Hi, ich bin neu hier also erst mal zu mir:
Ich bin Emily, 23 Jahre alt und mache gerade meine Ausbildung zur Mechatronikerin. Für das Thema Windenergie und Kleinwindanlagen interessiere ich mich schon lange und konnte auch schon einige Erfahrungen sammeln, zuletzt mit einer ca. 80cm großen Anlage, die 5 Jahre auf dem Balkon des Elternhauses lief.
Für dieses Projekt habe ich mir die Entwicklung einer Windkraftanlage, die Jeder einfach nachbauen kann, vorgenommen. Für viele Menschen ist der 3D Drucker das einzige komplexe Werkzeug, deswegen soll der Nachbau möglichst nur mit 3D Druck und Handwerkzeugen gelingen. Ziel ist es, die Anlage zu entwickeln, einen Protorypen zu bauen und zu testen, das ganze ordentlich zu dokumentieren und am Ende alle 3D Dateien und eine Bauanleitung zur freien Verfügung hochzuladen.
Aber nun zum Design der Anlage:
Die Rotorblätter sollen 3D gedruckt und mit einem Carbonstab verstärkt werden. Den Durchmesser habe ich auf 70 cm festgelegt, damit ein 1 m langer Carbonstab für 3 Blätter reicht. In der Mitte bleiben dann noch 4 cm "Fleisch" für die Befestigung der Achse. Einen 1 m langen und 6 mm dicken Carbonrundstab habe ich noch rumliegen, der erscheint mir dick genug und soll erst mal verwendet werden.
Als Blattprofil habe ich das NACA 4412 ausgewählt, was ja scheinbar häufiger zum Einsatz kommt. Nach etwas Rumspielen mit dem Excel-Tool zur Blattauslegung bin ich bei einer SLZ von 4 gelandet. Nach Schmitz ist die Blattspitze dann 62 mm breit. Wenn ich die Dicke von 12% auf 13% erhöhe, ist die Blattspitze 8,06 mm dick, da passt der Carbonstab gerade so noch rein. Die Aerodynamik sollte davon hoffentlich kaum beeinflusst werden. Ich habe mal einen Screenshot des Excel-Tools in den Anhang gepackt.
Gerade für so kleine Anlagen wird ja häufig der Einsatz von Zackenband oder Turbulatoren empfohlen. So etwas könnte ich natürlich beim 3D Druck direkt mit erzeugen. Gibt es da Tipps, wo, welche Form, wie groß und wie viel ich davon brauche?
Bei der Sturmsicherung tendiere ich aktuell zur Helikopter-Sicherung, die ist in der Auslegung etwas einfacher als Furling und damit habe ich auch schon Erfahrung von früheren Anlagen. Funktioniert ja scheinbar bei den Antaris Anlagen auch ganz gut. Abregeln soll die Anlage schon recht früh, vielleicht bei 9-10 m/s, schließlich ist ja alles nur aus Plastik.
Der Generator soll natürlich auch gedruckt werden, idealerweise als Außenläufer-Ringgenerator. Wie genau ohne Dreh-und Fräsmaschine eine Rückschlussplatte für die Magneten gebaut werden soll, ist noch offen. Zur Not muss es halt ohne gehen. Der Stator soll natürlich eisenlos werden, dort bietet sich der 3D Druck geradezu an.
Die Auslegung des Generators ist für mich auch generell noch ein leeres Blatt, da muss ich mich noch einlesen und evtl. ein paar Prototypen bauen.
Schlussendlich soll mit der Anlage dann ein 12 V Bleiakku geladen werden, der Einfachheit halber vom Gleichrichter direkt auf den Akku, die Spannung könnte evtl. von einem Arduino überwacht werden.
Der nächste Schritt ist jetzt erst mal, den Rotor zu bauen und zu testen, wenn das funktioniert, kann ich anfangen, mir Sorgen um den Generator zu machen. Einen geeigneten Ort für Langzeittests habe ich leider nicht, aber vielleicht findet sich da ja noch eine Lösung.
