie selbst Käse herstellen. Der ist länger haltbar als Milch und man könnte den ggf. später verkaufen, wenn das Preisniveau für Milchprodukte sich wieder normalisiert hat. Außerdem bleibt mehr aus der Wertschöpfungskette beim Erzeuger.
Ich sehe aber definitiv, dass der (übermäßige) Einsatz von Nutzpflanzen zur Energie- und Spritgewinnung sich negativ auf Kosten und Natur auswirkt. Die steigende Palmölproduktion und die damit einhergehende Zerstörung der Natur führe ich zu einem großen Teil darauf zurück. Ich glaube zwar, dass es richtig ist, einen Teil der Produktion aus nachwachsenden Rohstoffen zu erzeugen, Ziel muss aber eigentlich sein, den Gesamtverbrauch zu drücken.
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Gepostet: 03.06.2016 - 10:28 Uhr  ·  #17
@xxl Ray,nun die Sojakurse schwanken,momentan wird in den Usa eine große Ernte erwartet,was die kurse jetzt schon drückt !

Trotz großer Methanolproduktion dort !
http://www.agrarheute.com/news…sojapreise
Für hierzulande meine ich sollte man die Biogasbranche nicht ganz abwürgen,wir finden zb. auch naturzerstörerisches ,bei der Neodym-gewinnung für die großen Windmühlen in China,oder der Pv Modul Produktion..

Und was ist mit den Schreihälsen,Atomkraft nein Danke ,Horizontverschandelung mit 200mtr.hohen Windmühlen nein Danke ,große Biogasanlagen aus nachwachsen Rohstoffen(Böser Mais),,Teller-Tank Diskusion nein Danke,Kabeltrassen nein Danke,,,wollen die Leute keinen Strom mehr ?

Apropo Genossenschaftsmolkereien sind wohl in der Mehrheit in Deutschland,DMK größte Molkerei mit 20% anlieferung,dann hier Ammerland,mag nicht alle aufzählen,gehört den Milchbauern,aber die Marktmacht gegenüber den Discountern nach wie vor winzig!
Rußlandembargo,asiatischer markt schwächelt,Länder wie Irland,Italien,Niederlande,Polen haben nach Quotenende Gas gegeben,,,7%mehr Milch......

Ich denke wir driften vom eigentlichem Thema ab,aber gewisse Klarstellungen müssen manchmal sein,,ich sehe zumindest für ländlichen Räume mit einer schwächelnden Landwirtschaft,auch für vor und nachgelagerten Bereiche keine so tolle Zukunft !!
Mfg.H.Sch.
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Gepostet: 03.06.2016 - 12:42 Uhr  ·  #18
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Re: Hans Werner Sinn,,hat er auch nicht ein bischen Recht ?

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Gepostet: 03.06.2016 - 12:47 Uhr  ·  #19
Hallo zusammen,

"Ziel muss aber eigentlich sein, den Gesamtverbrauch zu drücken"
Das gelingt nachhaltig nur über höhere Preise.

Damit wäre das Ziel indirekt die Strompreise zu erhöhen.
Das sehe ich nicht so.

Grüße
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Re: Hans Werner Sinn,,hat er auch nicht ein bischen Recht ?

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Gepostet: 04.06.2016 - 12:53 Uhr  ·  #20
....eher die Kohle drecksschleuder besteuern
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