Ojee, wollte heute morgen noch was schreiben aber hätte dann aus Zeitmangel andere Dinge vertüddelt und musste schnell weg. Ich will mal versuchen mich kurz zu fassen, wird aber wahrscheinlich mal wieder nichts zumal jetzt noch eine ganze Reihe anderer Posts dazugekommen sind
@ Holzi:
Zitat
1. Beim Mast gehe ich auch noch mit wobei es sicher auch günstiger geht.
Klar geht das günstiger, sogar deutlich und überall und sowieso generell... und PRINZIPIELL ohnehin!
Nun kenne ich aber genau diese BF Tec Masten und muss sagen dass es daran wirklich nichts auszusetzen gibt.
Sie:
1. sind einfach und schnell montiert - Zeit ist Geld, am Ende zahlt das der Kunde
2. sind sehr gut verarbeitet, unter anderem richtig dick verzinkt - sie halten also lange - Qualität kostet Geld
3. lassen sich leicht wieder rückstandslos vom Standort entfernen da sie kein Fundament benötigen, ein Punkt der sicherlich nicht zu vernachlässigen ist wenn man als Händler so ein Angebot startet wie es hier der Fall ist denn wer zahlt sonst die Wiederherstellung des Gartens der erschütterten Eherfrau die auf 6 Kubikmetern Stahlbeton sicherlich Probleme hat die Frühlingszwiebeln in den Boden zu drücken - wieder spart der Kunde im Falle eines Rückbaus Geld.
4. kommen mit einer Statik und je nach Bundesland ( denn nicht überall gilt der 10m-Freifahrtschein ) - na klar, spart auch das wieder ordentlich Kohle
5. brauchen keine Abspannung - das spart zwar kein Geld aber dafür Platz
Letztlich sind das mal einige Fakten die es durchaus zu berücksichtigen gibt, verstecke Kostenfallen gibt es überall und oft bedenkt man gar nicht alles was noch auf einen zukommen kann.
Zudem muss man auch einfach mal davon ausgehen dass nicht jeder handwerklich begabt ist der sich zum Kauf einer Windanlage entschließt und dass es auch Leute gibt die sich an der fix und fertig installierten Endlösung erfreuen. Nicht jeder ist Bastler oder hat die Zeit bzw. Lust sich mit dem ganzen Drumherum zu beschäftigen.
Ich finde dass das Preisleistungsverhältnis hier wirklich gut ist. Ich könnte jetzt ein Beispiel vom Aufbau eines solchen 10m Masten bei der Errichtung unseres Windtestfeldes vor einigen Monaten berichten. Dort mussten wir den Mast wieder ausbuddeln und umsetzen. Das ging prima- nicht auszudenken was passiert wäre hätten wir das teil fest einbetoniert...ojee...ist also kein praxisferner Fall!
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Beim Wechselrichter... nein Danke ich habe solche Geräte bereits aufgeschraubt und die Technik die verbaut ist kommt max. auf 500Euro und kommt zumeist auch aus China, Taiwan oder Korea.
Solche Geräte oder DIESES Gerät?
Aurora gehört zu den weltweit renomiertesten Herstellen von Wechselrichtern für Windanlagen und auch hier bekommt man Qualität für sein Geld...und welche elektronischen Bauteile kommen denn heute bitte nicht aus China, Taiwan oder Korea ?!? Die Frage ist eben wie sie dann verarbeitet sind aber das ist wieder eine Sache der Qualitätskontrolle welche, wir ahnen es schon mal wieder Extrakosten verursacht. Man bekommt für was man zahlt - auf jeden Fall gute und langlebige Geräte die nicht sofort nach der Garantiezeit auseinanderfallen.
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Wenn ich das richtig gelesen bzw. vertanden habe wird die Anlage normalerweise auf 12-18m installiert. Das Angebot bezieht sich allerdings auf 10m. Ich brauche hier sicher nicht zu erwähnen das die Unterschiede der Windstärke extrem sind...
12 oder 18 m sind sicherlich deutlich besser aber nicht in allen Budesländern darf so gebaut werden bzw. erfordert das unheimlich viele Genehmigungen und verursacht dadurch na klar- Kosten. Leider ist man hier in Deutschland noch nicht so weit und selbst regional gibt es bei den Ämtern deutliche Unterschiede in den Auslegungen des geltenden Rechts. der 12m Mast kostet nur unwesentlich mehr - sicherlich kann aber auch dieser erworben werden, den Bauamtstress hast dann aber du oder eben doch der Händler...natürlich gegen Bezahlung der dafür aufzubringenden Zeit, Gutachten und Auslagen
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die Aktion läuft bis 15.9.2013! Die verlangte Windmessung von mind. 3 Monaten ist also gar nicht möglich.
