Ich möchte kurz mein System für Solar - Nachführung vorstellen. Gehört hier eigentlich nicht rein, aber da viele Solar auch haben...warum nicht.
Ich habe festgestellt, dass eine genaue Ausrichtung auf die Sonne ziemlich viel bringt. Eine Solar - Nachführung scheiterte bislang an den Kosten. Daraufhin setzte ich folgende Idee um, deren Kosten so ziemlich im Rahmen bleiben.
Für die Solaranlage (auf Dach,Neigung 20 Grad Süd-Süd-West) habe ich Alu-Leistern besorgt. Die sind robust und durch die Verstrebungen äußerst stabil. Eine Ausziehleiter, 3 Meter lang, wird auseinandermontiert. Die beiden Teile können aufeinandergesetzt werden und auf einer Seite mit 3 Scharnieren (Blechschrauben) verschraubt werden.
Die Innenleiter ist oben, auf dem die Module festgeschraubt werden. Die geringere Breite der Innenleiter hat den Vorteil, dass beim Zusammenklappen der Module die Module leicht nach unten schräg liegen, weil die obere Leiter nicht auf die Kante der breiteren Leiter trifft, sondern auf die Stufen, die 3 cm unterhalb des Außenrahmens sich befinden . Bei Sturm bieten sie so wenig Angriffsfläche, weil die Kanten näher an den Dachziegeln sind.
Die untere Leiter wird normal auf Dachhaken befestigt. Am besten mit verstellbaren, damit man besser anpassen kann.
Das Ausklappen der oberen Leiter kann auf zwei verschiedene Arten erfolgen: Durch Gasfedern, die links und rechts montiert werden - passend aus der Bucht bestellen... oder man besorge sich Federstangen, die auf der (Seite der Scharniere) in die Löcher der Stufen eingeschoben werden. Die Stufen liegen bei den zwei Leitern meistens direkt übereinander - und somit liegen auch die Löcher übereinander. In die können die Federstangen eingeschoben werden. Man besorge sich so viel davon, dass die obere Modulreihe nach oben klappt. Links und rechts an der Gesamtkonstruktion zwei Drähte befestigen, die den Ausklappwinkel begrenzen, damit die Module nicht zu weit ausgeklappt werden!!
Die Verstellung des Winkels bewirkt ein Rollladenmotor (Kurzausführung), der genau zwischen die Stufen passt. Befestigt und ausgerichtet können nun zwei Zugschnüre eingerichtet werden, die links und rechts an der oberen Leiter befestigt sind. Durch eine Umlenkrolle unten wird am Motor aufgewickelt.
Wichtig: Einen Motor mit Einstellmöglichlichkeiten kaufen, der genau eingestellt werden kann. Von Funk-Sachen würde ich die Finger weg lassen.
Alternativ: Aufgrund der stabilen Konstruktion kann auch eine Zugschnur in der Mitte befestigt werden. Ist das Modul ganz unten - dann ist die Angriffsfläche bei Sturm fast null, weil die Module nicht parallel, sondern leicht geneigt nach unten zur Dachfläche zeigen.
Tipp: Die Länge der Leiter an die Länge der Module anpassen. 3 Meter lang ist ideal für 3 mal 1 Meter Module.
Pro Leiter (3 Meter) würde ich einen Motor nehmen. Setzt man zwei Stränge nebenheinander, dann könnte man die zwei Rahmen verbinden - habe ich aber nicht gemacht, da das Gewicht schon beachtlich ist. Mir sind 3 Meter lieber, da hier die Kräfte noch im Rahmen bleiben und man kann alleine das Ding zusammenbasteln.
Die Ausrichtung ist bei mir so, dass ich im Winter fast immer aufgeklappt habe. Im Sommer wird der Winkel um 13 Uhr angepasst.
So, dass war Tipp Nr. 2...für alle, die schon immer wollten aber sich nicht trauten..
Die Ausführung ist natürlich ohne Gewähr und das ganze ist nicht vom Tüv geprüft! Ein Nachbau bitte auf eigene Gefahr!
(Schreibe ich jetzt nur, weil in Deutschland nur gekaufte Sachen 100% sicher sind und da nie was passiert...)
Kosten: 60 Euro Leiter - 15 Euro Schrauben und Scharniere - 50 Euro Motor - 60 Euro Dachhaken plus kleinklein 30 Euro = knapp 200 Euro!
Montiert man nicht längs, sondern quer, dann kriegt man 6 Module drauf...auch möglich und entsprechend noch günstiger, aber nicht so stabil)...
