hoffnungsvoller Eigenbau

 
Che
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hoffnungsvoller Eigenbau

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Gepostet: Gestern um 18:53 Uhr  ·  #1
Hallo,

Eigenbauten von Format sich selten geworden, aber es gibt sie noch. Dabei handelt es sich hier ansich um einen Umbau.

Bin von einem Masch.-Baumeister in Ruhestand angefragt worden, wie er eine Altanlage mit Rotor-D 4,10m und Asynchronmotor als Generator, zudem noch Leeläufer modernisieren kann.
Erwartungswerte im Anhang.

Nach langer Suche nach einem geeigneten Generator sind wir auf einen Ginlong GL PMG 3500 gekommen. In der Spannungslage ansich etwas hoch, aber für einen WR Win 1500-160 bis ca. 8,5 m/s brauchbar.

Den Generator hat er bei Hyde-Windtechnik bekommen. Obwohl Versand durch Speditionen möglich gewesen wäre ist er von Vlotho bis nach Dippoldiswalde gefahren. Spezieller Grund: Er wollte den Heyde mal kennenlernen.

Zur Abregelung habe ich ihm ein Furl-System mit Seitenfahne nach Prof. Crome empfohlen und ausgelegt. Im Unterschied zu Crome aber mit Rückstellfeder.
Dann hat er noch eine automatisch durch Fliehkraft auslösende Trommelbremse.

Zwischenansicht der Gondel ohne Haube hier.

 


So war letztens der Stand der Dinge:

 


Er hat die Gondel ohne Kran, sondern nur mittels Winde, durch die Öffnung in der Arbeitsplattform (A) hochgezerrt.
Dabei war die Winde an einer Art Portal befestigt (B), welches hier bereits nach Hinten versetzt wurde, zum Hochziehen der Hauptwindfahne.
Genial!

Nun wollen wir sehen, wie es weiter geht.
Von der Netzeinspeisung über WR ist er abgekommen. Hat er doch 2 LiFePo Akkus 48V je 100Ah. Bisher nur von PV gespeist, aber der Wunsch liegt nahe, auch die Windenergie darüber laufen zu lassen, wenn es klappt mit doppelter Akku-Kapazität.

Ist also ein Laderegler gefragt, und schon wird es wieder eng.
Prädestiniert wäre ein Midnite Classic (USA), der geht in der Eingangsspannung ausreichend hoch.
Aber die Parametrierung betrachte ich als so kompliziert - schließlich muss da auch noch ein Clipper, eine Art Protection Box - davor geschaltet werden, dass es wohl ohne Schulung (online?) nicht geht. Natürlich in amerikanischem Englisch.

Firmen in D, welche sich mit der Technik auskennen, sind bei Midnite auch nicht gelistet, so dass so ein WR wohl nur theoretisch eine Option bleibt.

Verbleibt als einzig bekannte mit echtem MPPT bzw. eingepflegter Übertragungskennlinie der WindMaxx in der Ausbaustufe 2000. Nur wird da schon bei 160V DC die Ersatzlast rein gehauen. Da leistet das Windrad gerade mal etwas mehr als 300W bei ca. 5 m/s. Inakzeptabel.
Also habe ich erstmals ernsthaft über ein Runtersetzen der Spannung mit einem Trafo nachgedacht, mit ü ca. 2 zu 1.
Befürchtend, dass es sowas für Drehstrom, also 230 auf 115V 3 kW nicht geben wird, bin ich auf so eine Lösung gekommen:
3x solche Trafos, drehstrommäßig verbunden

Aber Schams Solar will auch ein Angebot bezüglich Trafo machen. Mal sehen, was da kommt.
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Carl
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Re: hoffnungsvoller Eigenbau

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Gepostet: Heute um 08:07 Uhr  ·  #2
Bewundernswettes Wagnis! :-)

Vielleicht wäre anstelle der Einspeisung in die Lifepo akkus eine komplett andere Lösung denkbar, Warmwasser, Heizung z.B.

Das Windenportal sieht etwas empfindlich aus ohne Diagnalverstrwbung, vielleicht täuscht die etwas filigran erscheinende Fotoaufnahme?
Che
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Re: hoffnungsvoller Eigenbau

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Gepostet: Heute um 17:31 Uhr  ·  #3
Strom ist immer noch das Kostbarste, umwandelbar in dies und das und relativ gut speicherbar.

Ich habe, damit das Windrad schon laufen kann bevor die endgültige Elektronik kommt, geprüft, in wie weit ein Raumheizer 230V 2 kW anschließbar ist (einfach mal an 2 Phasen). Das, weil die Spannung unter Last bei 10m/s zufällig 225V DC betragen wird.

Könnte bedingt gehen, s. grüne Kurve im Anhang.
Allerdings besteht Anpassung nur bei etwas mehr als 6 m/s. Darunter wird der Rotor (etwas?) zu stark belastet. Darüber nicht ausreichend, so dass die nenn-TSR überschritten wird, am Ende deutlich.

Mit einstellbaren Spannungsrelais lässt sich aber auch da was lösen. Ist aber dann nicht nur 1 Heizkörper.
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