Übersetzungsverhältnis zur LiMa bei 2,20m Repellerumdr.

 
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Übersetzungsverhältnis zur LiMa bei 2,20m Repellerumdr.

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Gepostet: 30.10.2006 - 21:49 Uhr  ·  #1
Halli Hallo,
bin es nochmal, zu meiner Frage vom 29.10.2006. War vielleicht ein wenig unglücklich gestellt im Thema.
Es dreht sich hier um einen zweiflügeligen Repeller mit 2,20m Durchmesser, kann mir da jemand weiterhelfen. Welches Übersetzungsverhältnis zur LiMa nehme ich am Besten? Wir haben meistens eine bis mäßige Briese bis frische Briese und ab und an starken Wind. 3-4 mal im Jahr Orkan.
Die LiMa fängt bei 900/min an zu Strom abzugeben 10 V 2,1 Ampere,
mehr schaffte Bohrmaschine bei Prüfung leider nicht. Es ist eine Farcom 12 V 64 Ampere. (Denke mal daß bei 1300/min schon eine gute Leistung ansteht.)
Gruß
Zimmo
Oli
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Re: Übersetzungsverhältnis zur LiMa bei 2,20m Repellerumdr.

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Gepostet: 31.10.2006 - 06:24 Uhr  ·  #2
Hallo Zimmo,

bei 2-Blatt-Rotoren liegt die Schnellaufzahl "lambda" (Verhältnis von Blattspitzengeschwindigkeit zu Windgeschwindigkeit) üblicherweise zwischen 4 und 5. Mäßige Briese bis frische Briese bedeutet Windgeschwindigkeiten etwa zwischen 6 bis 11 m/s.

Die Drehzahl n_Rep des Repellers lässt sich so abschätzen:

n_Rep = omega/(2*Pi) (omega - Drehzahl in rad/s)

lambda = u / v (u-Blattspitzengeschwindigkeit, v-Windgeschwindigkeit)

u = omega * r_Rep (r_Rep-Rotorradius)

Nach Umstellen der Gleichungen erhältst Du die Formel für die Drehzahl:

n_Rep = lambda * v / (2*Pi*r_Rep)*60 [U/min]



Mit Deinen vorgegebenen Daten erhältst Du somit Drehzahlen zwischen 200 und 480 U/min, bräuchtest demnach eine Übersetzung von mindestens 1:4 bis 1:5.

Gruß, Oli
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Re: Übersetzungsverhältnis zur LiMa bei 2,20m Repellerumdr.

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Gepostet: 31.10.2006 - 11:40 Uhr  ·  #3
Zitat geschrieben von Oli
Hallo Zimmo,

bei 2-Blatt-Rotoren liegt die Schnellaufzahl "lambda" (Verhältnis von Blattspitzengeschwindigkeit zu Windgeschwindigkeit) üblicherweise zwischen 4 und 5. Mäßige Briese bis frische Briese bedeutet Windgeschwindigkeiten etwa zwischen 6 bis 11 m/s.

Die Drehzahl n_Rep des Repellers lässt sich so abschätzen:

n_Rep = omega/(2*Pi) (omega - Drehzahl in rad/s)

lambda = u / v (u-Blattspitzengeschwindigkeit, v-Windgeschwindigkeit)

u = omega * r_Rep (r_Rep-Rotorradius)

Nach Umstellen der Gleichungen erhältst Du die Formel für die Drehzahl:

n_Rep = lambda * v / (2*Pi*r_Rep)*60 [U/min]



Mit Deinen vorgegebenen Daten erhältst Du somit Drehzahlen zwischen 200 und 480 U/min, bräuchtest demnach eine Übersetzung von mindestens 1:4 bis 1:5.

Gruß, Oli


hi zimmo
ich pflichte den Ausführungen von oli voll und ganz bei und auch das mit der Uebersetzung im Verhältnis bis 1:5 ist realistisch, sollte aber lieber etwas grösser gewählt werden. Als ich damals mit der Windkraft zum ersten mal meine Versuche machte, verwendete ich ebenfalls eine LIMA und erst durch diverse Versuche kam ich mit entsprechenden Uebersetzungen zum Ziel. Letzte Variante bastelte ich aus einem Fahrrad und zwar verwendete ich direkt auf der LIMA den kleinsten Kettenkranz der Nabe und am Repeller den Pedalkranz. Das mit der Kette hat auch den Vorteil, dass diese mit relativ wenig Reibungsverlusten arbeitet und nicht speziell vor Wettereinflüssen geschützt sein muss. Nachteilig ist bei einer grossen Uebersetzung im Verhältnis 1:8 und darüber nur, dass bei Starkwind eine entsprechernde Sturmsicherung eingebaut werden muss, Der Vorteil liegt aber darin, dass Du schon bei wenig Wind genügend Saft aus der LIMA holen kannst. Sehr zu empfehlen zu diesem Thema, ist das Büchlein " Windkraft ja Bitte " hier gibt es ein Fülle von Informationen zu diesem Thema.

Gruss und viel Spass beim werkeln

Bruno
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Repellerumdrehung Übersetzungsverhältnis LiMa

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Gepostet: 31.10.2006 - 17:54 Uhr  ·  #4
Hallo Oli, Hallo Bruno
vielen Dank für die Info, so komme ich jetzt weiter, super :)
Gruß
Frank
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