Hallo zusammen,
Noch immer steigen und steigen die Magnetpreise und ich frage mcih wie das nur weitergehen soll
Noch vor weniger als einem Jahr habe ich für MAgnete im EInkauf in China gut 1/4 von dem bezahlt was man mittlerweile dafür löhnen muss und es ist kein Ende in Sicht. Vielleicht stabilisiert sich der Preis irgendwann dieses oder aiuch erst nächstes Jahr noch aber bis neue Mienen erschlossen sind und die Preise vielleicht wieder fallen, KANN es noch Jahre(???) dauern...und irgendwie bin ich nicht dazu bereit, so lange zu warten.
Der enorme Magnetpreisanstieg sich deutlich bemerkbar wenn es um den Bau von Scheibengenis geht, ganz besonders bei größeren Modellen wo die Magnete nun de Großteil der Kosten ausmachen.
Daher überlege ich zur Zeit ernsthaft, auf Ferritmagnete umzusteigen denn gerade auch wenn es um den großen Bausatz geht, können wir es uns einfach nicht leisten, in China Bestellungen im Wert von knapp 10.000 Euro aufzugeben und darauf zu hoffen dass alles gut geht- das Risiko ist einfach zu groß....und für den Selbstbauer der nicht auf die Sets aus dem Shop zurückgreift wird es noch viel schwieriger, da er als Endkunde noch viel höhere Preise zahlen muss und sich eine Betsellung aus dem Ausland einfach nicht lohnt.
Ich wollte hier daher mal eine Grundsatzdiskussion starten und hoffe auf rege Beteiligung
Ferritmagnete wie man sie schon seit über 100 Jahren kennt, haben natürlich ihre Nachteile...aber eben auch einige Vorteile die ich in Bezug auf Scheibengenis mal zusammenfassen möchte:
Zuerst mal die Nachteile:
1. Eine deutliche geringere Leistungs- und Flussdichte/Feldstärke in Bezug auf ihr Volumen
2. Probleme beim Abbremsen der WIndanlage über den Generator (Kurzschluss)
3. Höherer Materialaufwand an Laserteilen, Kupfer
4. genis werden um einiges größer und schwerer
Nun die Vorteile:
1. deutlich niedrigerer Preis
2. unempfindlich gegen Korrosion und somit quasi endlos haltbar
Die besten Neos bringen es was die Feldstärke angeht momentan auf knapp 1,5 Tesla, die besten Ferrite so auf knapp 0,4 Tesla. Das ist ein gewaltiger Unterschied.
Für kleine Generatoren und ANlagen bis vielleicht 3m Durchmesser denke ich daher, dass sich die Umstellung auf Ferritmagnete wohl kaum lohnen wird. Die Genis würden im Durchmesser deutlich größer und schwerer werden...
Vor allem aber auch, da diese Anlagengröße oft auch zur Batterieladung verwendet wird, ist daher eine Umstellung auf ferrite meiner Meinung nach nicht sehr sinnvoll...zumindest noch nicht im Moment
...Je größer jedoch die geplante Anlage sein soll, desto weniger fällt dieses Argument ins Gewicht, vor allem auch unter dem Gescihtspunkt betrachtet, dass dann wohl in den meisten Fällen fast ausschließlich eingespeist wird. Das kommt der Generatorauslegung natürlich generell zu Gute, da die Genis kleiner sein können, bzw. einen wesentlich besseren Wirkungsgrad haben.
Nun habe ich mal einige Berechnungen, ausgehend von einer 5m Anlage zur Netzeinspeisung gemacht. Ausgehend von einem mit Neodymmagneten bestückten Generator der einen Durchmesser von knapp 50 cm hat, könnte man es theoretisch rein rechnerisch schaffen, die gleichen Leistungswerte mit Ferritmagneten zu erreichen, wenn man den Durchmesser des ganzen gebildes auf etwa 70 cm vergrößert.
Das ist einerseits, wenn man die Fläche betrachtet, natürlich eine ganze Menge...
...andererseits auch nicht sooo viel, dass es optisch meiner Meinung nach als nicht mehr tragbar gelten würde.
Das Gewicht würde sich aber wohl gut und gerne fast verdoppeln...ob das noch "Tragbar" ist, hängt dann wohl von der Gesamtkonstruktion von Anlage und vor allem Mast ab.
Auch die Laserteile würden wohl prinzipiell um einiges teurer werden, könnten jedoch auch etwas dünner gefertigt werden, da keine so großen Anziehungskräfte zwischen den Scheiben auftreten und auch der Magnetische Rückschluss ( denn dafür ist eine dicke Scheibe notwendig) ist nicht so stark bzw. die Stahlrotorscheiben gehen bie den kleinen Flussdichten nicht in Sättigung. Letztlich bräuchte man etwa doppelt so viel Kupfer, eine ganze Menge mehr Harz, eine größere Gussform und mehr Spulen, also mehr Arbeit beim Wickeln und Verdrahten...aber Zeit kostet ja nichts wenns ums Hobby geht
Ich habe das ganze für den Bausatz 03 also mal grob abgeschätzt. Ich müsste das mal genauer nachrechnen aber ich denke dass wir das Teil dann im Preis um gute 300-400 Euro senken könnten.
