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Gepostet: 07.10.2020 - 18:57 Uhr  ·  #1
Hallo,

bin neu hier im Forum und in der Thematik Kleinwindanlagen.
Brauche etwas erfahrungs-input da ich direkt beim Kauf der ersten Anlage wohl in die vollen gegriffen habe :)
Meine Erfahrungen sind ganz frisch von letzter Woche (Sept/Okt.2020)

Zur Ausgangslage:
Ich habe eine Hütte in Norwegen in küstennähe die ,zum glück, kein Netzanschluss hat. Der Vorbesitzer hatte weder Strom noch Wasser auf der Hütte also hab ich mich entschieden eine Insellösung zu realisieren.

Zur Stromerzeugung habe vor Ort schon eine 24V PV-Anlage mit einer 2KWh LiFePo4 Batterie und allem drum und dran verbaut, das war diesen Sommer.
Da Norwegen nicht zwingend idealer Solar Standort (im Sommer hats allerdings ausgereicht) ist und ich in Küstennähe (800m direkte sicht aufs Meer, auf nem Berg) bin, wollte ich die PV-Anlage nun im Herbst um ein Windkraftrad ergänzen.
Stärkster Verbraucher ist eine Kaffee Maschiene also dachte ich 500W Generator reicht.
Hab mir ne Ista-Breeze geholt und bin auf die schnautze gefallen.

Es war Recht starker Wind am Tag des in Betriebnehmens aber das ding hat NULL umdrehungen gemacht. Dachte ich mir:"Gut sturm sicherung evtl.?"
Gewartet bis der Wind etwas abflaute (30km/h laut wetter bericht). Immer noch nichts. Ab und an bei Starken Böen hat das Teil dann mal paar umdrehungen geschaft, doch sobald die Boe weg war sofort wider Stopp.
Ich also das ding wieder vom Mast runter genommen, nachgemessen was den die Spulen ansagen wenn ich von Hand drehe und merke es ist leichter Wiederstand und nach einer halben Umdrehung anstoßen blieben die Reppeller stehen.

Hab die IstaBreeze auseinander genommen um dann festzustellen das an 2 stellen jeweils 2-3 Drähte der Wiklung zwischen Statur und Rotor liegen und "geschliffen" werden.
Hab mal durchgemessen, Spulenwiederstand der 3 Spulen unter einander 2,3 / 2,6 / 2,3 Ohm

Lange rede Kurzer Sinn:
Bin auf auf der Suche nach einer neuen Windkraftanlage und würde mich über empfehlungen freuen.
Die Anlage sollte bei schwachem bis mäßgem Wind schon "gute" erträge liefert.
Fast alle verbraucher in der Hütte sind 24V (LEDs, Wasserpumpe etc.) ein 2KW-230V~ Wechselrichter für den TV (33Watt )/ Kaffeemaschiene/ Staubsauger , das wars schon.
Alles in allem also recht überschaubare Energie Mengen.

Klappmast ist vor Ort schon gebaut mit 4Metern und 55mm Durchmesser (istabreeze klammer) Hab dafür mir eine 3Meter verlängerung gebaut also 7 Meter max möglich)
Ein MPPT Regler mit 500 oder 600 Watt ist vor Ort. Den IstaBreeze Original beigelegten wollte ich nicht an die LiFEPo anschliesen.

Kann mir jemand eine Gute zuverläßige Anlage empfehlen? So um die 500W reichen.
Soll ich evtl. doch einen 48V Generator anschliesen ? Weiß nicht wie die Windladeregler funktionieren ob die 24V Generatoren überhaupt 28+Volt im Ausgang liefern sonnst kommen die ja gar nicht über die Ladespannung der Batterie/MPPT.

Danke schonmal im Vorraus
Und entschuldigung für die Textwand.
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Re: Suche Hilfe und erfahrungen.

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Gepostet: 07.10.2020 - 19:26 Uhr  ·  #2
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Re: Suche Hilfe und erfahrungen.

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Gepostet: 07.10.2020 - 19:43 Uhr  ·  #3
Was muss ich wegen Stark wind beachten ? Bin wie gesagt neu in dem Thema. Wir hatten Letzte woche Boen bis denk mal 70-80KM/H da hats schon recht gut gepfiffen. Hab das thema sturmsicherung noch nicht wirklich durchschaut. Der Mast vor Ort wird immer Umgelegt und der Genarator im "liegen" fixiert..
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Re: Suche Hilfe und erfahrungen.

