PowerPredictor

alternative Firmware?
 
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Re: PowerPredictor

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Gepostet: 07.09.2013 - 12:18 Uhr  ·  #41
Ich arbeite bei einem Automatisierungshersteller. Da komm ich günstig an Hardware ;)
Unter anderem bauen wir SPSen mit ATOM CPUs (von 0,6bis zu 1,6GHz) mit nur 10W Leistungsaufnahme.
Ausserdem mit einem wahnsinnig flexiblen IO-System für viele Tausend IOs... :D Damit komm ich aus! ;)
Entweder ich hänge mir ein Visu-Panel dran, oder direkt via VNC auf die CPU. Muss ich mir erst überlegen...
Oder ich verwende gleich eines unserer sogenannten "PowerPanels". Das sind Touch-Displays mit integrierter SPS.

Ist zwar alles völlig überdimensioniert für meine Anwendung, aber was soll der Geiz.... :D

Über den ganzen Funktionsumfang hab ich mir noch nicht ausreichend Gedanken gemacht (Hausbau geht eben vor).
Wenn jemand Anregungen hat, bin ich natürlich auch dankbar!!
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Re: PowerPredictor

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Gepostet: 08.09.2013 - 10:22 Uhr  ·  #42
Zitat geschrieben von kredo01

Ich arbeite bei einem Automatisierungshersteller. Da komm ich günstig an Hardware ;)
Unter anderem bauen wir SPSen mit ATOM CPUs (von 0,6bis zu 1,6GHz) mit nur 10W Leistungsaufnahme.
Ausserdem mit einem wahnsinnig flexiblen IO-System für viele Tausend IOs... :D Damit komm ich aus! ;)
Entweder ich hänge mir ein Visu-Panel dran, oder direkt via VNC auf die CPU. Muss ich mir erst überlegen...
Oder ich verwende gleich eines unserer sogenannten "PowerPanels". Das sind Touch-Displays mit integrierter SPS.

Ist zwar alles völlig überdimensioniert für meine Anwendung, aber was soll der Geiz.... :D

Über den ganzen Funktionsumfang hab ich mir noch nicht ausreichend Gedanken gemacht (Hausbau geht eben vor).
Wenn jemand Anregungen hat, bin ich natürlich auch dankbar!!


Ein Verwandter im Geiste :)

allerdings sind 10W nicht gerade wenig wenns ne Kiste mit 100mW auch tun würde, weil bei 10W 24/7 kommt schon was zusammen im Laufe der Zeit. So n Visupanel macht aber immens was her.
Hast Du da nen Link zu so nem Ding, damit man sich da mal nen Einblick verschaffen könnte?
ICh Vermut Du verbaus so ein Teil eh als Hausautomatisierung, oder? Gehen die dann zentral oder dezentral? Bus?
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Re: PowerPredictor

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Gepostet: 08.09.2013 - 11:47 Uhr  ·  #43
Nun bin ich ja jemand der von Elektronik herzlich wenig Ahnung hat, von Programmierung noch viel weniger und ich weiß nicht ob es sinnvoll ist folgendes in Betracht zu ziehen aber mir kommt da eine Idee und nun sagt mir bitte warum das warscheinlich nicht geht ;-)

Ich habe mir vor ein paar Wochen einen Raspberry Pi gekauft. Super klein das Teil, verbraucht nichmal 2 Watt Strom, hat WLAN, LAN, USB, SD Karten-Slot...also eigentlich alles was man zur Auswertung und weiteren Verarbeitung bräuchte oder? Zudem ist das teil extrem günstig und mit Linux kann man ja alles mögliche machen ( wenn man es denn kann...)

Das Betriebssystem steckt auf SD Karte und diese kann bei Ausfall eines Gerätes auch direkt in einen neuen Pi eingesetzt werden und alles funktioniert sofort wieder...

Wäre das ein Ansatz den es sich zu verfolgen lohnt?

