Einfach mal gebaut, die 2te

die kleine wicklung kann auch groß
 
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Einfach mal gebaut, die 2te

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Gepostet: 13.01.2018 - 16:52 Uhr  ·  #1
[align=justify]Hallo und immer guten Wind im neuen Jahr! Nach so einigen Tagen hier im Forum stellt sich mir die Frage, wie Leser, trotz der scheinbar mageren Leistung auf so einen Artikel: Einfach mal gebaut" reagieren. Kurz überlesen, aburteilen, oder macht sich gar Jemand Gedanken darüber, wie ein Bastler 36 Spulen nahezu nachahmungsresistent in einen Statordurchmesser von 140mm unterbringt. So entstand, mit wenigem fachlichen Wissen, nur durch stetes Ausprobieren in ihrer letztmöglichen Ausarbeitung diese kleine Generatorwicklung als Basis für den 1KW Leistungsbereich. Mit dieser Basis ist es möglich eine 50V Leerlaufleistung mit 150U/min. genau so wie mit 30U/min. zu erreichen. Gut zu wissen auch die prozentuale Veränderung der Drehzahl durch verschiedene Magnetstärken und Magnetdicken im 0,5mm Bereich zwecks möglicher Feineinstellung. Hier, glaube ich, kaum erwähnt. Die Macharten professioneller Verringerung der Rastung ist meiner Meinung nach, geduldig mit einfacher, aber 10tel Millimeter genauer Ausrichtung der Magnete zu erreichen. So ist also zum Beispiel ein berechneter Repeller mit 1KW Nennleistung bei 12m/s. bei einer Umdrehungszahl zwischen 850 und 900U/min. mit einer Generatorwicklung auszurüsten, die bei 875U/min. 230V*4,35A+/-1% leistet und hinter der Nennleistung noch reichlich Überschuss bietet.Ob erhoffte Leistung heutzutage bei allem Angebotenem immer gewährleistet ist wird der Leser sich schon oft gefragt, oder selbst erfahren haben. Eine Generatorwicklung zu entwickeln, die von ihrer Leistung her heute eher unwirtschaftlich erscheint wird vielleicht von Fortgeschrittenen oder gar Profis unter Euch mit Kopfschütteln quittiert. Für mich aber hat sie eine respekteinflössende Leistung, die mit einem Generatorgehäuse versehen, gut tragbar auch ohne Kranwagen aufgebaut werden kann. Natürlich für Preise, wie manch Einer seine Energiegewinnung einkaufen möchte, oder angeboten bekommt ,kann ich noch nicht einmal das Material für das Generatorinnenleben erwerben. aber für ab in die Tonne doch einfach zu schade,oder.......? mit gruß Bernd
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Re: Einfach mal gebaut, die 2te

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Gepostet: 14.01.2018 - 09:33 Uhr  ·  #2
Hallo Bernd

Deine Texte werfen bei mir ziemlich viele Fragen auf :( erklären aber sehr wenig.
In : Einfach mal gebaut ", gibst Du an, 140 mm Durchmesser mit 216 Spulen in Einzahnwicklung.
Das wären nach Adam Riese 216 Stege mit 1 mm Breite und 1 mm breiten Nuten.
Da von wäre ein Bild schon interessant und aussagekräftiger.
Nix für ungut, bin da wirklich dran interessiert.

Gruß Aloys.
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Re: Einfach mal gebaut, die 2te

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Gepostet: 14.01.2018 - 16:36 Uhr  ·  #3
Hallo Aloys.Einfach mal gebaut, gibt in seinem Text an: Eine letztmöglich ausgearbeitete Generatorwicklung mit 36 Spulen als Einzahnwicklung mit einem Statordurchmesser von 140mm. In: Nachahmungsfeindlich" steht , das der Durchmesser verdreifacht wurde. Das ergab sich so, wegen noch bezahlbarer optimaler Ausnutzung des Blechmaterials durch die Laserfirma. Bei 216 Spulen ist der Stator zweiteilig, oder aber man könnte meiner Meinung nach auch die 140mm Statordurchmesser mit sechs multiplizieren und dann in 6 Module aufteilen ( Laserblechpreis!) Über Bilder hatte ich mich ja schon mal geäußert! Mit Gruß und einen schönen Sonntag noch. Bernd
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Re: Einfach mal gebaut, die 2te

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Gepostet: 15.01.2018 - 08:38 Uhr  ·  #4
Hallo Aloys. Ich habe am Anfang meiner Ausarbeitung auch mit Statorblechen gearbeitet, die 1mm Stege hatten. Mein Irrglaube damals, durch viele Windungen auf Leistung zu kommen. Ergebnis: Keine Leistung. sirrender Ton und danach abfallende Stege. Mit Gruß Bernd
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Re: Einfach mal gebaut, die 2te

