Mal wieder etwas neues?

Vertikale WKA von Windtec

Menelaos

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Re: Mal wieder etwas neues?

 ·  Gepostet: 20.02.2013 - 13:52 Uhr  ·  #34100
Hallo Admiral,

Du wirst erstaunt sein was dich derartige Gutachten kosten werden. Ich bin mir sicher dass der ganze Behördenkram deutlich mehr kosten wird als die WIndanlage selbst. In Niedersachsen ist das wirklich ganz gruselig. Wir haben hier aber eine ganze Menge an Anlagen, von denen aus gutem Grund nur ein Bruchteil auf unserer Karte verzeichnet sind. Oft sieht man diese Anlagen auch nur dann wenn man danach sucht und wirklich die Augen offen hält.

Ich will hier ganatiert nicht zur "nichtfarbigen" Aufstellung deiner Anlage raten, kenne hier im Umkreis aber bestimmt 50 Anlagen von denen noch nie ein Bauamt was gehört hat. Die meisten dieser Anlagen wurden mit den Nachbarn zusammen aufgestellt und man erfreut sich ihnen "Zaunübergreifend" ;-)
Dinge wie Schattenschlag oder Stroboskopeffekt wie es bei den kleinen ja auch gerne genannt wird sind eigentlich kein wirkliches Problem und treten wenn überhaupt nur wenige MInuten am Tag auf wo es dann genau in Nachbars Küchenfenster blitzt.
Egal ob mit oder ohne Baugenehmigung. Sprich vor der Aufstellung mit deinen Nachbarn und kläre sie über solche Dinge und ihren Wahrheitsgehalt auf und schau was sie dazu sagen...

Gruß
Max

Windstärke1203

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Re: Mal wieder etwas neues?

 ·  Gepostet: 20.02.2013 - 22:45 Uhr  ·  #34111
Zitat geschrieben von doelle4

Also dass Stromkonzeren und deren Lobby KleinWKA blockieren kann ich mir kaum vorstellen da Winderträge im Verhältniss zu PV relativ gering ausfallen und nur einen Bruchteil landesweit von PV Erträgen ausmachen.
PV Anlagen werden bevorzugt, gefördert und bringen ein vielfaches im Jahr und sind weit verbreitet.
Es ist die Bürokratie und Bauvorschriften die einem das Leben schwer machen die auch für alle anderen Baulichkeiten gelten. Windanlagen werden hier aber besonders pingelig behandelt.
Die Politiker müsste hier mal eine gleichstellung vornehmen und auch diesen Energiezweig fördern und nicht wo es geht verbieten.

Gruß Hans



Nun, dass hängt natürlich vom Anlagentyp ab. Allerdings sollte man bedenken, dass derjenige, der küstennah wohnt, mit Durchschnittswindgeschwindigkeiten von 5-6m/s zu rechnen hat.
Außerdem gilt Norddeutschland nicht als das Gebiet mit den meisten Sonnenstunden. Entsprechend reduziert sich auch der Ertrag durch Photovoltaik bei bewölktem Himmel drastisch. Weiterhin, über 4000 Stunden im Jahr ist es dunkel. Da tut sich hinsichtlich Photovoltaik rein gar nichts. Das Windrad dreht sich dennoch.

MfG

Menelaos

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Re: Mal wieder etwas neues?

 ·  Gepostet: 20.02.2013 - 23:51 Uhr  ·  #34113
Durchschnittswindgeschwindigeiten von 5-6 m/s haben die allerwenigsten Standorte, selbst in Norddeutschland...und wenn, dann nicht in 10 m Höhe wie es für eine Klein WKA standard ist. Das mit den Sonnenstunden ist auch nicht so ganz richtig. Rügen beispielsweise ist ein Fleck in Deutschland der mit die meisten Sonnenstunden hat. Und auch der Rest unterschiedet sich nicht soooo drastisch.
EIn Hybridestem ist in Nordeutschland allerdings dennoch wesentlich sinnvoller als anderswo, hier ergänzen sich Wind und Solar ganz toll... :-)

Gruß
Max

doelle4

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Re: Mal wieder etwas neues?