Gruß
Max
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Re: PowerPredictor

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Gepostet: 08.09.2013 - 23:06 Uhr  ·  #44
Hi Max,

doch, an den Raspberry Pi könnte man das auch dranmachen, warum auch nicht, kommt halt drauf an was Du dann damit anstellen möchtest. Daten loggen ist klar, da könnte man dann z.B. auch nen Apache drauf laufen lassen, der dann über PHP-Script die Daten wie das Tool, das ich fürs Forum schrieb, gleich ausgewertet als Website zur Verfügung stellt.
Wär garnicht mal so komplex, die Außenbeschaltung wäre gering, Programmieraufwand überschaubar ... im Prinzip nur nen Treiber schreiben.
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Re: PowerPredictor

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Gepostet: 09.09.2013 - 02:13 Uhr  ·  #45
Zitat
im Prinzip nur nen Treiber schreiben


Also die Planung und Durchführung einer Mondlandung wäre für mich wohl einfacher als sowas...

Sowas in der Art wäre natürlich klasse. Den Pi zu verwenden fände ich eben toll da man den wirklich überall und günstig und warscheinlich auch noch recht lange bekommen kann.
Am Ende kommt am besten etwas dabei heraus das auch noch jemand bedienen kann der nicht ganz so Elektronik und -Programmierfreak ist wie du...also quasi klicki bunte mit Bedienoberfläche...eben sowas in der Art wie das Auswertetool :-)
Eine Webanbindung wäre natürlich toll.

Max
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Re: PowerPredictor

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Gepostet: 09.09.2013 - 07:41 Uhr  ·  #46
Zitat geschrieben von vitis

Ein Verwandter im Geiste :)

allerdings sind 10W nicht gerade wenig wenns ne Kiste mit 100mW auch tun würde, weil bei 10W 24/7 kommt schon was zusammen im Laufe der Zeit. So n Visupanel macht aber immens was her.
Hast Du da nen Link zu so nem Ding, damit man sich da mal nen Einblick verschaffen könnte?
ICh Vermut Du verbaus so ein Teil eh als Hausautomatisierung, oder? Gehen die dann zentral oder dezentral? Bus?


Mit dem 10W hast du natürlich recht, aber wenn mein Windrad 15KW hat, ists wurscht.... :D
Nee, ich muss mirs erst mal genauer überlegen. Bin eigentlich nur momentan draaufgekommen, weil ich den PowerPredictor zweckentfremden wollte.

Bezüglich unserer Hardware schick ich dir eine PN. (Damit ich hier nicht Schleichwerbung loswerde... :D )

Die Hausautomatisierung hatte ich durchgeplant (Steuerung von Raffstores, Licht, Temperatur, ... > An-, Abwesenheits- und Urlaubsmodi, ....), aber dann gestrichen.
Grund: Das Haus werd vorerst meine Freunden und ich bewohnen und in ein paar Jahren wirds das Auszugshaus für meine Eltern, wenn die in Rente gehen. Dann solls eben auf für die Bedien und Wartbar sein, ohne das ich jede Woche vorbeischaun muss weil sich z.B. die Raffs nicht so bewegen, wie sie wollen... :D

Ich werd dann nochmals einen Hausbau starten. Dann natürlich mit entsprechende Automatisierung! ;)
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Re: PowerPredictor

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Gepostet: 09.09.2013 - 09:02 Uhr  ·  #47
na prima ... hatte die Karte fürs Gerät neu formatiert, jetzt sagt mir der Computer ... Datei nicht lesbar ... fu## ...
gut, die Versandbestätigung für den RaPi ist eingegangen, dann wirds wohl auf sowas hinauslaufen ... ärgerlich.
Wenn ich dann noch irgendwann die technische Doku zum avisierten Einspeiser bekommen sollte,
könnt ich, da da auch ne RS485-Schnittstelle drinnen sein soll, die Daten gleich mit in die Auswertung
nehmen ... man könnts aber auch allgemeiner machen. Da gibts z.B. von Finder digitale Wirkleistungszähler
mit S0-Anschluss, der wäre recht einfach zu loggen.


