Nach einigen Sturm-test,s doch einige Probleme

Unwuchten ,und Windfahne wandert viel hin und her,,
 
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Nach einigen Sturm-test,s doch einige Probleme

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Gepostet: 19.11.2017 - 08:11 Uhr  ·  #1
Hallo,nun nachdem ich die Windfahne von 1,70 auf 2mtr. verlängert habe,die Fläche ist gleich geblieben,aber das Blech ist dicker,dadurch ist die Fahne schon schwerer!
Sie wandert immer leicht hin und her,geht beim Furling auch nicht sofort in die Ausparung,sondern drückt mit dem Anschlag den Rotor erstmal nach rechts,ist denn zwar auch aus dem Wind,pendelt denn auch mal in Richtung Aussparung,aber nicht voll rein!
Allerdings ,das ganze eher bei Mittelwind,wenn der Rotor aber an Fahrt aufnimmt,erreicht er schon bedenkliche Drehzahlen,nun weiß ich selber nicht ist die Verlängerung eher nachteilig,oder muß die Windfahne von 0,36qudratmtr.vergrößert werden,muß er immer nur in die Aussparung furlen,weil er halt auch nach rechts drückt?
bei bestimmten Drehzahlen rüttelt der Mast,den ich nun,trotz der massiven Aufnahme zusätzlich mit 2Seilen und Spannvorrichtung abgespannt habe,dem kann nichts mehr umhauen,trotzdem bleibt diese Unwucht und kann wohl zu schnell das Rotorlager oder das Gondellager schädigen,bei leichter Brise läuft er schön ruhig und erzeugt schnell Strom!

Das Problem ist das schwierige einpassen der Holzflügel,(am Anfang ja 6cm dick) ,eben wie eine Bohle,sie sind superstark eingeklemmt ,(und mit Schrauben fixiert);zwischen Aluscheibe mit Nabenaufnahme ,und einer Aludeckscheibe,allerdings fluchtet die vordere Scheibe nicht zu 100% mit der hinteren samt Nabe,beim Auswuchten am externen Lager gelang es mir ja ihn mit einem 150g Messing Gewicht hinzukriegen,aber es fehlten halt Drehzahlen, wie ich sie jetzt im Sturmtest hatte.....

Experimentieren nimmt kein Ende !
Mfg. H.Sch.
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Re: Nach einigen Sturm-test,s doch einige Probleme

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Gepostet: 19.11.2017 - 11:43 Uhr  ·  #2
Hallo Farmer

Teste mal den Spurlauf der Blätter, die müssen alle den gleichen Abstand zum Mast haben wenn das Windrad dreht.
Dazu seitlich zum Rad stellen, das die Blätter auf Dich zu fliegen würden.
Dann beobachten ob alle gleich weit, im unteren Bereich vom Mast entfernt laufen, bei 1 oder 2 U/sek geht das sehr gut.
Wenn sie nicht den gleichen Abstand haben biegen sie ständig an der Welle.
Das kann behoben werden durch bearbeiten der Flächen mit denen die Blätter angeschraubt sind.

Gruß Aloys.
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Re: Nach einigen Sturm-test,s doch einige Probleme

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Gepostet: 20.11.2017 - 10:38 Uhr  ·  #3
Ja,ein Flügel hat eine Abweichung von 2cm aus der Flucht mit den 2anderen,wußte ich vorher,aber war halt schwierig in der Klemmung zwischen 2Aluscheiben zu korrigieren,bzw. das Holz so zu hobeln,bin mir nicht sicher ob diese umgebaute Alunabe,,nicht doch leicht verformt ist??(Übrigens von dem USER Günther aus Bayern,der sie aber für einen kleineren 1KW Harbarth immerhin 15Jahre in Nutzung hatte),er hatte hier bis 2014 Beiträge verfasst !!!

Wenns mal wieder windstill ist klapp ich den Mast runter,und geh damit mal wieder auf die externe Nabe!
Mfg.H.Sch.
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Re: Nach einigen Sturm-test,s doch einige Probleme

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Gepostet: 21.11.2017 - 20:56 Uhr  ·  #4
Hallo Farmer,

Zitat
aber das Blech ist dicker,dadurch ist die Fahne schon schwerer!

...was wiederum zu einem Ansprechen bei höheren Windgeschwindigkeiten führt.
Du wolltest das Gegenteil erreichen. Die Sturmsicherung sollte früher ansprechen. Die Fahne muss also leichter werden.
Zitat
,pendelt denn auch mal in Richtung Aussparung,aber nicht voll rein!

Furling bis zum Anschlag kommt eigentlich nur vor bei allerhöchsten Windgeschwindigkeiten. Es würde bedeuten dass der Rotor quer zum Wind steht und damit stehen bleiben würde. In der Praxis kommt dieser Zustand nicht vor weil der Wind seine Richtung dauernd ändert, in Böen sogar sehr abrupt. Je höher die Anlage aufgebaut ist umso ruhiger spricht das Furling an.

