Projektvorstellung Vertikalachser

 
Carl
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Re: Projektvorstellung Vertikalachser

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Gepostet: 02.04.2022 - 12:11 Uhr  ·  #21
"Die Getriebe mit Ratio 1:100 und dann den Fliehkraftregler zum schließen der Klappen an die Maxdrehzahl anpassen."

Den Generator den Du dazu verlinkt hast drehst Du schon mit der Hand kaum noch an im Freilauf, nicht unter Lastabnahme.

100 fache Umdrehungszahl hiesse dann auch dass Drehmoment des Windrades 100 x schwächer pro 1 Umdrehung des Generators einwirken zu lassen.

Geh hin, mach was ich Dir gesagt habe mit Deinem Drehmomentschlüssel an einem Teil was Du einsetzen möchtest und probier vorher aus ob wieviel nm an der Achse des Übersetzungsgetriebes mit angeflanschtem Generator anliegt beim Andrehen von Hand.

Oder frag nach dem Losbrechmoment so gekoppelter Teile direkt beim Hersteller. Da müßtest Du unter Getriebemotoren googlen, Getriebegeneratoren vielleicht schwieriger zu finden.

Viele Elektromotoren laufen auch als Generatoren und dafür findest Du hier auch die richtigen Experten die Dich beraten können. Du hast mit Asyncronläufer von Che glaub ich schon einen recht guten Tip bekommen, diese sind im Anlauf relativ leicht, Stichwort: nm beim Losbrechmoment!

Hier unverbindliches Beispiel für einen solchen Getriebe Generator mit Kettenantrieb der bei Dir im Schuppen unterm Dach nicht für Beulen am Kopf sorgen würde. Von der Nennleistung her wahrscheinlich immer noch stark genug (bei Bedarf 2 solche falls das mit dem Drehmoment noch geht) und vielleicht schaffst Du es sogar, vor einem Kauf Deinen Drehmomentschlüssel daran auszuprobieren. Vom Preis her ja auch kein Unglück.

Link:

https://www.aerocatcher.de/kom…aftanlagen

Dann aber: eben erst das Datenblatt vom verlinkten Getriebegenerator gelesen: "Bitte beachten Sie, dass sich das Drehmoment von 0,87 Nm aus dem Datenblatt mit der Größe der Übersetzung von ca. 7,7 multipliziert."

Siehst Du, da stehts deutlich genug wie stark sich das Drehmoment mit der Übersetzung vervielfacht, selbst so ein kleiner 250W Generator bringt Dich damit volle Kanne an die Grenzen.
Chritz
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Re: Projektvorstellung Vertikalachser

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Gepostet: 02.04.2022 - 13:47 Uhr  ·  #22
Aber Vorsicht mit deiner Idee das der pv wr nur netzgekoppelt läuft. Solltest du hoffen das dieser einschaltet wenn der Wind wr Spannung liefert. Das wird bestimmt nicht so einfach sein. Wenn du ein KOSTAL wr hast geht es nicht. Dieser erzeugt drehstrom der gleichmäßig auf alle 3 Phasen abgegeben werden muss. Der kann nicht auf L1 500watt und L2 100watt und L3 700watt. Wenn überhaupt dann muss alles auf Insel laufen sobald versorgernetz weg ist. Aber das wird mit vielen pv wrs nicht so einfach möglich sein.
Carl
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Re: Projektvorstellung Vertikalachser

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Gepostet: 02.04.2022 - 14:24 Uhr  ·  #23
Am günstigsten ist ein mit dem öffentlichen Netz gekoppeltes Inselsystem wenn man ganz auf Vergütung verzichtet, jedenfalls bei überschaubar kleinen Anlagen.

Ich nehme dazu einen Notstrom Umschalter von Fraron der das Inselnetz als Master und das öffentliche als Slave geschaltet haben kann.

Zudem schaltet der blitzschnell um sodass empfindliche Geräte wie PC etc. nicht unterbrochen werden. Am vom Batteriewächter gesteuerten 220V Inverter der den Strom bei niedrigem Akkustand wegschaltet merkt der Fraron dass er auf das Öffentliche umschalten muß. So einfach, Kosten der Fraron 99,00 Euro.

