Hat jemand Erfahrung mit dieser 300W-Anlage?

 
Seepocke
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Hat jemand Erfahrung mit dieser 300W-Anlage?

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Gepostet: 25.12.2011 - 15:12 Uhr  ·  #1
Moin,
da wir planen, mal eine KWA mit etwa 1,5KW zu realisieren, uns aber nicht sicher sind wegen dem Standort (Baumbestand), haben wir uns zunächst eine kleine 300W- Anlage zugelegt, quasi als Pilot-Projekt. Einfach mal 1 Jahr gucken, was da so herauskommt.
(Also im Prinzip: können wir später die größere Anlage überhaupt sinnvoll betreiben?) Das Ding kommt später auf`s Boot, ist also in jedem Fall nicht für die Tonne.

Es ist dieses Gerät:

Frage dazu: hat jemand dieses Gerät und wenn ja, mit welchen Erfahrungen? Die Repeller sehen ja irgendwie komisch aus..

Bei uns wird der 3~ Drehstrom über einen Schottky-Brückengleichrichter (6 Dioden) auf einen Grid-Tie-Inverter mit 300W gegeben. Dieser hat einen Regler für den besten Arbeitspunkt und einen Dummy-Load-Ausgang.

Gruß Niels
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Gepostet: 25.12.2011 - 15:19 Uhr  ·  #2
Seepocke
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Re: Hat jemand Erfahrung mit dieser 300W-Anlage?

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Gepostet: 25.12.2011 - 16:46 Uhr  ·  #3
Moin,

Mehr habe ich auch nicht: Link zur Anlage

Wir haben das Gerät schon, es macht einen gut verarbeiteten Eindruck, Schrauben, Welle alles Edelstahl etc.. mir kommen nur die Flügelprofile merkwürdig vor und ausserdem der kurze Stummel der Windfahne. Ich hab`s schon montiert, aber noch nicht angeschlossen (Weihnachtsverpflichtungen... ) .

Gruß Niels
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Gepostet: 25.12.2011 - 17:31 Uhr  ·  #4
Carl
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Gepostet: 25.12.2011 - 22:50 Uhr  ·  #5
Carbonblätter ist schon mal gut. Je leichter und dabei fest gebaut ein Rotor ist, desto weniger Belastung für die Kopflagerung, die gibt traditionell zuerst den Geist auf. Dann die Flügelform, das erinnert mich daran, was in Horst Chromes Buch mit der "Kukater" Anlage steht. Der innere Drehkreis deckt am wenigsten Fläche ab, das Gros der Energie wird im äusseren Drehkreis des Rotors abgeerntet. Chrome spart sich also die Abdeckung des inneren Rotorkreises durch Flügel und gewinnt durch weniger Angriffsfläche bei Sturm. Stimmt, logisch. Deshalb sind die Flügel an der "Kukater" nicht von der Nabe aus durchgehend, sondern decken nur etwa 2/3 des äusseren Rotorradius ab. So ungefähr schreibt er, ich hab das Buch jetzt nicht rausgeholt. Möglicherweise sind die Flügel wegen der Carbon-Bauweise an Deiner Anlage stabil genug, wenn der Rotor aus schwererem GFK bestände, hätte ich wegen der filigranen Nabenanbindung komische Gefühle im Bauch. (Habe ich auch so, aber das will nichts heißen. Sieht eben komisch aus, weiter nichts) Mit Erfahrungsberichten kann ich auch nicht dienen, sorry, und - auch mir ist der kurze Schwanzstummel etwas suspekt. Bei turbulentem Standort kann diese kurze Windfahne die Nervosität (das Hin und Herwedeln)möglicherweise nicht beruhigen. Das hängt aber wohl auch ein bißchen von der komischen Rotorbauart ab, wie sich das Windrad bei Euch verhält. Durch den inneren Drehkreis wirkt der Wind ja ungebremst auf die Windfahne, vielleicht reicht´s ja. Ich trau mich nicht, dazu was Konkretes zu sagen. Selber neige ich dazu, Windrädern an turbulenten Standorten soviel Fahne zu geben wie möglich. Das geht wiederum nur mit leichtem Carbongelege, weil die Gewichte des Rotors auf der einen Seite und die Windfahne auf der anderen genau austariert sein müssen. Grund: Steht der Mast nicht genau im Lot (Das tut er meist schon bei ein bißchen Winddruck nicht mehr) dann hängt die schwerere Seite, ob nun Fahne oder Rotor in der unteren Bucht, meist auch noch aus dem Wind gedreht durch. Wenn Ihr eine größere Fahne spendieren müßt, also nicht vergessen das Gewicht auf der Gegenseite mit etwas Blei auszutarieren.
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Gepostet: 26.12.2011 - 23:10 Uhr  ·  #6
Für mich sieht der Repeller etwas Leistungsverschwendent aus da nur der äußere Bereich genutzt wird , innen geht alles durch und durch und für Sturmlasten ist das auch sehr negativ, aber vielleicht läufts eh halbwegs zufriedenstellend
laut Skala wirds aber selten mehr als 50 Watt liefern. hat ja auch nur 1,16 m und da pfeiffts bei der hälfte nutzlos durch
Gruß Hans
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Re: Hat jemand Erfahrung mit dieser 300W-Anlage?

