Furlingsberechnung Schätzeisen

 
Carl
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Re: Furlingsberechnung Schätzeisen

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Gepostet: Gestern um 19:15 Uhr  ·  #21
Das mit der Aufstellung am Holzschuppen hört sich solide an, keine Frage.

Was vielleicht bei der Größe des Windrades auch in Frage käme - eine ganz einfache Fahne ohne Furling. Da genügt evtl schon die magnetische Bremse als Schutz bei Sturm. Jedenfalls gibt es am Markt etwa vergleichbar große Windräder ohne aufwendige Fahnenmechanik bei Generatoren mit weniger Durchmesser.

Zumal der Generator doch ziemlich umfangreich ist und so ziemlich gute Bremsleistung bringen dürfte bei den vielen Magneten und Spulen und dem Radius der schliesslich auch zählt als Hebel.
Frank2
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Re: Furlingsberechnung Schätzeisen

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Gepostet: Heute um 08:27 Uhr  ·  #22
Zitat geschrieben von Carl

Das mit der Aufstellung am Holzschuppen hört sich solide an, keine Frage.

Was vielleicht bei der Größe des Windrades auch in Frage käme - eine ganz einfache Fahne ohne Furling. Da genügt evtl schon die magnetische Bremse als Schutz bei Sturm. Jedenfalls gibt es am Markt etwa vergleichbar große Windräder ohne aufwendige Fahnenmechanik bei Generatoren mit weniger Durchmesser.

Zumal der Generator doch ziemlich umfangreich ist und so ziemlich gute Bremsleistung bringen dürfte bei den vielen Magneten und Spulen und dem Radius der schliesslich auch zählt als Hebel.


Moin Moin
ja da habe ich keine bedenken etwas zu befestigen,
ohne Furling ? kommt darauf an was so die erfahrungen sind,
was passiert wenn es zu hoch dreht, die Welle ist Massiv und die
Nabe auch, original war sie aus Kunstoff, jetzt aus 8 oder 10mm Alu,
da wird nichts abreissen, stellt sich die frage nach denn
Blättern ?

LG.
Che
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Re: Furlingsberechnung Schätzeisen

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Gepostet: Heute um 10:13 Uhr  ·  #23
Es ist der Generator, dessen Überspannung dann die folgende Elektronik schädigen kann. Auch können die Wicklungen durchbrennen. Werden eh nicht viel mehr als 2A vertragen.
Carl
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Re: Furlingsberechnung Schätzeisen

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Gepostet: Heute um 15:18 Uhr  ·  #24
Außer dass ich vermute dass der Generator (Waschmaschinenmotor) der wie ein Ringgenerator mit ziemlich großem Radius dann wohl auch als Magnetbremse über Kurzschluss ganz gut abbremsen sollte kann ich natürlich keine genauen Angaben dazu riskieren.

Ein solcher Überlastschutz geschieht sensorisch - elektrisch und wird vom Windladekontroller ausgelöst, ein übliches Verfahren, Die Überlast bis zum Abbremsen durch komplette Kurzschliessung geht dann meistens über Zuschaltung einer Dumpload, z.B. einer genügend starken Heizspirale.

Deine Bedenken wegen der Belastbarkeit der Flügel - bei hohen Rotationsgeschwindigkeiten treten natürlich auch starke Fliehkräfte auf, bei Auslenkungen des Rotors durch Windrichtungswechsel können erhebliche Effekte auftreten wie z.B. bei einem sich schnell drehenden Kreisel den man anstößt und aus der Drehachse zwingt und der dann "verrückt" spielt.
Vielleich hast Du mal ein Laufrad vom Fahrrad rotierend an beiden Achsenden in den Händen gehalten und das mal ausgelenkt. Die Kraft das dann noch festzuhalten so wie das schlägt hat nicht jeder.

Man tut gut daran, Flügel besonders leicht zu bauen, weniger wichtig in Nabennähe als außen bis hin zu den Flügelspitzen.

Carbon ist in dem Bereich die Spitzenklasse der Leichtbaumaterialien, muss auch gar nicht so extrem viel teurer ausfallen.

Andererseits findest Du im Forum auch Beispiele für Rohrflügler das reicht zum Experimentieren auch und ist nicht so tragisch wenn es sich mal im Sturm in seine Bestandteile auflöst :-)
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