Ja, das kenn ich, die Technik für die Vorgeneration quasi Daufest gestalten, sonst nehmen die Supportanfragen
überhand, die Erfahrung hab ich auch schon gemacht. Schalter ein, läuft, Schalter aus, steht.
Merci auch für die PN, werd da mal bei Zeiten durchstöbern.
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Re: PowerPredictor

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Gepostet: 09.09.2013 - 09:17 Uhr  ·  #48
Zitat geschrieben von Menelaos

Zitat
im Prinzip nur nen Treiber schreiben


Also die Planung und Durchführung einer Mondlandung wäre für mich wohl einfacher als sowas...

Sowas in der Art wäre natürlich klasse. Den Pi zu verwenden fände ich eben toll da man den wirklich überall und günstig und warscheinlich auch noch recht lange bekommen kann.
Am Ende kommt am besten etwas dabei heraus das auch noch jemand bedienen kann der nicht ganz so Elektronik und -Programmierfreak ist wie du...also quasi klicki bunte mit Bedienoberfläche...eben sowas in der Art wie das Auswertetool :-)
Eine Webanbindung wäre natürlich toll.

Max


Ein Bischen Lötarbeit ist aber schon vonnöten, also ein begrenztes Handwerkliches Geschick brauchts schon.
Für die Impulszählung brauchts ne Entprellung, also ein Monoflop, für die Widerstandsmessung vermutlich n kleinesSPannungsteiler und Pi-Glied und für die Spannungsmessung von Solar wahrscheinlich ne kleine Schaltung mit Operationsverstärker ... alles kein Hexenwerk.
Erst auf dem Steckbrett zusammenpuzzeln, dann Software, dann PCB-Layout und Prototyping, dann Doku.

Sollten sich noch n paar Leute mit einklinken wäre es auch machbar nen automatischen Upload in ne Datenbank zu realisieren um damit ne realtime Windkarte zu generieren ... aber soweit simma noch net.

Gruß

Marko
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Re: PowerPredictor

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Gepostet: 09.09.2013 - 10:48 Uhr  ·  #49
Hallo ihr 'freaks' :D

Zum "Raspberry Pi",
ich wäre bereit bei Benutzer Dokumentation (auch englisch) und beim Testen mit zu helfen.

Grundsätzlich kann ich auch mehr, helfen - so denn die Zeit das zulässt:
c/c++, Java, Perl, Bash, XML, Filesystem, TCP, Linux, Windows, Specs, Code Reviews,
Bugs analysieren, eingrenzen, fixen, ...

Gruß Frank
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Re: PowerPredictor

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Gepostet: 09.09.2013 - 11:25 Uhr  ·  #50
mitm Raspberry hab ich nur mäßige Erfahrung. Ein Kumpel hat einen und den haben wir zum HT-PC umfunktioniert (BTW: Funktioniert super!!)
Grundsätzlich ist das natürlich eine feine Idee mit dem Teil. Kann man lustige Sachen mit treiben...

Wenns was zu programmieren gibt, bin ich auch dabei.
Hauptsächlich C/C++, Python, StructuredText, Bash, ...
Sonst halt auch lieber Linux als Windoof... :D

Aja:
Wetterstationen wurden bereits realisiert....
Guckst du hier....
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Re: PowerPredictor

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Gepostet: 09.09.2013 - 12:43 Uhr  ·  #51
wow ... seh ich das richtig, 69 Pfund für das ganze Ding??

Hab da mal angefragt wie es ausschaut das Ding nach D-land zu ordern, bei dem Preis könnte man sich die Bastellösung doch ziemlich schenken ...

