Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

 
wieso
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 26.01.2021 - 18:13 Uhr  ·  #41
Mir war der Diesel , bzw "agriculural" Diesel ( eigentlich Heitzöl) für 80 cent der Liter viel zu schade .... und nebenbei war es ja der Anspruch ohne fossil fuels um die Runden zu kommen

meine Diesel Generatoren ( das grösste Draufzahlgeschäft in meine Off-Grid "Karriere" ... hab ich nur noch benutzt um zb von 30-80 % SOC ( State of charge) zu laden , die letzten 20 % der Volladung wäre wie Perlen for die Säue werfen ....
Erdorf
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 26.01.2021 - 18:45 Uhr  ·  #42
Zitat
Hat der nicht schon einen Schnellader?

Er lädt jetzt schon mit max 40 A (2kW) über seinen Inselwechselrichter.

Zitat
... durchschnittlichen Lasten und Betriebsstunden, wenn in den dunklen Monaten der Notstomer im Einsatz ist.

Die Anschaffung vom Generator darf man nicht mit rechnen. Den braucht man sowieso als Notstrom ...
"Betriebskosten pro Stunde ca. 2.50-3.00€, davon ca. 200 Euro im Jahr Dieselkosten."
Wartung über die Betriebsstunden (Öl, Dämpfer, Filter, Schrauben Nachziehen, Verschleißteile tauschen ...)
auch im Leerlauf werden unterschätzt und sind schnell mal das doppelte der reinen Dieselkosten.
Deswegen lohnt sich eine Reduktion der Betriebsstunden durch Belastung des Generators bei z.B. 4/5 Last.

Das ist halt das Problem in der Strominsel.
Wenn sich da 'was rechnen soll', muss man alle möglichen Maßnahmen der Strominsel gegeneinander vergleichen.
Das wird unweigerlich komplex und unübersichtlich, in einem Forum.

Mit einem 2 kW Schaltnetzteil anzufangen die Ladung über Generator zu optimieren lohnt nicht,
weil er eh schon 2 kW Ladung mit AC Bypass hat. Es müssten wenigstens 3 kW sein.

Wenn ich mir die Zahlen noch einmal alle so anschaue, dann komme ich zu dem Schluss,
dass die grob 400 Euro im Jahr Betriebskosten für das Laden über Generator nicht das Problem sind.
Ich denke es geht eher um Zuverlässigkeit, wenig Wartung, weniger kümmern müssen, Lautstärke, Geruch, betanken ...
Wo ich dann mehr PV wählen würde ...

Grüße
cerco
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 26.01.2021 - 20:20 Uhr  ·  #43
.bitte ...Im Winter/Herbst Winter mehr PV?

Was ist denn bitte mit Care Diesel?
Wurde hier verboten.
Finnische Firma Neste.
Im Vereinigten Königreich der Niederlande an diversen Tamoiil
ZAPFSÄULEN..
My renewable Diesel
Erneuerbare Energie.
Die paar kWh sollten doch gehen?
Na ja, leben halt im Land der Lobbyisten..?
Erdorf
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 26.01.2021 - 20:34 Uhr  ·  #44
Zitat
Im Winter/Herbst Winter mehr PV?

Ja, mehr PV, ist halt ein Problem in der Strominsel wenn, man nur 2 Tage Akku hat sich auf Wind zu verlassen.

BHKW wäre auch eine Idee, passt sogar ideal zur PV, wenn Wärme im Winter benötigt wird.

Grüße
Che
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 26.01.2021 - 21:23 Uhr  ·  #45
"2 Tage Akku hat". Bei max. 3 kWh Bedarf am Tag wären es bei 9,6 kWh Batterie theoretisch bis zu 3.
Wenn Himmel zu und gleichzeitig noch Wind weg erscheint es zumindest bischen wenig.

Wurde aber geschrieben 1 bis 3 kWh. Und dann wäre noch das Notstromaggregat, was auch mal bewegt werden muss.

kWh-Preis über Notstrom dennoch ca. 0,50 EUR, da es ja schon gekauft worden ist. Öl und Filterwechsel vermutlich nicht die Welt.
Da Würden also 300kWh Windkraft im Jahr den gegenwert von 150EUR haben. In 10 jahren 1500.

Also, wirklich wirtschaftlich ist es n diesem Standort aus meiner Sicht nicht

Ich denke, genug Beispielrechnungen. Entscheiden muss der Interessent.

