Anstellwinkel bestimmen

 
danile
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Anstellwinkel bestimmen

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Gepostet: 03.08.2013 - 13:02 Uhr  ·  #1
Hallo,

nun ist meine 2,2m Anlage fast fertig. Es stehen noch einige Schweißarbeiten an, aber dann hat's das Meiste. Bevor die Anlage auf's Dach kommt, soll sie ausführlich getestet werden und analysiert werden. Dabei soll der optimale Anstellwinkel meiner verdrehbaren Rotorblätter ermittelt werden, sowie die Sturmsicherung kalibriert werden. Da aber beides von der SLZ abhängig ist und auf dem Anhäner kein Wechselrichter verwendbar ist, muss die Anlage trotzdem wie mit dem Wechselrichter gebremst werden. Meine Frage nun: Wie kann man eine möglichst ähnliche Last wie der Wechselrichter simulieren?
XXLRay
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Re: Anstellwinkel bestimmen

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Gepostet: 03.08.2013 - 13:54 Uhr  ·  #2
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Re: Anstellwinkel bestimmen

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Gepostet: 03.08.2013 - 14:08 Uhr  ·  #3
mit einer sogenannten "elektronischen Last",
auch bekannt als "variable Stromsenke", geht das würde ich sagen ...

kann man teuer kaufen oder mit wenigen Bauteilen selber basteln.

Hauptelemente sind dabei ein großer Brocken Metall für die
Wärmeabfuhr und n paar große Brocken an Bipolartransistoren
als Heizelemente ... kommt halt alles auf die Leistung an,
die Dein Generator erzeugen soll.
danile
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Re: Anstellwinkel bestimmen

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Gepostet: 03.08.2013 - 14:39 Uhr  ·  #4
Hochlastwiderstände- dass mir das nicht eingefallen ist. Vielen Dank!

Und noch eine Frage: Welche Kapazität sollte der Kondensator als Glättung für die Gleichspannung haben- ist der überhaupt notwendig?
XXLRay
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Re: Anstellwinkel bestimmen

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Gepostet: 03.08.2013 - 15:53 Uhr  ·  #5
danile
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Re: Anstellwinkel bestimmen

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Gepostet: 03.08.2013 - 16:57 Uhr  ·  #6
Später soll die WKA ja einen Wechselrichter versorgen. Was für einen Kondensator brauche ich da?

Ist mir auch klar :)
XXLRay
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Re: Anstellwinkel bestimmen

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Gepostet: 03.08.2013 - 17:08 Uhr  ·  #7
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Re: Anstellwinkel bestimmen

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Gepostet: 03.08.2013 - 17:29 Uhr  ·  #8
Der Wechselrichter hat vermutlich den Kondensator drinnen, aber auch der Lastwiderstand?
danile
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Re: Anstellwinkel bestimmen

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Gepostet: 04.08.2013 - 09:58 Uhr  ·  #9
Vom Wechselrichter weiß ich das nicht. Der Kondensator für die Lastwiderstände ist eigentlich nicht wirklich nötig, aber ich werde, wenn ich Widerstände bestelle, auch ein zwei Kondensatoren mitbestellen. Nur ich weiß nicht, welche Kapazität.
XXLRay
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Gepostet: 04.08.2013 - 13:34 Uhr  ·  #10
danile
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Re: Anstellwinkel bestimmen

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Gepostet: 04.08.2013 - 14:01 Uhr  ·  #11
Mal eine kleine Rechnung: C=Q/U = I*t /U

n=430U/min = 7,17U/s
bei 20 Magneten auf einer Scheibe ergibt sich dann eine Frequenz von 10* 7,17U/s=71,7Hz. Da der Geni ein Dreiphasengeni ist, muss man diese Frequenz mit 3 multiplizieren, dann erhält man eine Angabe, die die Amplituden pro Sekunde nach Gleichrichtung angibt. Da der Kondensator aber nur auf einer Hälfte der Sinushälfte seine Ladung wieder abgibt, muss diese Angabe noch mit 2 multipliziert werden.
=> 71,7Hz*3*2=430Hz. Man erhält somit denselben Wert wie die Drehzahl.
I=8,3A
U=100V

=> C=8,3A*(1/430) / 100V= 8,3A / (430Hz * 100V)= 0,193µF = 193nF. Kann diese Rechnung stimmen?
XXLRay
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Gepostet: 05.08.2013 - 09:18 Uhr  ·  #12
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Gepostet: 05.08.2013 - 10:33 Uhr  ·  #13
193nF kommt mir recht wenig vor, hätte da eher im Bereich 10-100µF geschätzt ... aber ... was passiert wenn der C
größer ist? ...
Glätter als glatt wäre auch egal ...
Mein Weg wäre bei der Konstruktion iterativ vorzugehen, also im Betrieb Oszilloskop an die Leitung
und schauen wie es auf der Leitung aussieht, weil Dein Innenwiderstand vom Einspeiser
ist eh nicht bekannt, dann gehen noch die Leitungen mit ein in die Lade-Entladekurve.
Ob überhaupt bei dreiphasigem Strom und 120° Phasenversatz ne Glättung notwenidig
ist weiß man auch nicht.
danile
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Gepostet: 08.08.2013 - 19:33 Uhr  ·  #14
Ich habe den Händler kontaktiert. Der Wechselrichter hat im Eingang Kondensatoren.

Aber nun nochmal zur Lastregulierung- Hochlastwiderstände für 900W sind ja nicht wirklich günstig. Da die Anlage ja zum Testen auf den Autoanhänger kommen soll, kam mir die Idee mit Widerstansdraht, der dann einfach im Fahrtwind gekühlt wird. Diesen wickle ich einfach immer zwischen Nägeln hin und her.

Ist das bei dieser Leistung möglich?
XXLRay
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Gepostet: 09.08.2013 - 06:22 Uhr  ·  #15
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Gepostet: 09.08.2013 - 13:05 Uhr  ·  #16
Man nehme einen oder zwei handelsübliche badheizlüfter
Menelaos
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Gepostet: 09.08.2013 - 13:11 Uhr  ·  #17
und dann...?
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Gepostet: 12.08.2013 - 09:00 Uhr  ·  #18
Heizspirale = Hochlastwiderstand ;)

Toaster sollten auch gehen ...
danile
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Gepostet: 12.08.2013 - 11:28 Uhr  ·  #19
Bringt aber nichts, wenn der den Wechselrichter simulieren soll und einen ganz bestimmten Widerstand haben soll.
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Gepostet: 12.08.2013 - 15:31 Uhr  ·  #20
Käse ... der WR ist ne hochkomplexe EInheit, würde mich wundern, wenn da n spezifischer Innenwiderstand vorliegen sollte.

Hier gehts wenn ich nicht ganz falsch liege um Stromanpassung und die Energie muss verheizt werden.
Der Innenwiderstand des WR sollte idealisiert gegen Null gehen und hängt wiederum vom Netz ab in das der Strom eingespeist werden soll, oder?
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