Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

 
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Re: Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

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Gepostet: 13.03.2021 - 22:00 Uhr  ·  #41
Zackenband zum aufkleben gibts un,vielen Sebshops, findet man mit Google auf Anhieb. das wäre auf jeden Fall mein erster Ansatz. Das nicht in Flucht stehende Rotorblatt ist sicherlich unschöm und es ist gut es zu richten, ich stimme aber Che zu dass es vermutlich nicht der Auslöser der Geräusche sein wird.

vg
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Re: Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

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Gepostet: 14.03.2021 - 09:19 Uhr  ·  #42
Ich hab gestern den Rotor vom Windrad genommen, weil kein Wind war. War eine ganz schöne Ochsentour, auf der 10m hohen Leiter, die Gurte zu Lösen und das Windrad abzusenken. dann mit einer Hand die Kappe von der Nabe abzubekommen und mit einer Hand den Rotor zu lösen!
Ich hab den Rotor dann auf einen ebenen Tisch gelegt und den einen Flügel, der um ca. 10mm aus der Linie lief mit Unterlagen eingestellt. Die Flügelspitzen hab ich dann noch mit einem ganz feinen Sandpapier nachbearbeitet, man konnte genau die Form vom Spritzguss erkennen, die nur ungenau, fast wie mit einem Seitenschneider ausgeschnitten, ausgeformt waren. Ich dachte zuerst immer, die Flügelspitzen wäre an den Enden im rechten Winkel, aber sie sind schon vorne und hinten leicht abgerundet.
Da ich bis da hin keine weiteren Informationen bezüglich Zackenband usw. hatte, hab ich den Rotor wieder montiert und das Windrad wieder nach oben geschoben. Doch leider hat das alles überhaupt nichts gebracht.
Von da her bin ich jetzt auch mit meinem Kräften und mit meinem Latein am Ende, ein weiteres Mal werde ich diese Aktion nicht wiederholen! Ich hab gleich einen Termin mit den Nachbarn und dann muss ich entscheiden, wie es weitergeht.
Schade ist halt, dass diese kleine Billig-Windrad fleissig seine Arbeit macht und wirklich sehr schöne Ergebnisse einfährt, doch leider mit einem entscheidenden Nachteil! Vielleicht kann ich die Nachbarn dazu bringen, für die kommende Woche das Teil noch zu ertragen, um zu sehen, was es über die Zeit bei durchgehend 15kM/h so an Energie einfährt, an meinem Standort um ggf. eine Hochrechnung auf ein anderes Windrad zu machen.
Aber momentan ist bei mir erst mal der Wind aus den Segeln...
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Re: Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

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Gepostet: 14.03.2021 - 12:33 Uhr  ·  #43
Hallo

Ein solches Bild wäre hilfreich.

Gruß Aloys.
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Re: Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

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Gepostet: 14.03.2021 - 12:52 Uhr  ·  #44
Ich würde die nachbarn nicht länger nerven und hätte das Windrad znten gelassen und auf zackenband gewartet. es ergibt bei Google doch direkt treffer zu Onlineshops. Es wird einfach aufgeklebt. Das geht ja ggf. auch ohne Demontage der Anlsge von der Leiter aus. Ich denkebdas wird helfen.

vg
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Re: Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

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Gepostet: 14.03.2021 - 16:53 Uhr  ·  #45
Aber trotzdem hab ich doch gar keine Ahnung, wo ich das Zackenband hinkleben soll! Und es ist ja auch ein Kraftakt, den Stahlrohrmast abzusenken und wieder hochzuschieben, auf einer 8m hohen Leiter...
Und das Ganze vielleicht ein paar mal bis man vielleicht aus Versuch klug geworden ist. Dann kann ich mir kaum vorstellen, dass so ein Klebeband die Fliehkräfte und das Wetter für sagen wir mal mindestens ein Jahr lang aushält...
Ich hab jetzt die Genehmigung, das Ding noch einen Monat testweise laufen zu lassen, und dann haben wir vereinbart, dass ich es stilllege.
In der Nähe verkauft einer einen günstigen hydraulisch absenkbaren 8m-Mast mit 2kW Anlage. Vielleicht wäre das erst mal der nächste Schritt, weil man an die Turbine so leichter dran kommen würde. Die Nachbarn haben ja beteuert, dass sie nichts gegen ein Windrad haben, nur gegen das Zischen und Pfeiffen...
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Re: Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

