Hallo Andre,
bei solchen Bildern wunderst Du Dich aber nicht wirkich, dass die Mühle verzögert anläuft, oder?
Beim Start hast Du ja nur bischen Unterseitenauftrieb, genau über die Fächen, die hier mit Schnee verkrustet sind.
Dass, wenn bei Betrieb plötzlich Nasschnee einsetzt und die Nasenkante besetzt, die Profile nicht mehr das sind, was sie mal waren, mag auch klar sein.
Habe aber noch einen ganz anderen Verdacht:
Da ist ein Ringspalt zwischen Spinner und Gehäuse. Irgend sowas zwischen Nabe und Generator wird es bei jeder HAWT geben.
Wenn sich da natürlich über Nacht Schnee oder Rauhreif abgesetzt hat, so dass sich die Komponenten berühren,
wenn das bei Minusgraden dann auch noch zusammen sintert.....Gedankengang klar?
@ Dieter:
Zitat
Bei der Enteisung von Flugzeugen werden hauptsächlich die Flächen für den Start enteist.Wahrend des Fluges sind sie dann beheizt. Propeller haben das wegen der Fliehkraft nicht nötig. Wenn das anders wäre, würde jede Propellermaschine bei Minusgraden abstürzen.
Mag sein, dass Flügel beheizbar sind. Brauchen die aber vermutlich selten. Warum?
Luftreibung heizt sie auf.
Bevor einer denkt, jetzt spinnt er aber: Über die
Concorde weiß ich, dass sich die Außenhaut im Flug auf bis zu 110°C aufgeheizt hat.
Dazu folgendes
Zitat:
Aufgrund der enormen Reibungshitze verlängert sich die Concorde beim Mach-Flug um zirka 14 Zentimeter. Im Cockpit, zwischen den Instrumententafeln des Flugingenieurs, gab es zum Beispiel während eines Mach-Fluges einen fingerbreiten Spalt, der nach der Landung nicht mehr vorhanden war.
Wer Zeit übrig hat, kann ja mal nachrechnen. Außenhaut AL-Leg, Längenausd.-Koeffizient sicher zu finden, ca. 60m Rumpflänge.
Mein Kommentar: Erstaunlich, aber irgendwas muss mit der Menge an Antriebsleistung ja geschehen.
Erwärmung durch Luftreibung gilt mit Sicherheit auch für Propeller (und reduziert für Repeller) nur müssen sich letztere erst mal drehen.
Bei Temperaturen um 0° Feuchtigkeitsauscheidung und auch Vereisung auf der Saugseite größer, da Unterdruck und Verdunstungskälte.
Bei richtigen Minusgraden ist Luft zu trocken. Da klebt auch keine Schneeflocke an der Autoscheibe.
Dass es für Wälzlager wesentliche Einlaufzeiten gibt, wäre mir neu.
Normalfett im Sinne von Lithiumseifen-Fett ist gewiss bei -20° auch brauchbar, s. Auto. Steifer wird es aber.
Mag welche geben, die geschmeidiger bleiben. Wenn Kalkseifenfett benutz wird, dann gute Nacht.
Ob "der chinesische Hersteller" das reinrührt, was der "dt. Produzent" seinen Kunden erzählt, ist eine ganz andere Frage.
Bei den ruinösen Preisvorstellungen der "1.Welt" auch kein Wunder.
Aber, wie ich höre, kam Wärme kam Happyness.
Gruß, W.