Auf alle Fälle, unabhängig wer da nun alles mitmacht, wäre mal festzulegen welche Anforderungen das Gesamtkunstwerk erfüllen soll. Meine Vorschläge wären:

- Temperatur und Luftdruck fände ich als zusätzliche Daten sinnvoll, Niederschlag wäre schön, muss aber nicht.
- Die Messwerterfassung von der Predictoreinheit,
- Messwertspeicherung, hier würde ich auf SQLite aufsetzen, zum Einen wegen Resourcenverbrauch, zum Anderen wegen der Portierbarkeit
- Als Messwerte wären ergänzend noch die Min-Max-Werte zusätzlich zu den Mittelwerten im Messintervall sinnvoll für Windgeschwindigkeit und Solar,
- Webserver mit PHP zur Darstellung und Analyse der Werte,

Von der Hardware her:
- Außenbeschaltung für Powerpredictormesseinheit, da brauchen wir vom Pi 2x Analog Eingang (Windrichtung und Solar), 1x Impulszähler GPIO (Windgeschw.), evtl. nochmal 2 GPIO für Barometermessung.
- Temperaturmessung LM75B oder DS18B20, wobei ersterer durch I2C-Bus vom Timing her unkritischer ist als der 1-Wire, vom LM75 kann man bis zu
4 Sensoren gemeinsam auf einen Bus hängen (hab ich bei mir im Betrieb auf 50m Strecke gemacht, geht).
- 1x GPIO Impulszähler für S0 oder anderen Open-Collector
- RS485 Halbduplex für Modbusmaster / oder Slave
- ggf. Ladeschaltung für Stromversorgung der Außeneinheit per Solarpanel und Akku

Bei der Hardware täte ich mir am Leichtesten, ein einfach portierbares PHP-Script zur Winddatenanalyse kann ich beisteuern, das funktioniert schon ... wenns auch noch etwas unübersichtlich ist, aber das ist Kosmetik.
-
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Re: PowerPredictor

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Gepostet: 09.09.2013 - 13:48 Uhr  ·  #52
Hallo,

Zitat
Messwertspeicherung, hier würde ich auf SQLite aufsetzen, zum Einen wegen Resourcenverbrauch, zum Anderen wegen der Portierbarkeit

Das halte ich für weniger gut, weil der Logger wohl ausschalt sicher (stromlos sicher) sein sollte.

Ich empfehle hier ein einfaches ASCII Format, in Verzeichnissen und Dateien, z.B. eine pro Tag,
z.B. Semikolon separiert, wie es auch Excel sofort lesen kann.
So etwas lässt sich dann auch ausschaltsicher umsetzen und man läuft nicht Gefahr,
warum auch immer alle Daten zu verlieren.

Also Anforderung:
Stromlos Schalten muss zu beliebigen Zeiten möglich sein,
im maximalen Fall verliert man die Daten eines Tages.
(in normal Fällen verliert man, gut gelöst, nur die Einträge der letzten Minuten)

Dann hätte ich noch etwas:
Es wäre schön wenn es zusätzlich möglich wäre die generierte Leistung (Spannung und Strom) mit aufzunehmen.
Das mindestens für einen Kanal (Wind), mehr Kanäle (Sonne) wären natürlich auch toll.
So könnte man, weil Leistung und Wind Geschwindigkeit synchron aufgenommen würden
auch empirisch, recht genau, die Leistungskennlinie des Windrades in der Anlagenkonfiguration ermitteln.
Das wiederum hilft dabei die Kennlinie im Wechselrichter zu 'tunen', bzw. Fehler in der Anlage früher zu erkennen
oder das Windrad mit anderen Windrädern besser unter praktischen Bedingungen zu vergleichen ...
Hier bräuchte man in etwa jede Sekunde einen Wert.

Ansonsten finde ich die genannten Features schon toll.
Für min/max/avg ... wären die Intervalle zu definieren und vermutlich extra Dateien sinnvoll,
wobei, bei der Power von dem Ding' könnte man solche Berechnungen auch auf Knopfdruck mit den Rohdaten machen :D,
gut, Jahresmittelwert dürfte dann doch etwas dauern :fgrin:

Sind natürlich alles nur Anregungen :happy:

Noch etwas, hat der "raspberry pi" eine Echtzeituhr?
Davon abhängig muss man sich Gedanken über einen Zeitabgleich machen,
bzw. ob er ausgeschaltet werden kann, wenn zu wenig Strom produziert wird ...

