Studie der TU München zu Power-to-Gas

 
TUMPower2Gas
 
Avatar
Geschlecht: keine Angabe
Alter: 31
Beiträge: 1
Dabei seit: 06 / 2015
Betreff:

Studie der TU München zu Power-to-Gas

 · 
Gepostet: 25.06.2015 - 14:43 Uhr  ·  #1
Sehr geehrte Damen und Herren des Photovoltaikforums,

wir sind drei Studenten der Technischen Universität München, die als Teil unseres Studiums den Potenziellen Markt für die Technologie Power-to-Gas analysieren wollen, um so zu sehen wie groß ihr Beitrag zu Energiewende seien kann.
Power-to-Gas ermöglicht es Überschussstrom in klimaneutrales Erdgas umzuwandeln und bietet somit die Möglichkeit der Energiespeicherung.
Um Sie ausführlich über die Technologie, potenzielle Verwendungsmöglichkeiten sowie die Wirtschaftlichkeit von Power-to-Gas zu informieren, haben wir für Sie unter http://www.ceg-energy.de eine Webseite erstellt.
Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn sie sich einen Moment Zeit nehmen, um sich über Power-to-Gas zu informieren und anschließend an einer kurzen Umfrage (http://ww3.unipark.de/uc/Mohnen/517b/) teilnehmen. Die Umfrage ist vollkommen anonym und unter allen Teilnehmern verlosen wir je drei Braufässchen Gutscheine.

Für Fragen steht wie Ihnen gerne jederzeit unter ptg@ceg-energy.de zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihre Hilfe im Voraus
...
 
Avatar
 
Betreff:

Re: Studie der TU München zu Power-to-Gas

 · 
Gepostet: 25.06.2015 - 22:30 Uhr  ·  #2
Hallo Team !

Da rennt Ihr offene Türen ein,

46 % Wirkungsgrad haben Anlagen im Norden.

Das ist erstmal nicht toll,
wir fahren LiFeyPo4 Akkus mit mind. 90%.

Jeden Tag, aus Photavoltaik und Solar.

Allerdings wäre die Standzeit der neuen Technik interessant!
Hochinteressant ! Bei uns warten gigantische Speicher - allerdings hat unsere EWE erstmal - nachdem sie Millionen von diversen Kommunen gesammelt hat, ca.200Millio
en für die Rechte am russischen Gas Import nach D Leipzig, sozusagen expediert ..

Kein Vertrauen in Eure Technik, eigentlich schade !

Cerco
...
 
Avatar
 
Betreff:

Re: Studie der TU München zu Power-to-Gas

 · 
Gepostet: 26.06.2015 - 09:18 Uhr  ·  #3
....na, die Überschussenergie kommt halt aus Windenergie und Photavoltaik..und lustig zu bemerken: dies ist ein Forum für Kleinwindanlagen:-)
Cerco
...
 
Avatar
 
Betreff:

Ideale Speicherlösung für Wind/Photavoltaik Überschuss?

 · 
Gepostet: 12.04.2016 - 08:54 Uhr  ·  #4
Moin,

habe vor kurzem eine Live Demonstsation eines Wärmepumpenheizkraftwerks gesehen:

Dies BHKW läuft mit Erdgas: oder eben WINDGAS.
Neu ist, das durch die integrierte Wärmepumpe, die die Abwärme des Motors nutzt, aus
1kWh el, dann wieder 5 kWh thermisch werden: mit hoher Vorlauftemperatur.
www.wts-energie.de.
Also eine ideale Nutzung von Windgas, der noch mässige Wirkungsgad bei der Wandlung von Überschussstrom in Windgas(46%) wird kompensiert, so das reichlich Heizenergie in windschwachen
Wintertagen generiert werden kann.
Also genau das, worauf wir im Winter immer warten: regenerative Wärme, aus Überschuss, der sonst einfach abgeschaltet wird, und zwar laut Netzbetreiber Tennet z.b. in ganz grossem Stil:
tausende von Terrawattstunden elektrisch werden nicht genutzt.
Daher ja auch die Millarden für die neuen Trassen.

