Empfehlung für Windkraftanlage 1000W

 
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Re: Empfehlung für Windkraftanlage 1000W

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Gepostet: 14.11.2019 - 20:47 Uhr  ·  #21
Zitat geschrieben von cerco

Na ja, das ist doch grad der Ansatz, den Windgenerator und den effizienten Laderegler und den Akku so auszulegen, das wirklich bei fast jedem Wind geladen wird. Und nicht erst ab 4-5 m/sec.
Zum Laderegler,

BITTE, der kann doch nur einen bestimmten Strom in Deinen 12 V Akku laden!

Und je höher nun auf der anderen Seite der Generator Spannung liefert, sagen wir 100 V...
Dann darf doch die untere Akkustufe niemals überlastet werden?
Muss also der Generator hoher Spannung beim Strom sparsam sein..

Daher nehmen wir ja auch HOCH Setzsteller, dann kann die Leistung nach oben soweit gehen , wie die Wicklungen des Gen halten.
Im Impuls auch 50 A an 58 Volt.
Bevor die Bude dann brennt, greift die Helikopter Sicherung..
Auch das kennt Gunther , oder Heywind , oder Braun..
Nicht zuletzt werden da ja auch bewährte Systeme geboten..
Aber wenn Du bei 12 V bleiben willst, ist die empfohlene Schams Variante doch prima..


Tut mir Leid Dir miteilen so müssen , das eine reine Wind-Inselanlage ein Rohr krepierer ist
Händler
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Re: Empfehlung für Windkraftanlage 1000W

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Gepostet: 15.11.2019 - 09:39 Uhr  ·  #22
Hallo Wieso,

Danke für Deinen Hinweis,
wir nutzen ja auch Anlagen mit PV UND Wind...passt ja auch gut zusammen, wissen wir beide aus Erfahrung,
Cerco
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Re: Empfehlung für Windkraftanlage 1000W

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Gepostet: 16.11.2019 - 09:32 Uhr  ·  #23
Ok, dann hätte ich nochmal eine Frage zu den Staplerbatterien:

Und zwar, bei einer Staplerbatterie mit 12 Zellen 24v und 465 ah, kann ich diese Batterie mit 2000w über eine Stunde belasten, oder geht die darunter kaputt.

Grüß
Jannis
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Re: Empfehlung für Windkraftanlage 1000W

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Gepostet: 16.11.2019 - 16:33 Uhr  ·  #24
Die Stapler Akkus in der Strominsel, dimensioniert man so, dass diese im Normalfall zu nur 30% entladen werden.
Maximal in wenigen Ausnahmen zu 50 % und aber auch wieder flott aufgeladen werden.
So erreicht man eine Lebensdauer der Akkus von 10 Jahre und mehr.

Werden die Akkus zu mehr als 10% entladen und lange in diesem Zustand belassen,
altern die Akkus (Sulfatierung) zu schnell und die Akku Kosten werden zu hoch.

Und ja, die Strominsel baut auf reichlich PV auf.
Eben soviel dass man in den Sommermonaten deutlich Überfluss hat.
Gut dimensioniert hat man nur maximal 3 Monate im Jahr 'Schwierigkeiten' bei der Versorgung nur mit PV.

Am günstigsten ist es diese Unterversorgung mit Gas/Benzin/Diesel Generatoren abzufangen.
Hierzu braucht man dann ein sehr kräftiges und effizientes Ladegerät (min.1000 Watt, leicht, Elektronik, keine alten Brummer!),
Denkbar ist, zusätzlich, bei guten Windbedingungen, auch eine Windanlage zu installieren.
Das spart dann auch den Transport von GAS/Benzin/Diesel ist komfortabler,
macht unabhängiger schont den Akku bzw. erhöht die Lebensdauer.

So ausgelegt, ist die Strominsel dann sehr zuverlässig versorgt:
PV + Wind + ('Sprit' Generator wenn es dann manchmal doch nicht reicht)

Ab 2KW Entladung würde ich 24 Volt Akkus verwenden.
Vorhandene 12 V Verbraucher nicht oder maximal über Stepdown an dem 24 Volt Akku anschießen.
Ich würde ein 230 V Netz verlegen und mittel- bis langfristig alle 12 V Verbraucher durch 230 V Verbraucher ersetzen.
Beim Ersetzen dann immer neue Technik verwenden und auf die Stromeffizienz achten: LED, ...
Einzig im Akkuraum würde ich 24 Volt Beleuchtung machen für Wartung.

Deine PV ist unter-dimensioniert und vielleicht auch schon zu alt.
PV + Akku + Wechselrichter (mit Einbindung deines Generators) sollten deine Priorität sein.

Ich rechne dir mal für täglichen Verbrauch von 2KWh (1h 2000 W) das so grob durch:
2000Wh = 83 Ah * 24 V
Bei nur 30 % Entladung = 250 Ah * 24 V
Mit 500 Ah auf 24 V wären dann etwa 4000Wh pro Tag (2h * 2000W) möglich.

PV rechnet man pro Tag: Nenn Leistung * 5h (maximal, in Deutschland vielleicht auch nur 4h)
2000 Wh pro Tag / 5 h -> min. 400 W PV
4000 Wh pro Tag / 5 h -> min. 800 W PV

Du brauchst 24 V Module (ca 30V Nennspannung) und wenn keine MPPT Laderegler angeschlossen werden,
bekommt man ca, 20% weniger Leistung und sollte das berücksichtigen und mehr Leistung installieren.
Grundsätzlich gilt: durch die vergleichsweise geringen PV Kosten:
Lieber mehr in PV investieren, als in Akku und Wind.
(du hast ja genug Platz und die PV muss nicht zwingend aufs Dach),
Windrad macht dann Sinn, wenn genug Wind vorhanden ist,
die Kernkomponenten der Strominsel stimmen und gut dimensioniert sind.

Hope that helps ...
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Re: Empfehlung für Windkraftanlage 1000W

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Gepostet: 16.11.2019 - 17:34 Uhr  ·  #25
ok, vielen Dank für die ausführliche Antwort.
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Re: Empfehlung für Windkraftanlage 1000W

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Gepostet: 17.11.2019 - 00:32 Uhr  ·  #26
Hallo verspätet und vor Erdorf verfasst hoffe das zwickt sich nicht


Also staplerbatteien ( PZS Zellen ) werden ja mit C5 kekenzeichnet , dass heisst in 5 Stunen die volle Kapazität entnehmbar , bis 80 % Entladung

dh. bei dir 465 x0,8 = 375 ah entnehmbar über 5 Stunden
375 x 24 Volt = 8,9 kWh also kannst du rein rechnerisch fast diese 5 Stunden den akku mit 2000 watt belasten

Jedoch würd ich das nicht machen , wenns nicht sein muss

Und da normalerweisse( nehme ich mal an ) Du ja sowieso tagsüber diese "Arbeiten" verrichtest , istg es halt super das waehrend der Entnahme gleichzeitig PV Strom in den Akku fliesst , bzw via Batteriepole den 2000 watt Verbraucher mit unterstüzt . 1000 watt PV kosten ohne Laderegler ca 700 Euro , An einem sonnigen Tag fliessen da ständig , waehrend der Verbraucher an ist ständig über 500 watt ......

Gruss Lars
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