erwarteter Ertrag

 
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erwarteter Ertrag

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Gepostet: 30.12.2016 - 17:12 Uhr  ·  #1
hm, was kann man so als Ertrag von einem Garten-Windrad erwarten?? bei einem 6 Meter Mast?

timehome schafft also mit seinem 35 000 € Bauwerk mit entsprechenden Hindernissen der Nachbarschaft ca. 136 Watt pro Stunde!!
Rein rechnerisch kommen WTT Anlagen bei Sturm auf ca. 360 Watt pro Tag!! Sturm gibt es 10 Tage im Jahr?
Wenn man 350 € investiert, sollten demnach etwa 1,3 Watt stündlich möglich sein, um Spaß dran zu haben und keinen Streit mit dem Mädel zu gekommen??

(entspricht rein rechnerisch einer timohome-Anlage)
Irgendwo ist es wohl die Basis der Kleinwindanlagen, die so wirklich passt!!

Also ich weiß nicht so recht, was da noch an Elektronik nötig ist?

guten Rutsch ins neue Jahr!
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Re: erwarteter Ertrag

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Gepostet: 30.12.2016 - 17:31 Uhr  ·  #2
WTT Anlagen bei Sturm auf ca. 360 Watt pro Tag meinte ich entsprechender Meldung zu der WTT Anlage

7,8 KW pro Tag/ entsprechend natürlich ca. 360 Watt/Stunde während Sturm mit 10 m/s
hm.. ist das nicht die Leistungskurve einer "Gartenhupe Black 300" ??
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Re: erwarteter Ertrag

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Gepostet: 03.01.2017 - 10:51 Uhr  ·  #3
Moin Norddeich!

Ich musste erstmal überlegen was duz mit Stundenleistung meinst :-D Also hast die Jahresleistung runter gebrochen auf die einzelne Stunde. Naja das ist ein wenig einfach gehandhabt, aber auch mal eine nette Rechnung, das geb ich zu :-)

Also, auf 6 Meter Masten wirst du nicht viel erreichen. Da müssen ja die kleinen Tiere am Boden aufpassen, dass sie beim vorbeihuschen des Repellers nicht die Mütze vom Kopf gefegt bekommen. ;-)

Mein, wie du schreibst 35.000 Euro Bauwerk, ist deswegen so teuer geworden, da ich aufgrund der ja jetzt klagenden Nachbarschaft zumindest auf Höhe derer hohen Bäume kam. Hinter die Bäume braucht man kein Windrad stellen, weil was soll es dort ernten. Zudem ist die Geländerauigkeit ein von mir unterschätzter Faktor gewesen. Wenn der Wind bei uns vom Freifeld kommt und die Anlage satt im Wind steht, ist das eine ganz andere Leistung als wenn der Wind über die Bäume streicht.

Bei 6 Metern Höhe müsstest du schon extremes Flachland haben und dann steht dein Haus ja selbst als Hindernis. Wenn das dann auch noch die Hauptwindrichtung ist, hast du ein Problem.

Hast du denn mal geklärt ob einer was gegen hat in deiner Umgebung? (Muss leider nichts heißen, meine Nachbarn hatten auch nichts gegen und klagen wies Gewitter) Schade ums Geld, vorallem wenn das Reden doch so einfach sein könnte...
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Re: erwarteter Ertrag

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Gepostet: 03.01.2017 - 11:38 Uhr  ·  #4
Moin Timehome,
ja, es ist zwar eine nette Rechnung, aber bei all den "Windmühlen" wird ja auch die Stundenleistung angegeben. Wenn z.B. ein Rutland 913 /100 Watt
als Angabe hat, gibt es ja die Basis für 10m/s Windgeschwindigkeit an.. wären also bei 365 Tagen = 8760 Stunden bei stetiger Windgeschwindigkeit
876 KW pro Jahr!! Und was ist der tatsächliche Ertrag?? Ein normaler analoger Zwischenzähler, wenn er läuft, vorwärts oder rückwärts, macht pro Umdrehung
ca 2 Watt und pro KW 480 Umdrehungen. So ein Teil für ca. 8 € reicht also als Basis vollkommen aus, um den 24 Stundenertrag bzw. Stundenertrag anzuzeigen
wenn man mit einem Netzwechselrichter arbeitet.
Da ich keine Lust auf Nachbarschaftsstreit habe, aber genüg Abstand von ca. 100 Meter zum nächsten Haus da ist, betreibe ich das Hobby im kleinen Rahmen.