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Gepostet: 27.12.2011 - 14:02 Uhr  ·  #7
So, der erste Probelauf ist vollbracht.
Die Anlage steht auf einem 3m langen Stahlmast mit 48,2mm Durchmesser und 3,6mm Wandstärke. Unten und in 1,6m Höhe eingespannt.
Der Rotor fängt an zu rotieren, kommt auf Speed, und dann beginnt der Mast zu schwingen. Sobald das geschieht, dreht sich die Anlage einfach weg , quasi um 180° und bleibt stehen. Oh!

Nun habe ich die Blätter abgenommen, die Gußgrate und Anströmkanten geglättet und ausgewogen/austariert. jedes Blatt wiegt genau 247g und hat genau den gleichen Schwerpunkt. Carbon ist das nicht, das Material ist GFK. (Hell)
Die Nabe hat einen guten Sitz. Die Windfahne habe ich aus Sperrholz auf die 3-fache Fläche gebracht, wiegt annähernd das gleiche wie das Originalteil. Nun warte ich auf das Trocken der Lacke und bin auf einen erneuten Probelauf gespannt. Zusätzlich werde ich den Mast noch abspannen. Ich wundere mich aber schon über die Schwingungen.

Gruß Niels
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Re: Hat jemand Erfahrung mit dieser 300W-Anlage?

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Gepostet: 27.12.2011 - 16:17 Uhr  ·  #8
na mal abwarten ob es nun besser ist....
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Re: Hat jemand Erfahrung mit dieser 300W-Anlage?

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Gepostet: 27.12.2011 - 16:53 Uhr  ·  #9
Soo, kurzes Update:

Schwingungen waren kaum noch vorhanden, und durch die Abspannung völlig weg.
Das Wegdrehen ist auch praktisch weg.

Erst noch ein paar Boen .. und nun ist hier Flaute - Mist.

Allerdings hatte ich den Eindruck, daß der Generator auch bei hohen Drehzahlen (die ich gestern immer nur für Sekunden hatte..) kaum mal 11V DC erreicht - hm.. Der Gleichrichter ist ein B6 mit 4 Schottkys parallel pro "Diode", die Schwellspannung liegt im unteren Amperebereich bei 230mv (gemessen mit 2A) .. Verluste sind da kaum. Auch sind alle drei Phasen "da". (Oszi)
Na mal abwarten, ob der Generator vielleicht nix taugt. Das Rastmoment ist nur gering - eine 300W-Permanentmagnet-Lichmaschine eines Ruggerini-Marinediesels hat jedenfalls höhere Rastmomente..

Gruß Niels
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Re: Hat jemand Erfahrung mit dieser 300W-Anlage?

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Gepostet: 02.01.2012 - 20:09 Uhr  ·  #10
Und was macht dein Flattermann? Ich habe gravierend vermisst unter welchen Bedingungen 11 Volt anfielen , mit welcher Ampere Last bzw ca welcher Windstärke...
Gruß Hans
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Re: Hat jemand Erfahrung mit dieser 300W-Anlage?

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Gepostet: 02.01.2012 - 20:44 Uhr  ·  #11
Zitat geschrieben von doelle4

Ich habe gravierend vermisst unter welchen Bedingungen 11 Volt anfielen , mit welcher Ampere Last bzw ca welcher Windstärke...


Ich auch... :D

Hatte einfach noch keine Zeit für genaueres.
Zunächst muß ich eine Windmeßeinheit oben am Mast installieren - mache ich gelegentlich. Leider haben wir viel Wald in der Umgebung, sodaß ich als höchsten Punkt einen Mast mit ca. 1,5m über First wählen mußte. Das ist wegen der Verwirbelungen suboptimal, aber die Alternative wäre ein separater 12m-Mast gewesen - undenkbar hinsichtlich Aufwand und Preis nur für ein Experiment... Nach wie vor neigt die Anlage zum wegdrehen, wenn der Wind in Boen nachläßt, scheint ein zu weit hinten liegender Drehpunkt um die Vertikale zu sein.
Bei den vorherrschenden West/Ost-Windlagen wird das Gerät relativ ungestört angeströmt, nur bei Nord/Südwinden hat das Dach mehr Einfluß, aber diese Lagen sind hier sehr selten.