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Gepostet: 07.10.2020 - 20:33 Uhr  ·  #4
Bei Starkwindstandorten und nicht nur da - Sturm kommt auch am stillsten Plätzchen vor - sind Sturmsicherungen angesagt. es gibt das mechanisch durch wegdrehen aus dem Wind in verschiedenen Techniken und elektrisch durch Lastabnahme ähnlich Kurzschluss.

Wenn der Standort sehr windig ist und zudem noch böig und womöglich mit starken Turbulenzen würde ich empfehlen ein Vertikal-Windrad aufzustellen. In Bodennähe)

Ich hatte gerade bei ebay einen 600 Watt Generator gefunden der sich vielleicht dafür eignen würde:

https://www.ebay.de/itm/Genera…SwiJRdqY74
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Re: Suche Hilfe und erfahrungen.

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Gepostet: 07.10.2020 - 21:48 Uhr  ·  #5
Habe gerade ne Schaltung mit Thyristoren ausprobiert, zur Spannungsbegrenzung und sogar in der Wirkung so wie Softkurzschluss. Mal paar Tage warten!

Der verlinkte Generator hat doch wieder keinen Simmerring und duchaus ein Rastmoment, so dass er für Darrieus nicht brauchbar ist. Hatte mich hier schon mal damit beschäftigt. Hier eben dt. Verkäufer, der seine 100% draufgeschlagen hat. Was aber allgemein üblich ist.
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Re: Suche Hilfe und erfahrungen.

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Gepostet: 07.10.2020 - 22:48 Uhr  ·  #6
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Gepostet: 08.10.2020 - 02:00 Uhr  ·  #7
Sicher lohnt es sich auf eine gute elektronische Sturmsicherung zu warten. Alleine darauf würde ich nicht setzen, es sollte schon auch mit mechanischer Sicherung sein!

Eine Elektronik kann schon mal ausfallen, dumm wenn dann auch noch was mit der mechanischen Sicherung schiefliefe, deshalb kam mein Vorschlag zu Vertikalläufer, möglichst in Bodennähe was unter anderem auch die Wartung erleichtert.

Ein Darrieus muß es doch garnicht sein! Ich dachte eher an Savonius.

was den Link zum dazu evtl. passenden Generator betrifft: auseinandergenommen habe ich so ein Teil noch nicht. Gibt es da im Forum einen Thread wo der genauer untersucht wurde? Interessiert mich weil: von aussen sieht der Gehäusemässig sehr gut aus, die relativ dicke Achse (vielleicht Edelstahl) ist mir auch sympatisch und ein evtl. fehlender Dichtring (Simmerring) ließe sich doch für Pfennige nachrüsten?

Che - Du hast vor kurzem Dein neues Windrad hier vorgestellt, ob mit Simmerring - keine Ahnung - dafür ganz ohne Schutzgehäuse außenrum, also eigentlich ganz gut geeignet für den Betrieb in einer Reinraum Umgebung. Was soll's? Das mit dem Simmerring ist - unterm Strich - ein brauchbarer Hinweis!

100% Verkäuferzulage wäre auch mir peinlich. Mir kamen die 290 Euronen für das Teil optisch nicht gerade überzogen vor!

Dieser Geni ist im Angebot als Langsamläufer ausgewiesen, für einen Savonius in passender Größe auch mit Rastmoment gut brauchbar. Es gibt da auch andere Alternativen, es muß nicht zwingend dieser sein!

Ein Savonius ließe sich mit wenig Kosten und Aufwand selber bauen, unser "Hilfesuchender" will ja nicht ins norwegische Stromnetz einspeisen sondern evtl. seine Kaffemaschine o.Ä. damit in Gang bringen.

Es muß nicht immer kompliziert sein, der Savonius soll ziemlich eigensicher sein - was abgefackelte Generatoren betrifft. Insofern - den braucht man im Sturm nur deswegen nicht abbremsen. Man sollte allerdings auch dort aus anderen Gründen eine Bremse vorsehen. Und das lässt sich in Bodennähe besonders leicht und sicher manuell machen

Es spräche auch nichts dagegen statt einem zwei oder mehr solcher Savoniusmodule einzusetzen weil je kleiner der Rotordurchmesser desto weniger anfällig für Sturmschäden durch Unwucht und Lastwechsel. Man geht dann für Erntefläche in die Länge statt in Breite und profitiert dabei von höheren Drehzahlen kleiner Rotordurchmesser. Das Savoniusmodell läßt sich bei Bedarf relativ leicht aufstocken, also übereinander gestaffelt und dabei zueinander versetzt für ruhigeren Lauf.