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Gepostet: 14.03.2021 - 21:44 Uhr  ·  #46
Es wurde doch ein Bild von Heyde gepostet auf dem man sieht wo in etwa das Zackenband hin muss. Zudem habe ich den threat verlinkt in dem na nach etwa zehn beitragen auch sieht wo Günter hacker es auf einem Bild markiert hat. Das Zackenband muss an der der Strömungsabriss entsteht, das ist in etwa hinter der dicksten Stelle des Profils. Google mal nach sowas wie "Flügel, Strömungsabriss" - da kommen tausend Grafiken auf denen zu sehen ist wo sich die Strömung ablöst. Dort in etwa muss das Band hin, lieber etwas mehr zur Vorderseite Alks zu weit nach hinten wo es nur noch im Sog liegt.
Man muss eben auch verstehen was es macht: es bildet kleine Wirbelschleppen aus auf denen dann die Strömung entlang gleitet und so quasi wieder "Verbindung" zum hinteren teil des Rotorblattes hat statt dass die Strömung schlagartig abreißt und genau das es ist was Lärm erzeugt.

Es wird schon was bringen, allerdings nicht wenn es im Laden liegt sondern nur wenn es auf die Blätter geklebt wird - das Ding weiter Krach machen lassen hingegen bringt sicher nichts. Hier warst du nun etwas ungeduldig und hast stattdessen die Arbeiten durchgeführt von der dir zwei Fachleute vorhergesagt haben dass das nichts bringen wird und willst nun die Anlage nicht nochmal bearbeiten um das zu tun was hilft - was soll man sagen - wenn du belehrungsresistent bist dann können wir dir leider nicht helfen, dann musst du das Rad selbst neu erfinden ;-)

Vernünftiges Zackenband ist ja nicht aus Schreibwarenklebestreifen oder Isolierband ausgeschnitten - Sicherlich muss man das vielleicht mal alle zwei Jahre zumindest stellenweise tauschen - man hört ja aber wann das soweit ist und mindestens einmal im jähr macht man ohnehin eine Inspektion der Anlage.
Ein Windrad das Krach macht läuft zudem nicht richtig bzw. mit angezogener Handbremse, was du dann also misst ist Mist.

Lerne doch erstmal mit dem kleinen Ding bevor du noch etwas größeres aufbaust das du dann ohne Erfahrung gar nicht mehr bändigen kannst.

Max
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Re: Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

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Gepostet: 14.03.2021 - 22:29 Uhr  ·  #47
Und mach erst mal ein Foto, wie FamZim es vorgeschlagen hat, und dann noch ein paar mehr!
Kann nämlich sein, dass der Blattspitzenwinkel nicht stimmt.
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Re: Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

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Gepostet: 15.03.2021 - 11:50 Uhr  ·  #48
Wie gesagt, ich hab die Änderungen, wo ICH dachte, an was es liegen könnte am Samstag Vormittag gemacht, zuvor hab ich hier extra nochmal reingeschaut und versucht nach Lösungen zu googeln, aber da waren hier (noch) keine Beiträge
Und woher soll ich riechen können, dass man Zackenband IMMER und an jeden Flügel an die selbe Stelle kleben muss!? Ich hab bis jetzt mein Bestes gegeben, aber ich werde diesen Kraftakt auf der Leiter nicht noch weitere Male hinbekommen. Und am Samstag hab ich das gemacht, weil es der einzige Windstille Tag war...
Auf die Höhe mit ner Leiter an einem Baum hochzuklettern ist schon von Haus aus eine wackelige Sache, da braucht man nicht auch noch Wind mit dazu!
Von daher lasse ich das "Beratungsresistent" nicht auf mir sitzen!

Zitat geschrieben von Menelaos


Lerne doch erstmal mit dem kleinen Ding bevor du noch etwas größeres aufbaust das du dann ohne Erfahrung gar nicht mehr bändigen kannst.