Es ist dann ganz einfach so dass das Hausnetz immer solange vom Akku gespeist ist wie der genug Saft hat und nicht umgekert so wie bei gewöhnlichen Notstromanlagen wo auf Akku umgeschaltet wird wenn das Öffentliche mal ausfällt. Und - der Fraron merkt sofort, wenn im Akku wieder genug Saft ist und schaltet dann automatisch sofort wieder auf Insel.

Das ist mein System im Haus und damit der Inverter bei Dauerbetrieb nicht zuviel Energie frisst habe ich einen kleinen mit nur 375 W Leistung von Victron genommen. Jedesmal wenn ich eine größere Last am Hausnetz einschalten muss, knipse ich vorher den Inverter von Hand aus und mein Fraron schaltet nur dafür dann automatisch wie immer wenn der Akku weg ist aufs Öffentliche.

Muss man den Inverter hinterher wieder anknipsen und Insel läuft wieder.


https://www.google.com/aclk?sa…hBH&adurl=

Das ist nämlich eher selten dass man die schweren Verbrecher lange anhaben muß und für Beleuchtung, Fernsehen und Internet reicht 375W Wechselrichter mehr als genug. Macht einen Riesen Unterschied im Verbrauch ob es ein 375 W oder ein 2000 W Inverter ist der 24 Std am Tag läuft oder auf Standby ist was immer noch genug Strom frisst
wieso
 
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Re: Projektvorstellung Vertikalachser

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Gepostet: 02.04.2022 - 16:46 Uhr  ·  #24
Prinzipiell steht ja die 3 Phasen Verteilung eher im Weg ! wenn es um Eigenstrom geht

In welches L ich mich ankopple und wie die Abrechnung der 3 x L dann abläuf,t ist mir immer noch schleierhaft


Sagts mir mal ! Wie und wo kann ich eine Insel Idee anschliessen um L1,L2,L3 zu bediehnen
FamZim
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Re: Projektvorstellung Vertikalachser

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Gepostet: 02.04.2022 - 16:57 Uhr  ·  #25
Hallo

Da es doch um Getriebe und Generator geht halte ich die Planetengetrieb für zu klein , da die Generatorwelle nur 1/4 Zoll oder 8 mm D haben darf.
Und der große G hat schon 24 mm Welle.
Die Drehzahlen vom normalen Antrieb mit Motor werden auch mit 4 000 bis 8 000 U/min angegeben.
Das läst auf hohe Drehzahlen im Betrieb schließen und nicht auf große Drehmomente.
Der Gleichströmer passt da schon eher rein hat aber Kolen mit Kolektor denke ich.
Leistungsmässig past der schon, 200 W hatte meine Rechnung mit Drehmoment und Drehzahl auch etwa ergeben.
Es ist aber mit 24 Std pro Tag zu rechnen, da sind 1 000 Std schnell zusammen.
Drehzahlanpassung 30 zu 330 ginge mit Kette auch noch .

Gruß Aloys.
Chritz
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Re: Projektvorstellung Vertikalachser

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Gepostet: 02.04.2022 - 17:09 Uhr  ·  #26
Die in Deutschland verbauten Messeinrichtungen (Stromzähler) sind saldierende Zähler. Es werden alle Phasen gemessen und summiert. Wenn z.B. mit L1 500w belastet wird, L2 mit zusätzlich 100w aber auf L3 1kw gespeist werden Zählt der Zähler halt 400w Einspeisung. Solange das Netz da ist drücken nach meinem Kenntnisstand alle Netzgekoppelten 3Phasen wrs auf jeder Phase das gleiche ins Netz und wird dann über den Zähler saldiert. Dies macht sich eben auch KOSTAL zu nutzen und nutzt kein N-Leiter zum einspeisen. Deswegen kann dieser nicht als Insel wr laufen. Er hat kein N.