Einen Black 300 und einen PMG 400. Über einen Umschalter werden sie je nach Wind in Reihe oder parallel geschaltet. Das Gleiche mache ich mit einem
Rutland 913 und einem M 300. Ein Solarmodul dazu.
Das wird in eine größere Batterie eingespeist und von dort über einen Batterie- Netzinverter geht es dann ins Hausnetz.
So liegt dann mein Stundenertrag an einem diesigen, windschwachen Tag bei ca. 75 Watt Stundenleistung.
Vor lauter Ertragsdaten und Monats-Zickzackkurven, die es so gibt, suchte ich nach einem Referenzpunkt. Was liegt da näher, als die
10m/s Stundenangaben Angaben der Hersteller auf meinen Stundenertrag über Tag, Monat und Jahr auf den Stundendurchschnitt zu übernehmen?
Da war Deine Angabe zu Deiner Anlage für mich eine Referenzpunkt für die Umrechnung auf die Stunde. Der finanzielle Einsatz und Verlust, der
bei solchen Nachbarn entsteht, ist schon sehr schade
Gruß norddeich
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Re: erwarteter Ertrag

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Gepostet: 03.01.2017 - 12:54 Uhr  ·  #5
Das ging schnell jetzt :-)

Gut, wenn du 100 Meter zum nächsten Nachbarn hast, sollte das aber passen, unsere steht so 40 Meter weit weg, das ist auch schon ordentlich.

Der finanzielle Einsatz ist natürlich das Eine, das andere ist aber das zwischenmenschliche. Die Nachbarn verhetzen halt ihre Kinder dermaßen gegen uns, dass diese nicht mal mehr zum Spielen rüber kommen dürfen und so nen Kram. Das macht dann wirklich keinen Spass, da hast du schon Recht. Zumal man ja wirklich nichts aber auch wirklich nichts unrechtes getan hat. Es gibt immer Für und Wider, aber da brauch man sich nicht so zu Verhalten - finde ich.

Klar, wenn du sowas aus Spass bauen magst, warum denn auch nicht. Aber ganz so klein würde ich nicht bauen. Es muss halt auch immer mal nen Stückchen hängen bleiben sag ich mal. Wenn du etwas baust, was dir am ENde des Jahres dann 300 KWh gebracht hat, dann kannst du auch das Geld in einen Heimtrainer investieren und daraus strampeln, da hast du mehr von. Soll denn bei dir auch mal ein Speicher dazu kommen oder nur direkt verbraten? Ich sehe das bei uns, der Verbrauch ist stetig gestiegen, mit dem ersten Kind, und mit dem zweiten Kind wird es sicher nicht weniger werden bald :-D Das Elektro Auto war die beste Entscheidung. Könnte also noch nen Windrad daneben stellen und es stünde noch Bedarf :-)
Wo kommst du her?
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Re: erwarteter Ertrag

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Gepostet: 03.01.2017 - 13:34 Uhr  ·  #6
ich komme aus der Nähe von Norddeich/ Landkreis Aurich.

Na ja, mein 75 Watt Stundenwert kam aus dem 36 Stunden Durchschnitt vom 30.12. -02.01. 2850 Watt/ 36 entspricht 79,16 Watt/ Stunde.

Nachbarn und Kinder, dass kenne ich. Wir waren mal zur Zeit der Endlagerstätte verwandtschaftlich mit dem Bürgermeister im Landkreis Lüchow/Dannenberg verbandelt. hm.. der Bürgermeister hatte sich sehr intensiv mit dem Endlager beschäftigt und war der Meinung, dass man zum Gesamtwohl Deutschlands
betrachten müsste, welcher Ort vom Standpunkt der Sicherheit der Bevölkerung möglich ist... da rief der Pastor zum Krieg auf und auch den Kindern wurde der Kontakt verboten.

Speicher?? Wozu?? Eine Batterie ist der Speicher, wird geladen und gleichzeitig speist der Netzinverter ins Hausnetz ein. Für drei Phasen habe ich drei solcher
Inverter. Ist die Batterie voll, schafft ein Inverter 240 Watt/Stunde. Geht die Spannung unter Last des Inverters unter auf 10,5 Volt, sinkt auch die
Watt/Leistung auf wenige Watt ab, wenn nicht die Batterie per Wind oder Solar nach geladen wird.
Heute z.B. wird die Batterie nicht entladen, weil es windet, der Inverter produziert aber zwischen 160-180 Watt/Stunde, weil die Batterie nicht ganz voll ist.
Erreicht der Inverter den Unterspannungsbereich, schaltet er ab und bei ca. 12 Volt wieder ein.
Diese Hybrid-Batterieinverter arbeiten wie so eine Batterie mit Laderegler im Auto. Man hat mit nichts was zu tun.
So liege ich im Jahremittel bei 800 KW und peile die 1000 KW Marke an. Schaun wir mal, was draus wird. Ach ja.. bei 6 Meter Masten.
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Re: erwarteter Ertrag

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Gepostet: 04.01.2017 - 15:49 Uhr  ·  #7
zum strampeln,
natürlich habe ich ein Strampelgerät. Es dient mir normalerweise, um tiefentladene Akkus wieder zu beleben..

hab gerade eine Preisanfrage zum Superwind 350 eingestellt.. ich bin Rentner kein Händler, wenn Du Interesse hast, um Dein E-Mobil zu versorgen??

in Reihe oder parallel?? Je nach Wind... allerdings würde ich andere Flügel dran bauen, damit es Spaß macht!!
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