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wieso

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Re: Suche Überblick

 ·  Gepostet: 11.02.2013 - 03:30 Uhr  ·  #33874
Ist doch genial was so alles moeglich ist , :-) , denkt man einen Schritt weiter , bezueglich Stromversorgung , Heisswasser und Heitzung , mit dem Hintergrund , moeglichst autark sein zu wollen und vermeidet Fehlplanungen , nimmt man sich zb ein kleines BHKW mit dazu , oder wo es passt eine Windturbine und Waermepumpe


Zitat
Vor allem in Anbetracht des Umstandes, das große Onshore- und vor allem Offshore-Windparks oder große Solaranlagen Gestehungskosten um die 6-7 Cents pro kWh haben und auch Transport und Speicherung die Kosten dieser Energiequellen nicht um ein Vierfaches steigern werden.


Ja wie jetzt ? Wo gibts den Strom fuer 6-7 cent fuer den Stromverbraucher ? Oder was denkst Du steht auf der Stromrechnung beim Verbraucher ?

Auch sind wir dort noch lange nicht ! Eventuell hasst Du schon mal was von der 70 % Regelung gehöhrt bei PV Anlagen ??? Das heisst nämlich das max 70 % der PV power eingespeist werden darf .... warum , na eben , weil dieses so tolle zentrale Stromnetz eben nicht up to date ist um Leistungsspitzen harmonisch aufnehmen zu koennen , nebenbei ist auch der Zubau von PV begrenzt worden besser gesagt bei 52 GW PV in DE ist Schluss mit Verguetung siehe hier http://www.volker-quaschning.d…/index.php

Also fuer mich heisst dies Daumen hoch , fuer Ideen , die das Netz entlasten (damit kann man sofort anfangen ) um moeglichst schnell mehr Wind und PV zubauen zu koennen , anstatt nur den Politischen und Netzbetreiber Diktaturen zu verfallen ,

Gruss

doelle4

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Re: Suche Überblick

 ·  Gepostet: 11.02.2013 - 07:58 Uhr  ·  #33878
"Also fuer mich heisst dies Daumen hoch , fuer Ideen , die das Netz entlasten"
Das sehe ich auch so wenn auch auf meine eigene Art.
Es sollten Kleineinspeiser besser gefördert werden da sie die Netzte teilentlasten statt belasten und denen nicht Prügel vor die Füße geworfen werden während Wind und PV Großanlagen die sie ja in die Misere bringen voll akzeptiert werden.
Sprich Begünstigungen bei Anlagen bis 1 oder 1,5 KW da hier der Verbrauch zum großteil im Haus bleibt und der der Rest direkt in den Nachbarhäusern verbraucht wird ohne den Ort zu verlassen.
Netmetering bzw Rückwärtslaufender Zähler hier als Standartmethode ohne gröbere Formalitäten und Probleme-
Wäre für die Energieunternehmen auch von Vorteil wenn Überlandtrafos untertags um die Mittagszeit weniger belastet würden, mit Kleinwind WKA Strom verhält sich auch so.
Leider ist die Relaität anders: Großanlagen werden politisch gefördert und bevorzugt, Kleinanlagen verboten bzw ignoriert wenns eine Einspeisung erfolgen soll.
Die neue VDE Norm setzt dem ganzen die Krone auf. Anlagen bis 1 KW sollten davon generell ausgenommen sein da hier kein Grund besteht
Gruß Hans

dig-it

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Re: Suche Überblick

 ·  Gepostet: 11.02.2013 - 08:18 Uhr  ·  #33879
Zitat

Ja wie jetzt ? Wo gibts den Strom fuer 6-7 cent fuer den Stromverbraucher ? Oder was denkst Du steht auf der Stromrechnung beim Verbraucher ?


Es war klar gesagt, dass zu diesem Gestehungspreis noch die Kosten für Transport und Speicherung kommen. Man kann auch noch hinzufügen, die für das Bedienen von Krediten, Kapitalverzinsung und Betriebsgewinn... Trotzdem werden die großem Energieerzeuger sicherlich noch lange Strom zu niedrigeren Preisen flächendeckend zur Verfügung stellen können, als es mit individuellen Lösungen möglich ist. Das gilt insbesondere für Strom, der in Deutschland an den meisten Standorten von KWA erzeugt werden kann. Als "Diktatur" empfinde ich das im Übrigen nicht, denn es ist ja jedem freigestellt, sich individuell zu versorgen. Man muss nur seine Mietwohnung in der Stadt aufgeben, sich ein Haus mit etwas größerem Grundstück kaufen und dann ein glückliches und freies Inselleben beginnen...

