Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

 
arnolde
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 24.01.2021 - 13:26 Uhr  ·  #21
Die linke Y-Achse ist die Spannung in 10V, also 23 = 230V. Naturlich ist die immer ungefähr gleich. Die X-Achse ist Zeit (Datum).
Carl
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 24.01.2021 - 13:41 Uhr  ·  #22
Solarpanele sind die bequemste Lösung wenn man bedenkt das bei Windrädern doch immer mal wieder mechanische Wartung fällig werden kann.

Allerdings hängt bei Solarpanelen vieles davon ab ob genug Platz dafür vorhanden ist.

Aber auch von individuellen Witterungsbedingungen vor Ort, gerade im Winter. Eine Lage mit häufigerem Schneefall hätte bei Flachaufstellung weniger Vorteile bei diffusem Licht (bewölkt, Nebel). Bei steilerem Stellwinkel nach Süden ausgerichtet hätte man dann Vorteile dadurch dass der Schnee schneller herunterrutscht und eben durch die optimalere Ausrichtung bei Sonnenschein.

Es gibt da also Anhaltspunkte an denen man sich orientieren kann, am besten vorher.

Preislich sind Solarpanele jedenfalls zur Zeit sehr günstig, da kann man wenn man Platz dafür hat auch überdimensionieren bzw. für Sommerzeit überdimensioniert und später darüber nachdenken wie man dann den Sommerstrom nutzbringend einsetzen kann.

In einem landwirtschaftlichen Betrieb z.B. ließe sich überflüssiger Strom zum Trocknen von Erzeugnissen verwerten oder zum Tiefkühlen bzw. Kühlen auch für die Haltbarkeit bis zum Verkauf.

Ich versuche das bereits selber im kleinen Rahmen für eigenen Verbrauch in meinem Garten.

Bei einem Standort mit durchschnittlich 3-4 m/sec Wind im Jahr hat man mit einem Kleinwindrad kaum Chancen für die drei Monate im Winter den sonst benötigten Treibstoff gänzlich einzusparen.
Che
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 24.01.2021 - 15:14 Uhr  ·  #23
Also zu Li-Akkus noch Blei dazu zu gesellen, ist aus meiner Sicht kein guter Vorschlag. Würde in Parallelschaltung schon garnicht gehen.

Eine WKA, die täglich im Durchschnitt ab 1 kWh leistet, wäre vielleicht schon genug.
Im Winter wird ja z.B. nichts bewässert.

Auch hilft sie im Sommer zur Lückenfüllung.

Und das Notstromaggregeat, da es nun mal da ist, muss ja auch ab und an noch rotieren, damit es sich nicht kaputt steht.
Carl
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 24.01.2021 - 16:34 Uhr  ·  #24
wieso
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 24.01.2021 - 17:20 Uhr  ·  #25
Zitat

@wieso: Einbinden würde ich die Windturbine gern einfach als Generator+Ladecontroller (MPPT) -> Akkus, parallel zum bestehenden Inverter mit PV-Ladung. Alternativ könnte ich vielleicht einen Hybridladeregler nehmen und die PV Anlage daran statt an den Inverter anschließen, was ich aber ungern täte.