Eins noch: Es ist furchtbar bequem, anderen Leuten dieses und jenes noch vor zu schlagen, wenn man es selber nicht bezahlen muss.
Erdorf
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 26.01.2021 - 21:41 Uhr  ·  #46
Zitat
Wurde aber geschrieben 1 bis 3 kWh

Ist tatsächlich mehr ... DC Eigenverbrauch nicht mit drin ....
siehe Generator Laufstunden und Jahresverbrauch an Diesel.

Zitat
kWh-Preis über Notstrom dennoch ca. 0,50 EUR

Das ist auch tatsächlich mehr, ich hatte mal 1 Euro / kWh für meine Anlage berechnet, du unterschätzt den Einfluss der Betreibsstunden. "Garantie verfällt automatisch nach 1.000 Betriebsstunden"
Wartungsintervalle siehe Benutzerhandbuch
Das Wissen wird präziser wenn man, wie ich oder Lars, schon X Generatoren "durchgenudelt" hat.

Zitat
Es ist furchtbar bequem, anderen Leuten dieses und jenes noch vor zu schlagen, wenn man es selber nicht bezahlen muss.

Möglichkeiten aufzeigen kann ich, ich finde das reicht auch, zumal das hier nichts kostet.
Entscheiden und für die Entscheidung in die Verantwortung gehen muss ich nicht.
Das müssen andere, die profitieren ja schon kostenlos von meinem Wissen.

Was ist los?

Grüße
wieso
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 26.01.2021 - 22:03 Uhr  ·  #47
Zitat
kWh-Preis über Notstrom dennoch ca. 0,50 EUR, da es ja schon gekauft worden ist. Öl und Filterwechsel vermutlich nicht die Welt.
Da Würden also 300kWh Windkraft im Jahr den gegenwert von 150EUR haben. In 10 jahren 1500.


klingt nach 2-3000 watt Photovoltaik anlage inklusive MPPT Laderegler , bezahlen tut es die Sonne Che ;)
Carl
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 27.01.2021 - 09:07 Uhr  ·  #48
Hat hier jemand seine Finanzverhältnisse offen gelegt?

Mit so einer Aussage: "Es ist furchtbar bequem, anderen Leuten dieses und jenes noch vor zu schlagen, wenn man es selber nicht bezahlen muss." punktet hier keiner der sich hier eingeloggt und um Rat gefragt hat, da wäre jetzt eine Entschuldigung fällig.
Che
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 27.01.2021 - 09:18 Uhr  ·  #49
@ Erdorf: "du unterschätzt den Einfluss der Betreibsstunden." Den kann man eigentlich auch zukünftig unterschätzen, da das Teil ja schon gekauft worden ist. Aber wenn es zur anderen Bewertung der Invest-Kosten eines Windrades beitragen würde - bitte.

@ wieso: Man merkt, dass Du ein Sonnenanbeter bist und eigentlich kein Windmüller. :-)
Aber nun klamüsere es uns doch mal auf, Wie soll man allein mit PV die Monate Nov. bis Feb. abdecken?
Was kommt da rüber an durchschnittlichen kWh/Tag für ne Referenzplatte von 1 kW peak (im Sommer)?

@ Carl: Was willste Denn? Mal wieder was missverstanden? Obwohl schon ein Notströmer Diesel da steht, auch noch, ersatzweise dann, ein BHKW zu empfehlen, für einen Pferdehof, kanns aus meiner Sicht nicht sein.
Erdorf
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 27.01.2021 - 09:39 Uhr  ·  #50
Hallo Che,

Zitat
... Der Einfluss der Generator Betriebsstunden. Den kann man eigentlich auch zukünftig unterschätzen

Nein kann man nicht, ganz im Gegenteil man kann die ganze Sache sogar nur darauf reduzieren.

Egal was er macht, es geht letztendlich nur darum die Betriebsstunden des Generators zu reduzieren.
Am besten auf null. Das ist nämlich die Realität in der Strominsel.
Das weiß man, wenn man eine Strominsel hat oder hatte.
Du hattest offensichtlich noch keine, die 365 Tage pro Jahr zu mehr als 99 % mehr als ein Jahrzehnt laufen muss.
Und es geht darum diese Reduktion der Betriebsstunden wirtschaftlich zu gestalten.
Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten die man vergleichen kann.
Es ist legitim unwirtschaftliche oder unpraktikable Möglichkeiten aufzuzeigen.
BHKW, Biomeiler, Dampfmaschine, Elektroauto im Sommer mit Überschuss betreiben ...