Der Vorteil: Alle Komponenten wie Harz, Draht und Laserteile die durch die größere Bauform teurer werden, kann man ejderzeit schnell bestellen und es fallen keine kostspieligen und risikorecihen Sammelbestellungen mehr an, es bleibt also überschaubar.
Das was mir noch etwas Kopfzerbrechen bereitet, ist das Abbremsen der Anlage. Das wird mit Ferriten nicht mehr so ohne weiteres möglich sein. Die Magnete sind einfach zu schwach um die Anlage durch Kurzschluss zum bis zum Stillstand abzubremsen, es ist dann also umso wichtiger, dass die Sturmsicherung ordentlich funktioniert!
Ohnehin sollte das bei entsprechend großen ANlagen aber ohnhin der Fall sein...
EInen ganz entscheidenden Vorteil hat die ganze Sache aber auch noch: Korrosion!!!
Immer wieder liest man von Hugh Piggot und auch im Forum bei Otherpower oder Thebackshed von verrosteten neodymmagneten. Bei machen passiert es nach einem Jahr, bei manchen erst nach 5 oder 7 Jahren...aber irgendwann erwischt es fast alle auch wenn die Magnete noch so gut in Harz eingegossen werden. Vor allem in salzhaltigen und sehr feuchten gegenden wie an den Küsten ist dieses Problem nicht zu unterschätzen. Das hat man mit Ferritmagneten nicht. Diese rosten quasi nicht, auch ohne Beschichtung und dem rest kann man mit etwas Lack vorbeugen- es ist eben Keramik
Ich habe mal Links zu entsprechend geeigneten Magneten herausgesucht:
http://www.magnet-magnete.eu/7…p-297.html
http://www.magnetladen.de/ferr…m-y35.html
Der aus dem zweiten Link ist etwas stärker, Aufschluss gibt diese Tabelle:
http://pdfrareearthpermanentne…GNETEN.htm
Was haltet ihr von der Sache?
Ich werde wohl mal was in der Richrung ausprobieren und wenn Zeit ist, den großen Bausatz umkonstruieren so dass er mit den Ferriten zusmamenpasst und dann mal schauen wie weit da Theorie und Praxis beieinanderliegen...
Gruß
Max
Noch immer steigen und steigen die Magnetpreise und ich frage mcih wie das nur weitergehen soll
Noch vor weniger als einem Jahr habe ich für MAgnete im EInkauf in China gut 1/4 von dem bezahlt was man mittlerweile dafür löhnen muss und es ist kein Ende in Sicht. Vielleicht stabilisiert sich der Preis irgendwann dieses oder aiuch erst nächstes Jahr noch aber bis neue Mienen erschlossen sind und die Preise vielleicht wieder fallen, KANN es noch Jahre(???) dauern...und irgendwie bin ich nicht dazu bereit, so lange zu warten.
Der enorme Magnetpreisanstieg sich deutlich bemerkbar wenn es um den Bau von Scheibengenis geht, ganz besonders bei größeren Modellen wo die Magnete nun de Großteil der Kosten ausmachen.
Daher überlege ich zur Zeit ernsthaft, auf Ferritmagnete umzusteigen denn gerade auch wenn es um den großen Bausatz geht, können wir es uns einfach nicht leisten, in China Bestellungen im Wert von knapp 10.000 Euro aufzugeben und darauf zu hoffen dass alles gut geht- das Risiko ist einfach zu groß....und für den Selbstbauer der nicht auf die Sets aus dem Shop zurückgreift wird es noch viel schwieriger, da er als Endkunde noch viel höhere Preise zahlen muss und sich eine Betsellung aus dem Ausland einfach nicht lohnt.
Ich wollte hier daher mal eine Grundsatzdiskussion starten und hoffe auf rege Beteiligung
Ferritmagnete wie man sie schon seit über 100 Jahren kennt, haben natürlich ihre Nachteile...aber eben auch einige Vorteile die ich in Bezug auf Scheibengenis mal zusammenfassen möchte:
Zuerst mal die Nachteile:
1. Eine deutliche geringere Leistungs- und Flussdichte/Feldstärke in Bezug auf ihr Volumen
2. Probleme beim Abbremsen der WIndanlage über den Generator (Kurzschluss)
3. Höherer Materialaufwand an Laserteilen, Kupfer
4. genis werden um einiges größer und schwerer
Nun die Vorteile:
1. deutlich niedrigerer Preis
2. unempfindlich gegen Korrosion und somit quasi endlos haltbar
Die besten Neos bringen es was die Feldstärke angeht momentan auf knapp 1,5 Tesla, die besten Ferrite so auf knapp 0,4 Tesla. Das ist ein gewaltiger Unterschied.
