Fragen zur Dimensionierung von Scheibengenerator

 
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Fragen zur Dimensionierung von Scheibengenerator

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Gepostet: 27.07.2008 - 21:04 Uhr  ·  #1
Hallo,

ich möchte einen Scheibengenerator bauen, den ich mittels Wasserrad antreiben werde.
Dazu habe ich bisher:
- Zwei Stahlscheiben mit 2 mm Stärke und 94 mm Durchmesser.
- Ein Axialkugellager mit 9 mm Stärke und 24 mm Durchmesser (Einbau zwischen den Scheiben).
- Ein weiteres Lager, Schraube und Mutter.
Eine Scheibe soll feststehen, darauf werden die Spulen geklebt, die andere Scheibe mit den Magneten soll sich drehen.
Der Aufbau ohne Spulen und Magnete läuft hervorragend leicht und präzise, d.h. der Abstand zwischen den Scheiben ist immer schön gleich (9 mm).
Ich möchte 12 Magneten in wechselnder Polarisierung verwenden mit den Massen 20*6*4mm N50 ( eigentlich je zwei Magnete mit 2 mm Stärke zusammengeklebt)
6 Spulen sollen mit ihren 5mm breiten Schenkeln direkt auf den Mittelpunkt zielen und auf die Metallplatte geklebt werden.
Es soll also Wechselstrom und nicht Drehstrom erzeugt werden.
Ab ca. 300 U/min soll eine 12 V Autobatterie geladen werden können, Maximaldrehzahl liegt bei etwa 1300 U/min.
Von der Stromstärke und somit von der Leistung werde ich mich überraschen lassen.
Das Wasserrad kann ich in relativ weiten Grenzen anpassen.



Zusammenfassung der Abstände:
2mm Stahlblech
5mm Luftspalt, gefüllt mit Spulen
4mm Neodymmagnete
2mm Stahlplatte

Jetzt meine Fragen an Euch:
- Ist die Aufteilung der Abstände und die Dimensionierung der Magnete und Spulen praxisgerecht? (Ich habe hierüber kaum Erfahrungswerte gefunden)
- Bei welchem Drahtdurchmesser würdet Ihr erste Vesuchsspulen wickeln?
- Welche Leistung werde ich ca. erwarten können?

Gruß Felix
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Re: Fragen zur Dimensionierung von Scheibengenerator

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Gepostet: 28.07.2008 - 08:12 Uhr  ·  #2
Soll es ein einphasen Wechselstromgenerator werden? Dann würde ich für 12 Magnete auch 12 Spulen empfehlen. Wird es ein dreiphasen Drehstromgenerator, solltest du 9 Spulen verwenden.
Der Durchmesser ist mit knapp 10cm vielleicht etwas klein bemessen.
Ein besseres Ergebnis erreichst du, wenn du die Magnete gleich in der gewünschten Größe anschaffst und nicht zusammenklebst.
Beim Dratquerschnitt gilt im Grunde je dicker desto besser. Wenn du dir aber im Klaren darüber bist, dass du auf jeden Fall noch einen Stator wickeln musst, dann kannst du es auch erstmal mit 0,5mm² versuchen um zu sehen, welche Leerlaufspannungen du erreichen kannst. Einen hohen Stromfluss darfst du dabei aber nicht erwarten.
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