Mein erstes Windrad

Nach "Einfälle statt Abfälle"
 
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Mein erstes Windrad

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Gepostet: 08.08.2018 - 17:07 Uhr  ·  #1
Hallo Hallo, ich möchte kurz mein erstes Windrad vorstellen. Alles noch nicht ganz fertig aber es hat sich probehalber schon einmal gedreht.
Ich nutze eine umgewickelte und permanenterregte Lichtmaschine als Generator und einen 1,70m Durchmesser Repeller. Bei 2-3m/s läuft sie schon an (troz Rastmoment des Generators) und bei 4m/s bekomme ich meine 12V Ladespannung.
Die Anlaufhilfe fehlt noch und auch sämtliche Elektronik.

Ich habe mich an der Eklipsen Sturmsicherung versucht, jedoch war noch nicht genügend Wind um diese zu testen!

Soweit, sogut...
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Re: Mein erstes Windrad

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Gepostet: 09.08.2018 - 16:21 Uhr  ·  #2
hallo und willkommen im forum.
hoffe das du diese etwas abenteuerliche konstruktion noch ändern-anpassen wirst, denn bei einem repellerdurchmesser von 170cm braucht es entsprechend stabile materialien und nicht nur einfache "dachlatten". wie ist die idee des 2 flüglers entstanden? üblicherweise sind ungerade flügelzahlen besser geeignet, mit welchen instrumenten hast du die start-anlaufgeschwindigkeiten eruiert und für mich etwas schwer vorstellbar, dass da trotz rastmomenten ein so frühes starten möglich sein soll mit einem 2 flügler. immerhin ein anfang und weiterhin viel spass beim erkunden der windkraft.
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Re: Mein erstes Windrad

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Gepostet: 10.08.2018 - 16:44 Uhr  ·  #3
Ja, der Turm ist nur provisorisch zusammengebaut um das Windrad einmal auszuprobieren. Ich habe tätsächlich auch die Kräfte unterschätzt, die schon bei geringen Wind auftreten.

Nun ich würde sagen ein Zweiflügler ist wesentlich einfacher zu bauen und auszuwuchten. Und man spart sich das zuasmmentüdeln der Flügel.
Der Vorteil von Dreiflüglern ist, dass ich eine gleichmäßigere Belastung der ganzen Konstruktion habe, richtig?

Ja gut, Windgeschwindigkeiten waren nur geschätzt aus der Wettervorhersage.
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Re: Mein erstes Windrad

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Gepostet: 10.08.2018 - 18:09 Uhr  ·  #4
"Der Vorteil von Dreiflüglern ist, dass ich eine gleichmäßigere Belastung der ganzen Konstruktion habe, richtig? "

richtig erkannt, aber auch das anlaufverhalten wird verbessert, da eine grössere startfläche entsteht, im/als versuch ist der 2 flügler logischerweise viel einfacher zu bauen und ich nehme mal an, dass durch Hugh Pigott inspiriert wurdest, hast du dich da beim workshop eingeschrieben?
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Re: Mein erstes Windrad

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Gepostet: 14.06.2020 - 19:44 Uhr  ·  #5
Hallo
Wie ist das mit der umwickelten Lichtmaschine zu verstehen?Ich bin Metallbauer und habe von Elektrik wenig Ahnung, aber das Wissen versuche ich mir gerade anzueignen.
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Re: Mein erstes Windrad

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Gepostet: 15.06.2020 - 20:07 Uhr  ·  #6
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Re: Mein erstes Windrad

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Gepostet: 16.06.2020 - 14:56 Uhr  ·  #7
Das Mastgestell ist eine interessante Konstruktion. Ich kenne das bisher nur mit 4 Standbeinen anstelle von 3 wie auf dem Foto zu sehen. Da wäre für mich eine Nahaufnahme ein netter Gefallen den Metallmaurer mir tun könnte. Hilfreich vor allem an den Verbindungen des Mastes der ohne Bodenverankerung frei darin hängt und der Sache durch Gewicht zusätzlich Stabilität verleiht!

Die sonst nötigen 4 Beine sind dem Umstand zu verdanken dass so wie ich das Kenne ein starker Balken mit quadratischem Querschnitt mit Bohrungen versehen wird in denen jeweils mit Pressverbindung durchgängig verschraubt zwei Beine gegeneinander versetzt diagonal zum Boden abgehen.

Beim Mast hier kann ich mir bisher noch nicht erklären wie das mit den Verbindungen gemacht wurde, finde es von der Idee her sehr gut.

Ansonsten gratuliere zum Erstbau eines Windrades, weiter viel Spass dabei!