Was heisst denn was Größeres? Ich sprach von einem umklappbaren Masten, damit man an die Maschine leichter dran kommt, oder vielleicht gleich was Schlüsselfertiges - aber sowas scheint es ja quasi auch nicht zu geben, ausser von Braun Windkraftanlagen z. B.. Aber bevor ich mir eine Antaris in den Garten stelle, wollte ich den Baum mit einem Billig-Windrad nutzen um zu schauen, was der Standort taugt und was die Nachbarn sagen! Braun war übrigens bisher die einzige Firma, die mir ein Angebot zukommen lassen haben. So wie es scheint verkauft Cerco auch Windräder, aber keine Ahnung von welchem Hersteller. Vielleicht kannst du mir mal was Konkretes zukommen lassen, von dem du letztens gesprochen hast. Aber bitte mit Begründung, warum eine Dachmontage besser sein soll, wie auf einen Mast daneben...

Ist vielleicht vernünftiger, ich konzentriere mich sonst auf meinen BHKW-Selbstbau, weil hier die Aussicht, dass es genügend Strom liefert, um mit zwei Haushalten und einem E-Auto über den Winter zu kommen, aussichtsreicher sind, als am Ende vielleicht noch von der Leiter zu fallen...
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Re: Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

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Gepostet: 15.03.2021 - 12:00 Uhr  ·  #49
Wow Vollkorn o.O

Das mit dem Selbstbau vom BHKW ist super spannend und sehr interessant.
Magst du vielleicht dafür einen eigenen Thread hier aufmachen und uns an deinen Erfahrungen teilhaben lassen?

Ich fände das super, ist einfacher die Dinge zu unterscheiden und Verwirrung zu verhindern.
Davon unabhängig kann man ja später noch Vorteile und Nachteile z.B. mit einem Windrad vergleichen.

Vielen Dank schon einmal

Grüße mit viel Respekt ;-)
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Re: Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

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Gepostet: 15.03.2021 - 12:06 Uhr  ·  #50
Von Cerco kannst Du Dir bei Bedarf helfen lassen. Der tut das sehr gerne!

Das mit dem von der Leiter fallen ist eine schlechte Idee. Ich klettere auf Bäume lieber die Äste entlang. Da muss man auch darauf achten dass man den richtigen Ast erwischt, eine abrutschende Leiter kann tückischer sein. Das ist nicht jedermanns Sache irgendwo hochzuklettern, wenn man sich unsicher fühlt lässt man es besser.

Hol doch die kleine Mühle erst mal wieder runter und probier unten ein bisschen dran herum wenn das mit einem kleinen Gestell leicht zu machen wäre.

Wir sind notorisch rauhbeinige Typen hier im Forum, da wird nicht jedes Wort auf die Goldwaage gelegt.

Gruß, Carl
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Re: Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

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Gepostet: 15.03.2021 - 12:34 Uhr  ·  #51
Jetzt driften wir also auch noch ab in Richtung BHKW, obwohl es doch auch dafür Fachforen gibt.
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Re: Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

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Gepostet: 15.03.2021 - 13:02 Uhr  ·  #52
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Re: Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

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Gepostet: 15.03.2021 - 14:07 Uhr  ·  #53
Zitat geschrieben von Vollkorn

Ist vielleicht vernünftiger, ich konzentriere mich sonst auf meinen BHKW-Selbstbau, weil hier die Aussicht, dass es genügend Strom liefert, um mit zwei Haushalten und einem E-Auto über den Winter zu kommen, aussichtsreicher sind, als am Ende vielleicht noch von der Leiter zu fallen...

So ein Eigenbau BHKW steht auch bei mir im Keller, 3 Zylinder Kubotamotor, Stamfordgenerator 6 Kw mit Heizungsunterstützung über Wärmetauscher und Schalldämmung.