Das Ding hängt an einem Grid-tie-inverter. Wenn ordentlich Wind ist, fängt der an zu laden (LED-Lauflicht).

Ich will in der nächsten Zeit die Windstärke, die Spannung/Strom am Invertereingang als auch den Strom am Ausgang meßtechnisch erfassen und über einen Datenlogger aufzeichnen. Nur das zeigt, was wirklich Sache ist.

Eventuell wird noch die Windfahne erneut am Hebel verlängert und ggfls konventionell geformte Repeller angebaut. Je nach Ergebnis.

Morgen soll Sturm kommen. Da werde ich schon mal Strom/Spannung messen.

Gruß Niels
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Re: Hat jemand Erfahrung mit dieser 300W-Anlage?

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Gepostet: 03.01.2012 - 12:20 Uhr  ·  #12
Wir haben heute ein starkes Regenband mit Boen aus Süd-Südwest, als Segler würde ich sagen maximal 6Bf, eher 5.
Dabei leistete der Generator 15V / 6 A. Die Spannung kam zunächst auf ca. 18V, dann regelte der MPPT nach, der Strom stieg an und die Werte stellten sich ein - und denn war die Boe auch schon wieder weg.

Die Dachmontage ist erwartungsgemäß deutlich suboptimal. Ein anderer Standort muß gefunden werden, sonst wird das mit Wind nix. Das zumindest weiß ich jetzt. Und daß das Windrad erst so ab 4Bf überhaupt anfängt zu laden, aber auch nicht kaputt ist.
Interessant wäre vielleicht die Verwendung besserer Repeller. Der Gridtie-Inverter funzt prima, der MPPT regelt in weniger als 1 sekunde.

Gruß Niels
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Gepostet: 03.01.2012 - 13:15 Uhr  ·  #13
Zitat geschrieben von Seepocke
Die Dachmontage ist erwartungsgemäß deutlich suboptimal. Ein anderer Standort muß gefunden werden, sonst wird das mit Wind nix.

Vielleicht bist du auch einfach mitten in den Verwirbelungen oder im Windschatten und musst nur ein Stückchen höher hinaus.
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Gepostet: 03.01.2012 - 19:05 Uhr  ·  #14
Zitat geschrieben von XXLRay

Zitat geschrieben von Seepocke
Die Dachmontage ist erwartungsgemäß deutlich suboptimal. Ein anderer Standort muß gefunden werden, sonst wird das mit Wind nix.

Vielleicht bist du auch einfach mitten in den Verwirbelungen oder im Windschatten und musst nur ein Stückchen höher hinaus.


Ja, möglich. Irgendwie arbeitet die Anlage einige Sekunden stabil, kommt auf Drehzahl (in heutigen Boen bis 7bf bis 15V*12A) hält die dann 2-5 sec und dreht dann etwas weg. Also irgendwie sehr unruhig. Gut möglich, daß das Dach da gerade eine Wirbelzone erzeugt. Kenne ich vom Segeln bei schwachem ablandigen Wind. Da gibt es küstennahe Zonen, wo gar kein Wind ist, und 10m weiter segelt es sich fröhlich.. kann einen manchmal zum Wahnsinn treiben oder man hat das Grinsen ins Gesicht.. je nach dem ;-)

Eine Masterhöhung wäre vielleicht versuchsweise möglich, aber das Profil würde vermutlich zu wenig Widerstandsmoment haben. Die Schwingungen wären vermutlich zu hoch. Aber schon mal interessant, daß man mit so einem suboptimalen Billigteil schon 180W bei geschätzten 13-17 m/s erreichen kann.

Gruß Niels
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Re: Hat jemand Erfahrung mit dieser 300W-Anlage?

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Gepostet: 12.01.2012 - 18:28 Uhr  ·  #15
So, wir hatten ja nun einigen Wind in den letzten Tagen hier bei Hamburg.
Die Ergebnisse sind ernüchternd:
Im Schnitt (und bei "gut Wind") leistet der Generator 30..50W , in der absoluten Spitze 200W. Aber bei der Boe dachte ich, daß das Dach wegfliegt... :D

In der Summe kann man sagen, daß die angegebenen 300W nie und nimmer realistisch sind. So ist das eben mit billigem Zeug.

Nunmehr geht es darum, über 1 Jahr eine bilanzierende Messung zu machen, um festzustellen, ob sich der Standort überhaupt eignet. Dafür muß die Windstärke und die Ausgangsleistung aufgezeichnet werden. Mal sehen, wie ich das stromsparend hinbekomme.