Wenn ich von 'durchnudeln' eines Generators rede, mein ich:
Gegen Ende seiner 'Lebenszeit' eine Ölwanne unter den Generator zu stellen und
das auslaufende Öl aufzusammeln um es dann zu filtern und oben wieder rein zu kippen,
bis der Generator dann nach ca. 3 Monaten nicht mehr startet.
Da ist dann nichts mit "die Generator Kosten vernachlässigen".
Da steht dann schon ein neuer Generator für neues gutes Geld daneben, der dann sofort übernehmen kann.

Ich habe nichts "empfohlen", das sind deine Worte,
sondern zeige nur Möglichkeiten auf, die auf die eigene Situation abgewogen werden müssen.

Zitat
Was kommt da rüber ... für ne Referenzplatte von 1 kW peak (im Sommer)?

Bei Bewölkung leisten die Platten nur noch einen Bruchteil, wenn genug Module da sind, bringt das schon was.
irrtuemer-ueber-pv-anlagen
Defuslichtfähigkeit

Grüße
wieso
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 27.01.2021 - 09:43 Uhr  ·  #51
Hi Che , da muss ich nicht mehr viel aus klamüsern , liegt hinter mir , heute weiss ich ;)
Das ca 9 Monate im Jahr eine Vollversorgung mit Strom und Warmwasser via PV kein Problem sind , ob ich mir dann noch eine x000 Euro Windturbine mit dazustelle die dann auch, im Winter manchmal tagelang nichtstuend rumsteht und ich dann doch wieder den Diesel anschmeissen muss , nee du , da hab ich mir einen Speichersee gebaggert mit 100 kWh Speichervolumen und via Zugschieber dann eine 800Watt Wasserturbine betrieben .... so muss ich mich nicht auf diesel oder Wind verlassen müssen , denn auf den Irischen RegenGott konnte ich mich verlassen im Winter ;)
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 27.01.2021 - 10:26 Uhr  ·  #52
Ein ergänzendes Wasserkraftwerk ist sicher gut. Geht aber nicht bei jedem. Kosten für den Aushub auch nicht marginal.

Nein, es war eben die Frage, in wie weit Deine empfohlenen 2 bis 3 kW mehr PV das Energieloch im Winter stopfen könnten.
Vermute mal nicht. Du wohl auch.

Nett, dass wir mal wissen, was Du da wie installiert hast. Dazu später mehr.
wieso
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 27.01.2021 - 10:34 Uhr  ·  #53
Du kannst ja gerne hier mal nachforschen nach reellen Ertragsdaten bei ca 300 Euro pro kilo watt PV , kannst ja mal rechnen , schau dir mal diese täglichen Erträge an ;) zb. http://sonnenertrag.eu/de/sche…18762.html
ich hatte das alles schon mal gemacht , also bist Du an der Reihe etwas darzulegen , verstanden ? ;
Erdorf
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 27.01.2021 - 11:14 Uhr  ·  #54
Danke Lars,

ich hoffe dein Link hilft dann auch zu 'verstehen'.

 


Wie zu sehen ist, kommen an diesem Ort selbst im Dezember und Januar
täglich pro installierter kWp signifikante Erträge zusammen.

Man beachte die Neigung von 45°.

Grüße
Carl
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 27.01.2021 - 11:20 Uhr  ·  #55
es gibt da den Lehrsatz der Physik das Energie nicht verloren geht.

Zitat Che: "@ Carl: Was willste Denn? Mal wieder was missverstanden? Obwohl schon ein Notströmer Diesel da steht, auch noch, ersatzweise dann, ein BHKW zu empfehlen, für einen Pferdehof, kanns aus meiner Sicht nicht sein. " Ende Zitat.

Die Abwärme als Umwandlungsprodukt der im Diesel enthaltenen Energie ließe sich auch bei einem schon vorhandenen Notströmer nutzen, das sollte bei handwerklichem Geschick auch mit Mitteln abseits von Neukauf eines Blockheizkraftwerkes möglich sein.
Che
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 27.01.2021 - 13:37 Uhr  ·  #56
Bezüglich Winterertrag:
Beim Link zu "Bienwaldstrom", da kommt bei mir nichts.
Mit dem Bild von Erdorf, ja, damit kann man was anfangen. Wieder was gelernt.

Carl, wenn der Notströmer Wasserkühlung hätte, wäre ne Verwendung als Heizgerät leicht.
Auch wenn der warme Kühlluftstrom konzentriert als Strahl raus käme, so dass man ihn durch einen
Rohrkanal leiten könnte. Kanal-Schalldämpfer aus der Klimaanlagen-Branche gibt es.
Aber die Kühlluft wird diffus austreten.....

