Kleinwindkraftanlage zur Batterieunterstützung 48V

 
heyens
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Re: Kleinwindkraftanlage zur Batterieunterstützung 48V

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Gepostet: 04.01.2014 - 12:30 Uhr  ·  #21
Hallo,

vielen Dank für die teils in nächtlicher Arbeit entstandenen Antworten, speziell auch für die Bauteilsuche.

Worauf ich hinaus will ist, das sich die Investition in den Speicher und in den Batteriewechselrichter besser rechnen soll. Meiner Meinung müßte ich dazu nicht nur mehrere, sondern auch verschiedene Ladungsquellen haben. Übrigens habe ich mir den Speicher und den Batteriewechselrichter einzeln besorgt, da die geförderten fertigen Hochglanzbatteriebänke viel zu teuer sind.

Wenn eine DC-Lösung mit MPP z. B. von Schams o. ä. doch einen guten Wirkungsgrad erzielt, ist dieses glaube ich mein Favorit.

Nun muss ich mir Gedanken um ein Windkraftwerk machen. Mir schwebt eigentlich ein selbstgebauter Savonius-Rotor vor. Der macht optisch nicht so viel Aufsehen oder besser gesagt den kann man etwas besser verstecken. Ich weiß nicht wie die Nachbarn reagieren, aber eigentlich sind die weit genug weg.
Natürlich will ich mir auch nicht die Zeit wegbasteln. Wenn es gute fertige Lösungen zu kaufen gibt, habe ich auch kein Problem damit, auch nicht mit einer Windkraftanlage mit "normalen" Rotorblättern.

Wenn eine Windkraftlösung funktioniert, will ich weiterhin versuchen über eigens produziertes Biogas aus eigen Abfällen Strom zu erzeugen um eine weitere Lösung zu probieren, den Speicher so gut wie es geht gefüllt zu halten. Die elektrischen Grundlagen aus der Windkraft kann man bestimmt auch dabei gebrauchen.
dig-it
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Re: Kleinwindkraftanlage zur Batterieunterstützung 48V

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Gepostet: 04.01.2014 - 13:35 Uhr  ·  #22
Zitat

Worauf ich hinaus will ist, das sich die Investition in den Speicher und in den Batteriewechselrichter besser rechnen soll.


Ich bezweifele, dass das mit einer zusätzlichen KWA der Fall sein wird. Ein Savonius, der Dir 1000 kWh im Jahr liefert, wäre so groß, dass Du ihn beim besten Willen nicht verstecken kannst. Und kosten tut der auch eine Menge, angesichts des nötigen Materials und der Dimension. Ein sehr effizienter Horizontalläufer, also der "Normale", mit vier Metern Durchmesser und einem Mast von 10 Metern liefert Dir in einer sehr guten Lage vielleicht 2000 kWh pro Jahr. Da reden wir dann aber schon von Beträgen im fünfstelligen Bereich. Außerdem wirst Du Dich wundern, wie selten eine KWA nachts produziert. Ich wohne in der eher windreichen Normandie nicht weit vom Meer entfernt. Wenn ich pro Jahr 50 Nächte habe, in denen es ausreichend Wind gibt, dann ist das schon viel... In aller Regel ist nach Sonnenuntergang Feierabend.

Dieter
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Re: Kleinwindkraftanlage zur Batterieunterstützung 48V

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Gepostet: 05.01.2014 - 11:22 Uhr  ·  #23
hallo heyens

Zitat
Worauf ich hinaus will ist, das sich die Investition in den Speicher und in den Batteriewechselrichter besser rechnen soll.


An einem mittelprächtigen Wind Standort wird das mit einem Windrad nicht funktionieren.
Insbesondere nicht mit einem Savonius-Rotor.

z.B. Ein Windrad mit 1KW Nennleistung ist dann vergleichbar mit 100 Watt PV.
Das 1KW Windrad liefert die 1KW (und vieleicht mehr) leider nur 4 mal im Jahr, bei Sturm.
Die übrige Zeit dümpelt es bei 50 .. 200 Watt herum, so dass im schnitt vielleicht 200 Wh pro Tag herum kommen.
Macht auf das Jahr dann sagenhafte 72 kWh. Selbst wenn ich um Faktor 3 untertreibe werden dass nur 200 kWh im Jahr.
Du darfst dir jetzt selbst ausrechnen wann sich die Investition lohnt.