Wenn man einen 3Phasen wr hat, der ein N hat, kann man einfach das Netz trennen. Aber so einfach ist das eben auch nicht. Wenn das Netz wieder da ist müssen erst die Phasen wieder zum Netz synchronisiert werden bevor umgeschaltet wird. Sonnst gibts einen lauten Knall und die schöne Anlage ist im A.
wieso
 
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Re: Projektvorstellung Vertikalachser

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Gepostet: 02.04.2022 - 17:25 Uhr  ·  #27
Zitat
enn z.B. mit L1 500w belastet wird, L2 mit zusätzlich 100w aber auf L3 1kw gespeist werden Zählt der Zähler halt 400w



Heisst dies im Umkehrschluss ich speise auf L1 600 watt ein und verbrauche auf L1 , L2 , L3 gleichzeitig 500 watt , dass ich dann 100 watt Überschuss habe
wieso
 
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Re: Projektvorstellung Vertikalachser

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Gepostet: 02.04.2022 - 17:29 Uhr  ·  #28
oder anders gefragt , kann ich mit einem ZB 5 KW Inselwechselrichter an einen Deutschen Haushalt ran
Erdorf
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Re: Projektvorstellung Vertikalachser

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Gepostet: 02.04.2022 - 17:44 Uhr  ·  #29
Ja, kannst du,
Ein einphasiger 5 KW Inselwechselrichter kann einen deutschen Haushalt eben bis 5 KW versorgen.
L1, L2 und L3 des Haushaltes werden an die Phase L1 des Inselwechselrichter angeschlossen.
Achtung Erdung beachten, sonst ist auf der Null Suppe

Ein E-Herd z.B. nimmt bis zu drei Phasen immer gegen die Null: 3 x 230 V. Das lässt sich abbilden.
Ein elektrischer Durchlauferhitzer, braucht 10 .. 20 KW und bei 20 KW auch 3 x 400 V, das geht mit einphasigem Inselwechselrichter nicht. Drehstrommotoren, sind nicht Haushaltsüblich, würden nicht gehen.
Wallboxen meistens wohl auch nicht.

Ein fließender Wechsel zum dreiphasigen Netz hin, zurück und wieder hin, ist, wie schon gesagt kritisch.
Das geht manuell über eine aus Stufe, wo dann alles aus ist.
Oder besser über Elektronik die kurzzeitig <= 100 ms umschaltet, was die meisten Verbraucher nicht stört.
Che
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Re: Projektvorstellung Vertikalachser

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Gepostet: 02.04.2022 - 20:03 Uhr  ·  #30
Nach diesen ganzen Abschweifungen mal wieder zu timp... seinem Projekt und seinen letzten Anliegen.
"weil meine/eine PV- Anlage nur läuft, wenn Fremdstrom anliegt, damit der Elektriker im Graben, wenn d. Sonne scheint keine gepflastert bekommt trotz Abschaltung." Das nennt sich Inselprotektion und das muss jeder Einspeise-WR können.

Den mit dem Windrad aus hebeln zu wollen klingt sonderbar und wird so nicht gehen. Braucht doch dessen Einspeise-WR ebenso ein Netz zum Arbeiten.
Da gibt es andere Lösungen, mit Insel-WR, aber dazu sind andere besser firm wie z.B. der wieso.

Ich will nur nochmal auf Deine Vorstellungen zu 2 Getrieben und einem Generator zurück kommen.
Auch wenn das nicht so Deine Sache ist.
Man kann verlangen, dass Du wenigstens mal die Angebotszeichnungen genau besiehst.
Und wenn da für die schnelle Welle D 6,35 zu lesen ist, sollte sich ein Gefühl entwickeln, dass das irgendwie zu wenig ist.
Beim Getriebe 2 wäre es mit 8 mm auch nicht besser, denn da muss ein 1 kW Generator dran.

Der verlinkte Generator würde evtl. gehen, wenn er nicht zu viel Rastmoment hat.
Allerdings 14V bei 350 u/min, sind für 60V Minimalspannung für den Ginlong solis mini bereits 1500 u/min, bei Einspeisebeginn!
Da hast Du am Windrad ca. 6 u/min. Wird ein Getriebe mit ü 250 benötigt. Muss ich mehr sagen?
Kannste vermutlich vergessen. Schon weil das Rastmoment mit 250 verstärkt am Rotor ankommt.