Zu Deiner Anlage, Lars:

Erst mal meine Würdigung! Soweit muss man erst mal kommen.

Die Solar-LR haben Ähnlichkeit mit denen von Midnite, sind es aber wohl nicht?
Ne Lademöglichkeit der Akkus durch den Notströmer ist nicht zu sehen.

Nun aber zur Frage, warum nicht mal 365 kWh/a aus der Windturbine, bei 6 m/s Mittelwind.

Im Schema hast Du anstatt 1,7 kW 1000W eingetragen, vermutlich bei 11 m/s oder auch 12. Typ anonym.
Ja was macht der Laderegler? Macht er lediglich Gleichstrom und gibt den durch an die Akkus?
Dann in der Tat kann es eng werden mit dem Jahresertrag. Geht sehr bald runter mit dem Cp.
Hier nur mal für die, welche es nicht kennen. Einfache Lademaschine 1,6 m D, Helikopter-Abregelung ab 13 m/s.

Der Grid tie Inverter 300W, auch noch für Sun, ist aus meiner Sicht vom Typ "mal ne Idee gehabt, und nun bleibt er, weil gekauft". Die Diode, wenn sie die Batterie abtrennen soll, muss zudem aus meiner Sicht woanders hin.

Wenn Du mehr Ertrag willst, muss ne Lösung her, welche die Spannung vom Generator, sagen wir mal bei 3,5 m/s von 26V DC auf bis zum 3-fachen Wert bei 10,5 m/s, also hier 78V DC hochlaufen lassen. Immer im besten Arbeitspunkt. Mit MPPT Wind, oder Kennlinie,
Denn, sagen wir mal, der hält 15A DC aus.
Dann wäre z.B. 66,6V DC*15A DC = 1000W. Wenn Hersteller das für das Windrad angeben, wäre es sogar richtig.
26V * 15A aber nur 390W

Randbemerkung:
Dein Batteriemonitor zählt die kWh vom Wind nicht separat. hast Du für den noch andere Zähler? Ansich brauchtest Du 2.

Wirst mit Deinem Speichersee arbeiten wollen. Wo hoffentlich auch Fische drin sind. Petri Heil!

Für die anderen:
Das MPPT des WindMaxx lässt bis zur doppelten Spannung laufen, auch bei Wind, s. Text re. unten im Link. Erscheint mir bischen wenig.
Der Midnite-Classic mag da konsequenter sein. Ist wohl auch universeller in der Eingangsspannung. Scheint inzwischen auch bei Wind MPPT zu machen.
Bei 1000W preislich sogar besser, denn man brauchte dann schon 2 WindMaxx 500, was parallel 1 Version 1000 ergibt.

Eins noch: Wind dann verbrauchen zu wollen, wenn er weht, ist müßig. Man muss schon speichern.
Und ja, wenn 1 Wo Nebel ist, geht weder PV noch Wind. Diese Woche muss der Speicher in der Lage sein, zu überbrücken.
wieso
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 27.01.2021 - 13:58 Uhr  ·  #57
Che , Outback power MX 60 Laderegler waren damals das highlight und Midnite classic ist daraus resultiert


Der Mann heist Bob der den legendären MX 60 MPPT Laderegler gebaut hat und nun bei Midnite tätig ist , schaus dir mal an Che ; https://www.midnitesolar.com/p…istory.php


Und nochmal lass Dich belehren , , ich weiss dass , die Windturbine einfach nichts gemacht hat im Winter , bis ich diese an den Netzwechselrichter geschlossen habe und nochmal , sag mir bitte wer anders hier im Forum eine Windkraftanlage an einer MPPT Idee betreibt ? Du wohl kaum so wie es klingt ;



Sag mir nochmal genau wo die Diode hinkommen muss !! Und Warum ! Klar hab ich schon Häuser abrennen sehen wegen dem Deteil , also erklär mal
wieso
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 27.01.2021 - 14:24 Uhr  ·  #58
... brösells doch bitte mal auf wieviel wind bei say 27 V Batteriespannung gebraucht wird , your turn now ;)
Che
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 27.01.2021 - 16:22 Uhr  ·  #59
Damit 1000W entstehen bei 27V! Geht mit Deinem Windrad bei einfacher Ladung, also ohne MPPT/Kennline garnicht.
Außerdem kenne ich das Teil nicht.