Für kleine Generatoren und ANlagen bis vielleicht 3m Durchmesser denke ich daher, dass sich die Umstellung auf Ferritmagnete wohl kaum lohnen wird. Die Genis würden im Durchmesser deutlich größer und schwerer werden...
Vor allem aber auch, da diese Anlagengröße oft auch zur Batterieladung verwendet wird, ist daher eine Umstellung auf ferrite meiner Meinung nach nicht sehr sinnvoll...zumindest noch nicht im Moment
...Je größer jedoch die geplante Anlage sein soll, desto weniger fällt dieses Argument ins Gewicht, vor allem auch unter dem Gescihtspunkt betrachtet, dass dann wohl in den meisten Fällen fast ausschließlich eingespeist wird. Das kommt der Generatorauslegung natürlich generell zu Gute, da die Genis kleiner sein können, bzw. einen wesentlich besseren Wirkungsgrad haben.
Nun habe ich mal einige Berechnungen, ausgehend von einer 5m Anlage zur Netzeinspeisung gemacht. Ausgehend von einem mit Neodymmagneten bestückten Generator der einen Durchmesser von knapp 50 cm hat, könnte man es theoretisch rein rechnerisch schaffen, die gleichen Leistungswerte mit Ferritmagneten zu erreichen, wenn man den Durchmesser des ganzen gebildes auf etwa 70 cm vergrößert.
Das ist einerseits, wenn man die Fläche betrachtet, natürlich eine ganze Menge...
...andererseits auch nicht sooo viel, dass es optisch meiner Meinung nach als nicht mehr tragbar gelten würde.
Das Gewicht würde sich aber wohl gut und gerne fast verdoppeln...ob das noch "Tragbar" ist, hängt dann wohl von der Gesamtkonstruktion von Anlage und vor allem Mast ab.
Auch die Laserteile würden wohl prinzipiell um einiges teurer werden, könnten jedoch auch etwas dünner gefertigt werden, da keine so großen Anziehungskräfte zwischen den Scheiben auftreten und auch der Magnetische Rückschluss ( denn dafür ist eine dicke Scheibe notwendig) ist nicht so stark bzw. die Stahlrotorscheiben gehen bie den kleinen Flussdichten nicht in Sättigung. Letztlich bräuchte man etwa doppelt so viel Kupfer, eine ganze Menge mehr Harz, eine größere Gussform und mehr Spulen, also mehr Arbeit beim Wickeln und Verdrahten...aber Zeit kostet ja nichts wenns ums Hobby geht
Ich habe das ganze für den Bausatz 03 also mal grob abgeschätzt. Ich müsste das mal genauer nachrechnen aber ich denke dass wir das Teil dann im Preis um gute 300-400 Euro senken könnten.
Der Vorteil: Alle Komponenten wie Harz, Draht und Laserteile die durch die größere Bauform teurer werden, kann man ejderzeit schnell bestellen und es fallen keine kostspieligen und risikorecihen Sammelbestellungen mehr an, es bleibt also überschaubar.
Das was mir noch etwas Kopfzerbrechen bereitet, ist das Abbremsen der Anlage. Das wird mit Ferriten nicht mehr so ohne weiteres möglich sein. Die Magnete sind einfach zu schwach um die Anlage durch Kurzschluss zum bis zum Stillstand abzubremsen, es ist dann also umso wichtiger, dass die Sturmsicherung ordentlich funktioniert!
Ohnehin sollte das bei entsprechend großen ANlagen aber ohnhin der Fall sein...
EInen ganz entscheidenden Vorteil hat die ganze Sache aber auch noch: Korrosion!!!
Immer wieder liest man von Hugh Piggot und auch im Forum bei Otherpower oder Thebackshed von verrosteten neodymmagneten. Bei machen passiert es nach einem Jahr, bei manchen erst nach 5 oder 7 Jahren...aber irgendwann erwischt es fast alle auch wenn die Magnete noch so gut in Harz eingegossen werden. Vor allem in salzhaltigen und sehr feuchten gegenden wie an den Küsten ist dieses Problem nicht zu unterschätzen. Das hat man mit Ferritmagneten nicht. Diese rosten quasi nicht, auch ohne Beschichtung und dem rest kann man mit etwas Lack vorbeugen- es ist eben Keramik
Ich habe mal Links zu entsprechend geeigneten Magneten herausgesucht:
http://www.magnet-magnete.eu/7…p-297.html
http://www.magnetladen.de/ferr…m-y35.html
Der aus dem zweiten Link ist etwas stärker, Aufschluss gibt diese Tabelle:
http://pdfrareearthpermanentne…GNETEN.htm
Was haltet ihr von der Sache?
Ich werde wohl mal was in der Richrung ausprobieren und wenn Zeit ist, den großen Bausatz umkonstruieren so dass er mit den Ferriten zusmamenpasst und dann mal schauen wie weit da Theorie und Praxis beieinanderliegen...
Gruß
Max