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Gepostet: 15.01.2018 - 14:21 Uhr  ·  #5
Hallo Bernd

Wenn man auf andere Beiträge im Forum hinweisen will, kann auf dem eigenen PC oben die Adresse kopiert, und in den Beitrag eingefügt werden, das ist eine einfache Sache und hilft den anderen Usern enorm bei der Suche.
So habe ich deine anderen Generatorversuch leider nicht gefunden.
Das Du Bleche Lasern lassen kannst ist ja toll, aber sicher nicht ganz billig.
Ich habe mal 90 Nuter mit 2 mm Stegen bekommen und 124 mm Durchmesser, der geht als Motor sehr gut, 30 polig.
Wiegt 1,5 kg und bringt 3 kw bei 3 000 U/min.
Ich bin ja mit Großgeneratoren groß geworden.
Alle drehenden Blechpakete wurden aus einem Schnitt gemacht , bis 1,1 m Durchmesser. (3 000 U/min).
Stehende Statoren aber aus 6 Segmenten wie Du auch schreibst, da gibt es dann kaum Verschnitt.

Gruß Aloys.
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Re: Einfach mal gebaut, die 2te

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Gepostet: 15.01.2018 - 18:06 Uhr  ·  #6
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Re: Einfach mal gebaut, die 2te

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Gepostet: 16.01.2018 - 16:09 Uhr  ·  #7
Hallo Aloys. Eine tolle Sache, die Ausarbeitung!( bei mir bei 1480U/min. Leerlaufleistung 382V und unter Last bei 1000U/min. 168V* 3,72A allerdings mit 2,5mm Luftspalt). Nun stellen Sie sich mal einen Laien vor, der sich vor etlichen Jahren breitschlagen ließ, wegen seiner Ausdauer und Vielseitigkeit, so ein Projekt zu starten. Die, die mich damals dazu brachten, sind heute schon lange Vergangenheit. Natürlich, hat mich das Geld und Zeit gekostet, aber mit halben Sachen kann ich mich nicht zufrieden geben. Auch wenn es nie zur Nutzung kommen sollte, es bleiben Ergebnisse, Geschichten, Kleinwindkraftanlagen und viele Wicklungen. Mit Gruß Bernd.
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Re: Einfach mal gebaut, die 2te

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Gepostet: 17.01.2018 - 10:04 Uhr  ·  #8
Hallo Bernd

Ja das Lehrgeld ist oft viel zu viel, bei mir wurde meist Material eingesetzt was schon da war, ausser Magnete und eben das Statorblech.
Bei deinem großen mit 2,5 mm Luftspallt ist genau dieser das gröste Problem.
Mit Magneten mit etwa 5 mm Breite, (420 mm Durchmesser und 216 polig) sollte der nicht über 0,5 mm sein, sonst geht das Magnetfeld überall hin nur nicht durch Statorstege und Spulen.
Bei so schmalen Magneten ist von 0,3 mm bis 0,8 mm Luftspallt normal, bei Generator eher der unterste Wert.
Oder 5 % bis 10 % der Magnetbreite.
Bei dem Grossen kann, nach entfernen der Magnete ein Eisenring, oder Segmente mit 1,5 mm dicke eingeklebt werden, und darauf erst die Magnete.
Das würde Ich versuchen, wenn es noch interessand genug für dich ist.

Mache mal einen Versuch mit einem einzelnen Magneten.
Lege 2,5 mm Iso Material auf Eisen das auf einer Küchenwage liegt,
Dann versuche dieses mit dem Magneten an zu heben.
Die Wage zeigt dann im minusbereich die Kraft an.
Dann wechsele mal die Iso gegen 1 mm dicke , und mache den gleichen Versuch -----
So wie der Kraftunterschied ausfällt, so verstärkt sich auch das Magnetfeld.

Gruß Aloys.
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Re: Einfach mal gebaut, die 2te

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Gepostet: 17.01.2018 - 15:56 Uhr  ·  #9
Hallo Aloys. Ich bin für Berichtigungen und Tipps immer sehr dankbar, vor allem wenn die Antwort so prompt erfolgt. Soweit den Luftspalt zu verringern, habe ich mich nicht getraut. Bei den vielen Magneten war es schon vorher wichtig, Maßnahmen zu ergreifen, um das Polrad auch wieder abziehen zu können. Ich gehe davon aus, das der Generator in jetziger Form bei 500U/min. eine Leistung von 3,6KW hat und 50V im Leerlauf bei 30U/min. anliegt. Was würde mir die Verringerung des Luftspalts bringen, Leistung, Rastung, Themperatur Umdrehungszahl? Es war nie geplant einen Riesenvertikalen zu bauen, es ging nur um Drehzahl und für 1KW Nennleistung reicht es alle mal. Natürlich ist Ihr Tipp bestimmt die richtige Machart, doch auch ich habe damals mit einem kleinen Polrad so einiges versucht. Mit untergelegten 0,25mm Messingfolien, verschiedene Magnetstärken und Magnetdicken wurde der Luftspalt bis auf 1,5mm verringert. Das entspricht zwar nicht Ihren Vorgaben, hatte aber unangenehme Begleiterscheinungen, die mich ganz schnell wieder auf 2,5mm zurückkommen ließen, denn die Aufgabe war ja, die Rastung zu minimieren. So sind die damaligen Erkenntnisse im großen Polrad übernommen worden. Da mein Testpolrad 12mm Wandungsstärke hat, könnte man bestimmt noch Adapterringe nachrüsten. Mit Gruß Bernd
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Re: Einfach mal gebaut, die 2te