Wenn der Laderegler MX 60 so gut ist, dann liegts wo anders. Möglicherweise am Windrad, oder an der Spannungszuordnung von dem zum Laderegler. Jedenfalls, irgendwo scheint der Wurm drin zu sein.

Ist auch denkbar, dass der LR damals noch ne einzupflgende Kennlinie gebraucht hat.
Sicher in der Zeit entstanden, als auch beim WindiBoy Versuche mit MPPT gemacht wurden. Die sind dann aber zum Fahren mit Kennlinie zurück gekehrt, da sie MPPT Wind vermulich nicht richtig beherrschten.

Entschuldigung, nachträglch erst erkannt: Der MX 60 ist für die PV, oder? Da sicher alles i.O.
Meine Bedenken geäußert bezüglich dem vom Windrad, evtl. dem Windrad selber.


Ist möglich, dass der Tie-Inverter seine Energie ausschließlich vom Akku nimmt, dann erzeugt von der PV.
Um das zu verhindern, dafür soll doch die Diode sein, oder?
Dann muss sie z.B. in die andere rote Leitung, vom LR zum Akku. So gerichtet, dass zwar Windstrom geladen werden kann, aber keine Akkuladung zum Netzinverter gelangen.
Normalerweise kannste den getrost weg lassen, wenn die Strecke Akkuladung über Windkraft richtig funktioniert.
Ist ne ünzünftige Bastelei.

Aber nochmal zum Anliegen arnolde:

Hatte vergessen, an seinem Standort entweder 2,2m D (1000W) + Midnite oder 3,2M D (3000W) mit einem ganz einfachen und billigen Laderegler ohne MPPT. Dann dürfte es selbst da klappen mit mind. 300 kWh/a. Bei der größeren Anlage vielleicht noch etwas mehr.

In Würdigung aber der Erkenntnis, dass mit zusätzlichen 1 kW_peak PV-Platten selbst im Winter bis zu 3 kWh/Tag möglich sind,
(müsste mal einer den Durchschnitt errechnen), wären ab ca. 2 Platten zusätzlich 250W_peak und Akkukapazität gesamt für ne Woche, wohl die wirtschaftlichste Lösung.

Anstatt Platten aufständern in 45°, kann man sie auch senkrecht an ne passende Hauswand bringen. Winter-PV eben.
Möglicherweise dann etwas mehr als 500W peak. Das lässt sich ausrechnen. Oder man macht gleich 4 Platten a 250W.
Che
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 27.01.2021 - 19:04 Uhr  ·  #60
Hab nochmal nachgedacht, Lars:

Die Diode an von mir vorgeschlagener Stelle ist auch Mumpitz. Der LR von der Windkraft braucht ja ne Systemspannung, auf die er sich einstellen kann. Ich bezeichne also die ganze 300W Netzeinspeisung als Mumpitz. Mit oder ohne Diode.

Denke mal daran, wenn der eigensseitig MPPT macht, mit Schattenmanagement, und alle paar Minuten ich zitiere
"in regelmäßigen Abständen (meist alle 5–10 Minuten) sehr schnell die gesamte Kennlinie des Solargenerators durchfährt, um nach dem globalen MPP zu suchen." Das heißt von Leerlauf bis Kurzschluss!
Lebt der tie Inverter überhaupt noch, oder ist da intern eingensseitig schon alles verblitzt?

Windrad eben "quasi direkt an Batterie 26V" nur auf Dauer um 360W, da sonst der Max.-Strom überschritten wird.
Überprüf doch mal, vielleicht hat es schon Windungsschluss.
Was den Laderegler betrifft, vielleicht ist die Ersatzlast ständig drin.

Wenn Du wirklich 6 m/s Mittelwind hast, müsste ein Windrad mit 2,2 m D und angenommenen Cp von 0,33 mit gutem MPPT etwa 2600 kWh im Jahr machen. Ohne MPPT vielleicht 1/3, sind immer noch 866.

Hattest Du nicht irgendwo geschrieben, dass erst gegen 10 bischen Windstrom ankomme? :-)
Nicht dass der tie Inverter sich, da bezüglich MPPT konsterniert, auf ne Spannung eingeschossen hat und dort hängen geblieben, die erst an den Batterien anliegt, wenn von der PV bischen was runter kommt.
So wie die Diode jetzt eingebaut ist, wäre zumindest möglich.

Bitte mal alles überprofen, was mit Windkraft zu tun hat!
Und bezüglich "Haus nicht abbrennen" - paar Sicherungen wirst Du doch verwendet haben?
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