So sieht bei einer Retro-Windmühle der Getriebegenerator aus. Forum/cf3/topic.php?p=60493#real60493 Ist eigentlich ein Synchronmotor für Netzanschluss mit 5,5 kW 1500 u/min
und ein 3-stufiges Stirnradgetriebe 1:60, wobei nur max. 3,5 kW umgesetzt werden können.
Einspeisebeginn bei 8 u/min an der Rotorwelle, ähnlich wie bei Dir. Dann mindestens 60V AC. Unter dem arbeitet der WR nicht.

Würde bei 1 kW entsprechend kleiner ausfallen, aber so ungefähr sind die Größenordnungen.
Carl
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Re: Projektvorstellung Vertikalachser

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Gepostet: 02.04.2022 - 20:10 Uhr  ·  #31
@ Aloys:

Das der: https://www.aerocatcher.de/kom…aftanlagen Kohlebürsten hat ist wohl mehr als wahrscheinlich, mich freut, dass Du auch meinst das die 250W dieses Modells reichen könnten und so wie das aussieht ist da kein Planetengetriebe sondern ein Stirnrad Getriebe wobei mit dem Zahnrad noch beliebig dazugezaubert werden kann.

@ timpetu: An Deiner Stelle würde ich das mit dem Netzeinspeisen mit diesem Windrad vergessen und versuchen einfach nur einen Akku zu laden den Du als Insellösung für irgendwelche kleine Verbraucher im Schuppen oder im Garten benutzt oder als Notstrom wenn mal alles andere ausfällt. Kann ja passieren.

Wie Aloys sagt gehts vielleicht sogar mit diesem 250 W Getriebegenerator, ich hatte den nur blind als Beispiel vorgeschlagen.

Der Aufwand und so kompliziert wie das mit Deinem ursprünglichen Vorhaben aussieht, das würde ich mir nicht antun. Wir haben da einen Parallelfall im gleichen Themenbereich Vertikal-Rotor, über 60 Seiten, ich weiß nicht wieviele Einzelbeiträge, über 1000 bestimmt und immer noch kein Endergebnis!

Erbarme Dich unser!
Che
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Re: Projektvorstellung Vertikalachser

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Gepostet: 02.04.2022 - 22:29 Uhr  ·  #32
Mit 3-facher Drehzahl laufen lassen, dann werden aus 250W 750, bei 4-fach sogar 1000.
Spannungen dann entsprechend der Drehzahlüberhöhung.
Aber wie aus 30 u/min 1000 oder mehr machen? Wäre ü = 33. Das ist kein einstufiges Kettengetriebe mehr!

Außerdem ist bei der Fa. ihren Generatoren Vorsicht geboten! Das sind ja eigentlich Motoren.
Ich hatte auch mal einen Scootermotor bekommen mit 12V 2500 u/min. Und die meinten, der würde bei der Drehzahl als generator 12V bringen. Erst bei der Leelaufrehzahl war es so weit. Die war bei ca. 3500 u/min!

Gut möglich, dass es hier ähnlich ist, denn 330 u/min * 7,7 = 2310 u/min. Befürchte, das ist Nenndrehzahl, aber keine Leerlaufdrehzahl des Motors.

Wenn lediglich 2 Drähte raus kommen, dann mit Kohlebürsten. Die halten höchstens 4000h. Müssten bei einem Windrad 1x pro Jahr gewechselt werden, aber womit?

Solche Motoren werden üblicherweise durch den Fahrtwind eines E-Fahrzeuges gekühlt. Der fällt unter dem Schuppendach weg!

Kettentriebe gehen auch liegend. Nur muss vor den Einläufen auf die Kettenblätter die Kette mit Gleitsteinen aus Plastik unterstützt werden. Meistens aus POM oder Delrin gefertigt.

Mit Akku würde ich bei 1000 W nicht anfangen. Es sei denn, es ist ne Insellösung. Dann ist die technik aber auch nicht gerade einfach.