Zurück zu deinem Ziel: ich muss nur Lars zitieren:

Zitat
(tut mir leid wenn ich mich wiederhole , aber wenn dies nicht passt ist die Windkraftanlage .....rausgeschmissenes Geld , dann lieber 1-2 kw PV gen Sued-Westen in den Garten , oder Fassade , Carport , Hundehuette,Holzlege .... wenns geht)


Und/oder
die Akkus tiefer entladen (70% Entladung, bei dann stärkerem Verschleiß) und
wenn die Akkus ausgetauscht werden müssen mehr Akku Kapazität installieren.

Gruß Frank
heyens
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Re: Kleinwindkraftanlage zur Batterieunterstützung 48V

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Gepostet: 05.01.2014 - 13:50 Uhr  ·  #24
Hallo,

ein Sparschwein wird so eine Windkraftanlage sicherlich nicht, höchstens ein Anschauungsobjekt für die Kinder.

Ich könnte von den Akkus her die selbe Anzahl dazukaufen, um wieder auf 48V zu kommen. Die Akkus die ich jetzt habe mit 70-80% Entladetiefe zu verheizen erscheint mit Ökologisch gesehen auch nicht die beste Wahl zu sein, sind mir auch zu schade dazu.

Ist es immer so, das wenn die Voltzahl des Generators bei Nenndrehzahl und die Volt-Zahl des Akkus nahe beieinanderliegen, immer der beste Wirkungsgrad von der elektrischen Seite zu erwarten ist?
heyens
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Re: Kleinwindkraftanlage zur Batterieunterstützung 48V

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Gepostet: 28.03.2014 - 12:23 Uhr  ·  #25
Hallo,

ich bin jetzt ein wenig weiter gekommen mit meinem Projekt. Nachdem ich den Sunny Island mal richtig eingestellt habe, läuft die Speicherung des Stroms wesentlich besser. Ca. 9kwh für eine Zyklusladung.

Ist es möglich, bei einer Windkraftanlage 230V mit nachgeschalteter Protection box und Dumpload und Windyboy 1200 auf irgendeine Weise, die 48 Volt Batteriebank zu laden? Wenn ich den Windyboy ans Netz lege, lade ich natürlich auch nur die Batterien bzw. meine Verbraucher. Aber auf eine Diskussion mit dem Betreiber habe ich keine Lust, da es ja theoretisch möglich ist einzuspeisen. Bei Batterieladung bleibt der Strom immer im Haus, da aus der Batterie nie eingespeist wird.

M.f. G.
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Re: Kleinwindkraftanlage zur Batterieunterstützung 48V

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Gepostet: 29.03.2014 - 14:20 Uhr  ·  #26
... Ich kanns dir nicht genau sagen , was es fuer ein Aufwand ist , mit einem Netzwechselrichter die Windanlage an die vorhandene Netzeinspeise/Speicher PV Loesung anzudocken ...

Wie gesagt , ich denke das eine DC Kopplung via MPPT Laderegler da einfacher , ohne Behoerdenkram , Zusatzzaehler ....etc einfacher ist ... , wie jedoch der Laderegler mit dem Sunny Island dann komuniziert ??? ... Jedoch wird dann wohl bessere Batteriepflege betrieben ( da bin ich mir bei rein AC gekoppelten Systemen naemlich nicht ganz so sicher )

Und nur mal am Rande bemerkt , eine Laderegler loesung heisst nicht automatisch, das erst die Batterie geladen wird und dann der Strom aus der Batterie wieder entnommen wird .... der Strom vom Laderegler sucht sich seinen Weg auch direkt zu den Verbrauchern via Batteriepole und Inselwechselrichter ....

Wie gesagt , bei deiner 30Grad gen Osten PV , wuerd ich als erstes paar Module gen Westen direkt an die Batterie haengen , das verlaengert den Tag ungemein .....