Aber bitte, es ist nur ein Vorschlag, kein Missionsauftrag aus der vertikalen Glaubensbewegung!
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Gepostet: 08.10.2020 - 03:39 Uhr  ·  #8
Ich glaube, mit Savonius und Darrieus sind wir hier komplett falsch unterwegs. Ein (gebrauchtes) Black 600 oder (W)FD500 sind für diesen Anwendungsfall absolut solide Vorschläge. Das System soll ja einfach nur laufen und nicht als neuer Experimentalstandort dienen.
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Gepostet: 08.10.2020 - 08:14 Uhr  ·  #9
Ich bin absoluter Fan der Black, habe selber das kleinere Modell 300, restlos zufrieden. Allerdings wollte ich mich vor dem posten von umfassenden Lobgesängen wegen der Frage der Sturmsicherung nochmal inforemieren, habe gegoogelt: "Sturmsicherung Black 600" und leider - bin auf einen negativen Thread dazu hier aus dem Forum gestoßen, schau selbst!

https://www.google.de/url?sa=t…flk6NbPL2t

Das müßte ja dann erstmal geklärt sein.

Nun ist meine 300er kleiner als die 600er und außerdem - mein Standort ist nicht das windige Norwegen also wollte ich sicher gehen mit dem Vorschlag Savonius.

Ein Durchbrennen des Generators wäre da zumindest nicht zu fürchten.

Ich hoffe jedoch, meine Bedenken wegen dem verlinkten Tread der Black 600 hier im Forum (ich kannte das vorher nicht) löst sich in Wohlgefallen auf denn wirklich - ich bin regelrecht vernarrt in die Black! Rein mechanisch ist die sowas von solide! Was die Elektrik betrifft damit gabs bei mir mit der 300er auch noch kein Problem, Stürme hatten wir schon, an der 300er fehlt die mechanische Sicherung durch aus dem Wind drehen ganz, das geht nur elektrisch.

Die FD habe ich leider nicht, kenne aber den guten Ruf und halte das deshalb auch für eine gute Alternative.
Che
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Re: Suche Hilfe und erfahrungen.

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Gepostet: 09.10.2020 - 09:21 Uhr  ·  #10
Warum wurde zur durchgebrannten Black300 nicht erwähnt, dass der User "die selbstgebaute Bremse etwas loser eingestellt hatte", so dass Leistungen einer Black600 umgesetzt wurden?

Alternative zur Black 300 wäre eine der Kleinen von Superwind. Sandy hat dazu Berichte und Ertragsdaten inns Forum gestellt. Mal suchen! Ist sogar besser.

Dann vielleicht noch die AMG. Gab es wohl auch schon einen Bericht hier, allerdings bezüglich zu kleiner Windfahne. Kann schon sein, im verwirbelten Windfeld. Hatte dem Nobs zu folgendem geraten, s. Anhang. Hat wohl funktioniert, auch mit einer Verlängerung nur.
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Re: Suche Hilfe und erfahrungen.

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Gepostet: 09.10.2020 - 10:10 Uhr  ·  #11
Hallo und guten Morgen.

Ich habe den Beitrag über den Black 300 Schaden mal durchgelesen, sehr Interessant.
Doch ein Schaden durch Überhitzung kommt nur durch Überlast, und genau das wirt durch Bremsen mit Generator immer wieder gemacht.
Ein auf Vollast laufender G darf nicht mit noch höherem Strom belastet werden, das ruiniert in nachweislich.
Was haltet Ihr von höherer Drezahl und Spannung, da ist immer Luft nach oben.
Ja die Elektronik hält das nicht aus, aber statt parallele Last auf zu schalten kann eine Reienschaltung mit der Technik auch helfen.
Steigt der Strom zu sehr an, können kurzgeschrossene Widerstände die in Reie mit der Regeltechnik sind, einfach frei geschaltet werden ohne Unterbrechung.
Der Strom darf nicht höher werden.
Was mir noch aufgefallen ist, ist der Innenausbau im Generator.
In jedem normalen Motor sind Lüfter auf der Welle die die Innenluft auf die Wicklung blasen, so etwas fehl aber .
So würde die Wärme seht gut an das Aussengehäuse abgegeben ohne es direkt zu durchlüften.
Ich denke so etwas ist leicht nach zu rüsten.

