Zitat geschrieben von Windwirt
Erst einmal muss ja festgelegt werden , wie hoch die Heizlast ist, um die richtige Größe der Wärmepumpe auszuwählen.
Richtig.
Dazu ist ein Energieberater notwendig. Ohne Energieberater und dessen Berechnung gibt es keine Förderung.
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Und soll die Heizung komplett neu, mit Brauchwasser , Fußbodenheizung und/oder Heizkörper, ja dann reicht es lange nicht aus.
Fußbodenheizung wäre gut, ist aber nicht nötig. Heizkörper, wenn schon moderne Flächenheizkörper, müssen nicht ausgewechselt werden. die erforderliche Heizleistung der WP ergibt sich aus dem Hydraulikabgleich.
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Oder wird eine Wärmepumpe an ein bestehendes System angeschlossen.
Das dürfte hauptsächlich der Fall sein.
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Weitere wichtiger Punkt, macht man den Einbau selbst (ohne Elektrik), dann spart man, bis zu 70 % von den Gesamtkosten.
Das sehe ich anders. Die KfW lässt nur Handwerkerrechnungen und die Energieberaterrechnung als Förderbetrag zu. Privat gekaufte Teile, eigene Arbeit usw. werden m.M.n. nicht angerechnet. Und 70% gab es nur, wenn das Einkommen aller zum Haushalt gehörenden Personen nicht über 40.000€ lag. Alle anfallenden Kosten müssen zuerst selbst komplett bezahlt sein. Dann gibt es von der ausführenden Fa. die Freigabe der Fördermittel durch eine Bestätigung nach Durchführung (BnD-ID) an die KfW und der Antrag auf Auszahlung kann über das Online-Ausfüllformular der KfW beantragt werden. Dabei mussen die Meldebescheinigungen, neuer Grundbuchauszug sowie die Einkommensteuererklärungen von vorherigen 2 Jahren dabei sein.
Dieses ganze Prozedere habe ich gerade hinter mir. Meine WP läuft seit 4 Wochen und ich warte auf die Auszahlung
So sieht es jetzt aus:
Außen-Anlage (Wärmepumpe)
Innenanlage (Warmwasser- und Heizungsspeicher sowie rechts an der Wand der Zuheizer für sehr kalte Tage
Die Verbindungsleitungen zwischen Außenanlage und Innenanlage sind jeweils nur 1m lang und mehrfach isoliert durch die Wand geführt. Jetzt kann der Winter kommen.