Dies ist übrigens mein Generator: https://www.rotek.at/a000/003/000003704_00_RT_A_de.html
Die Integration in das System war übrigens auch nicht ohne: Der Inverter erkannte die anliegende Spannung in der Einspeisung ("Netz"), schaltete auf Bypass, und dann sofort wieder auf Akku um, und das im 10 Sekunden Takt, ohne zu laden. Der Inverter-Händler (deutsche Elektrofachfirma) schob es auf den Generator, die Netzqualität sei nicht gut genug (bei einem 100 EUR Minibenzingenerator hätte ich das verstanden aber ich hatte bewusst eine wuchtigere Dieselmaschine gewählt). der Generatorlieferant war sehr hilfsbereit und schließlich konnte ich folgende Lösung finden: Bei Einschalten der Einspeisung des Generators läuft über eine WC-Lüftersteuerung eine alte 400W Bohrmaschine an, und geht nach einer Minute wieder aus. Dadurch wird das Netz (Wellenform) geglättet und wenn der Inverter angefangen hat, die Akkus zu laden, kann die Bohrmaschine wieder aus und alles läuft weiter
:happy: ich wollte es währe lustig , abe genau so gings mir oft , egal welcher Notstrom Diesel Generator am AC-Eingang meines Wechselrichters angeschlossen war , sind die meist in die Knie gegangen , das Belasten und wieder rauswerfen des Generators war unerträglich stressig , ich hab wohl viel mehr Geld für Diesel und generatoren , und Arbeit ausgegeben als das was ich an PV dafür bekommen hätte die halt zuverlässig läuft über 20 Jahre plus .... selbst wenn man im Sommer viel zuviel überdimensioniert ist ...., ist PV auch im Winter zuverlässig
wieso
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 24.01.2021 - 17:54 Uhr  ·  #26
Zitat geschrieben von Che

Also zu Li-Akkus noch Blei dazu zu gesellen, ist aus meiner Sicht kein guter Vorschlag. Würde in Parallelschaltung schon garnicht gehen.

Eine WKA, die täglich im Durchschnitt ab 1 kWh leistet, wäre vielleicht schon genug.
Im Winter wird ja z.B. nichts bewässert.

Auch hilft sie im Sommer zur Lückenfüllung.

Und das Notstromaggregeat, da es nun mal da ist, muss ja auch ab und an noch rotieren, damit es sich nicht kaputt steht.


Nenn mir bitte ein Beispiel einer Windkraftanlage die im Durchschnitt 1 kWh am Tag leistet , .. ich bin ganz Ohr ;) hier kannst du mal genau sehen was pro 1 kWh instalierter Photovolaik im Winter produziert wird https://www.sonnenertrag.eu/de…18762.html , wäre schön es gäbe solche Daten Bänke auch fuer Windanlagen... neben den Ertragsdaten von Reiner mit einer Black 300 bei 50 kWh Ertrag pro Jahr Forum/cf3/topic.php?t=1960&page=4


Was soll an einem Bleispeicher parallel zu einem LI Speicher ein Problem sein ? Nix anderes ist ein Dieselkanister auch nicht ! ZB einen 1000 kg Bleiglotz ins Feld gestellt und PV und Wind direkt angeschlossen und dann via den AC Eingang der vorhandenen Anlage , via einem kleinem Netzwechselrichter eingespeisst direkt in die bestehende Anlage , anstatt dem Generator , .... zb ;)
Che
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 24.01.2021 - 17:55 Uhr  ·  #27
Was ich mir bisher verkniffen habe, da ich dachte, das wäre ne Brüskierung, da eh klar:

Einen Off-Grid-WR und ein Notstromaggregat parallel zu schalten, das geht nicht.
Beide generieren intern (um die) 50 Hz.
Dass da Abweichungen entstehen, und Synchronisationsprobleme schon wegen der Phasenlage,
ist klar.
Also entweder - oder.

Zitat
Bleispeicher parallel zu einem LI Speicher ein Problem sein ?
Ja einfach, dass die Abschaltspannungen unterschiedlich sind, z.B. nur. Dem Laderegler muss ja nicht umsonst mitgeteilt werden, welchen Akkutyp er vor findet.

Nebeneinander stellen kannst natürlich beide Klötze. Blos dann musste für jeden einen WR haben, den du dann alternativ zuschaltest. Parallel werden sies ja nicht mögen, s. oben.
Erdorf
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 24.01.2021 - 18:37 Uhr  ·  #28
Hallo,

"Aber wenn ich tatsächlich nur 100€/Jahr spare ..."
Das ist eine abgeschätzte Einsparung der Diesel Kosten.
Wenn der Diesel Generator weniger läuft sparst du auch noch Betriebsstunden (Wartungskosten).
Versuche mal abzuschätzen was eine Einsparung der Betriebsstunden (z.B. Halbierung) in Euro bringen würde.