 ·  Gepostet: 20.02.2013 - 23:51 Uhr  ·  #34114
Egal. Ich halte nicht von Verschwörungstheorien.
Es werden nicht "Anti WKA" Gesetzte bundesweit erlassen nur weil mann im Küstenbereich/Nordeutschland eine WKA rentabel betreiben kann.
Wieviele abertausende PV Anlagen Erträgen gibt es und wieviel Kleinanlagen mit einigen hundert KWhpro Jahr im Verhältniss dazu.
Ich hab mal unter den Erträgen von z.b. Cuxhafen PV nachgesehen pro KW Peak ist hier ein Jahresertrag von 900-1000 kWh drinn.
Europweite Messwerte von div. PV Anlagen: http://www.sonnenertrag.eu/anlage/map
Hier sind hunderte Anlagen aus allen Regionen tagesaktuell abzulesen.

Wieviel PV Anlagen gibt es Bundesweit und erhalten gestützte Stromabgeltung?
Ein 5 KW Peak PV Anlage produziert meist schon 10 x mehr wie eine gute handelsübliche Kleinanlagen bei denen man froh sein kann 500 KWh zu ernten. Sicher, es gibt auch welche mit 2000 KWh, aber die sind sehr sehr selten privat im Garten anzutreffen.
Ich sehe keine Grund für eine Verschwörung von Konzernen und Politik, eher ein gar nicht zu Kenntnissnehmen um sich bemüssigt zu fühlen sich mit sowas im privaten Bereich auseinanderzusetzen..
Gruß Hans

Windstärke1203

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Re: Mal wieder etwas neues?

 ·  Gepostet: 21.02.2013 - 23:44 Uhr  ·  #34154
Zitat geschrieben von doelle4

Egal. Ich halte nicht von Verschwörungstheorien.
Es werden nicht "Anti WKA" Gesetzte bundesweit erlassen nur weil mann im Küstenbereich/Nordeutschland eine WKA rentabel betreiben kann.
Wieviele abertausende PV Anlagen Erträgen gibt es und wieviel Kleinanlagen mit einigen hundert KWhpro Jahr im Verhältniss dazu.
Ich hab mal unter den Erträgen von z.b. Cuxhafen PV nachgesehen pro KW Peak ist hier ein Jahresertrag von 900-1000 kWh drinn.
Europweite Messwerte von div. PV Anlagen: http://www.sonnenertrag.eu/anlage/map
Hier sind hunderte Anlagen aus allen Regionen tagesaktuell abzulesen.

Wieviel PV Anlagen gibt es Bundesweit und erhalten gestützte Stromabgeltung?
Ein 5 KW Peak PV Anlage produziert meist schon 10 x mehr wie eine gute handelsübliche Kleinanlagen bei denen man froh sein kann 500 KWh zu ernten. Sicher, es gibt auch welche mit 2000 KWh, aber die sind sehr sehr selten privat im Garten anzutreffen.
Ich sehe keine Grund für eine Verschwörung von Konzernen und Politik, eher ein gar nicht zu Kenntnissnehmen um sich bemüssigt zu fühlen sich mit sowas im privaten Bereich auseinanderzusetzen..
Gruß Hans



Zunächst einmal, danke für den Link- sehr interessant. Doch ich persönlich glaube nicht so recht daran, dass die Photovoltaik in meinem Gebiet einer vernünftigen KWKA überlegen sein soll. Auch die Ertragsdaten des nächsten Solarzellen-Besitzers überzeugen mich nicht so recht.

Anlage: Module 33 x Aleo Solar S_03 175W, Wechselrichter 1 x SMA Solar Technology SB 5000TL, Leistung5.445 kWp
Investitionskosten laut Inhaber: ca. 24000€
Erträge: 2009 (1070 kWh) 2010 (1038 kWh) 2011 (1019 kWh) 2012 (988 kWh)

Ich denke eine hochwertige, gut abgestimmte KWKA kann da sehr gut mithalten.
Mein Standort im lila Gebiet an der friesischen Küste:

[Bild musste gelöscht werden wegen Copyright-Verletzung; ADMIN]

Ob es eine „Verschwörung“ ist, will auch ich nicht manifestieren. Dennoch mutet es etwas seltsam an, wenn auf der einen Seite die „grüne“ Technologie und die Energiewende nach außen hin politisch starke Unterstützung widerfährt. Geht es allerdings um Eingemachte, sitzen in den Verwaltungsstuben irgendwelche Paragraphenreiter, die man am Besten nicht aus ihren wohlverdienten Schlaf reißt. Man gewinnt einfach den Eindruck, dass in Niedersachsen seitens der Genehmigungsbehörden nur Steine in den Weg gelegt werden.
In vielen anderen Bundeländern dagegen sind KWKA unter 10m Gesamthöhe genehmigungsfrei. In Niedersachsen existieren solch einfache Regeln allerdings nicht und auch eine Anlage auf 3m Höhe muss alle Auflagen erfüllen, die auch große Windkraftanlagen erfüllen müssen. Da passt was nicht zusammen.
Ansonsten kommt es so wie es kommen muss in Deutschland. Es müssen Gutachten eingereicht werden, die die „Unbedenklichkeit“ der KWKA gewährleisten sollen. Das natürlich auf eigene Kosten.
Es gilt: wo kein Kläger, da kein Richter. Entsprechend ist ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis eine herausragende Voraussetzung für die Errichtung einer KWKA. :-)

wieso

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Re: Mal wieder etwas neues?