Viele Grüße
Perser
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Re: Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

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Gepostet: 15.03.2021 - 15:21 Uhr  ·  #54
Ich wollte eigentlich nicht das Thema wechseln, sondern mit diesem Resume für mich das Thema Windkraft beschließen! Zum Thema BHKW mache ich dann lieber einen Thread im BHKW-Forum auf.
Selbst wenn ich ein zehnmal so großes Windrad hätte wie dieses kleine Vesuchswindrad, wird es meinen Bedarf nicht decken und bleibt wohl eine bisweilen sehr aufwändige Spielerei! Das wollte ich damit sagen.

Vielleicht kann mir ja doch noch inzwischen für Dumme erklären, wo man auf dem Propeller die Zackenbänder aufklebt. Ich kann es mir mal besorgen und vielleicht hat mein Nachbar doch bald mal wieder eine Arbeitsbühne da, dann könnte ich das zumindest noch probieren. Es wird mir hoffentlich keiner Übel nehmen, wenn ich das nicht weiß, wo an so einem Flügel vielleicht ne Abrisskante sein könnte!?
Bei dem beiliegenden Bild geht ja auch nicht draus hervor wie lange das Richtung Nabe gehen sollte und ob jetzt auf der Rückseite auch eins sein sollte und ob es dann egal ist, wo ich es an Wölbung kleben soll, irgendwie sind die Ideen dazu alle sehr unpräzise, aber dann gleich mit Vorwürfen rumkommen, ich würde nicht richtig mitarbeiten und soll gefälligst erstmal im Kleinen lernen, anstatt mir vielleicht ein "richtiges" Windrad zu besorgen, lieber Max. Ich will ja auch nicht undankbar sein, aber ich will mich nicht in eine gewisse Ecke drängen lassen!
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Für Carl,
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Re: Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

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Gepostet: 15.03.2021 - 16:55 Uhr  ·  #55
Hallo Perser,

Zitat
So ein Eigenbau BHKW steht auch bei mir im Keller, 3 Zylinder Kubotamotor, Stamfordgenerator 6 Kw mit Heizungsunterstützung über Wärmetauscher und Schalldämmung.


das ist sehr spannend, vielleicht magst du hier im Forum ja ein wenig darüber in einem eigenen Thread berichten?

Grüße und Respekt :P
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Re: Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

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Gepostet: 15.03.2021 - 17:26 Uhr  ·  #56
Zitat geschrieben von Erdorf

Hallo Perser,

Zitat
So ein Eigenbau BHKW steht auch bei mir im Keller, 3 Zylinder Kubotamotor, Stamfordgenerator 6 Kw mit Heizungsunterstützung über Wärmetauscher und Schalldämmung.


das ist sehr spannend, vielleicht magst du hier im Forum ja ein wenig darüber in einem eigenen Thread berichten?

Grüße und Respekt :P

ja, muss ich mal ein paar Bilder machen.

Viele Grüße
Perser
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Re: Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

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Gepostet: 15.03.2021 - 17:50 Uhr  ·  #57
Hallo Perser,

das fände ich super toll ^_^
Solche Berichte bereichern das Forum enorm und andere können von deinem Wissen und Erfahrungen profitieren.

Wir haben sogar einen extra Bereich dafür: Energiesparen, Stromerzeugen und andere alternative Methoden

Mir alleine würden da spontan mindestens 27 Fragen zu einfallen :P

Grüße
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Re: Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

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Gepostet: 15.03.2021 - 22:11 Uhr  ·  #58
 


Vollkorn, mal langsam. Dubhast nicht nurbvon einem Klappbsren Mast gesprochen sondern auch von einer 2 Kw Anlage. Da liegen wir dann bei gut 3,4-4 m Durchmesser- und das wäre deutlich größer! Wenn du vom Mast mit Anlage schreibst, woher soll ich wissen dass du dann doch nur vom Mast sprichst?!?

Dann habe ich genau beschrieben wo es hin muss. Etwa an,die dickste stelle des Profils, beidseitig! Dazu gabs von Güntet noch ein Bild. Das ist keine Operation, es kommt aufn halben cm nicht an - ob es funktioniert hörst du ja. Zudem habe ich erklärt das es dahin muss wo die Strömung sich beginnt abzulösen und ich sagte auch welche Worte du dazu googleln musst. Wenn ich "flügel Stromungsabriss "google dann ist das Bild im Anhang das zehnte Bild das die Suchmadchine anzeigt. Dort wo sich die Strömung von laminar inbturbulenz wandelt, dorthin muss das Zackenband über die gesamte Blattlänge, Habe das mit Pfeilen nochmal markiert.