"... steigt die Energiemenge im Quadrat mit der Windgeschwindigkeit"
Die Energiemenge steigt sogar kubisch (hoch 3), was es noch schwieriger macht hier mir Mittelwerten zu arbeiten.

Zum Akku
Danke für deine Einschätzung und Erfahrungen zum LiFe Akku.
Mit deiner Akkubank Größe kannst du keine längeren Dunkelzeiten überbrücken.
LiFe Akku sind toll aber auch teuer und den Preis muss man mit berücksichtigen wenn es um mehr Akku geht.
Ich sehe jetzt keine sinnvolle Möglichkeit bei dir etwas an LiFe zu ändern, außer vielleicht mit LiFe zu erweitern.
Letzteres erhöht vor allem den Komfort und reduziert nur wenig den Diesel.

Zum Diesel Generator:
Die Betriebsstunden könnten mit einer 80 A (4 kW) Ladung halbiert werden.
Auch sinken dadurch die Diesel kosten um 10 .. 20 %, weil der Generator einen besseren Arbeitsbereich hat.
Ich hatte ein ähnliches Problem wie du und dann die Ladung der Akkus mit gebrauchten Schaltnetzteilen erhöht.
Dadurch wurde seltener und effizienter geladen.
Bei dir würde dann auch ohne 230 V Bypass gearbeitet, der Generator nur zum Laden genutzt.
Leider neu auch nicht 'billig': Schaltnetzteil 2000w 48V 42A und es müssten schon zwei sein, die am besten zeitlich versetzt gestartet werden. Gebraucht gibt es die auch, werden selten gehandelt, was den Preis drücken kann.
48V 1500W, hier müssten es dann drei werden. Ist das interessant für dich?

Wenn du mehr PV oder ein Windrad einsetzt um besser durch die 'dunklen Monate' zu kommen,
würde es bezüglich der Wirtschaftlichkeit helfen, wie Carl schon sagt, im Sommer den Überschuss zu nutzen.
Das kann: Wasser pumpen, bewässern, Wasser heizen, kühlen, Holz sägen, spalten ... sein.
Vielleicht fällt dir da ja was ein um den Überschuss effizienter zu Nutzen?

Grüße
Che
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 24.01.2021 - 18:48 Uhr  ·  #29
Entschuldigung, die Netzteile regeln doch den Ausgang konstant auf 48V. Das ist doch nichts für Batt.-Ladung, auch noch Li, also ersetzt kein Schnellladegerät!
XXLRay
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 24.01.2021 - 19:05 Uhr  ·  #30
Erdorf
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 24.01.2021 - 19:08 Uhr  ·  #31
Hallo Che,

die Netzteile sind auf konstante Spannung einstellbar z.B. auf 54.0 V, z.B. mit einem Trimmpoti.
Schau mal ins Datenblatt

"Das ist doch nichts für Batt.-Ladung"
Doch, doch, was anderes macht er im Moment auch nicht.

"also ersetzt kein Schnellladegerät!"
Jain, es wird, wie er es jetzt auch schon macht, IU geladen.
Weil die Spannung fest ist, wird insbesondere am Ende, langsam, mit stark sinkendem Strom geladen.
IU Ladeverfahren sind üblich für LiFe Akkus.

Grüße
wieso
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 24.01.2021 - 20:00 Uhr  ·  #32
[quote][Einen Off-Grid-WR und ein Notstromaggregat parallel zu schalten, das geht nicht. /quote]

Wieso oder Woher und Warum , willst Du das wissen ? Sag mal Che !

Bitte sag warum !

Ich sag dir aus Erfahrung , das das schon geht , und meine Inselwechselrichter bei Generatoranschluss am "AC in" die say 3000 watt mit 6 kw WR Leistung unterstüzt haben ...
nun kann Man sich streiten ob das parelell oder in Reihe ist ;)
wieso
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 25.01.2021 - 04:06 Uhr  ·  #33
Zitat
Einen Off-Grid-WR und ein Notstromaggregat parallel zu schalten, das geht nicht.
Beide generieren intern (um die) 50 Hz.


