Notstrom

 
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Notstrom

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Gepostet: 02.07.2019 - 09:17 Uhr  ·  #1
Hallo,
ich bin neu hier und weiß einiges über elektrik, aber viel zu wenig für mein Vorhaben:
Ich betreibe eine Wasserkraftanlage mit 30 kW mit Asynchron-Generator, d.h. bei Netzausfall schaltet meine Anlage ab.
Bei Handöffnung läuft die Turbine mit einer festen Durchgangsdrehzahl. Da könnte ich einen vorhandenen 3 kW Gleichstromgenerator betreiben mit Wechselrichter ins Hausnetz als Inselnetz. Als Wechselrichter dachte ich einen gebrauchten aus einer PV-Anlage.
Da der Generator ungeregelt auf Volllast läuft, was passiert mit dem nichtbenötigten Strom, wie kann ich den vernichten?
Kann so ein Wechselrichter die entstehenden Ober- und Unterwellen glätten?
Dies wären fürs erste meine Fragen und ich hoffe auf Antwort.
Viele Grüße
Franz
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Re: Notstrom

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Gepostet: 03.07.2019 - 16:50 Uhr  ·  #2
Hallo Franz

Wenn die Turbine mit dem Generator eine feste (relatiefe) Drehzahl hat, wirt die Spannung entsprechend der Drehzahl bei unterschiedlichen Belastungen aus fallen.
Du must den Strom nicht alle verbrauchen und auch nicht vernichten.
Der Inselwechselrichter muß aber mit der Spannungsschwankung klar kommen, und auf diese einstellbar sein.
Die Verluste werden dann Wasserverluste sein bei höherer Drehzahl.

Gruß Aloys.
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Re: Notstrom

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Gepostet: 03.07.2019 - 18:12 Uhr  ·  #3
Hallo Aloys,
danke für deine Antwort. Mein Generator hat 220 V , 17 A und 3 kW bei 1460 U. Die Drehzahl bleibt immer konstant, da die Turbine 30 kW kann. Sind die Spannungsschwankungen berechenbar, um den Wechselrichter bestimmen zu können? Gibt es überhaupts solche Wechselrichter?
Ich habe mal interessehalber nachgeschaut, was der Umbau meiner gesamten Wasserkraftanlage auf Inselbetrieb kostet und komme auf einen fünfstelligen Betrag. Zu teuer für die vermuteten Stromausfälle, wenn unser Netz nur aus erneuerbaren Energien nach heutigen Wissenstand bestehen würde.
Da baue ich schon lieber etwas gebrauchtes zusammen.

Viele Grüße
Franz
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Re: Notstrom

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Gepostet: 03.07.2019 - 22:52 Uhr  ·  #4
Hallo,

Das ist doch ein Fake?
Wie oft ist denn Dein Netz weg?

Was willst Du uns glaubhaft machen?
Dein Asynchron wird doch sofort wieder Leistung geben, wenn das Netz wiederkommt?

Für die kurze Zeit willst Du 3 kW statt 30 kW abnehmen?

Das scheint mir konfus,..
Wie ist das denn bei Euch mit dem Netz...
Welche Wasser Turbine?
Usw?
Hmhh .
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Re: Notstrom

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Gepostet: 06.07.2019 - 07:25 Uhr  ·  #5
Hey Franz , Grüss Dich

Also ich bin der Meinung ,das kriegen wir locker im 4 stelligen Betrag mit einer 1 am Anfang hin !!!

Jedoch muesste man wirklich etwas mehr von dir erfahren . Bekommst Du Einspeisevergütung ? Und brauchst Du die 30 KW ?
wass passiert mit dem Strom der Turbine bei Netzausfall (also wie ist die vor Schäden geschützt ?)

Also meine 230 V AC Wasserturbine war zwar nur 1000 watt und nicht asynchronous, aber mein Inselwechselrichter von Victron , hat selbst diese via des AC-Kopplung weges akzeptiert (war aber nicht harmonisch genug ) sodass ich dann auf DC an der Batterie gleichgerichtet habe und dann auf die Batterie