Gruß Aloys.
Che
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Re: Suche Hilfe und erfahrungen.

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Gepostet: 09.10.2020 - 10:27 Uhr  ·  #12
Ist ein Phänomen, wie bei allen geschlossenen Systemen die Wärme an die Außenseite kommt. Aber sie kommt, wohl durch interne Verwirbelung, Leitung, bischen Strahlung. Die Paxis zeigt, dass es geht.
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Re: Suche Hilfe und erfahrungen.

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Gepostet: 09.10.2020 - 10:55 Uhr  ·  #13
Hallo Aloys,

gut dass Du Dich meldest denn meine Black 300 möchte ich nicht so gerne abgefackelt runterholen müssen. Bisher ist zwar noch nichts passiert, dennoch, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste...

Was Du da mit der Lüftung vorschlägst - leider läßt sich der Generator nur sehr schwer offnen und die Gefahr ist dass man das Teil dann nicht mehr heil zusammenbekommt. Das hatte ich hier schon irgendwo gelesen.

Meine Vermutung - Herr Schwarz hat das mit der Wärmeabfuhr anders gelöst als mit Ventilation:

Der 300 Watt Windrotor wiegt 26 Kilo! Das meiste Gewicht fällt auf das Generatorgehäuse, die Glocke und deren Inhalt. Kann sein das dies der Grund ist warum bei mir durch Überhitzunmg noch nichts passiert ist, der Generatore hat eben eine großzügige Kühlkörpermasse!

Was ich bisher mit dem Black 300 (12V) machte ist eigentlich verboten.

Kein Laderegler ist angeschlossen sondern der Saft geht
hinter dem passenden Brückengleichrichter direkt in einen älteren 12V 150AH Blei/säure Akku von wo er über einen Batteriewächter von Kemo (!8 Euro) direkt an einen 12 V 200 W Autoventilator mit Heizung angeschlossen ist.

Der Batteriewächter ist so eingestellt dass sich der Akku bei nicht zu hoher Ladung schon wieder vom Ventilator trennt so das dieser nur bei Sturm kontinuierlich läuft. Normalerweise in meinem Schwachwindgarten also garnicht oder selten und bei Sturm eben volle Kanne.

Bisher ist das gut gegangen, dass der Akku den Geist ganz aufgibt kann noch eine Weile dauern und ich habe so im Gartenbungalow eine winzige Wärmequelle die meinen winterlichen Frostschutz unterstützt!

Wie gesagt mit dem schlöechjten Windangebot hier ist so noch nichts passiert aber man sollte das mit einer kontinuierlichen Ladequelle wie z.B. Solarpaneele oder einem guten Windstandort besser sein lassen.

Ich hatte meine glorreiche Idee nämlich auch mit Solarpaneelen eingesetzt und manuell den Batteriewächter und den Verbraucher aufeinander so abgestimmt, dass die Akkus nie überladen werden konnten. Zumindest dachte ich das.

Als der Sommer mit mehr Sonne kam passierte folgendes: Die neuen Gelakkus sahen plötzlich aus wie geschmolzener Camenbert! Da war zuviel Ladestrom geflossen und zuwenig davon verbraucxht worden! Mache ich nie wieder, ein Ladegerät kommt dazwischen!

Beurteile das mit der Black 300 bitte und sag mir ob da etwas Bedrohliches auf mich lauert!

Gruß, Carl
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Re: Suche Hilfe und erfahrungen.

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Gepostet: 09.10.2020 - 15:01 Uhr  ·  #14
Hallo Carl

Zu dem Camenbert habe Ich auch solche Erfahrung gemacht.
Zwei 12 V Bleigelakkus 4 Ah für Gartengeräte (Kettensäge - Heckenschere und Fadenschneider) wurden immer nach gebrauch direkt wieder aufgeladen, und alles war gut bis auch sinkende Kapazität.
Abents an den Lader und morgents wieder ab !
Es war wohl kein Elektronisches sonder der Ladestrom senkte sich automatisch bei steigender Batriespannung.
Das geht leider nur bis zu einem bestimmten grade.
Bei Akku wirklich Voll, sinkt die Akkuspannung dann wieder und der Ladestrom nimmt ständig zu.
Dadurch erhitzt sich der Akku und geladen wirt was das Ladegerät hergibt.
Bis im Akku durch verschmelzen der Separatoren ein Kurzschluss entsteht der weiter schlagartig enorme Hitze erzeugt bis der Akku trocken läuft und das Gehause schmilzt.
Das gleich ist mir vor vielen Jahren auch mit einem NC Akku passiert.
Spannung steigt im Akku und Ladestrom sinkt stark ab, dann der Spannungsknick wo moderne Elektronik die Ladung abschliessen.
Leider wieder ansteigender Ladestrom mit schmelzendem Schrumpfschlauch aufblähen und abblasen der Zellen.