Na klar geht das (hängt aber von dem Inselwechselrichter ab )

Das harmonischte Notstromaggregat das ich betrieben hatte, war eigentlich nur ein DC Generator (also nur Motor und zb Lichtmaschine oder PMG und via Grid tie Inverter ins Inselnetz eingespeist , so syncronysiert sich der Generator mit dem Inselnetz und der Inselwechselrichter bleibt der "Boss"

= Sehr sauberer Strom im Haus , was von dem GTI Strom nicht direkt verbraucht wird im Haus , wird via internen Laderegler im Inselwechselrichter in die Batterie geladen

oder halt wie schon gesagt am "AC-in" des Inselwechselrichters einen Notstromgenerator angeschlossen , dann wird dessen Power durch den Inselwechselrichter durchgeschleift und gegeben Falls vom Inselwechselrichter unterstüzt , dann ist halt der dirty Notstromgenerator leider der "Boss"

Anderweitige Möglichkeit je nachdem was man für Technik schon hat, ist einen Billig AC Notstromer gleichzurichten und via MPPT Laderegler (fals der die hohe Spannung verträgt) zum Batterie laden nehmen

Aber wie gesagt , vieles hängt halt an den schon verbauten Komponenten ab

Gruss Lars
Che
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 25.01.2021 - 09:58 Uhr  ·  #34
Gut, lass mich gern belehren.

1. Verwunderlich aber: "via Grid tie Inverter ins Inselnetz eingespeist , so syncronysiert sich der Generator mit dem Inselnetz und der Inselwechselrichter bleibt der "Boss"" Da braucht es also zusätzliche Technik (mit 1 EUR/W ?)
die mit dem Notstromaggregat eingangsseitig klar kommen muss... Ja wenns klappt.
Nein, direkte Parallelschaltung ist das nicht.

2. Laderegler, die für solche Zwecke extra einen AC-Eingang haben. Sehr sinnvoll. Dann ist es aber Batterieladung und keine ausgangsseitige Parallelschaltung mehr.

3. "am "AC-in" des Inselwechselrichters einen Notstromgenerator angeschlossen" Ja wenn der sowas hat, dann ist er darauf vorbereitet. Dann wird der von der Frequenz des Notstromers geführt.

Dem Markt wurden also Lösungen geschaffen.

Ein Notstromaggregat oder Insel-WR, bei denen sich die beiden bei plötzlichem Zuschalten AC-seitig, 230V vom Notströmer gegenseitig in Frequenz und Phasenlage "hinziehen" wird es aber wohl nicht geben, oder?
So hatte ich es gemeint.
wieso
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 25.01.2021 - 11:38 Uhr  ·  #35
Zitat
1. Verwunderlich aber: "via Grid tie Inverter ins Inselnetz eingespeist , so syncronysiert sich der Generator mit dem Inselnetz und der Inselwechselrichter bleibt der "Boss"" Da braucht es also zusätzliche Technik (mit 1 EUR/W ?)
die mit dem Notstromaggregat eingangsseitig klar kommen muss... Ja wenns klappt.
Nein, direkte Parallelschaltung ist das nicht.


Ist es sehr wohl ! Wie gesagt , ich bin nun kein Freund mehr von der Idee an der "Eingangseite" also am AC-in einen Generator zu betreiben , an Inselwechselrichtern wie meiner Victron , aber auch Sunny island , Outback power ...etc werden da ähnlich sein ....

Der elementare Unterschied und das harmonischere Hausnetz ist , das wenn der Generator am AC-out also einfach hinter dem Inselwechselrichter angeschlossen , sich dieser wie (tut mir leid aber so nennen die das) Slave verhällt und der Inselwechselrichter bleibt (tut mir leid aber so nennen die das) der Master .