Der Verweis auf WL01 seine Darrieus-Spielzeuge mit falsch deklarierten Spannungen ist unangebracht.
timpetusalem
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Re: Projektvorstellung Vertikalachser

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Gepostet: 04.04.2022 - 09:40 Uhr  ·  #33
So da ist er wieder,
also echt nett, dass Ihr mir den rechten Weg weisen wollt. Meine Getriebe-Generator- Kombi geht nicht, hab ich verstanden. Ich glaube ich bin da zu blauäugig ran gegangen.
1:100 heißt 150 Nm :100, bleiben am Generator nur noch 1,5 Nm an d. Welle übrig- zu wenig. Kann man generell sagen, dass ein Windrad dieser Größe eigentlich nur Spielerei ist? Wind enthält eine bestimmte Energie, Siehe Windtabelle z.B. hier. Danach ernte ich bei 4 m/s Wind folgendes: Dm Windrad mit Leitblech 3,30 m x H 2 m = A 6,6 m² x 2/3 wegen der Verschattung des rücklaufenden Flügels durch d. Windleitbleche = eff. 4,35 m² Nutzfläche x 50 W/m² = 200 Watt an der Welle - Reibungsverluste und Wirkungsgrad weg, bleiben ca. 150 Watt effektiv.
Sagen wir mal d. Windklappen schließen sich bei 15 m/s, die selbe Rechnung 4,35 m² x 2067W = 8991 Watt = 6743 Watt effektiv.
Das ist natürlich viel zu viel, d. h. Die Klappen könnten schon viel früher schließen bei 12 m/s was dann effektiv 3450 Watt wären.
Da reizt mich ja schon eine Konstruktion so einen wie den von Carl vorgeschlagen Generator zu nehmen und dann je nach Windgeschwindigkeit 1,2 od. 3 weitere dazu zu schalten, über Keilriemen und Spannrollen ließe sich das bestimmt machen.
Ich hab neulich einen Generator 500 Watt mit Losbrechmom. 0,3 Nm im net gesehen. Vielleicht find ich ihn nochmal.
Das das mit den Phasen so kompliziert ist wusste ich nicht. Ich dachte so ähnlich, wie bei meiner PV- Anlage 3 Strings einer in der Verschattung und d. WR bügelt das alles glatt und macht vernünftigen Strom daraus. So wirds wohl doch auf Gleichrichter Batterie und dann WR rauslaufen. Der Schuppen ist natürlich nicht geheizt und der Technikraum für d. Akkus ist im Haupthaus 30 m entfernt. Ich hoffe diese lange Leitung macht keine Probleme?
So Andy Arbeit, irgendwo muss d. Geld für d. verschwenderischen Freizeitprojekte ja auch herkommen.
Harzer
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Re: Projektvorstellung Vertikalachser

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Gepostet: 04.04.2022 - 09:49 Uhr  ·  #34
Wie wäre es denn wenn du die Generatoren als Laufrollen benutzt? Wenn du mehrere verwendest könnte man das auch in Stufen ansteuern. Oder mit einer Verzahnung um den Grip zu realisieren.
Che
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Re: Projektvorstellung Vertikalachser

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Gepostet: 04.04.2022 - 09:58 Uhr  ·  #35
@ timp...:
Es geht nicht, den Energieinhalt/m² mit 100% an zu setzen!
Und auch bezüglich Unsinn, bei 15 m/s noch ernten zu wollen - lies Dir nochmal ganau durch, was ich hier geschrieben habe!
Forum/cf3/topic.php?p=63383#real63383

Weitere Auswertung bezüglich Sinn oder Unsinn wahrscheinlich später.
FamZim
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Re: Projektvorstellung Vertikalachser

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Gepostet: 04.04.2022 - 10:16 Uhr  ·  #36
Hallo

Zur Idee von Lutz.
Bei " Uns" steht jetzt ein Riesenrad das von 4 bereiften Laufrollen angetrieben wirt, geht also vom Prinzieb her .
Man könnte die Hinterräder von E Rollern nutzen , da ist der G gleich mit drann.

Gruß Aloys.
Carl
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Re: Projektvorstellung Vertikalachser

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Gepostet: 04.04.2022 - 10:20 Uhr  ·  #37
@ Lutz: Dann findest Du die Idee, den Schwerpunkt der Lasten auf eine breitere Basis zu verteilen auch sympatisch? Leider wurde so etwas noch nie irgendwie so in die Realität umgesetzt, man kann davon ausgehen, dass da einige Kinderkrankheiten erst dann auftauchen, wenn sich jemand auch praktisch daran wagt. Alles fängt mal klein an.