Gruss
heyens
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Re: Kleinwindkraftanlage zur Batterieunterstützung 48V

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Gepostet: 30.03.2014 - 08:57 Uhr  ·  #27
Hallo,

bei den PV-Modulen bin ich schon dran, ich bekomme evtl. ein paar gebrauchte Module aus Versicherungsschaden. Mal abgesehen von der besseren Machbarkeit oder Wirkungsgrad oder sonstiges: Kann man mit einer 230 Volt Windkraftanlage eine 48 Volt Batteriebank laden?

Über den Sunny Island würde ich bei 230 Volt via Windyboy auch die Batterie laden, aber für den Netzbetreiber eben auch ins Netz. Es wäre sicher besser eine 48 Volt-Lösung parat zu haben, um nicht in Erklärungsnot zu kommen. Die 230 Volt Lösung ist sozusagen schon vorhanden.

M.f.G.
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Re: Kleinwindkraftanlage zur Batterieunterstützung 48V

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Gepostet: 30.03.2014 - 10:57 Uhr  ·  #28
...wie gesagt , ich weiss nicht warum du nicht gleich an einen MPPT Laderegler denkst bzw direkte Batterieladung , ein Windyboy und eine Protection Box sind ja preislich nicht ganz ohne , ein Schams Wind MPPT Laderegler mit Lastwiderstandsausgang und max 1500 watt Turbine liegt bei ca 600 Euro ....., auch noch viel fuer ein Experiment ...

Natuerlich koenntest Du den Windyboy 230 AC Strom wieder umwandeln auf Batteriespannung , nur enziehts sich dieser Vorgang meiner Logik

Gruss
heyens
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Re: Kleinwindkraftanlage zur Batterieunterstützung 48V

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Gepostet: 30.03.2014 - 18:53 Uhr  ·  #29
Hallo,

ich möchte den 230 Volt Generator + Zubehör nutzen, da ich preislich einen Schnapper machen konnte. Netzeinspeisung will ich aber nicht beantragen, da viel zu aufwändig. Ich brauche den Strom ja auch nur für mich selbst sofort oder über den Sunny Island in die Batterie. Bei dem sofort selbst genutzen Strom habe ich keinen Umweg über die Batterie und schone diese dann auch, da weniger aus der Batterie genommen wird. Wenn doch etwas über, dann eben in die Batterie. Diesen Vorgang werde ich aber nie beim Netzbetreiber überzeugend anbringen können, falls mal Rückfragen kommen. Eine Batterieeinspeisung dürfte nie ein Problem für den Netzbetreiber sein, da aus der Batterie bekanntlich nie eingespeist wird. Wenn es eine 230 Volt Windyboy auf 48 Volt Batteriespannung gibt, bitte her damit. Logisch muß sie nicht sein, nur irgendwie funktionieren.

M.f.G.
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Re: Kleinwindkraftanlage zur Batterieunterstützung 48V

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Gepostet: 31.03.2014 - 06:24 Uhr  ·  #30
Naja gut , ok ... anscheinend hasst Du ja schon gewisse Teile ....

Bei mir ist eine AC 230 Volt Wasserturbine im System integriert , die ich auf der Hausseite anfaenglich einfach an eine Steckdose angeschlossen hatte .... , diese dann direkt ins Hausnetz eingespeist hatte , ueberschuss an Strom ist von meinen Victron Inselwechselrichter (aehnlich zu Sunny Island) dann via des internen Ladeteils in die Batterie geflossen ..... leider funktionierte dies nicht 100 % harmonisch , was wohl mit dem Generatortyp der Wasserturbine zu tun hat ...(bei dir anders da der windyboy sich besser synchronysieren wird)
Darauf hin hat mir ein Elektriker Freund angeboten mir eine direkte Batterie Lade loesung zu basteln ....und hat einen Trafo Inselwechselrichter in ein Ladegeraet umgebaut , das nun den 230 Volt AC Strom der Wasserturbine direkt in Batterielade Strom wandelt .... , funzt einwandfrei seit Jahren ...
Du brauchst ja dann sowas nur eher theoretisch ...
Wer oder wo Du ein 230 Volt auf 48 Volt DC variables Ladegeraet Dir bauen oder verkaufen kann , weiss ich jedoch nicht ...

Meins sieht so aus
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