Gruß Niels
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Gepostet: 12.01.2012 - 22:17 Uhr  ·  #16
Gratuliere , das sind gute Werte ! Dachte nicht das sie sich so gut macht.
Find ich echt ok.
Mit was die Anlage angegeben ist zählt herzlich wenig für den Durchmesser ist nicht viel mehr drinn.
Das ist auch der Grund warumm ich denke das hier mehr die echte Windradgröße genannt werden sollte und keine Traumwatt.
Dann bliebe die übliche Überaschung den meisten erspart und die Luftträume würden sich mehr in Bodennähe bewegen.
Gruß Hans
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Re: Hat jemand Erfahrung mit dieser 300W-Anlage?

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Gepostet: 14.01.2012 - 20:19 Uhr  ·  #17
Ja, Du hast recht, bei 1,16m ist wohl kaum mehr zu erwarten. Dennoch ist unbefriedigend, daß die Anlage ziemlich hohe Windstärken benötigt, bis überhaupt etwas heraus kommt. Die spätere geplante größere Anlage muß jedenfalls an einer anderen Stelle montiert werden, hier am Haus sind einfach zuviele Verwirbelungen.
Nach meiner Interpretation kann die Maximalleistung durchaus relativ gering sein, aber schon bei ca. 5m/s sollte verwertbare Leistung herauskommen. Irgendwie liebäugele ich mit einer Vertikal-Monströsität.. :D

Zusätzlich experimentiere ich mit einem 80W-Solarmodul, welches auf einem mißbrauchten Antennenrotor sitzt und über eine simple Elektronik der Sonne in der Horizontalen nachgeführt wird- (vertikal auf 36° fix), mal sehen. Erstmal Daten sammeln, bis man in die vollen geht.
Das Nachführen steigert ganz gewaltig die Leistungsausbeute.

Kennst Du zufällig stromsparende Datenlogger? Ich hab zwar ne Einsteckkarte für`n PC mit Software, aber der PC verbraucht viel zu viel Strom für 24/7 Betrieb.

Gruß Niels
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Gepostet: 14.01.2012 - 21:31 Uhr  ·  #18
Hallo Niels,

Schau mal bei uns im Onlineshop nach einem Datenlogger- die sind eigentlich prima und Uwe misst jedes gerät vor der Auslieferung über mehrere Stunden durch um den Stromverbrauch zu überprüfen damit es da keine Probleme gibt. Die Daten werden auf einer SD Karte gespeichert und können dann übers Internet ausgewertet werden, was auch prima klappt.

Das ist eigentlich scon ein sehr gutes gerät für kleines Geld in der Leistungsklasse....

Ansonsten kann ich dir von vertikalen ANlagen nur abraten. Wer Leistung produzieren will, kauft oder baut sich einen Horizontalläufer, die Vertikalen sind mehr eine drehende Deko für den Hinterhof. Beides erfüllt somit einen Zweck, man muss nur schauen was von beidem man denn will ;-)

Bei 5 m/s schon ordentlich Leistung zu generieren sollte eigentlich kein Problem sein. Je nacchdem was du denn für eine Größenordnung suchst, können wir dir dann gezielt was empfehlen...

Gruß
Max
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Gepostet: 14.01.2012 - 22:56 Uhr  ·  #19
Also ich logge mein Wind /PV und Hausströme getrennt mit sowas
Funk Stromlogger
Voltcraft Modelle gibts nur mehr Restposten Sets bei Ebay, aber ELV hat dasselbe Produkt aktuell unter "EM1010 PC" , hat beides selbe graphische DatenbankSoftware dabei.
Auch IR Ablese Sender für Drehstromzähler, Zwischenstecker oder auch fixe PV Zählersendeeinheiten mit Display und Stromeanzeigen (Voltcraft ES5) sind erhältlich.
Kann alles gemischt mit der Usb Einheit verbunden werden.
Für die Winde tuts meine TFA Nexus Wetterstation, Wind ist bei sowas zwar nicht sekundengenau, aber dafür logge ich damit alles wie auch Kollekorentemperaturen ,Warmwasserspeicher und Zuluft Lüftungsanalage.
Meine 2,7m Repeller WKA hat zwar keine besondere Spitzenleistung durch einfache gerade Repellerblätter und die Größe läuft sie aber auch stur und unbeirrt dahin speist auch auch schon bei 3m/s ihre 10-20 Watt ein und tanzt meistens bei 50-250 rum.
Da der Inverter und 70 Meter Kabel auch seine Verluste haben ists für mich ok.
An windigen tagen sinds aber auch 1,5-2 KW im Schnitt.
Menelaos
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Gepostet: 15.01.2012 - 02:03 Uhr  ·  #20
achso...ich dachte es geht um einen WIndlogger... na dann ist das was ich zu dem Produkt aus dme Shop schrieb natürlich quatsch- sowas haben wir nicht...


Gruß
Max
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