@Aloys: Wie ich gerade sehe Du hast da schon sowas bei Dir laufen. Mach doch bitte ein Foto davon, vielleicht in einem neuen Thread im Themenbereich Vertikalläufer mit Titel Kreisbahngelagertes Windrad. Das ist sehr interessant!

@ timpetu: "Sind Windrotoren kleiner Größe Spielzeuge?"

Eigentlich ja, allerdings gibt es eine Vielzahl von Anwendungen die damit Sinn machen. Nur ist es günstig wenn man im Voraus weiß, was einen erwartet.

Deine Wind -Tabelle gibt folgendes an: schwache Brise 3,4 bis 5,4m/sec 17 - 80W Zweige bewegen sich

Ich nehme an, daraus errechnest Du den Wert von 50 W pro qm für Deinen Rotor so etwa bei minimal mehr als 4 m/sec Wind.

Siehst Du, Deine Tabelle ist ganz richtig, nur leider gibt sie nicht die Leistungsbeiwerte Deines Windrades an sondern die maximal theoretischen etwa 59% nutzbarer Energie die nach Abzug dessen was am Windrad vorbeistreichen muss.

Eine Litfasssäule wird Dich davon überzeugen dass der Wind Hindernissen, die zu stark abbremsen ausweicht, ganz einfach.

59% sind nur nutzbar, mehr nicht.

Ein mittleres Windrad - gehen wir mal von einem eher gemütlich und anspruchslosem Vertikalläufer aus - würde bei den oben angegebenen 4 m/sec etwa nur 11 W ernten können. In der Praxis wurde der theoretische vom gesamt im Wind enthaltenen Wert von ca 59% noch nicht erreicht.

Dein Windrad kann diesen Wert von 11 Watt pro qm nicht erreichen weil dessen Wirkungsgrad Bauartbedingt bezogen auf die gesamte Fläche zum Wind bestenfalls die Hälfte davon, wahrscheinlich noch weniger ausmacht. Rechne mit 5 W, nicht mit 50W pro qm und tröste Dich damit, dass bei jeder Verdoppelung der Windgeschwindigkeit die Leistung proportional dazu um ein Vielfaches zunimmt.

Bei den genannten 5 W bei 4 m/sec Wind wären es dann bei 8 m/sec bereits etwa 45 W !
Harzer
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Re: Projektvorstellung Vertikalachser

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Gepostet: 04.04.2022 - 12:04 Uhr  ·  #38
Ich finde es auf alle Fälle gut darüber nachzudenken. Bei solch großen und schweren Konstruktionen ist es besser Laufrollen zu verwenden. Das Riesenrad ist ein gutes Beispiel. Ich musste aber sofort an solch eine Konstruktion denken.

https://www.impulsa-ag.de/touc…-mk-1.html

Schmunzeln erlaubt 8-) aber genau das ist das Prinzip......

Die gesamte Last liegt auf den Rollen außen. Das waren Konstruktionen auf denen bis zu 60 Tiere standen.
Die Träger zur Mitte und der Mittelbock dient nur zur Versorgung mit Vakuum und für die Stromversorgung der Pumpen und Elektronik über Kollektor bzw. Optischen Datenübertragung.
Der Antrieb erfolgt am äußeren Rand über eine gebogene Zahnstange und einem Ritzel.
Der Motor hatte etwa nur 1,5kw und wurde über Phasen Drehzahl gesteuert.
Ohne den montierten Motor (und natürlich ohne die Tiere) lässt sich so ein Ungetüm von etwa 15m Durchmesser von einem kräftigen Mann drehen!!!
Carl
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Re: Projektvorstellung Vertikalachser

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Gepostet: 04.04.2022 - 14:00 Uhr  ·  #39
Toll Lars, auf einem solchen Gestell liesse sich wahrscheinlich auch rundherum eine Wellenwicklung installieren und die Rollen könnten auf Kreisschiene umlaufend Magnete darüber flitzen lassen - so ähnlich wie ein ziemlich riesiger Ringgenerator oder eine zum Generator umfunktionierte Magnetschwebebahn.