Nun zum Generator, es heist 12 V und 300 W .
Aus Erfahrung weis man das es keine 25 A gibt sondern eher 30 V und 10 A.
Daraus ergibt sich die Strombelastbarkeit.
Wenn nun der Akku auf Ladeendspannung ist, fliessen da keine nennenswerte Ströme mehr.
Mit höherem Strom darf der G nicht belastet werden aber mit höherer Spannung.
Also muss der Akku ab und eine andere Last um die Energie zu nutzen drann.
Also einen Wechselschalter der vom Akku trennt und auf den Heizlüfter schaltet.
Nach absinkender Akkuspannung kann der dann wieder dran aber der Ladestrom wirt wieder zu hoch sein .
Man kann auch den Lüfter mit dem Akku in reie schalten.
Der Ladestrom ist dann geringer und es wirt eine höhere Spannung vom G genutzt.
Steigt die Ladespannung dann doch zu hoch, kommt der Generator + von Akku + auf Akku - und es läuft nur noch der Lüfter ohne Ladung.
Das dann möglichst automatisch durch Akkuspannungsüberwachung.
So wirt der G nicht überlastet, liefert aber immer ordentlich Leistung.

Gruß Aloys.
Che
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Re: Suche Hilfe und erfahrungen.

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Gepostet: 09.10.2020 - 18:59 Uhr  ·  #15
Carl, damit es endlich mal begriffen wird: Bei der Black 300 gehört eine Abbremseinheit dazu, welche vor Überlastung schützt. Wird bzw. wurde bei fahrwind auch standardmäßig mit angeboten.

Allerdings wohl ab 12 m/s (bzw. zugehöriger Spannung) Generatorkurzschluss, so zumindest Stand 2009:
Zitat
Ja so sehe ich das auch, das ideale Windrad sollte nicht schon bei 12m/s aufhören zu arbeiten,]Ja so sehe ich das auch, das ideale Windrad sollte nicht schon bei 12m/s aufhören zu arbeiten,
Quelle, Bernd.

Alois, hier der innere Aufbau der Black 300. Kennst Du ja. Wo soll da Platz sein für einen Ventilator, und für einen internen Luftkreislauf?

Erdorf vielen Dank für den Link zur Klemmschaltung. Sonderbarer Name, aber kannte ich noch nicht.
Vorteil: Auslösespannung fein einstellbar. Nachteil: 3 Phasen nicht mit einer Spannung auslösbar. Also nicht synchronisiert.
Wenn eine aber alleine begrenzt wird, dann unschönes Schütteln/Brummen/Knattern vom Generator.

Habe daher eine andere Schaltung adaptiert, mit bisher sehr freundlichen Ergebnissen. Erwarte, dass die sogar für statisch Stall, also für Strömungsabriss ab v_w von xy einsetzbar ist.

@ Cennar:
Auch für Dich möglicherweise einsetzbar, wenn weder Furl- noch Helikopter-Abregelung vorhanden. Eben nur fast kein Ertrag mehr über v_w von xy. Das ist bei den anderen beiden anders. Idealerweise Leistungsdeckelung.
Was aber fast Pflicht ist: Kurzschlussschalter, 3 phasig. Evtl. mit geringohmiger Ersatzlast dreiphasig dahinter. Dann Softkurzschluss.
Erspart Dir auch das ständige Mastlegen, allein nur aus Sicherheitsgründen.
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Re: Suche Hilfe und erfahrungen.

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Gepostet: 09.10.2020 - 21:10 Uhr  ·  #16
Ok, Bremseinheit hatte ich schon, leider gab der Laderegler der sie bei Bedarf zuschaltete irgendwann den Geist auf.