Gruß Frank
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Re: PowerPredictor

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Gepostet: 09.09.2013 - 15:07 Uhr  ·  #53
Das ASCII-Format leuchtet ein ... hab aber sowas ähnliches schonmal von nem SMA-Logger, die Daten dann wieder zusammenfummeln für ne Auswertung ist schon lästig, aber dazu n Tool zu schreiben ist nun auch nicht so schwierig.
Die generierte Leistung hätt ich über den S0 vom Wirkleistungszähler, die gibts fertig als Hutschienen Zähler
z.B. http://www.ebay.de/itm/Eltako-…2ec9bf5ef9
Bei Inselbetrieb am Akku wirds da schon etwas schwieriger, aber ist auch nicht das große Problem Messshunt und Spannungsteiler ... müsste dann aber auf alle Fälle in den Gleichstrombereich, weil AC wird vom Timing her zu kritisch denke ich, auch die Auflösung wird dann spannend wenn ich anschaue was da für Spannungen von den Generatoren kommen, 12V bis 240V hab ich schon gesehen ... entweder man macht ne Messbereichsumschaltung oder braucht nen wirklich hochauflösenden ADC, was dann schon auch anspruchsvoller vom PCB-Design her wird und natürlich die Kosten in die Höhe treibt. >16-Bit ADC sind sauteuer und sehr anspruchsvoll, wenn man mit den Werten auch was anfangen will, in der Außenbeschaltung.
Bei sekündlichem Log kommen auch richtige Datenmengen zustande :)
Eine RTC hat der Pi soweit mir bekannt nicht, die könnte man sich von nem Timeserver NTP holen bei Netzzugang ... oder wenn man eh auf LM75 und I2C geht kann man auch gleich ne DS1307 mit dazuhängen und die laufen lassen.
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Re: PowerPredictor

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Gepostet: 09.09.2013 - 15:53 Uhr  ·  #54
Hi,

Wenn die DS1307 tatsächlich nur 3.00 Euros kostet,
sollte man die direkt mit vorsehen ...
Den 'pi' nur mit Netzwerkkabel, bzw. immer permanent 'bestromen' (eigener Akku ...) zu müssen,
wäre eine starke Einschränkung, wie ich finde.

Bei Messwerten, im ASCII Format würde man ca. 100 Bytes pro Messzeile (pro Sekunde) dann brauchen (vielleicht auch mehr).
Wären 3600 * 100 = 360 KB/h
Oder 360 * 24 = 8640 KB/Tag (ca. 9 MB pro Tag)
Oder 259200 KB / Monat, hmm ein gutes viertel GB im Monat ...
Oder 3 GB / Jahr

Stimmt das wird so nichts :-/
die Sekunden Werte kann man nur begrenzt, z.B. die letzten 7 Tage oder so vorrätig halten,
das wären dann überschaubare 63 MB.
Man kann auch noch zippen, bei ASCII ist dann Faktor 5 bis 10 Reduktion möglich.
Ein Monat geht so dann vielleicht auch noch,
womit man dann den Anwendungsfall für Sekunden genaues Logging, wohl hinreichend gut abdecken kann.

Langzeitspeicherung kann ja im ähnlichen Format in z.B. 60 Sekunden Intervallen erfolgen.
Oder mehrere Stufen, irgendwie so etwas: je länger das Intervall, desto länger werden die Daten gehalten.
Wegen meiner auch gezippt.
Beim Zusammenfassen in größerer Zeitintervalle wäre die Verteilung der Messwerte noch ganz nett,
so kann man z.B. auch noch im Nachhinein, einen solchen Tageswert brauchbar verwenden: z.B. 89% 3m/s; 5% 4m/s; 4% 5m/s; 0% 6m/s; ...

Jaja, was man alles machen könnte, hihi :P

Gruß Frank
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Re: PowerPredictor

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Gepostet: 09.09.2013 - 16:41 Uhr  ·  #55
Zitat
c/c++, Java, Perl, Bash, XML, Filesystem, TCP, Linux, Windows, Specs, Code Reviews,
Bugs analysieren, eingrenzen, fixen, ...