Gruss, Carl
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Re: Mein erstes Windrad

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Gepostet: 18.06.2020 - 19:32 Uhr  ·  #8
Hallo Carl

Wie kann ich helfen?
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Re: Mein erstes Windrad

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Gepostet: 19.06.2020 - 06:40 Uhr  ·  #9
Dein Mast, das mittlere vertikal stehende Teil hängt mit dem zusätzlichen Gewicht des Rotors in den drei schräg zum Boden gehenden als Dreieck versteiften Stützen. das Gewicht wird so nach aussen verlagert so dass man unten am vertikalen Balken mit einem dort eingehängten Gewicht bei Bedarf eine noch höhere Stabilität erreichen kann.

Man braucht so keine weiteren Bodenverankerungen, ich habe einen ähnlichen "Vierbeiner" letzes Jahr mit Vertikalrotor (die ganz schön horizontalen Schub aufbauen können) auf das Dach eines Trafohäuschens gestellt, mit kleiner Funzel weil die Dorfjungs alle Strassenlampen verwichst haben die Lümmels. Der Ortsbürgermeisterin hatte ich versprochen für Notlicht zu sorgen und hab das dann sehr provisorisch und nur an einer Stelle gemacht, das Dorf blieb sonst noch 2 Wochen dunkel.

Ohne Verschraubung am Dach des Häuschens mit 4 Beinen und mit einem vielleicht 10 kg schweren Stein als Gewicht in der Mitte frei vom Boden hängend am Mastbaum! Diese Konstruktion hatte ich mir woanders abgeschaut sie war mir als "Bombenfest" empfohlen worden. Ist sie auch!

Tatsächlich hat sich das Gestell auf dem Trafohäuschen auch in Herbst,Winter oder Frühjahssturm nicht einen Millimeter von der Stelle gerührt obwohl es lose und frei da oben steht.

Dein Gestell erinnert mich daran und da es mit drei Beinen steht und man auf Deinem Foto nicht sieht ob es provisorisch Holz auf Holz einfach nur festgenagelt ist interessierte mich die Verbindung. Bei der besonderen Konstruktionsweise Deines Gestells liesse sich dies auch dauerhaft so verwenden, dann jedoch nicht provisorisch sondern fachmannisch zusammengefügt.

Ein Foto aus der Nähe hätte mir genauer gezeigt wie Du die Beine am Mast befestigt hast, wenn es nur einfach vernagelt ist ist kein Foto nötig.
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Re: Mein erstes Windrad

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Gepostet: 19.06.2020 - 09:29 Uhr  ·  #10
Solche Fachwerk-Konstruktionen sind sehr steif und stabil. Werden über die Streben doch mehrheitlich nur Zug-und Druckkräfte übertragen.
Den Gondeldruck muss man nicht überschätzen, unterschätzen aber auch nicht. Ein 1,65 m Rotor hat bei 12 m/s um 170N. Kann man mit QBlade simulieren.
Wenn er dann bei mehr Wind (Beginn eher schon vorher!) eklipsenmäßig seitlich weg schwenkt, ist es allerdings vorbei mit der Simulation. Aber ich habe Vergleichswerte einer Heywind 2,5. Auch bei Sturm. Kann man umrechnen.

Auswuchten und Stabilität in Bewertung eigentlich umgedreht:
Bei 3-Blatt Rotor einfacher, da genug Masseausdehnung auch in der 2. Richtung.
Wenn aber 2-Blatt Auswuchtung gelungen, dann o.K. Modellmotoren, selbst Sportflugzeuge, laufen ja auch mit ner sprichwörtlichen "Latte".

Große Vorteile bezüglich Sicherheit in Hinsicht Fliehkräfte! Auch angenehm beim Transport. "Camping-Windrad."
Nachteil: Wenig Fläche unter zu bringen. D.h. es werden Schnellläufer. Damit verbunden, wenig Startmoment.

Vw nach dem Wetterbericht zu schätzen, ist natürlich ein Lapsus. Gerät für 20 EUR ist gewiss nicht zuviel. Auch andere Beispiele. Musst mal schnökern.

Wenn das mit dem Selbstanlauf und Einspeise-Beginn leidlich stimmt, dann wäre Dir schon ein guter Wurf gelungen.
Zitat
Ich nutze eine umgewickelte und permanenterregte Lichtmaschine als Generator
Würdest Du sogar als Erfahrungsträger in Frage kommen.
Motorad-LM sind manchmal selbst erregt. Was isses?
Che
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Re: Mein erstes Windrad

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Gepostet: 19.06.2020 - 09:33 Uhr  ·  #11
Merke gerade. Ich Blödling wurde verleitet, auf einen Beitrag aus dem Jahre 2018 zu antworten....
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Re: Mein erstes Windrad

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Gepostet: 21.06.2020 - 12:43 Uhr  ·  #12
Das Bild ist nicht von mir.

Da kann ich leider keine Detailbilder machen.
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