Hallo. Ich stelle hier meine Konstruktion für ein HAWT mit Scheibengenerator vor.
Zum Generator.
Stator ist aus Epoxidharz gegossen mit 12 Spulen je 70 Windungen mit Kupferlackdraht W210 mit 1,0mm Durchmesser. Spulenlochlänge sind 70mm, die Magnete sind 60*20*15mm, davon 16 Stück, angebracht auf einer 3mm dicken Stahlscheibe (360mm Durchmesser). Die Magnete haben zueinander einen Abstand von 48mm außen und ca. 25mm innen und stehen 22,5° zueinander versetzt.
Die 3 Phasen bestehen aus je 4 Spulen in Reihe, am Ende mit Sternpunkt verdrahtet. Widerstand ist zwischen allen Phasen gleich (2,8 Ohm mit Multimeter gemessen).
Abstand der Magnete zu der Statorscheibe beträgt ca. 1-3mm. (ist noch nicht fest da ich noch am ausrichten bin)
Die Spulenlochlänge habe ich größer gewählt, um meine ungenauen Baukünste auszugleichen, damit die 60er Magnete problemlos dazwischen laufen können. Leider hat der Stator keinen magnetischen Rückhalt, da ich diesen auf einer Sperrholzplatte gegossen habe, dessen Seiten ich mit Pappe und Heißkleber erhöht habe, sodass die Scheibe ca. 20mm dick ist, die Spulen sind nur etwa 1cm hoch und die Schenkel 1cm breit. Abstand zwischen den Spulen sind etwa 4-5mm.
Ich bin schonmal sehr froh dass die Widerstände aller Phasen gleich sind, aber leider ist die Spannung etwas mager.
Bei lockerem Drehen des Rotors von Hand bei etwa 60UPM ergab die Spannung hinter einer Drehstrombrücke an den zwei DC-Ausgängen nur etwa 2,3-2,7V.
Eigentlich sollte das Teil später bei 24V laufen, mittlerweile frage ich mich, ob der überhaupt mal die Drehzahl für 12V erreicht. Am Rotor soll ein 3-Flügler laufen, Durchmesser im Bereich 2,0-2,5m.
Ich habe nur eine Magnetscheibe, wäre es sinnvoller noch eine zweite zu bauen oder sollte ich lieber den Stator mit neu bauen und mehr Windungen verwenden.
Bitte gebt mir ein paar Ratschläge, es sind sehr viele Tage und Euro in das Projekt geflossen, gerade für Magnete, Scheiben Lasern lassen, Draht und Harz. Wäre schade um die wenigen Volt. Fehlt vielleicht der magnetische Gegenhalt der Magneten, muss hinter die Spulen vielleicht einfach nur ein bischen Flacheisen? Würde das das Feld verstärken oder nur das Gewicht erhöhen.
Der Stator selbst ist leider leicht bogenförmig verzogen, da das Holz beim vergießen offenbar gearbeitet hat, werde ich nie wieder so bauen, aber jetzt ist es so. Dadurch ist der Magnetabstand teilweise unregelmäßig.
Der ganze Anbaubock besteht aus einem 3mm starken Kastenprofil (3000mm lang und 110mm in beide Richtungen breit. Stöße sind mit 8mm Flacheisen zu, worauf beidseitig Gleitlager mit Flansch fest sind, sie führen die 30mm Welle. Am hinteren Teil soll noch eine Steuerfahne mit Federspannvorrichtung dran, ohne Schrägneigung, da das Gewicht keinen Einfluss auf das Furlverhalten haben soll, es soll nur ein seitliches Wegdrehen geben, einstellbar mit Feder. Bis jetzt wiegt das Gestell satte 15-20kg.
Gibt es Erklärungen für die maue Spannungsausbeute, trotz korrekter Spulenverdrahtung, ist der Abstand zu den Spulen zu groß? Ich weis es einfach nicht. Ich freue mich über jede Antwort.
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Die 3 Phasen bestehen aus je 4 Spulen in Reihe, am Ende mit Sternpunkt verdrahtet. Widerstand ist zwischen allen Phasen gleich (2,8 Ohm mit Multimeter gemessen).
Abstand der Magnete zu der Statorscheibe beträgt ca. 1-3mm. (ist noch nicht fest da ich noch am ausrichten bin)
Die Spulenlochlänge habe ich größer gewählt, um meine ungenauen Baukünste auszugleichen, damit die 60er Magnete problemlos dazwischen laufen können. Leider hat der Stator keinen magnetischen Rückhalt, da ich diesen auf einer Sperrholzplatte gegossen habe, dessen Seiten ich mit Pappe und Heißkleber erhöht habe, sodass die Scheibe ca. 20mm dick ist, die Spulen sind nur etwa 1cm hoch und die Schenkel 1cm breit. Abstand zwischen den Spulen sind etwa 4-5mm.
Ich bin schonmal sehr froh dass die Widerstände aller Phasen gleich sind, aber leider ist die Spannung etwas mager.
Bei lockerem Drehen des Rotors von Hand bei etwa 60UPM ergab die Spannung hinter einer Drehstrombrücke an den zwei DC-Ausgängen nur etwa 2,3-2,7V.
Eigentlich sollte das Teil später bei 24V laufen, mittlerweile frage ich mich, ob der überhaupt mal die Drehzahl für 12V erreicht. Am Rotor soll ein 3-Flügler laufen, Durchmesser im Bereich 2,0-2,5m.
Ich habe nur eine Magnetscheibe, wäre es sinnvoller noch eine zweite zu bauen oder sollte ich lieber den Stator mit neu bauen und mehr Windungen verwenden.
Bitte gebt mir ein paar Ratschläge, es sind sehr viele Tage und Euro in das Projekt geflossen, gerade für Magnete, Scheiben Lasern lassen, Draht und Harz. Wäre schade um die wenigen Volt. Fehlt vielleicht der magnetische Gegenhalt der Magneten, muss hinter die Spulen vielleicht einfach nur ein bischen Flacheisen? Würde das das Feld verstärken oder nur das Gewicht erhöhen.
Der Stator selbst ist leider leicht bogenförmig verzogen, da das Holz beim vergießen offenbar gearbeitet hat, werde ich nie wieder so bauen, aber jetzt ist es so. Dadurch ist der Magnetabstand teilweise unregelmäßig.
Der ganze Anbaubock besteht aus einem 3mm starken Kastenprofil (3000mm lang und 110mm in beide Richtungen breit. Stöße sind mit 8mm Flacheisen zu, worauf beidseitig Gleitlager mit Flansch fest sind, sie führen die 30mm Welle. Am hinteren Teil soll noch eine Steuerfahne mit Federspannvorrichtung dran, ohne Schrägneigung, da das Gewicht keinen Einfluss auf das Furlverhalten haben soll, es soll nur ein seitliches Wegdrehen geben, einstellbar mit Feder. Bis jetzt wiegt das Gestell satte 15-20kg.
Gibt es Erklärungen für die maue Spannungsausbeute, trotz korrekter Spulenverdrahtung, ist der Abstand zu den Spulen zu groß? Ich weis es einfach nicht. Ich freue mich über jede Antwort.