Bei Dir ists ja möglich einen Inselwechselrichter und Batterie zu instalieren , die Wasserturbine auf der AC-out Seite AC zu koppeln die syncronisiert sich dann mit dem Inselwechselrichter und der Wasserturbinenstrom wird duchgeleitet ins Haus , der Inselwechselrichter nimmt den zuviel strom auf und läd die Batterie und zb einen Heisswassertank /Heitzung

andere Variante , waere wohl die günstigste eine Panzerplatten Batterie ( meine Staplerbatterie ist über 15 Jahre alt )
die halt vollgeladen rumsteht und bei Netzaussfall einen kleinen Inselwechselrichter betreibt .... zb 2500 euro kaufen dir eine 40 kWh Batterie

aber erzähl Du erstmal mehr dann machts noch mehr Spass sich gedanken zu machen

Gruss Lars
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Re: Notstrom

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Gepostet: 09.07.2019 - 10:17 Uhr  ·  #6
Hallo Cerko
Hallo Lars,
meine Anlage liefert ca. 250.000 kWh/a über Einspeisegesetz und läuft seit 1988. Bei Netzausfall leitet sie das Wasser per Bypass vorbei und staut bei Netzrückkehr wieder ein und startet. Allerdings kann ich per Handöffnung einen kleinen Teil des Wassers auf die Turbine leiten, die dann mit einer festen Durchgangsdrehzahl läuft, allerdings funktioniert ohne Netz die Turbinensteuerung und der Asynchrongenerator nicht. Aber ich will durch Auflegen eines Treibriemens auf meinen Gleichstromgenerator für mein Haus Licht und Strom erhalten.
Stromausfälle: 1999 4 Tage, 2006 4 Std., 2016 8 Std. im kalten Winter, 2018 3 Std. abends, und ich sitze im kalten Dunkel und starre auf meine stehende Anlage, das stinkt mir gewaltig. Im Bericht unseres Stromversorgers war Europa 2018 zweimal knapp an einem Blackout vorbeigeschrammt.
Nun fehlt mir noch ein passender Wechselrichter mit Inverter für die empfindlichen Geräte.

Viele Grüße
Franz
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Re: Notstrom

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Gepostet: 09.07.2019 - 17:11 Uhr  ·  #7
Hallo also hasst Du den Gleichstromgenerator schon ? und wiviel Volt macht der ?

Rigentlich brauchst du einen MPPT Laderegler und einen Inselwechselrichter
oder einen Inselwechselrichter und einen Netzwechselrichter der dann denkt der Inselwechselrichter sei das Netz

ja natürlich auch eine Batterie (Bank )


Gruss Lars
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Re: Notstrom

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Gepostet: 12.07.2019 - 16:34 Uhr  ·  #8
Hallo Lars,
Mein Gleichstromgenerator hat 220 V , 17 A und 3 kW bei 1460 U. Ich brauche keine Batterie, ich kann aber eine vorhandene Heizspirale zum Boilerheizen verwenden.

Viele Grüße

Franz
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Re: Notstrom

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Gepostet: 12.07.2019 - 19:52 Uhr  ·  #9
Naja ein Netzwechselrichter braucht aber Netzstrom , also ohne Netzstrom (oder Inselwechselrichterstrom ) geht der nicht
Ein Inselwechselrichter braucht eine Batterie

Gruss Lars
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Re: Notstrom

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Gepostet: 14.07.2019 - 13:25 Uhr  ·  #10
Hallo

Ein Asynkrongeratot kann auch mit Kondensatoren laufen und wenn die Spannung stimmt aleine betrieben werden.
Ein Gleichstromgenerator kann mit 2 Schleifringen auf dem Kolektor auch als Wechselstromgenerator dienen.

Gruß Aloys.
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Re: Notstrom

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Gepostet: 29.09.2019 - 06:38 Uhr  ·  #11
Meiner Meinung nach ginge es auch noch einfacher indem du einen Asynchrongenerator entsprechend so übersetzt dass seine Drehzahl inkl. Schlupf knapp unterhalb der Turbinendrehzahl liegt. Er passt sich ja einer vorhandenen Netzfrequenz ujd Spannung automatisch an. Dafür braucht er natürlich ein geregeltes Versorgungsnetz. Dies kann z.b. von einem an einer sehr kleinen Akkubank hängenden Wechselrichter gestellt werden. Strom der nicht gebraucht wird entsteht erst gar nicht bzw. kann die Turbine ja nicht durchdrehen selbst wenn der Generstor im "Leerlauf" ist. Das sollte auch recht einfach anzusteuern sein.

Mit Gleichstromgenerator gehts aber auch. Dieser lädt permanent direkt mit einfachem Solarladeregler die Akkubank. Daran angeschlossen ein Wechselrichter, der dann das Hausnetz versorgt. Muss man natürlich manuell umschalten bzw. vom normalen Versorgungsnetz trennen. Ist der Akku voll, trennt der Laderegler einfach ab und der Generator rennt im Leerlauf, der Turbine kann ja nichts passieren im Sinne von hochdrehen etc.

Wird die Batterie wieder durch den Wechselrichter belastet so fällt die Akkuspannung wieder unter die Abschaltgrenze des Ladereglers und der generstor lädt dann ja sofort nach.
das kriegt man für deutlich unter 1000€ hin.

vg
Max
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