Weißt du doch gar nicht, hast du nachgefragt? - das ist doch wieder Stänkerei und Mutmaßung!
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Was heißt eigentlich 4m/s aufs Jahr gerechnet??? In Deutschland rechnen wir mit ca. 2000 Windstunden im Jahr
Auf irgendwas muss man sich ja beziehen und wenn man aus einer Leistungskurve entnehmen kann bei welcher Windgeschwindigkeit welche Anlagenleistung erreicht wird, so kann man auf Basis der Windmessdaten für seinen Standort recht gute Überschläge machen und wird dennoch in 90% der Fälle auf das beriets von dir beschriebene Ergebnis kommen:
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das sich die Anlage in Küstennähe rel. schnell amortisiert aber vermutlich auch nur dort!
...wobei ich das relativ schnell sogar noch streichen würde. Von amortisieren kann eigentlich nicht die Rede sein. Rechnet man noch Wartungskosten, Zählerkosten usw. mit ein wird das selbst auf 20 Jahre gerechnet fast überall knapp. Es ist eben doch mehr Hobby, Freude am selbst erzeugten Strom oder etwas "ÖKO sein" das Hauptanliegen des Kleinwindanlagenbesitzers.
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aber woher weißt du das diese realistisch sind?
Weil die Anlage zertifiziert ist

Da hat man also schon sehr viel Sicherheit.
@ Dieter
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Was das oben genannte Geschäftsmodell angeht, so halte ich es für sehr geschickt ausgedacht. Der Anbieter dürfte dabei stets auf der sicheren Seite sein... 12% jährliche Verzinsung auf den Bruttowert der Anlage minus Abschreibung auf den Nettowert liefert selbst dann ein interessantes Ergebnis, wenn der Kunde am Ende nicht kauft.
Das finde ich jetzt interessant, habe ich aber absolut nicht kapiert wobei das warscheinlich an mir liegt denn Wirtschaft liegt mir nicht und ich bin froh wenn ich brutto und netto auseinanderhalten kann aber ich würde mal vermuten dass Abschreibung auch nur dann funktioniert wenn es einen Gegenwert, also Einnahmen gibt gegen die man auch abschrieben kann...was passiert also letztlich wenn der Kunde nach einem Jahr die Anlage zurück gibt und diese dann gebraucht nur noch zu vielleicht 2/3 des Neupreises angeboten werden kann? Ich denke nicht dass sich das für Preistip dann gelohnt hat zumal ja dann für den Abbau der Anlage, den Transport und die Arbeitszeit der entsprechenden Monteure auch noch wieder kosten anfallen...
Sinn und Zweck dieser Aktion ist es meiner Meinung nach vor allem Referendaren zu erhalten auf die man verweisen kann, weshalb die Weitergabe der Daten ein ganz wichtiger Punkt des Vertrages ist. Leute begreifen wenn sie sehen und verstehen und wenn Praxisergebnisse vorgelegt werden können.
Vielleicht wird hier auch einfach zu kompliziert gedacht...ich denke das ganze ist ein sehr attraktives Angebot also suchen wir hier jetzt nach dem Haken der vielleicht nicht existiert...?
Der Markt ist sehr überschaubar und um Fuß zu fassen MUSS man Werbung machen um Kunden zu aquirieren- ich kenne eigentlich keinen Kleinwindanlagenhersteller/ Händler der sich dusselig verdient, jedoch einige die leider in der Versenkung verschwinden da sie eben nicht gut genug auf sich aufmerksam machen obwohl sie eigentlich hochwertige Produkte vorweisen können.
Hier hat sich meiner Meinung nach jemand genau schlau gemacht welche Produkte am Markt erhältlich und zugleich innovativ sind und was sie taugen und daraus verschiedene Päckchen zusammengestellt die von 300 Watt bis 50 KW eigentlich alles abdecken. Dieses Forum ist natürlich auch eine Platform für Händler die hier gerne ihre Produkte und Aktionen vorstellen und informieren dürfen denn letztlich wollen ja auch wir wissen was es so alles an Neuheiten und Angeboten gibt
Gruß
Max