Ich kann Excel und helfe gerne aus wenn ihr nicht weiter wisst :-D

3 Gb im Jahr ist doch in Zeiten in denen eine 16 Gb SD Karte 10 Euro kostet kein Beinbruch mehr.

Bezüglich des Pi:

Schaut mal bei Ebay, da habe ich meinen für ich meine knapp 55 Euro inkl. Versand geschossen. Ansonsten habe ich hier auch noch einen liegen. Wollte damit immer was anstellen, komme aber doch nicht dazu. Gerne gebe ich ihn für 35 Tacken ab und bin mir sicher dass Uwe den Rest sponsern wird ;-)

Also Vitis, schick mir mal deine Anschrift als PN und dann sende ich das Teil die Tage los :-)

Gruß
Max
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Re: PowerPredictor

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Gepostet: 09.09.2013 - 19:10 Uhr  ·  #56
Hi Max,

Zitat
3 Gb im Jahr ist doch in Zeiten in denen eine 16 Gb SD Karte 10 Euro kostet kein Beinbruch mehr.


Wo siehst du denn den Anwendungsfall um nach z.B. 2 Jahren auf dem Pi noch
Sekunden genau die Daten vorliegen zu haben?
Gibt bestimmt Anwendungen, mach doch mal ein Beispiel :-) ...

Letztendlich muss man ja die Daten nicht nur produzieren,
sondern auch noch, in endlicher Zeit, verarbeiten können.
Aber das ist ein anderes Thema und auch lösbar.

Wie auch immer, stimmt schon, wenn es eine 16 Gb SD Karte 10 Euro gibt,
kann man überlegen die Daten 'gnadenlos', z.B. gezippt abzulegen
und nur in der Not (Karte läuft voll) die ältesten Daten zu löschen.

Alternativ, und zusätzlich, wäre ein Upload der Daten auf einen externen Rechner sinnvoll,
da machen die GB jedenfalls keinen Ärger.

Ich fände es halt gut,
wenn das Gerät in der Anwendung einfach wird:
Sobald genug Strom da ist loggt es, wenn kein Strom da ist dann eben nicht und es gibt Lücken in der Aufzeichnung.
Wenn man Ethernet und Strom anschließt kann man dann Gerät am besten über HTTP im Webbrowser konfigurieren
(automatischer Zeitabgleich), die Daten runter laden und eventuell sogar die Messdaten als Grafiken angezeigt bekommen.

hihi, träumen darf man ja jetzt schon, wie es scheint :-)

Gruß Frank
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Re: PowerPredictor

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Gepostet: 09.09.2013 - 19:29 Uhr  ·  #57
Die DS1307 kostet € 2,22 + als Einzelstück ... kein Kostenfaktor. Die Min-Max-und Istwerte beim Wind kann man wenn man sich auf max 25,5m/s Maximum beschränkt in jeweils 1 Byte packen, die Solarwerte in 2 Byte jeweils, Jahr und Monat in ein Byte (low-und highnibble), Sekunden und Tag in ein Byte, Stunden und Minuten in ein Byte, die Wh als Single in 4 Byte, Temperatur in zwei Bytes (signed Int), Luftdruck 2 Bytes (signed int), Windrichtung (unsigned int) 2 Bytes ... macht 18 Bytes plus Datensatztrenner ... mit etwas Bitschupsterei, das dann nochmal gezippt 50% ... dann bekommt man schon einiges unter, allerdings nichtmehr im Klartext lesbar.

Icvh denke als Shield für den Pi wäre die einfachste Ausführung ... schlussendlich müsste ein Image dabei herauskommen, die sich ein ANwender einfach auf ne SD schreibt, den SHield aufsteckt, das Predictorteil anschließt und fertig ist die Laube.