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Gepostet: 17.01.2018 - 17:19 Uhr  ·  #10
Hallo Bernd

Im Nachbarforum ist ein Wickelrechner Instaliert, leider nur bis 99 Pole mit dem man experimentieren kann.
Notfals mit der hälfte von Magneten und Spulen, der gibt auch einen Wert für das Rasten aus.

http://www.daswindrad.de/diver…chner.html

Bei kleinerem Luftspallt wirt die Einzugskraft natürlich grösser und sollte nur mit Vorrichtungen gemacht werden, die die Zugkraft aufnehmen kann.
Beim Einsetzen ist ein Blechring, antimagnetisch, und ein paar cm vorstehent sehr hilfreich.
Bei den "Grossen" dachte ich an den G der enttäuschen wenig leistet, (aus einem anderen Bericht).
Darum wäre es gut wenn alle Angaben wie Nutzahl , Spulenzahl, Magnetbreite und Abstand unter ein ander mal zusammen kämen.
2 Magnete mehr oder weniger, mit anderer Verschaltung der Spulen, ändert an der Rastung sehr viel.
Auch ein Messingblech unter den Magneten verkleinert den Luftspallt nicht wirklich.

Alles ausser magnetisierbarem Eisen ist im Magnetkreis Luft.

Die Magnete selber sind allerdings dichter am Stator und darum gibt es trotzdem mehr Probleme.
Ich werde auf jeden Fall täglich hier reinschauen :-)

Gruß Aloys.
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Re: Einfach mal gebaut, die 2te

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Gepostet: 18.01.2018 - 16:08 Uhr  ·  #11
Hallo Aloys. Es könnte die Wahrscheinlichkeit bestehen, das meine Magnetwahl in Maß, Stärke und Anordnung einem Profi als ungünstig oder falsch erscheint, da es die Leistung herabsetzen könnte. Mir scheint aber, das die Rastung positiv beeinflußt wurde. Bei dem kleinen 1KW Generator könnte man noch den kleinen Haltepunkt monieren, aber sonst ist beim Anlauf nur eine leichte abgerundete Wellenbewegung zu spüren. Bei dem großen 1KW Generator ist von Hand gar nichts spürbar. Was würde passieren, wenn sich der Luftspalt auf 0,5mm verringert? Die Voltzahl im Leerlauf ist jetzt schon zu beachten, die Themperaturbelastung ohne Cu- Drahtstärkenänderung würde ins Negative umschlagen, die Drehzahl ändert sich! Jede Änderung würde das Erarbeitete ins Ungleichgewicht bringen. Bei Gelegenheit könnte ich ja mal im kleinen Rahmen mit verändertem Luftspalt einen Test machen, um die prozentuale Veränderung festzustellen. Mit Gruß Bernd
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Re: Einfach mal gebaut, die 2te

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Gepostet: 03.02.2018 - 17:08 Uhr  ·  #12
Hallo Forum.
Generator 1KW (Jackentaschengenerator)
Zur Ergänzung ein paar Daten, nicht unbedingt professionell, aber vielleicht von Interesse.
40V bei 120U/min. im Leerlauf
40V* 0,03A= 1,2 W bei 126U/min. mit 20W Last
50V bei 147U/min. im Leerlauf
50V* 0,19A= 9,5 W bei 172U/min. mit 100W Last
230V* 4,37A= 1005,10 W bei 875U/min. Nennleistung mit 1050W Last
252V*4,75A=1197W bei 1000U/min. mit 1050W Last Themperatur über 90min.
248V* 4,71A=1168W bei 1000U/min, 95 Grad (Wicklung angewärmt)
632V bei 1480U/min. im Leerlauf
310V* 7,88A=2442,80 W bei 1480U/min. mit 1600W Last Höchstmessung Prüfstand
Bremslast nicht unter 4KW (meine Meinung!)
1KW Flügel,D= 1836, SLZ 7, ca. 874U/min bei Nennleistung,Loslassmoment 15,5 Gramm auf Flügelspitze (Rastung)
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