Nichts gegen phantasievolle Lösungen, aber man muss auch die Realitäten sehen.

Dieter

dig-it

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Re: Suche Überblick

 ·  Gepostet: 11.02.2013 - 08:54 Uhr  ·  #33880
Zitat

Es sollten Kleineinspeiser besser gefördert werden da sie die Netzte teilentlasten statt belasten und denen nicht Prügel vor die Füße geworfen werden während Wind und PV Großanlagen die sie ja in die Misere bringen voll akzeptiert werden.
Sprich Begünstigungen bei Anlagen bis 1 oder 1,5 KW da hier der Verbrauch zum großteil im Haus bleibt und der der Rest direkt in den Nachbarhäusern verbraucht wird ohne den Ort zu verlassen.


Wer sich die Windkarte von Deutschland anschaut, wird sehen, dass in mehr als drei Viertel der Fläche eine kleine Windenergieanlage sehr wenig Sinn macht. Sie wird dort den größten Teil ihrer Zeit im Stillstand verharren. Das heißt, das Netz und die Stromproduktion muss auf den Verbrauch ausgelegt sein, der ohne KWA entsteht. Wenn man als Volkswirtschaft etwas subventioniert, dann tut man das dort, wo es am meisten Sinn macht. Mit jedem Euro, der in eine große Anlage an einem günstigen Standort fließt, produziert man ein Vielfaches an Energie - Speicher- und Transportverluste eingerechnet - als mit einer 1-1,5 kW Anlage - egal wo. Wenn man KWA subventioniert, dann heißt das schlicht und einfach, dass alle Stromverbraucher (Steuerzahler) den wenigen, die überhaupt die Möglichkeit haben, eine Anlage aufzustellen, ihr Hobby bezahlen. Energiepolitisch ist die KWA praktisch bedeutungslos... Deshalb wären Subventionen kaum angebracht. Mit der möglichen Ausnahme, dort zu subventionieren, wo Windaufkommen, Geländebeschaffenheit, Qualität der Anlage und räumlicher Abstand zu Nachbarn (Lärm) eine nennenswerte und störungsfreie Stromproduktion zulassen.

Dieter

doelle4

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Re: Suche Überblick

 ·  Gepostet: 11.02.2013 - 09:26 Uhr  ·  #33881
Ich habe kein Wort von finanzieller Unterstützung geschreiben, das ist das Manko in der EU das jeder bei Förderung gleich an Geld denkt.
Ich habe von einer Formalitäten Erleichterung gesprochen und einem Programm das Kleineinspeisung an Netzbetreiber erleichtert da bei profitieren.
Die netzbetreiber können das sogar als Marketingwerbung verwenden - jeder Kleineinspeiser wird mit saldierenten Stromzähler belohnt dafür z.b. eine Wechselfrist von 3 Jahren.
Gruß Hans

dig-it

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Re: Suche Überblick

 ·  Gepostet: 11.02.2013 - 11:34 Uhr  ·  #33883
Zitat

Ich habe von einer Formalitäten Erleichterung gesprochen und einem Programm das Kleineinspeisung an Netzbetreiber erleichtert da bei profitieren.


Dagegen ist nicht viel zu sagen, wobei es schon sinnvoll sein kann zu prüfen, was da technisch so ans Netz gehängt wird oder ob Nachbarn durch Lärm und Schattenwurf gestört werden. Insgesamt an der Sachlage ändern wird das allerdings auch nicht viel. Ein 1-1.5 kW-Anlage speist pro Jahr nur sehr wenig ein, vor allem an Standorten unter 4 m/s im Jahresdurchschnitt. Da kommen auch mit saldierenden Zählern nur ein paar Euro pro Jahr raus. Ob die einen entscheidenden Anreiz zum Kauf darstellen...?