Ich hatte vor 10 Jahren mal bei Victron angerufen ( bei dem Verfasser der Studie "Immer Strom") , als ich bischen verzweifelt war mit meinem ca 800 watt 230 V AC Notstromagregat am AC-In Eingang meines Wechselrichters , also hab ich die in Holland angerufen und mich lange durch Warteschleifen geqält , bis mir gesagt worden ist ," Ihr Modell Victron Muli Plus ist zwar zu alt um AC-coupling Ideen zu entsprechen , aber das wird schon klappen " also Höhrer aufgelegt und mit zittrigen Händen meine 800 watt AC Wasserturbine an die Hausseite angeschlossen .... null Problem (fast) , nur feuchte Hände und etwas Nervenkitzel , die ca 350 m weiter entfehrnte Wasserturbine ( 230 V AC) hat sich sehr gut vertragen in der Syncronstellung ! (fast)
wieso
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 25.01.2021 - 11:43 Uhr  ·  #36
Zitat
Ein Notstromaggregat oder Insel-WR, bei denen sich die beiden bei plötzlichem Zuschalten AC-seitig, 230V vom Notströmer gegenseitig in Frequenz und Phasenlage "hinziehen" wird es aber wohl nicht geben, oder?
So hatte ich es gemeint.


Ja da stimme ich zu
Che
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Gepostet: 25.01.2021 - 14:22 Uhr  ·  #37
@ Erdorf: "...die Netzteile sind auf konstante Spannung einstellbar z.B. auf 54.0 V...."
Schau mal ins Datenblatt

Ja, dann geht es.
Ideal wäre, wenn auch noch ne Ausgangsstrom-Begrenzung einstellbar wäre. So wie bei Labornetzteilen.
1. Damit die Li Akkus nicht mehr ab bekommen, als sie vertragen.
2. Damit vom Notstrom nicht alles in die Batterie fließt.

Bin nämlich schon der Meinung, dass es energetisch nachteilig ist, mit dem Notströmer prinzipiell nur die Batt. zu laden.
Weil: Cp vom Ladegerät, Ladungd-Cp, Cp vom WR.

Zur Ladestrombegrenzung lässt sich aber notfalls ein Hochstrom-Widerstand zwischenschalten, mit geringem Wid.-Wert.

Wenn Zeit ist, muss ich mir aber mal Ladeprocedere von Li vor nehmen. Da wird doch immer so viel rum gewundert.

Temp.-Abhängigkeit der Ladeendspannung? Wenn ja, so stellt man eben die Spannung der Schaltnetzteile auf einen unbedenklichen Wert ein. Soll ja auch noch bischen Kapazität für PV+Windkraft übrig bleiben.

Lese gerade:
Überlastschutz, also Strom wahrscheinlich gedeckelt bei 42A.
Da verbleibt für direkte Nutzung vom Notstrom noch ausreichend übrig.
Ist auch sinnvoll, den Diesel nicht in Vollast zu fahren. Da hat er nicht den besten Cp.
Preis 433 EUR
Das erscheint nicht mal viel. Kostet doch ein Li-Ladegerät 48V 2A für Gartengeräte schon 100 EUR.
Che
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 25.01.2021 - 14:35 Uhr  ·  #38
@ Ray, was hatte ich da gelesen? "Scheibengenerator an Dampfmaschine". Und Heizen mit getrocknetem Pferdemist... :-)
Erdorf
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 25.01.2021 - 14:59 Uhr  ·  #39
Hallo Che,
Hallo Ethan,

Che, danke für dein Review,
Du hast den 'Trick' noch nicht ganz verstanden:

Der Rotek Generator hat folgenden Treibstoffverbrauch:
1,9l/h @ 4,3kW / 1,1l/h @ 2,3kW / 0,6l/h im Leerlauf
Das bedeutet in der Nähe der Vollast ist die Effizienz am besten.

Mit 4,3kW kann man ca. 80A laden und halbiert so die Betriebsstunden, als auch den Diesel Verbrauch.
Das reduziert Kosten und Aufwand. Der Generator muss auch keine AC Power mehr bereitstellen.
Dass kann der Wechselrichter viel besser gleichzeitig machen mit seinen vollen 5 KW.
Die Ladezeit wird stark verkürzt, AC Verbrauch in dieser Zeit ist zwar tatsächlich weniger
Effizient aber vernachlässigbar und dafür stehen volle 5KW zur Verfügung und nicht nur ca. 2,5 kW
und der Generator geht auch nicht mehr in Überlast und seine Sicherung fliegt nicht mehr raus.