Ich bin Emily, 23 Jahre alt und mache gerade meine Ausbildung zur Mechatronikerin. Für das Thema Windenergie und Kleinwindanlagen interessiere ich mich schon lange und konnte auch schon einige Erfahrungen sammeln, zuletzt mit einer ca. 80cm großen Anlage, die 5 Jahre auf dem Balkon des Elternhauses lief.
Für dieses Projekt habe ich mir die Entwicklung einer Windkraftanlage, die Jeder einfach nachbauen kann, vorgenommen. Für viele Menschen ist der 3D Drucker das einzige komplexe Werkzeug, deswegen soll der Nachbau möglichst nur mit 3D Druck und Handwerkzeugen gelingen. Ziel ist es, die Anlage zu entwickeln, einen Protorypen zu bauen und zu testen, das ganze ordentlich zu dokumentieren und am Ende alle 3D Dateien und eine Bauanleitung zur freien Verfügung hochzuladen.
Aber nun zum Design der Anlage:
Die Rotorblätter sollen 3D gedruckt und mit einem Carbonstab verstärkt werden. Den Durchmesser habe ich auf 70 cm festgelegt, damit ein 1 m langer Carbonstab für 3 Blätter reicht. In der Mitte bleiben dann noch 4 cm "Fleisch" für die Befestigung der Achse. Einen 1 m langen und 6 mm dicken Carbonrundstab habe ich noch rumliegen, der erscheint mir dick genug und soll erst mal verwendet werden.
Als Blattprofil habe ich das NACA 4412 ausgewählt, was ja scheinbar häufiger zum Einsatz kommt. Nach etwas Rumspielen mit dem Excel-Tool zur Blattauslegung bin ich bei einer SLZ von 4 gelandet. Nach Schmitz ist die Blattspitze dann 62 mm breit. Wenn ich die Dicke von 12% auf 13% erhöhe, ist die Blattspitze 8,06 mm dick, da passt der Carbonstab gerade so noch rein. Die Aerodynamik sollte davon hoffentlich kaum beeinflusst werden. Ich habe mal einen Screenshot des Excel-Tools in den Anhang gepackt.
Gerade für so kleine Anlagen wird ja häufig der Einsatz von Zackenband oder Turbulatoren empfohlen. So etwas könnte ich natürlich beim 3D Druck direkt mit erzeugen. Gibt es da Tipps, wo, welche Form, wie groß und wie viel ich davon brauche?
Bei der Sturmsicherung tendiere ich aktuell zur Helikopter-Sicherung, die ist in der Auslegung etwas einfacher als Furling und damit habe ich auch schon Erfahrung von früheren Anlagen. Funktioniert ja scheinbar bei den Antaris Anlagen auch ganz gut. Abregeln soll die Anlage schon recht früh, vielleicht bei 9-10 m/s, schließlich ist ja alles nur aus Plastik.
Der Generator soll natürlich auch gedruckt werden, idealerweise als Außenläufer-Ringgenerator. Wie genau ohne Dreh-und Fräsmaschine eine Rückschlussplatte für die Magneten gebaut werden soll, ist noch offen. Zur Not muss es halt ohne gehen. Der Stator soll natürlich eisenlos werden, dort bietet sich der 3D Druck geradezu an.
Die Auslegung des Generators ist für mich auch generell noch ein leeres Blatt, da muss ich mich noch einlesen und evtl. ein paar Prototypen bauen.
Schlussendlich soll mit der Anlage dann ein 12 V Bleiakku geladen werden, der Einfachheit halber vom Gleichrichter direkt auf den Akku, die Spannung könnte evtl. von einem Arduino überwacht werden.
Der nächste Schritt ist jetzt erst mal, den Rotor zu bauen und zu testen, wenn das funktioniert, kann ich anfangen, mir Sorgen um den Generator zu machen. Einen geeigneten Ort für Langzeittests habe ich leider nicht, aber vielleicht findet sich da ja noch eine Lösung.
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