Hei Dani,
Danke für die schnelle Antwort.
Das ganze gehört zu einem Projekt für Entwicklungshilfe in Kamerun. Dabei geht es darum, Strom für ein kleines Dorf zu erzeugen um kleine Verbraucher wie Glühlampen und Handyladegeräte zu versorgen.
Das Modell sollte eben möglichst einfach gestrickt sein, damit es den Afrikanern möglich ist diese Generatoren und auch die Turbine und die Elektronik selbst nachzubauen.
Eine andere Idee wäre auch eine Lichtmaschine umzubauen, zB. auf permanente Erregung.
Ich versuche gerade die Vor- und Nachteile der einzelnen Möglichkeiten abzuwägen.
Das Rastmoment sollte bei der Wasserturbine meines Erachtens keine solch große Rolle spielen, da die hydraulische Leistung durch Fallhöhe und Durchfluss ca. 500 Watt beträgt und somit genug Kraft vorhanden sein sollte um den Generator zum laufen zu bringen. Falls ich mich jetzt mit dieser Schlussfolgerung irre, verbessert mich bitte.
Die Wunschvorstellung ohne Elektronik gleich die 230 V erzeugen zu lassen ist bei Scheibengeneratoren nicht üblich was ich so gesehen habe, gibt es den Versuche ? Bei einer Umdrehung von 1300 U/min müssten es ja auch nicht soviele Windungen sein, wie bei einer Umdrehungszahl einer Windturbine. Wird aber wohl dennoch an dem Innenwiderstand und somit an der Drahtdicke scheitern nehme ich an.
Bei 12 V sieht das ja schon wieder anders aus. Habe auch schon Scheibengeneratoren ohne Epoxidharz als Ummandelung gesehen um die Wärme besser abzuführen, diese wurden einfach an die Statorscheibe geklebt:
http://www.windsucherwesterwald.de/2.html
Eine Möglichkeit bestände ja den Rotor aus einer Bremsscheibe (soll ja gut für den magnetischen Fluss sein) mit einem Durchmesser von 0,3 m und 6 Neodymmagneten und den Stator eben aus Holz und 8 Spulen zu fertigen.
Ob sich dadurch dann die gewünschte Leistung verwirklichen lässt und sich für die Spulen genug Platz findet, habe ich noch nicht berechnet.
Mfg
Michi