 ·  Gepostet: 22.02.2013 - 00:22 Uhr  ·  #34155
Zitat
Zunächst einmal, danke für den Link- sehr interessant. Doch ich persönlich glaube nicht so recht daran, dass die Photovoltaik in meinem Gebiet einer vernünftigen KWKA überlegen sein soll. Auch die Ertragsdaten des nächsten Solarzellen-Besitzers überzeugen mich nicht so recht.

Anlage: Module 33 x Aleo Solar S_03 175W, Wechselrichter 1 x SMA Solar Technology SB 5000TL, Leistung5.445 kWp
Investitionskosten laut Inhaber: ca. 24000€
Erträge: 2009 (1070 kWh) 2010 (1038 kWh) 2011 (1019 kWh) 2012 (988 kWh)


Hallo

Wann ist die PV angeschlossen worden ???

eine 5.5 kWp PV kostet heute montiert und angemeldet , angeschlossen ca 8000-9000 Euro

Als Selbstbausatz um die 5-6000 Euro



Gruss

doelle4

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Re: Mal wieder etwas neues?

 ·  Gepostet: 22.02.2013 - 01:25 Uhr  ·  #34156
Zur Aufklärung: Um genormte Daten vergleichen zu können sind die 1070, 1038, 1019 KWh pro KW Peak (ersichtlich auf der Website) wie ich vorher schrieb.
Die 5,4 KW Anlage macht also etwa 5500 - 5600 KWh im Jahr.
1000 Watt PV die es bereits um 700- 800 Euro gibt produzierten dort also fixe 1070 WKh im Jahr.
Das man mit einer 800 Euro WKA diese 1000 KW auch in allerbester Lage übertrifft ist sehr unwarscheinlich.
Wie gesagt: Eine WKa kommt etwas teuerer, ist aber gute Ergänzung für PV . Nur PV bringt mehr und kostet weniger, aber mann hat dann Frust in der kalten Jahreszeit.
PV ist keine Konkurenz sondern sinvolle Ergänzung. Nicht versuchen auf biegen und brechen alles mit einem zu erreichen.

@Wieso: Markenmodule wie sie die Händler vor wenigen Jahren in der Regel einsetzten hatten den 5 Fachen Preis von heutigen Chinesischen die mittlerweile allerdings auch auf deutschen PV Fertigungs Maschinen (exportiert nach China) produziert werden und nun nahezu ebenbürtig sind.
Gruß Hans

wieso

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Re: Mal wieder etwas neues?

 ·  Gepostet: 22.02.2013 - 02:12 Uhr  ·  #34157
.... naja ist ja unabhaennig , wo sie herkommen ob Deutsch oder China , Markenmodule sind Chinesische auch schon seit Jahren und die Chinesen waren vor Jahren auch teuerer , die Preise wie aus der oben genannten PV Anlage waren ca so im Jahre 2007

Fakt ist halt nunmal das eine fertig guenstige instalierte PV heute zw 1300- 1600 kosten kann pro kWp egal ob China oder Deutsch

Admiral

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Re: Mal wieder etwas neues?

 ·  Gepostet: 22.02.2013 - 08:37 Uhr  ·  #34165
Ich verfolge die Unterhaltung hier sehr aufmerksam und finde Eure Beiträge sehr interessant. Gleichwohl war ich jedoch nicht faul und habe Kontakt mit einer Firma in meiner Nähe aufgenommen, welche die WSD1000 in einer wohl überarbeiteten Version komplett mit Elektronik etc. vertreibt. Der Kontakt war sehr freundlich und wie mir schien auch kompetent. Diese und nächste Woche bin ich noch beruflich in SH unterwegs, werde mir aber Anfang März mal die Anlage des Verkäufers anschauen und dann auch gesondert darüber berichten.
Nun bin ich aber (aufgrund eurer PV-Beiträge) neugierig geworden und möchte mich über eine Kombination von beidem (KWA und PV) informieren.
Könnt ihr mir da ein paar Eckdaten und erste Informationen geben? Preis und durchschnittliche Ertragsleistung pro Quadratmeter? Gibt es ein ähnlich gutes Forum zum Thema PV? Wie sind eure Erfahrungen mit PV in Norddeutschland (ich wohne in 26345)?
Freue mich auf Eure Reaktionen!

wieso

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Re: Mal wieder etwas neues?