Viel Spass beim Basteln
Solarundwind
Ich habe festgestellt, dass eine genaue Ausrichtung auf die Sonne ziemlich viel bringt. Eine Solar - Nachführung scheiterte bislang an den Kosten. Daraufhin setzte ich folgende Idee um, deren Kosten so ziemlich im Rahmen bleiben.
Für die Solaranlage (auf Dach,Neigung 20 Grad Süd-Süd-West) habe ich Alu-Leistern besorgt. Die sind robust und durch die Verstrebungen äußerst stabil. Eine Ausziehleiter, 3 Meter lang, wird auseinandermontiert. Die beiden Teile können aufeinandergesetzt werden und auf einer Seite mit 3 Scharnieren (Blechschrauben) verschraubt werden.
Die Innenleiter ist oben, auf dem die Module festgeschraubt werden. Die geringere Breite der Innenleiter hat den Vorteil, dass beim Zusammenklappen der Module die Module leicht nach unten schräg liegen, weil die obere Leiter nicht auf die Kante der breiteren Leiter trifft, sondern auf die Stufen, die 3 cm unterhalb des Außenrahmens sich befinden . Bei Sturm bieten sie so wenig Angriffsfläche, weil die Kanten näher an den Dachziegeln sind.
Die untere Leiter wird normal auf Dachhaken befestigt. Am besten mit verstellbaren, damit man besser anpassen kann.
Das Ausklappen der oberen Leiter kann auf zwei verschiedene Arten erfolgen: Durch Gasfedern, die links und rechts montiert werden - passend aus der Bucht bestellen... oder man besorge sich Federstangen, die auf der (Seite der Scharniere) in die Löcher der Stufen eingeschoben werden. Die Stufen liegen bei den zwei Leitern meistens direkt übereinander - und somit liegen auch die Löcher übereinander. In die können die Federstangen eingeschoben werden. Man besorge sich so viel davon, dass die obere Modulreihe nach oben klappt. Links und rechts an der Gesamtkonstruktion zwei Drähte befestigen, die den Ausklappwinkel begrenzen, damit die Module nicht zu weit ausgeklappt werden!!
Die Verstellung des Winkels bewirkt ein Rollladenmotor (Kurzausführung), der genau zwischen die Stufen passt. Befestigt und ausgerichtet können nun zwei Zugschnüre eingerichtet werden, die links und rechts an der oberen Leiter befestigt sind. Durch eine Umlenkrolle unten wird am Motor aufgewickelt.
Wichtig: Einen Motor mit Einstellmöglichlichkeiten kaufen, der genau eingestellt werden kann. Von Funk-Sachen würde ich die Finger weg lassen.
Alternativ: Aufgrund der stabilen Konstruktion kann auch eine Zugschnur in der Mitte befestigt werden. Ist das Modul ganz unten - dann ist die Angriffsfläche bei Sturm fast null, weil die Module nicht parallel, sondern leicht geneigt nach unten zur Dachfläche zeigen.
Tipp: Die Länge der Leiter an die Länge der Module anpassen. 3 Meter lang ist ideal für 3 mal 1 Meter Module.
Pro Leiter (3 Meter) würde ich einen Motor nehmen. Setzt man zwei Stränge nebenheinander, dann könnte man die zwei Rahmen verbinden - habe ich aber nicht gemacht, da das Gewicht schon beachtlich ist. Mir sind 3 Meter lieber, da hier die Kräfte noch im Rahmen bleiben und man kann alleine das Ding zusammenbasteln.
Die Ausrichtung ist bei mir so, dass ich im Winter fast immer aufgeklappt habe. Im Sommer wird der Winkel um 13 Uhr angepasst.
So, dass war Tipp Nr. 2...für alle, die schon immer wollten aber sich nicht trauten..
Die Ausführung ist natürlich ohne Gewähr und das ganze ist nicht vom Tüv geprüft! Ein Nachbau bitte auf eigene Gefahr!
(Schreibe ich jetzt nur, weil in Deutschland nur gekaufte Sachen 100% sicher sind und da nie was passiert...)
Kosten: 60 Euro Leiter - 15 Euro Schrauben und Scharniere - 50 Euro Motor - 60 Euro Dachhaken plus kleinklein 30 Euro = knapp 200 Euro!
Montiert man nicht längs, sondern quer, dann kriegt man 6 Module drauf...auch möglich und entsprechend noch günstiger, aber nicht so stabil)...
Viel Spass beim Basteln
Solarundwind