@Alois: So wie Du vorschlägst den Heizlüfter linear hinter den Akklu fahren habe ich das doch schon, mit dem Batteriewächter der ihn einschaltet sobald der Akku etwa 12,5 V erreicht. Meist läuft der Heizlüfter dann nur etwa 15 Sekunden weil das Windrad normalerweise nur wenige Watt liefert. Der Lüfter verbraucht soviel dass der Batteriewächter ihn bei niedrigerem Spannungslevel des Akkus gleich wieder abschaltet.

Bei Sturm kann es schon mal passieren dass der Heizlüfter dauernd läuft - wie eine sanfte Bremse. Der Akku erreicht auch bei Sturm kaum seine Ladeendspannung bevor der Wind wieder abflaut weil der Heizlüfter dann ja auch ständig mitläuft.

Aber dann dauert es eine ewige Weile bis der 150AH Bleisäure Akku Ladeendspannung erreichen würde weil ja der Heizlüfter gleichzeitig seine 200 W verbraucht! Ist bisher noch nicht von mir festgestellt worden das er voll war oder sogar kocht!

Ich könnte zur Sicherheit in den Windmonaten jetzt auch dauerhaft ein bisschen mehr Last durch ein kleines Heizelement dazuhängen oder eben einfach nur auf Sturmwarnung achten und dann mehr Kanne geben.

Das mit den Solarpaneelen (nur 200W) ging eine ganze Weile sehr gut, da hing ja im Winter auch ständig hinter Akku und Batteriewächter ein Heizelement von einer Wärmeplatte für meine Kaffekanne und noch dazu eine Ledkette, die genauso balanziert waren dass der Verbrauch zu groß war das der Akku Ladeschlussspannung erreichen konnte.

Das hatte auch den Sommer zuvor mit dann mehr Solarstrom durch höhere Sonneneinstrahlung funktioniert weil ich da zusätzlich noch einen Autoventilator betrieben habe der mir durch ein 12 cm Aluflexrohr durch den Schornstein nach unten warme Luft vom Speicher in das auch im Sommer kühle Untergeschoss blies. Also auch in Schüben bis der Akku wieder Unterspannung hatte.

Das hat so gut funktioniert, dass ich mir neue Gel akkus dafür leistete und die alten Schrottdinger auswechselte.

Blöderweise war das im Frühjahr und der stramme Autolüfter der im Vorsommer den Solarstrom voll aufbrauchte war noch nicht angeschlossen, nur die Led und das Heizelement zum Kaffe warmhalten.

Ja und als dann im Juni dies Jahr mehr Sonne kam und ich den KFZ Lüfter wieder ankoppeln wollte weil nun der Speicher auch warm genug für die Funktion war fiel mein Blick auf die da leider schon geschmolzenen neuen Gel Akkus.

An für sich funktioniert das ganz gut wenn man Energiezufuhr und Verbrauch in Balance halten kann.

Wieviel Last müsste/könnte ich beim Black 300 dauerhaft dranhängen um sicherzugehen oder anders gefragt: wieviel Watt könnten da im Sturm maximal anstehen? (Ich meine wenn Last durch Verbraucher mit Pufferakku schon dranhängt, ohne brennt ja schnell der Generator durch) Würden 300 Watt durch Batteriewächter geregelt für absolute Sicherheit reichen?

Momentan hängen 200 W ständig so dran. Ist so seit 1 1/2 Jahren nichts damit passiert, die Black hat immer gedreht auch in Sturmwetter.

Letzten Endes kann man sowas ja auch als Bremseinheit sehen, sanfter eben als das was ich vorher hatte: Ein paar Wicklungen 3 mm Konstantandraht am Ausgang des Ladegerätes.
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Re: Suche Hilfe und erfahrungen.

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Gepostet: 09.10.2020 - 21:46 Uhr  ·  #17
Korrektur: Bremseinheit für Black 300 wird bei Netzeinspeisung mit ausgeliefert. Das muss auch sein.
Bei einfacher Lademaschine macht das Niederhalten der Spannung schon der Akku.
Wenn der voll, muss der Laderegler aber auf eine Ersatzlast umschalten, welche die Spannung keinesfalls ansteigen lässt.
Wenn also vorher 13,6V angelegen haben, bei 13A, so wäre das 1 Ohm, mehr nicht. 170Watt, also 200.
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Gepostet: 10.10.2020 - 07:18 Uhr  ·  #18
@Che: zitiere Alois: "Doch ein Schaden durch Überhitzung kommt nur durch Überlast, und genau das wird durch Bremsen mit Generator immer wieder gemacht. Zitat Ende.