 ·  Gepostet: 22.02.2013 - 09:28 Uhr  ·  #34166
Hallo

Es gibt einenguten Ertragsrechner fuer Photovoltaik da kannst Du Deinen Standort auswaehlen , Dachflaeche Neigung , Ausrichtung angeben etc http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/apps4/pvest.php#

An der Einspeiseverguetung fuer PV wird ja gerade arg rumgegraben , jedoch im Moment bekommt man noch ueber 16 cent pro eingespeister kWh , die Rendite einer PV ist zwar wegen der abgemagerten Verguetung recht klein gewoden , jedoch eher ein no brainer , da mit Plus rauszukommen , besonders bei den steigenden Strompreis und der Lebenserwartung von PV

Aber es kommt halt darauf an was Du vorhast , Netzeinspeisung , Insel mit Akku , oder was ich heute machen wuerde Inselanlage mit Netzanschluss (Bei Notstand) und Ueberschuss Einspeisung ins oeffentliche Netz

Eine Kombi aus PV und Wind ..... super Sache :-)


Gruss Lars

Admiral

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Re: Mal wieder etwas neues?

 ·  Gepostet: 22.02.2013 - 10:19 Uhr  ·  #34168
Das Problem ist daß mein Haus keine wirklich geeignete Südfläche auf dem Dach zu bieten hat da es in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet ist.
Ich hätte jedoch die Möglichkeit, eine Garage zu nutzen (idealerweise in Kombination mit PV und KWA). Hier ist (theoretisch) jede Ausrichtung und Neigung der Solarflächen möglich, allerdings eben nur in begrenztem Umfang (vielleicht 4 - 6 m2 pro "Reihe", man könnte vielleicht drei Reihen hintereinander auf das Dach stellen). Geplant ist die Einspeisung des erzeugten Stromes direkt in das Hausnetz, eine Einspeisung ins öffentliche Netz plane ich nicht.
Hat dazu jemand eine Idee oder Vorschläge?

wieso

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Re: Mal wieder etwas neues?

 ·  Gepostet: 22.02.2013 - 10:47 Uhr  ·  #34169
Hallo , Ost-West Dach ist auch sehr schoen fuer PV da Morgends und Abends dann auch recht schoen was produziert wird zum Direkt Verbrauch , Garage klingt nach 2-3 kWp

Ohne Batteriespeicher , macht wohl eher eine kleinere PV Sinn , da man ja sonst zuviel verschenkt (oder man macht noch Heisswasser mit dem Ueberschuss)
Mit Batterie und naechtlicher Ueberbrueckung mit eigenen Strom , kann man fuer ein Durchschnittshaus schon bis 3-5 kw PV einplanen , das heisst dann PV und Wind versorgen direkt die Verbraucher und der Anteil der nicht verbraucht werden kann , wandert anstatt ins Netz halt in die Batterie , zum spaeteren Verbrauch (das oeffentl.Netz wird dann weitgehenst nicht benoetigt)

Eine "Netzgekoppelte Inselanlage mit PV und Wind " ohne Einspeisung sieht ungefaehr so aus ( der Generator im Bild ist das Stromnetz , welches aber nur gebraucht wird bei Not




Gruss Lars
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Re: Mal wieder etwas neues?

 ·  Gepostet: 22.02.2013 - 11:30 Uhr  ·  #34172
Zitat geschrieben von wieso

Zitat
Zunächst einmal, danke für den Link- sehr interessant. Doch ich persönlich glaube nicht so recht daran, dass die Photovoltaik in meinem Gebiet einer vernünftigen KWKA überlegen sein soll. Auch die Ertragsdaten des nächsten Solarzellen-Besitzers überzeugen mich nicht so recht.

