Zitat geschrieben von cmarchand
Wir haben ein kleines Vertikal-Windrad auf einem Baum montiert. Meist läuft das Windrad mit rund 10-16 Volt und der Wechselrichter braucht aber 22 V um anzuspringen, d.h. das ist bisher nur ganz wenige Male bei Sturm passiert, d.h. es produziert eigentlich keinen Strom, verbraucht aber via Wechselrichter, der ja an sein muss, vermutlich dauerhaft Strom.
Ich denke ich habe vom Foto her, das gleiche Windrad.
Ein 12V-Generator der Wechselstrom liefert.
Den beim Kauf mitgelieferte 12/24V Laderegler kann man zumeist vergessen, da er durch die Elektronik eine Last generiert, die das Windrad einbremst. Außerdem funktionieren diese Einfach- Laderegler natürlich nur mit entsprechenden Batterien (zuerst Batterie am Laderegler anschließen und danach das Windrad draufschalten). Nur können diese Laderegler nur in die Batterie einspeisen und sonst nichts. Es gibt etwas bessere Geräte, die zusätzlich zur Batterieeinspeisung (bei voller Batterie) auch in einen 12V-Gleichstromabnehmer ausgeben können (nur wer braucht das?). Es gibt natürlich auch noch komplexere Geräte, die mehr Funktionen haben und auch teurer sind. Jedoch, meine Erfahrung: Je mehr sie können, desto mehr Watt verbrauchen die Geräte selbst (8 bis 20 Watt im Stand-by). Deshalb startet dein mitgelieferter Laderegler auch erst bei 22V!
Der Vorteil dieser Geräte ist, dass sie die sehr dynamische Spannung eines Windrades auf ein kontinuierliche Niveau der Batterie herunterregeln können (Dein Windrad produziert je nach zugeschalteter/keiner Last und Wind zwischen 3V und 30V, die Batterie benötigt aber so z.B. 11,5 bis 14,5V bei LiFePo4) und Überstromschutz, Kurzschlussschutz, Verpolungsschutz, Unterspannungs- und Überlastschutz der Batterie unterstützt.
Das beste System hat Carl vorgeschlagen:
Brückengleichrichter,
Gleichstrom-Einfach-Laderegler, Batterien, Wechselrichter (der den Batteriestrom in 230V Wechselstrom umwandelt). Nur sollte letzterer grundsätzlich vom Netz getrennt sein und erst (elektronisch) dazugeschalten werden, wenn die Batterie einen Maximalstand erreicht hat. Sonst saugt der WR permanent Strom im Stand-by. Womit das System mehr Energie verbraucht, als es je erzeugen kann.
Eine leichte Verbesserung wäre noch die Verwendung einer
Delonschaltung. Dabei wird eine Phase des Windrades über einen Kondensator mit dem Minuspol der Batterie verbunden und erzeugt so in einem bestimmten Drehzahlbereich eine höhere Spannung.
Trotzdem kann dieses System bei starkem Wind nur so 3 bis maximal 20 Watt erbringen.