Dieter

wieso

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Re: Suche Überblick

 ·  Gepostet: 11.02.2013 - 13:27 Uhr  ·  #33889
Zitat
Man muss nur seine Mietwohnung in der Stadt aufgeben, sich ein Haus mit etwas größerem Grundstück kaufen und dann ein glückliches und freies Inselleben beginnen...


Wieso , muss ich aufs Land ziehen ? Haben Stadt Haeuser keine Daecher ?

Das Wind nur bedingt in Bebauungsgebieten in Frage kommt , wissen wir doch

Es geht wirklich nicht ums Inselleben auf den Lande mit freilaufenden Huehnern und nackt ums Lagerfeuer tanzen :fgrin: ...... es geht doch eher darum sich aus der Umklammerung der Netzbetreiber und der Poltik sich einwenig freizuschwimmen

Zitat
Wenn man als Volkswirtschaft etwas subventioniert, dann tut man das dort, wo es am meisten Sinn macht. Mit jedem Euro, der in eine große Anlage an einem günstigen Standort fließt, produziert man ein Vielfaches an Energie - Speicher- und Transportverluste eingerechnet - als mit einer 1-1,5 kW Anlage - egal wo.


Hallo .... , es will doch keiner Geld sehen

Wieso so Obrichkeits anbetend eigentlich , das ewige hin und her der Politik und Stromkonzene ist doch eigentl. nicht bewundernswert und die Bremswirkung der bestehenden Regierung am Ausbau an Erneuerbaren Energien in DE mehr zum Kotz.n

Eine 1 -1.5 kw die sich einer aufs Dach klatscht (ich rede ja von PV) selbstfinanziert und tag taeglich seinen Bezugsstrom vom Netz reduziert , ist dem Netz eher tauglich

Dafuer muessen einfach umsetzbare Gegebenheiten geschaffen werden , das dies einfach moeglich ist mit oder ohne Speicher , unabhaennig davon wer gerade regiert oder ob Energiekonzerne gerne alte Kohlekraftwerke bis zum erbrechen weiterlaufen lassen , riessen Profite einfahren und den Zubau an Erneuerbaren als Konkurenz sehen

Es muss beides passieren Zentral und Dezentral , dezentral wirds nur halt schneller gehen ....

Gruss

doelle4

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Re: Suche Überblick

 ·  Gepostet: 11.02.2013 - 20:32 Uhr  ·  #33903
Also eine 1 - 1,5 KW Anlage ist ziemlich die beste Lösung für Endkunden wie auch Betreiber.
Meine PV 1,2 KW Anlage produziert ca 1200 KW /Jahr, kostet derzeit inklusive 2 Steca Invertern 1400 Euro.
Bei saldierenden Zähler ist die Anlage in unter 6 Jahren abbezahlt und wirft dannach etwa 300-500% Gewinn ab, das Netz wie auch meine Breiftasche ist tagsüber entlastet und nicht durch massige Einspeisung zum halben Preis belastet.
5 KW Anlagen an saldierenden Zähleren wären antürlich unverschämt, aber bis 1 KW wäre ein entgegenkommen der Netzversorger für alle gut.
Wenn man mit 5 oder 10 KW einspeist dauert die Amortisation nahezu doppelt so lang da von 5000 Kwh im Schnitt nur 1500 kwh im Haus verbraucht werden der Überschuß ums halbe Geld das öffentliche Netz belastet.
So ists nur verdruss überhaupt am Windsektor wo Eigenbau ansteht.
Gruß Hans

wieso

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Re: Suche Überblick

 ·  Gepostet: 11.02.2013 - 21:21 Uhr  ·  #33904
Es wird schon irgendwie nicht nur eine Modeschoepfung sein , das SMA einen 5000 Watt PV- Wechselrichter mit 3 kwh Batterie auf den Markt bringt ....

Oder andere "Plug an Play " Ideen auftauchen , da ist eine Batterie im Modul integriert

Sinn und Zweck , scheint zu sein , zb die PV leistet nur 100 watt , jedoch deckt man den 300 watt Verbrauch gerade fuer die naechste Stunde (Beispiel) auch noch ab

Ich denke mal in paar Jahren , haben wir das alles vergessen und ist alles Gang ung Gebe

Da wird eine Battrie in jedem Haushalt stehen, genauso wie im Mobile telefon heute , und nicht mehr dauernt am Stromnetz im Haus angeschlossenes Telefon ,