Ich find die Sache bedenkenswert,
schönen Gruss,

Cerco
FamZim
*!*!*!*!*
Avatar
Geschlecht:
Alter: 75
Beiträge: 2063
Dabei seit: 08 / 2014
Betreff:

Re: Studie der TU München zu Power-to-Gas

 · 
Gepostet: 12.04.2016 - 10:25 Uhr  ·  #5
Hallo

Bedenkenswert ist da aber so einiges.
Zum Beispiel werden aus einer Kwh Windenergie, die über Gas und Wärmepumpe geht, tatsächlich nur noch 2,3 Kwh an Wärme ein zu setzen sein, es sind also nicht mal 5 zu rechnen !
Die Zusatzenergie muß auch irgenwo her kommen, über eine Wärmetausch-Anlage, aus Wasser oder Luft.
Das Windgas, in einem Ofen genutzt, bring bestimmt einen besseren Wirkungsgrad als über den Motor der die Wärmepumpe antreibt.
Die Vorlauftemperatur ist damit auch leichter ein zu stellen.
So bleibt für einen Zugewinn von 1 Kwh Windkraft auf 2,3 Kwh Wärme ein ganzer Maschinenpark zu betreiben.
Das ist nur ein Pluß von 1,3 Kwh :fgrin:
Wäre man nicht mit 2 Windanlagen die direkt in einen Wärmespeicher heizen besser bestückt ?

Gruß Aloys.
...
 
Avatar
 
Betreff:

Re: Studie der TU München zu Power-to-Gas

 · 
Gepostet: 13.04.2016 - 15:54 Uhr  ·  #6
Moin,

also die Wärmepumpe arbeitet mit Drehstrom.
Das BHKW produziert Drehstrom+ Wärme im Motor und Generator.
Die nahezu komplette Abwärme wird der Zuluft der Luft/Wasser Wärmepumpe zugemischt, den Abgaskrümmmer kann man mit der blossen Hand anfassen...
Die kalte Abluft der WP kühlt alle beweglichen Teile des Motors, Mitsubishi verdoppelt daher die Garantie.
Das BHKW läuft mit Erdgas(Windgas)

Folgende Zahlen ergeben sich im direkten Vergleich mit einem Gasbrennwertkessel:

Gaskessel 38 kW: 119770 kWh/anno . Jetzt das Wärmepumpenheizkraftwerk: BHKW: 38kW the. und 7,5 kW el., 179000 kWh the. und 22608 kWh Einspeisung,vergütet.(bereits ohne WP Strom.)


Gaspreis 6,1 Cent

Gaskessel : 0,066 .-Euro/kWh Kosten Wärmepumpenheizkraftwerk: 0,039 .- Euro/kWh Kosten

Mit schönem Pufferspeicher kann man gleich noch andere Objekte mit heizen..


Bitter für die gute Idee: ab Januar müssen alle Eigenerzeugungsanlagen 6 Cent Ököstrom (EEeG ) Umlage zahlen..man staunt nur noch in Deutschland :-), das verhagelt dann diese schöne Bilanz.

Schönen Gruss,

Cerco
XXLRay
Moderator
Avatar
Geschlecht: keine Angabe
Herkunft: Süd-Niedersachsen
Homepage: xxlray.bplaced.net
Beiträge: 6826
Dabei seit: 11 / 2007
Betreff:

Re: Studie der TU München zu Power-to-Gas

 · 
Gepostet: 14.04.2016 - 07:16 Uhr  ·  #7
...
 
Avatar
 
Betreff:

Re: Studie der TU München zu Power-to-Gas

 · 
Gepostet: 14.04.2016 - 16:38 Uhr  ·  #8
Fortgeschriebenes Eckpunktepapier zum Vorschlag des BMWi für das neue EEG.....
Veröffentlicht vom BWMI

Da stehen die neuesten Planungen.
Gier allenthalben..

Aber in der ... Tat, bisher keine Aufgabe der Bagatellgrenze in Sicht.
Also unter 10 kW, oder 10000 kW Erzeugung.

Schön,

Cerco
Gewählte Zitate für Mehrfachzitierung:   0