Anlage: Module 33 x Aleo Solar S_03 175W, Wechselrichter 1 x SMA Solar Technology SB 5000TL, Leistung5.445 kWp
Investitionskosten laut Inhaber: ca. 24000€
Erträge: 2009 (1070 kWh) 2010 (1038 kWh) 2011 (1019 kWh) 2012 (988 kWh)


Hallo

Wann ist die PV angeschlossen worden ???

eine 5.5 kWp PV kostet heute montiert und angemeldet , angeschlossen ca 8000-9000 Euro

Als Selbstbausatz um die 5-6000 Euro



Gruss



Moin

Hier der Link zum Solaranlagenbetreiber:
http://www.sonnenertrag.eu/de/…/3289.html
Installiert wurde die Anlage 2008.



Das sind seine monatlichen Erträge in kWh/kWp.
@doelle Danke für die Erläuterung. In der Tat ist es so, dass man die erzielten Erträge noch mit dem Faktor 5,4 multiplizieren muss, um dies auf die installierte Anlage zu beziehen. Allerdings wirkt der Preis der Anlage auf den ersten Blick etwas ernüchternd (2008). Doch wenigstens haben sich die Kosten für die Nutzung von Photovoltaik durch die Konkurrenz aus Asien reduziert.

Ich denke auch, dass ein Hybridsystem die optimale Lösung wäre.

MfG

Admiral

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Re: Mal wieder etwas neues?

 ·  Gepostet: 22.02.2013 - 11:41 Uhr  ·  #34174
Danke Lars, Danke Windstärke 1203 für Eure Infos.
Nun stehe ich mit meinem Wissenstand zum Thema PV noch ganz am Anfang.
Da ich bisher noch nie gehört hatte daß es auch sinnvoll sein kann, ein PV-Anlage streng nach Ost oder West auszurichten plane ich jetzt erstmal mit der "Garagen-Lösung", d.h. ca. 8 m2 in Südrichtung auf die Garage.
Wie hoch sind in etwa die Kosten zu kalkulieren für eine solche Anlage (ohne KWA - also nur die Solarzellen mit Elektronik zur Einspeisung in mein Hausnetz)? Und von welchen Jahreserträgen kann ich bei 8m2 wohl grob ausgehen?

dig-it

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Re: Mal wieder etwas neues?

 ·  Gepostet: 22.02.2013 - 12:50 Uhr  ·  #34176
Bei 8 m2 Panelfläche kommst Du auf rund 1 kWp, und damit im Norden Deutschlands so über den Daumen gepeilt auf 800-900 kWh pro Jahr. Das allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Anlage zwischendurch nicht abgeschattet wird, auch nicht partiell, denn der Ertrag richtet sich immer nach dem schwächsten Panel.

Dieter

wieso

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Re: Mal wieder etwas neues?

 ·  Gepostet: 22.02.2013 - 20:15 Uhr  ·  #34188
Zitat
Nun stehe ich mit meinem Wissenstand zum Thema PV noch ganz am Anfang.
Da ich bisher noch nie gehört hatte daß es auch sinnvoll sein kann, ein PV-Anlage streng nach Ost oder West auszurichten plane ich jetzt erstmal mit der "Garagen-Lösung", d.h. ca. 8 m2 in Südrichtung auf die Garage.


Naja , oft ist es halt so das man morgends und Abends auch Strom braucht und nicht nur mittags Hoechstleistungen , also mit einer Ost- West Ausrichtung wird der Sonnen Tag laenger , jedoch die Mittagsspitze ist halt reduziert , was beim Eigen- Direktverbrauch ohne Einspeisung ins oeffentl. Netz recht nuetzlich sein kann

Fuer Flachdaecher (zb deine Garage fals die Flach ist ) gibts extra Ost-West Montagegestelle , da bringt man Verschattungsfrei eigentlich mehr PV aufs Dach als aufgestaendert Richtung Sueden (Verschattungsproblematik)

Die Montagegestelle schauen dann so aus ..... ost-west



Gruss

Admiral

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Re: Mal wieder etwas neues?

 ·  Gepostet: 23.02.2013 - 09:22 Uhr  ·  #34199
Moin Wieso!
Das ist ein wirklich interessanter Vorschlag, genau so könnte ich das bei mir verwirklichen! Ist das Deine Anlage? Wenn ja, kannst Du mir ewtas über die Fläche verraten und über den Jahresertrag? Warum hast Du die Solarpaneele so flach aufstellt und nicht steiler? Gerade bei einer so flachen Installation hasts Du im Winter mit Schnee oder generell oft die Paneele verdeckt, z.B. mit Laub im Herbst oder Pollen etc. im Frühling / Sommer, oder?
Gruß,

Admiral

wieso

Betreff:

Re: Mal wieder etwas neues?

