Hallo liebes Forum
Ich überlege, ob ich auf meinem Grundstück in Baden Württemberg einen Windgenerator mit 10m Nabenhöhe aufstelle.
Der Globalwindatlas gibt für 10m Höhe einen Wert von 3,45m/s an.
Ich habe mir eine Wetterstation mit Windmessung und Datenlogger gekauft und auf einen freistehenden 10m hohen Teleskopmast an der Oberseite meines Grundstücks "am Hang" aufgebaut.
So schaut die Wetterstation, (bzw. später auf dieser Höhe an einem stabileren Mast ein Windgenerator) einige Meter über die Dächer hinweg, ohne an einem Haus montiert zu sein.
Damit werde ich dann mal 12 Monate Messdaten sammeln, wie es ausschaut.
Anbei ein Bild der Messdaten von den letzten Tagen:
Auf 10m Höhe an meiner Meßstation scheint hauptsächlich etwa zwischen 6 Uhr morgens und 20Uhr abends Wind zu gehen.
Nachts gab es nur an Ausnahmen Wind an anderen Tagen.
-> Wie ist das vom Sommer Winter Verhältnis her?
Im Winter geht wohl mehr Wind, wobei die großen Anlagen mit über 100m Höhe von anderen Windeffekten profitieren würden, welche auf 10m nicht vorhanden sind zwecks Bodenreibung, etc.
Bezüglich den Windgeschwindigkeiten im Sommer zur Tageszeit ist anscheinend damit begründet, daß die Sonne den Erdboden erwärmt und aufsteigende Winde hier etwas in Bewegung setzten.
Im Winter hat es jedoch ja kaum Sonneneinstrahlung, die das bewirken könnte.
(Ist dann das Ergebnis als schlechter, weniger Windgeschwindigkeit?)
Die Frage ist, wie eure Erfahrungen im Winter sind: Kommt da bei euch mehr Ertrag/ höhere Windgeschwindigkeiten auf 10m Höhe, als im Sommer. Oder weniger?
Vielen Dank
Windsearch24