Hallo Max,
Ich habe Polyurethanharz verwendet. Ich bin auch mal gespannt, wie warm der Generator so wird, wenn er mal längere Zeit bei 400U/min läuft, was ich mit der Bohrmaschine testen werde. Eigentlich dürfte der Generator aber keine große Wärmeentwicklung haben:
Vorab: 1,43mm Drahtdurchmesser, 20 Magnete, 15 Spulen, 46mm Länge der Magnete, 68 Wicklungen, 360U/min bei 9m/s, 3 Phasen
Bei 3,3m/s erreicht der Rotor eine Drehzahl von 130 Umdrehungen pro Minute und eine Leerlaufspannung von 51V. Bei dieser Windgeschwindigkeit hatte ich bei der Generatorauslegung den Einspeisebeginn gesetzt, also 35V durchgängige Spannung, gebremst durch den MPPT.
35V durch 130 Umdrehugen pro Minute geteilt, ergibt 0,269V/U/min. Dies mit 360 Umdrehungen pro Minute multipliziert ergibt
96,9V, was bei etwa 9m/s der Fall sein soll.
Mit der Formel für den Strom, die ich aus dem Tool entnommen habe, erhalte ich dann einen Strom von
6,02A.
6,02A^2 * 1,34Ohm ergibt eine ohmsche Verlustleistung von
48,9W.
Der Rotor sollte, gerechnet mit 38% Wirkungsgrad, bei dieser Windgeschwindigkeit eine Leistung von 635W abgeben. Dadurch erhalte ich eine Generatorleistung von
586,1W.
586,1 / 635 ergibt einen Wirkungsgrad von
92%. Das wäre doch sehr gut
Insgesamt wird der Generator aber noch einen kleineren Wirkungsgrad haben, bedingt durch die Wirbelstromverluste, Lagerverluste und Verluste durch Luftreibung.
Berechnung der Wirbelstromverluste:
P = Wirbelstromleistung des eisenlosen Generators in W
d = Drahtdurchmesser in mm
Z = Anzahl der Magnete
B = magnetische Flussdichte in T/m^2
n = Umdrehungen in U/min
l = Schenkellänge des Magneten, wirksame Länge eines Drahtstückes in m
N = Anzahl der Wicklungen einer Spule bzw. Drähte einer Phase
S = Anzahl der Spulen(schenkel) je Phase
PZ = Anzahl der Phasen
rho = spezifischer Widerstand in Ohm*qmm/m (Kupfer = 0,0178)
P = (d^4 * Z^2 * B^2 * n^2 * l * S * N * PZ * 3,1415) / (144*10^8 * rho)
=> P = (1,43mm^4 * 20^2 * 0,3631Tesla^2 * 360U/min^2 * 0,046m * 68 Wicklungen * 10 Spulenschenkel pro Phase * 3 Phasen * pi) / (144 * 10^8 * 0,0178) =
32,9W
Dies zu der ohmschen Verlustleistung hinzugefügt, ergibt dann
81,8W Verlustleistung. Das ist ebenfalls sehr gering.
Selbst wenn ich die ohmsche Verlustleistung bei einer Spannung von 80V berechne, erhalte ich einen Strom von 7,1A und dadurch eine Verlustleistung von 67W und einen Wirkungsgrad von 89%.
Ich denke, diese Angaben sind zu großem Teil nur geschätzt, da die Flussdichte geringer sein wird, der Rotorwirkungsgrad anders ausfallen wird,... aber sie geben einen Bereich an, damit man den Generator abschätzen kann, welcher bei mir sehr gut ist
Gruß
Dani