Na, ja, in Groß kann man sich das vielleicht so vorstellen, sowas in Groß bauen ist dann eine ganz andere Nummer.

Im Kleinen hab ich sowas viel primitiver schon mal gemacht mit Fahrraddynamos die auf Inlinerollen liefen. Das ist jetzt 37 Jahre her und es wurde damals unter höchster Geheimhaltung im Freiland irgendwo in der Pampa ausprobiert ob sowas überhaupt funktioniert.

Man hätte mich sehen sollen wie scheu ich mit dem mit einem Bettlaken eingewickelten Gebilde herumgeschlichen bin bis eine spionsichere Stelle gefunden war. Das war so ähnlich ein Erfinderabenteuer wie das von Max der einmal auf seinen Wanderungen ein Laufrad mit Generator hinterhergezogen hat damit ihm das Handy nicht schlapp macht.

Mein geländegängiger Rotor war dann 1 m hoch, 1m breit, 2 Flügel als Segel ausgebildet und unten im äusseren Drehkreis 2 Reifenquäler (Fahrraddynamos die auf Inlinerollen Bodenkontakt hatten und 2 Glühbirnchen bei 4 m/sec Wind hell aufstrahlen liessen.

Mehr nicht aber auch nicht weniger.

Stabilisiert wurde das Gebilde durch Verbindungsträger oben und unten, der untere Träger zusätzlich zu den aussen laufenden Rollen mittig zentral mit Kugellager fest am Boden gelagert zur Positionsfixierung.

Was auch nötig ist bei stärkerem Wind.
timpetusalem
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Re: Projektvorstellung Vertikalachser

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Gepostet: 04.04.2022 - 18:23 Uhr  ·  #40
@ Carl, so etwas meintest du bestimmt, hier, obwohl ich nicht sicher bin, ob der Turm nicht doch zentral gelagert ist und der Ring nur über die Spulen außen streicht.
Es gibt ein Video, leider find ich es nicht mehr, von einem riesigen überdachten Rad in der Wüste, dass auf einem Schienenring mit Spulen läuft. Schätzungsweise 20 m im Durchmesser. Das läuft mit einer Lautstärke und geklapper, eine Höllenmaschine.

Heute war Härtetest für das Windrad, hier ist Sturm. Die Wetterstation zeigt Werte über 10 m/s an, was ja im 2min-Takt die Böeen nicht erfasst. Lt. Wetterbericht über 20 m/sauf dem freien Feld. Habe die Klappen offen gelassen , hopp oder top. Bis jetzt ist alles supi. Leider kann ich die Umdrehungen bei der Drehgeschwindigkeit nicht richtig messen. Habe versucht zu stoppen und bin in Spitze so auf ca. 60 U/min gekommen. muss mal bei Windstille einen Reflektor an der Welle anbringen, damit ich mit dem Drehzahlmesser vernünftige Werte bekomme.
Beim beschäftigen mit dem Generator ist mir folgende Frage aufgestoßen. Von 4 m/s bis 12 oder 15 m/s hat man ja eine Leistung am Generator von z.B. 50 - 3000 Watt . Ist das so, dass jeder Generator die anliegende Leistung umwandelt. Liefert also ein 10 kw Generator mit max-RPM 1000 genauso 50 W wenn am Windrad 200 W geerntet werden wie ein 200 W Generatormit RPM 1000 ? Weil, wenn man an einem Generator der unangeschlossen ist von Hand dreht, läuft ein rasterloserauch leicht nur eben träger.
Ich bin darauf gekommen als ich mir diesen Kollegen hier angeschaut habe. Der Anlaufdrehmoment und der Nenndrehmoment passen zur Messung mit dem Drehmomentenschlüssel aber auf gar keinen Fall zu dem was das WR erntet. Die 20 Nm Nenndrehmoment können doch nicht gemeint sein, wenn der mit 600U/min läuft und 800 Watt liefert. Irgendwo ist da ein Denkfehler.
Falls die Batterieeinspeisung mit einem 250W Generator das Ergebnis werden sollte, müsste es ein 48V sein. Ich spiele eh mit dem Gedanken einen PV-Speicher anzuschaffen, weil meine Dachflächen mit 23 KW PV ausgelastet sind.
LG timpetusalem
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