 


Dann hatte ich dir einen Link aus dem Forum hier eingefügt in welchem im etwa zehnten Beitrag dieses Bild auftaucht.,Das hast du dir offensichtlich noch nicht angesehen. Die Dickste stelle des Profs wirst du zudem irgendwie ermitteln können. Mehr Infos kann man dazu nicht geben.

vg
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Re: Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

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Gepostet: 15.03.2021 - 22:17 Uhr  ·  #59
@ Vollkorn:
Zitat
Es wird mir hoffentlich keiner Übel nehmen, wenn ich das nicht weiß, wo an so einem Flügel vielleicht ne Abrisskante sein könnte!?
Nein, das nimmt Dir keiner übel. Dass Du allerdings keinerlei Fotos von einer Blattspitze gemacht hast - auch nicht. Nur ist ohne die keine seriöse Beratung möglich.
Wo Zackenband drauf müsste, nur auf der Oberseite, ist ja wohl zu sehen. Ist aber kein Allheilmittel.
Kann nämlich auch sein, neben schon Gesagtem, dass die Blatthinterkante zur Spitze hin einfach zu dick ist.
Senkt den Auftrieb nur wenig, kann aber das Geräusch durchaus anfachen und helles Pfeiffen verursachen. Weiß ich von Ora.
Dann noch die Frage des richtigen Profils, ob überhaupt profiliert.
Die möglichen Ursachen sind vielfältig.

Sehe gerade, Max hat auch was geschrieben.
Blattspitzengeräusche aber nicht immer auf teilweisen Strömungsabriss zurück zu führen.
Wenn der aber einsetzt, dann wird es auch laut. Dagegen könnte Zackenband helfen.
Ist aber schon vor größter Profildicke wirksam, s. Heyde-Flügel. Um es aber nicht zu kompliziert zu machen, auf Gebiet der größten Dicke, so wie bei Max im Foto dargestellt, scheint nicht falsch zu sein.
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Re: Versuchsaufbau chinesisches 500W-Windrad, 12m an einem Kirschbaumstamm

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Gepostet: 16.03.2021 - 10:43 Uhr  ·  #60
Anbei mal ein Bild vom Hersteller mit einem Rotor mit fünf Blättern. Die Blätter haben zum Ende hin eigentlich überhaupt keine starke Wölbung oder Profilstärke, die sind nur ein paar Millimeter stark! Die haben auf einer Seite eher eine leichte Wölbung nach innen, das müsste dann wohl vorne sein, vielleicht kann das ja auch ein Pfeifen erzeugen. Das Pfeifen ist auch nicht regelmässig sondern eher ein ungleichmässiges Zwitschern wo Frequenz mit der Drehzahl abhängig ist. Es ist jedoch immer vorhanden, sobald der Rotor auf Touren kommt auch egal bei welcher Last. Bei starker Last wird es eher schwächer! Eine starke Anstellung des Profils wie Max meint gibt es im Bereich Flügelenden auch nicht, nur kurz nach der Nabe, wo es ja typisch ist.

Kann das Pfeiffen eigentlich immer nur von einem Strömungsabriss sein, oder könnte es da noch andere Ursachen geben?

Vielleicht hilft das Bild ja erstmal weiter, mehr konnte ich erst mal nicht finden.

Übrigens Max, das größere Windrad, das du meinst, ist bei dem angebotenen Mast mit dabei, ist aber 10 Jahre alt, keine Ahnung ob es noch was taugt. Aber ich finds lustig, dass du meinst, ich soll erst mal das billige chinesische Windrad zu Ende entwickeln, damit ich reif für was "Größeres" bin. Obendrein aber mit der abenteuerlichen Konstruktion mit meinem Kirschbaum, wenn dann soll ich es schon richtig schwer haben am Anfang - ein hydraulischer Mast ist dann wohl nur was für Fortgeschrittene, oder? :lol:
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Rotor mit fünf Blättern
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