Hurricane

 
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Hurricane

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Gepostet: 25.08.2012 - 17:50 Uhr  ·  #1
Vielleicht ist es an dieser Stelle leicht off-topic. Aber zur Windmühle gehört irgendwie auch das Thema Wetterkunde. Da sind die beiden Websites, die ich nenne, ein wunderbares Beispiel, in wieweit die Metereologie inzwischen zu den exakten Wissenschaften gehört. Außerdem ist die Entwicklung des entstehenden Hurricans "Isaac" ziemlich spektakulär. Leider ist alles in amerikanischer Sprache.

http://www.nhc.noaa.gov/
Die Karte ist interaktiv.

http://www.weather.com/
Hier auf Tropical update klicken. Aber auch viele andere Beiträge sind interessant.

Gut dass wir nicht an der amerikanischen Golfküste wohnen!

Dieter
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Re: Hurricane

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Gepostet: 15.09.2012 - 20:44 Uhr  ·  #2
Ich bin mit dem Schiff ( 250m Containerfrachter) schon einige Male in sowas reingeraten. Echt der Hammer wie 50 cm dicke Stahlrohrmasten einfach so im 90 Grad Winkel umknicken können...bis 200 Km/h konnten wir messen...es war aber wohl in Böen deutlich mehr. Meinem WIndrad will ich sowas nicht zumuten müssen :-(
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Re: Hurricane

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Gepostet: 25.10.2012 - 17:23 Uhr  ·  #3


Wenn sich das bewahrheitet, was die dort vorhersagen (auf Tropical update klicken), dann steht die amerikanische Nordostküste vor "one of the greatest storms in history"... Good luck guys!

Dieter
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Re: Hurricane

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Gepostet: 28.10.2012 - 22:39 Uhr  ·  #4
Inzwischen reden die amerikanischen Medien (Fox News) von "Frankenstorm", "Monster" usw. Wenngleich ich immer mal gedacht habe, dass die USA für das vehemente Verhindern von Maßnahmen zum Schutz des Weltklimas irgendwann bestraft werden, was sich da anbahnt, wäre wahrlich eine ungeheure Strafe... Jedenfalls reden die dortigen Meteorologen in Sachen Hurricane "Sandy" von Phänomenen, die sie noch nie im Leben gesehen haben.

Allerdings muss man sich auch über den enormen Leichtsinn in den USA wundern. Da, wo Sandy wahrscheinlich auf die Küste trifft, wohnen hunderttausende gerade mal zwei bis drei Meter über der Flutlinie. Wenn überhaupt, manche noch niedriger... Und zwar ohne Deiche. Wer sich das bei Google Earth einmal im Detail ansieht, dem läuft es kalt den Rücken herunter.

Vielleicht bin ich ja zu pessimistisch, aber da bahnt sich wohl ein monströses Drama an.

Dieter

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Re: Hurricane

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Gepostet: 30.10.2012 - 10:23 Uhr  ·  #5
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Re: Hurricane

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Gepostet: 30.10.2012 - 10:53 Uhr  ·  #6
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Re: Hurricane

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Gepostet: 30.10.2012 - 19:32 Uhr  ·  #7
Zitat

Puh, ob es das wirklich Wert ist? Bei Kriegsberichterstattung ist es ja wichtig, dass Journalisten vor Ort sind, aber sein Leben für Wetter riskieren???


Ich denke ja - zumindest in diesen Fällen. Zugegeben, die amerikanischen Kollegen haben stets einen Riecher für spektakuläre Show-Effekte. Aber der Wetter-Kanal war und ist bei diesen Sturmkatastrophen eine der wichtigsten Informationsquellen für Entscheidungsträger und vor allem für die Öffeentlichkeit. Und da bestand - mit Recht - die Sorge, dass die Leute das Szenario nicht Ernst genug nehmen. Ich habe auf Webcams in Zonen, die schon längst hätten evakuiert sein sollen, Leute mit Surfbrettern gesehen. Oder Spaziergänger, die sich vor den gewaltigen Brechern draußen fotografierten. Diesen Leuten zu zeigen, dass die Angelegenheit seriös ist, ist durchaus eine sehr wichtige journalistische Aufgabe.

Ob es allerdings langfristig etwas nützt? Ein guter Teil der Häuser, die nach Ireene im Jahr 2011 gerade eben oder vielleicht noch nicht einmal vollständig repariert wurden, sind nun ein Totalverlust. Sie stehen allerdings auch in Gegenden, wo eine europäische Baubehörde einen entsprechenden Bauantrag mit der Einweisung des Antragsstellers in eine psychatrische Klinik beantworten würden.

Wenn man das sieht, vermag man noch weniger zu begreifen, warum sich die Amis so vehement gegen alles stemmen, was die Erwärmung des Klimas verhindern/verlangsamen könnte. Da wohnen Abermillionen von Menschen nicht viel höher über dem Meeresspiegel, als die Bewohner von Südseeatollen...

Dieter

PS: Gerade sehe ich, dass der Link nicht mehr zu dem fraglichen Video führt. Schade! Für die, die es nicht gesehen haben: Ein Fernsehreporter steht mit den Füßen in der Brandung zwischen zwei Häusern, Gischt und Orkanböen werfen ihn fast um. Das Scheinwerferlicht zeigt ein Haus im Hintergrund, das gerade unterspült wird...
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