Windmesstechnik im Windkanal

 
 
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Windmesstechnik im Windkanal

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Gepostet: 26.03.2015 - 08:56 Uhr  ·  #1
Hallo,
ich führe Windtests in einem Rechteckigen Windkanal durch mit den Massen 3x2x5m (bxhxl). Es ein Art Quarder, bei der von der einen Seite ein Windgebläse steht und in der Mitte des Windkanals eine Savonius Rotor. Jetzt bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Windmessgerät. Aneometer z.B funktioniert dafür nicht, da dies zu kurz sind um die Windgeschwindigkeit in jedem Winkel zumessen. Piotrohre oder Staurohre sind da schon viel besser, da ich diese von außen durch ein kleines Loch einführen kann und in den Winkel führen kann. Jedoch gibt's diese Rohre nur bis zu einer Länge von 700mm was zu kurz für meinen Kanal ist. Habt ihr einen Vorschlag oder eine Idee, wie ich von außen die Windgeschwindigkeit messen kann?
Ich hoffe, da ihr bestimmt mehr Erfahrung im Windmessbereich habt, dass ihr mir einen Tipp geben könnt! Da schon mal im Vorraus!!
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Re: Windmesstechnik im Windkanal

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Gepostet: 26.03.2015 - 15:46 Uhr  ·  #2
Was willst Du den Messen? Leistung, Druckverlust,...?
Hinter einem Savonius hast du ein instationäres Strömungsfeld.
Wenn du das instationär vermessen willst,
musst du sogar den Zeitverzug in den Messröhrchen kalibrieren.
Mitteln- also stationär daraus machen - das kannst du auch vergessen.
Und in jedem WiKa steht ein Prandtrohr herum.

Mach mal bitte eine Skizze.

Der Arminius

So auf den ersten Blick - Verzeihung - ist das eine Schnapsidee.
Hoffentlich kann ich das revidieren.
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Re: Windmesstechnik im Windkanal

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Gepostet: 26.03.2015 - 16:15 Uhr  ·  #3
Moin Moin

Tja, da hast Du ja was angefangen was nicht wirklich gut funktionieren kann. Eine kleine Zeichnung wäre schon sinnvoll damit ein richtiger Eindruck entsteht was Du da hast und was genau du vorhast.
Ganz schlicht aber, bei der Turbulenz die Du Dir da in den "Kanal" holst mit einem einfachen Gebläse ohne Beruhigungszonen und Filter kannst Du dann bei den Abmessungen auch mit einem Anemometer messen das Du einfach entsprechend auf ein Stativ stellst. Am Besten so einen kleinen Logger mit Display und 10m Kabel damit Du es überall hin positionieren kannst wo Du willst.

Erwarte aber nicht zuviel und darüber hinaus hat ein Windkanalmessungen (so gut oder schlecht sie auch sein mögen) nicht wirklich viel damit zu tun was dann drußen im wirklichen Leben an, in und um die Anlage herum passiert.

Gruß
Uwe
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Re: Windmesstechnik im Windkanal

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Gepostet: 27.03.2015 - 08:15 Uhr  ·  #4
Hmm- Also Normalerweise sind Windkanalmessungen eine probate Methode,
wenn man einen WiKa hat, der seit 20 Jahren läuft und seit dieser Zeit
mit denselben Personen betrieben wird-diese kennen auch bspw. die WiKa-Korrekturen,
die spezifisch zu diesem Kanal gehören. Diese Leute kauft man mit.
So ein Messtag kostet so etwa 10000 Euro.
Die Messung in diesen Kanälen bringt schon Resultate, die der Realität recht nahe kommen.
Ergebnisse von Standard-Profilen werden zur Qualitätssicherung und
Vergleich mit anderen Windkanälen veröffentlicht.
So ich es nebenbei mitbekam, kann man viele Fehler machen.

Ich sehe es so, dass heutzutage ja Windkraft "modern" ist-
(Ich hatte auch einmal eine Arbeit zu behandeln, die ein damals "modernes Thema" betraf.
2 Gleichungen und 3 Unbekannte- das hat mich 1 Semester gekostet).
Tja- und da gibt es einige nicht durchdachte "Ideen"...

Der Arminius
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Re: Windmesstechnik im Windkanal

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Gepostet: 30.03.2015 - 20:15 Uhr  ·  #5
Hallo

Nun ja, so ein Querschnitt von 3 mal 2 Metern für einen kleinen (wie groß isser denn) Rotor, hat auch Platz für Nebenluft aussen herum !
Den Kanal kann man auch obtimieren mit saugendem Gebläse am Ausgang.
Vor dem Rotor, kurz hinter dem Einlauf, ein paar senkrechte und wagerechte Dämpfungsflächen zur Beruhigung.
Für Rotorvergleiche wäre ich nicht sehr anspruchvoll, wenn nur der bessere gefunden werden soll.
Er sucht haubtsächlich einen Geschwindigkeits-Messer ! Anemometer ? das kann ja von Vorne dann plaziert werden wie oben schon geschrieben.

Gruß Aloys.
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