Das Auswuchten ist wiederum eine andere Baustelle.
Als ich vor der Entscheidung stand die Flügel an meiner Anlage zu reparieren oder zu ersetzen hatte ich auch die größten Bedenken was das Auswuchten anging. Dass ich schlussendlich Flügel und Nabe bei Heyde gekauft habe lag genau an dieser Problematik. Der ganze Satz ist ab Hersteller ausgewuchtet und die Blätter sind einzel montierbar oben am Turm.

Hier im Forum sind eine ganze Reihe Diskussionen zum Thema. Der Vorgang des Auswuchtens mag trivial sein. Auf jeden Fall gibt es jede Menge Möglichkeiten Fehler zu machen und es muss SEHR, SEHR pedantisch exakt gearbeitet werden. Eine Unwucht von einem Gramm ist schon zu viel. Fehler in diesem Bereich führen später zu Ausfällen wenn nicht sogar zum Bruch. Im Sinne einer langen, fehlerfreien Laufzeit der Anlage gilt es nichts zu überstürzen.

Ich habe mir das Wind Turbine Recipe Book von Hugh Piggott gekauft. Zwei Seiten sind dem "Balancing" gewidmet. Wenn Du möchtest und wenn Du Englisch verstehst kann ich die zwei Seiten kopieren und Dir per PN zukommen lassen.
Piggott erfindet nichts Neues und eigentlich wurde in diesem Forum alles schon gesagt was auch er sagt. Aber man lernt ja nie aus ...

Viel Spaß beim "Balancing"

strawberry
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Nach erneutem Sturm ,und erneutem Auswuchten,sehr zufrieden!

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Gepostet: 23.11.2017 - 17:25 Uhr  ·  #5
Hallo,habe am Dienstag den Rotor abgeschraubt ,ans externe Lager geschraubt,und festgestellt,das ,das Messing Gewicht (150g)an der NABE zu heftig war,habe stattdessen festgestellt,das ein Flügel 1cm zu weit von der Welle in Aluscheiben eingeklemmt ,geschraubt war ,habe das korrigiert und noch ein paar kleine Schrauben hier und dort fixier,geht wunderbar,da die Aluscheibe diverse Gewindebohrungen hat,und habe es offenischtlich gut hinbekommen!

Heute in Böen bis 35Ampere bei bis zu 70Km/h,kein Fibrieren,ab und zu wenn die Drehzahl abnimmt leichtes Fibrieren vom Mast auf den Stahlwagen ,auch das Furlig hat wohl ganz gut hin!

Selbst mein Savonoius kam auf 22Ampere,trotz kÜHLSCHRANK und Pc ,musste ich heute Mittag noch mit einem 400Watt STRAHLER Strom vernichten,da die Staplerbatterie arg blubberte,mit diesen 2Anlagen könnte ich hin und wieder 600Ah gebrauchen ,allerdings ,auch nur bei dieser guten Windausbeute,der Holzflügler stellt sich als besserer Stromerzeuger dar,selbst bei Schwach und MITTELWIND !!
Mit windigen Grüßen H.Sch.
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Re: Nach einigen Sturm-test,s doch einige Probleme

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Gepostet: 23.11.2017 - 19:10 Uhr  ·  #6
Glückwunsch zur funktionsfähigen Anlage!

Du siehst mit etwas Geduld und Spucke lässt sich alles richten.
Bei 70 km/h sollte sich das Teil natürlich aus dem Wind drehen.

Dass ein Flügel mit Profil eine bessere Leistung bringt als Dein rotierendes Fass hättest Du sicher geglaubt auch ohne den Versuch, oder? :-)

Weiterhin viel Glück.

strawberry
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Re: Nach einigen Sturm-test,s doch einige Probleme

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Gepostet: 24.11.2017 - 06:38 Uhr  ·  #7
Hallo,ja klar wußte ich von dem schlechten Wirkungsgrad des Savonius,ich denke er ist einer der größten im Lande,16,5quadratmtr.,mit einem im Vergleich winzigen Generator Ginlong PMG 1500,aber solange die Lager vom Traggetriebe halten,darf er weiter seinen Strom erzeugen,erst wenn sie wieder hinüber sind,dann wird er abgebaut,und eventuell durch einen 2 fahrbaren Gittermast ersetzt,wenn ich dann noch lust habe???

Nun der Holzflügler dreht schon immer wieder aus dem Wind,bis er dann sehr schnell beschleunigt,und die gestrigen Werte soll er ja erreichen,erst wenn 80 und mehr kmh angesagt sind,muß man vielleicht ans runterklappen denken,!!??
Apropo rotierendes Faß,gut abgespannt ,und die Federung des LKW Anhängers blockiert,ist der sowas von gutmütig ,selbst bei 70km/h,wo er denn 22Ampere erreicht,dreht er mit ruhigen sagenhaften 10-12UPM/min..natürlich bei angesagten Orkan über 90 und 100kmh. lege ich Ihn für ein paar Stunden fest!
Mfg.H.Sch.
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