Das da war meine letzte Kreation in PCB-Layout und Programmierung, ein Hitzedrahtanemometer 0-7m/s, galvanisch getrennte 4-20mA-Schnittstelle, Modbus RTU Slave RS485, AC-Schaltausgang 24V galvanisch getrennt, 2x 16-Bit ADC Input, serielle IR-Schnittstelle ...
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Re: PowerPredictor

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Gepostet: 09.09.2013 - 20:19 Uhr  ·  #58
Halo Frank,

Zitat
Sobald genug Strom da ist loggt es, wenn kein Strom da ist dann eben nicht und es gibt Lücken in der Aufzeichnung.


Das wäre wirklich gruselig wenns dabei auch um die WInddaten gibt, hier sollte alles möglichst vollständig sein, bei der Leistungsmessung wäre das schon eher verkraftbar. Da aber alles aus einem gerät kommt stehe ich auf dem Standpunkt dass das Teil permanent versorgt werden sollte. Das könnte aber auch nett ein kleines Solarmodul und Pufferakku machen wenns nicht anders geht.

Zitat
Wo siehst du denn den Anwendungsfall um nach z.B. 2 Jahren auf dem Pi noch
Sekunden genau die Daten vorliegen zu haben?
Gibt bestimmt Anwendungen, mach doch mal ein Beispiel ...


Ok, vielleicht nicht zwei Jahre lang...aber ohnehin wird man die anfallenden Daten zwischendurch mal abspeichern oder irgendwas damit machen- tragisch ist es also nicht. Aber ein Beispiel wäre die Erstellung von Kennlinienüberlagerungen. Hat man sekündliche eine Windgeschwindigkeit sowie Anlagendrehzahl ( beispielsweise über Frequenz ) und Windgeschwindigkeit, so kann man dann

1. Die SLZ des Rotors bei verschiedenen Betriebszuständen ermitteln
2. ermitteln bei welcher SLZ der Rotor am besten läuft und somit in anderen Bereichen schneller anpassen
3. eben überhaupt erst genaue Werte erhalten die 1. und 2. möglich machen denn wie wir ja wissen ist Wind nicht lange konstant, ebenso wie die Rotordrehzahl.

Ginge es nur um die reine Windmessung, so würden 10 Sekunden-Mittelungen total ausreichen. Da wir hier aber nun auch über Leistungsmessung und die Möglichkeiten aller verschiedensten Kombinationen daraus reden, denke ich, sollte man sich über Datenmengen und Datenverarbeitung bei einem für dieses Leistungsspektum total unterfordertem Gerät wie dem Pi nicht weiter sorgen...

Gruß
Max
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Re: PowerPredictor

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Gepostet: 09.09.2013 - 21:00 Uhr  ·  #59
hey, da hat sich ja was losgetreten... freut mich!
ich hoffe neben dem hausbau mit euch da weiterhin aktiv zu sein...

grundsätzlich bin ich auch für die gesamte aufzeichnungen um wissen was eigentlich los ist und um eine grundlage für veresserungen zu haben. deshalb hab ich auch geplant eine unserer sps'en zu verwenden, welche ca. den strom benötigt, welches mein kleines rädchen im schnitt erzeugt. ausserdem macht das "gebastel" wahnsinnig spaß!

aber mann sollte halt darauf achten, nicht zu viel mühsam erzeugte energie durchs messen und aufzeichnen wieder zu verbraten...

man könnte ja das ganze z.b. nach einem "inbetriebnahme- und verbesserungsjahr" den funkionsumfang zurückschrauben... (energiemessmodule usw. brauchen halt alle leistung...)
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Re: PowerPredictor

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Gepostet: 09.09.2013 - 21:06 Uhr  ·  #60
Hatten wir Rotordrehzahl als Logwert schon?

Ich denke man sollte zumindest die Möglichkeit geben, alte Daten gröber zu speichern. Ich kenn das von cacti. Da wird für den aktuellen Tag fünf Minuten genau, für die Woche stundengenau usw. geloggt.

Ich kann Java, C, C++, Python, Shell-Skript, Perl-Skript, ... , HTML und noch ein paar Hardwarebeschreibungssprachen. Hab zwar wenig Zeit, aber wenn mal Code problematisch ist, kann ich ein Auge drauf werfen.
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