Noch ein 'Trick':
Bei einfacher IU Ladekennlinie (geht für alle Akkus),
wird es gegen Ende der Ladung (LiFe ab SOC von ca. 80%) langsamer, eben wegen sinkender Stromkurve.
Öfter und dafür kürzer Laden erhöht auch die Effizienz und reduziert die Betriebsstunden.
Das Laden man dann z.B. abbrechen wenn statt 40 A nur noch mit 30 A geladen werden.
@Ethan Kannst du den Ladestrom einsehen?
Wäre es praktikabel für dich, täglich, dafür kürzer zu laden?
Würde das mehr Aufwand bedeuten?

Grüße
Che
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Re: Kleinwindrad als Ergänzung zur 48v Insel auf dem Irschenberg

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Gepostet: 26.01.2021 - 17:22 Uhr  ·  #40
Fakten sind der Tod der Meinungen. Dem bin auch ich unterworfen.
Wahrscheinlich sind die Zeiten vorbei, in denen man dem Diesel bei Vollast so viel Kraftstoff eingespritzt hat, dass sich bereits Ruß bildete, was ungünstig für den Wirkungsgrad ist.

Da wir beide aber von der exakten Sorte sind:
Dieses Notstromaggregat also hat bei 4,3 kW einen Cp von 0,217, Bei 2,3 kW einen von 0,2.
Erste Verwunderung: Warum nicht mehr? Immerhin Diesel. Wo bleibt die Energie?
Einem Benziner hätte ich das zugebilligt.

Aber mal dividiert 0,2/0,217= 0,92 Also 8% verschenkt, wenn bei ca. 2,3 kW betrieben.
Annahme: 500W direkt 230V verbraucht und 1,7 kW über 1 Schaltnetzteil 2 kW in die Batterien.

Nun aber 4,3 kW über 2 (eigentlich 3) Schaltnetzteile nur in die Batterien:
1. Ja, den Strom von ca. 85 A würden 9,8 Ah von dem Akkutyp aushalten. Erlaubt bis 100A.
2. Wären bei den 50Ah-Zellen (2400Wh/48V) * 4 (4 parallel) = 200Ah in reichlich 2h voll.
3. Cp_Netzteil 0,93, Cp_LiFePo4-Akku 0,92, Cp_WR 0,93 (geschätzt)
Alle drei multipliziert macht 0,787 Ist vergleichsweise weniger. Zudem noch die Zusatzkosten für 2 Schaltnetzteile.

Um ein Optimum bezüglich Aufwand und Nutzen zu ermitteln, brauchte man die durchschnittlichen Lasten und Betriebsstunden, wenn in den dunkelen Monaten der Notstömer im Einsatz ist.

Aus dem Bauch heraus würde ich vielleicht (zunächst) beginnen mit 1 Ladegerät 2000W.
Denn 900 EUR für 2 weitere wären ca. 750L Diesel. Das sind ca. 375h Laufzeit bei 4,3 kW.
Rechnerisch ca. 1 Jahr, nur läuft das Gerät meist nur in den Wintermonaten.

Und ne Windturbine, die mindestens 300 kWh im Jahr liefert, ist nach meinem Verständnis selbst da realistisch.
2,2 m D mit Midnite-Classic z.B. Der macht möglicherweise doch MPPT (Wind). Hatte im Manual einen Anhaltspunkt gefunden.
Und wenn doch zu knapp, es gibt ja nicht nur 1KW-Anlagen sondern auch 3kW-Anlagen, die was taugen sollen. Mit D 3,2m dann.

PS: Hat der nicht schon einen Schnellader? Habe den Überblick verloren. Der Betreibenr vom Pferdehof wohl auch, aber so ist das hier nun mal. In Anlehnung an Verona Poth ehem. Feldbusch: Hier werden Sie geholfen! (Ob se wolln oder nich.)
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