 ·  Gepostet: 23.02.2013 - 10:51 Uhr  ·  #34201
Ne admiral

Nicht meine Anlage , meine steht im Garten 1.6 kw gen Sueden bei 30 Grad Anstellwinkel und 2.4 kw gen Sued Westen bei 60 Grad (wegen tieferen Sonnenstand fruehjar ,herbst, winter).... und ich lade ja Akkus auch , jedoch wenn ich noch erweitern wuerde dann noch ein paar Module gen Westen und Osten


Diese Ost- West Montagfegestelle sind halt sehr angesagt , gerade bei den Netzeinspeisern , denn neben dem "laengerenTag" , gibt es eine gvesetzliche 70 % Regelung ( das heisst kommt der Wechselrichter an 70 % seiner Leistung dann darf er eigentlich nicht mehr einspeisen , hat was mit Netzentlastung zu tun )

Wenn du auf dein flaches Dach die Module gen Sueden aufstaenderst in mehreren Reihen , dann musst Du recht viel Abstand lassen zwischen den Reihen , damit das vordere Modulfeld , nicht in der tiefer stehenden Herbstsonne das hintere Modulfeld verschattet , es langt manchmal nur ein paar Zentimeter am unteren Rand des hinteren Modulfeldes und die ganze Modulflaeche bricht erheblich ein an Leistung (je nachdem wie die Module verkabelt sind)
Deshalb gelingt einem mit dieser Flacheren Ost-West Idee mehr PV verschattungsfrei zu installlieren und den Sonnen ertrag auf einen laengeren Zeitraum am Tag auszudehnen , jedoch verzichtet man auf die Mittagsspitzen (die aber ehe nicht unberdingt gewuenscht sind bei Neteinspeisern oder bei dir Direktverbraucher)

Diese Art Montagegestell , scheint mir auch viel Windstabiler

Google Bilder mal "ost-west Montagegestell Photovoltaik"

Hier mal was allgemeines zu Ost-West http://www.solarladen.de/news/…chnen.html

Auf die Garage wued ich schon steigen um mal den Schnee abzukehren oder Schmutzentfernen , um zu gewaerleisten das der Schnee im Winter abrutscht automatisch muesste man schon sehr steil anstellen (noch schlimmere Verschattung)

Gruss

Gruss

doelle4

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Re: Mal wieder etwas neues?

 ·  Gepostet: 23.02.2013 - 22:32 Uhr  ·  #34211
Ost West Richtung hat auch seine Vorteile und Vorurteile.
Ein naher PV ANlagenmonteuer mit dessen Zuständigen ich schön öfter geredet habe auch über Wka´s hatte testweise eine Ost-West Anlage am Dach mit ca 38 Grad.
Der Jahresertrag ist dabei ca 10-12 % Geringer jedoch die Eigenverbrauchabdeckung um diesen Anteil größer da auch im Sommer um 6 Uhr oder 20.30 Uhr noch PV Strom anliegt
Hier die aktuellen Daten dieser Anlage mit Beschreibung
http://www.sonnenertrag.eu/de/…/9380.html
Flachmontage hat auch seine Vorteile, der Inverter kann eine Spur kleiner sein und schräg stehende Frühsonne oder Abendsonne gelangt ans Panel während bei einer direkten Süd 35 Grad Ausrichtung erst später die Sonne ans Panel gelangt. Die Sonne scheint ab 31.3 bis 21.9 mehr als 180 Grad Himmelsbereich welcher bei direkter Steilmontage wegfällt.
Die Jahresgesamtleistung ist aber auch einen Teil niedriger.

Im Android App Market gibt es eine App von Eni Solar mit der der Jahresertrag nach Steilheitsgradeingabe berechnet wird.
Gartenständermontage (oder auf Carport) ist auch sinnvoll um leicht reinigen zu Können sei es von Staub durch Büten, Straßenschmutz oder Schnee.
Klein aber fein ist die bessere Devise als 5 KW irgendwo hinzuflicken .
Gruß Hans

Admiral

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Re: Mal wieder etwas neues?

 ·  Gepostet: 24.02.2013 - 09:14 Uhr  ·  #34215
Das sind sehr interessante Anregungen! Danke!
Habe jetzt nochmal genau nachgemessen: die Achse meines Hauses verläuft von 25° nach 205°.
Bleibt es bei Eurer Einschätzung, daß eine "Ost-West"-Anlage Sinn macht oder sollte ich eher die etwas mehr nach Süden gerichtete Ost-Seite für eine Anlage bevorzugen?
Gruß,
der Admiral