Du hast ja vollkommen recht damit dass man eine Bremseinheit zuschalten muß sobald der Akku voll ist. Wie, da trennen sich anscheinend die Geister - siehe Zitat von Alois.

Manchmal entgehen Dir Details weil es Dir lästig ist, Dich nervende Schreibweisen geduldiger durch zu forsten!

Du hast Dich schon öfter bei mir deshalb beklagt jedoch - solange mir hier deshalb nicht das halbe Forum auf die Socken tritt bleibe ich bei meinem zugegeben manchmal blumigen Schreibstil. Ich habe auch schon lobende Stimmen gehört!

In Kürze, extra für Dich:

Mir geht es mit meiner Anordnung darum, den Akku gar nicht erst knackig voll werden zu lassen, wie, das müsstest Du dann oben in meinen Textwänden herausfinden - sorry!
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Re: Suche Hilfe und erfahrungen.

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Gepostet: 10.10.2020 - 13:04 Uhr  ·  #19
Hallo

Danke für die Aufklärung über den Generator, es ist also ein Glockenanker, der durch die Drehzahl und Wärme stark beeinflust wirt,
Kannte ich so nicht mit den Schleifringen !! weil Kolebürsten doch möglichst gemieden werden.
Da ist die Kühlung wirklich obtimal, denn die Wicklung ist der Fentilator und der Wärmekontakt schon sehr gut !!
Also Strom begrenzen und nicht das Gegenteil !
Zum Akku :
Den würde Ich schon volladen wollen, aber nicht mit max Strom = 1/10 Kapazität, das geht überhaubt nicht, schon gar nicht mit Gel Akku !
Alle Ladegeräte dafür regeln den Ladestrom runter ab 50 Bis 60 % Ladung.
Dann geht es ganz schön langsam weiter, das dauert auch mal 100 Std !!
Aber nicht wenn wieder Last aufgeschaltet wirt mit Endladung, also ist der Ladezustand immer nur bei 50 % .
Deshalb die Last in Reihe mit Akku, das senkt den Ladestrom schon mal, und es erfolgt keine Endladung in dieser Zeit.
Also Ladestrom geringer und die dann ja höhere Spanung für den Heizlüfter nutzen.
Der ist auch nicht an eine feste Spannung gebunden sondern heizt auch mit 1 V oder 5 V oder mit max Spannung.
Aber mit kleineren Strömen, schonend für Akku, und Ladung Richtung 100 % .
Ewentuell auch eine kleinere Last nehmen.
Ist der Akku dann wirklich mal voll, kann der Lüfter mal eine halbe Stunde daran werkeln.
Akkuschutz ewentuell mit einer Diodenkette die ab 13,5 bis 14 V erst anspricht.

Gruß Aloys.
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Re: Suche Hilfe und erfahrungen.

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Gepostet: 10.10.2020 - 13:32 Uhr  ·  #20
Alois, der Akkuschutz bei mir ist einstellbar bis 13 V. Es ist ein Kemo KFZ Batteriewächter. Das ein Blei Säure Akku wie er bei mir am Black 300 hängt ab und zu mal vollgeladen werden muss ist schon klar, darauf wird geachtet.

Ich hatte hinter einem Kemo auch schon Akkus mit regelrecht schrottiger Restkapazität, die lassen sich dann auch nicht mehr bis 14,5 V aufladen und die Ruhespannung ist z.B. unter 12 V.

Als Puffer haben so Akkus noch lange Dienst getan, ich meine jetzt nicht Puffer zum Abrufen von sonstiger Verbrauchs Energie sondern ausschliesslich um sofort den Strom zu verbraten den der Batteriewächer freigibt.

Auch das ein Heizlüfter mit unterschiedlichen Spannungen auch weit unter seiner Nennspannung gut zurechtkommt wird bei mir so genutzt. Er heizt einfach nur weniger wenn die Spannung sinkt. Für mein Objekt kein Problem, ich muss mich selber daran nicht wärmen.

In der nasskalten Jahreshälfte steht die Gartenlaube leer, der anfallende Strom der Black dort soll dann auch noch halbwegs sinnvoll verbraten werden - eben als minimale Hilfe beim Frostschutz der je nach Wetter auch durch manuelles Zuschalten von netzgebundenen Heizkabeln an Wasserleitungen abgesichert wird.

Noch was Alois, wegen den Schleifringen: die sitzen nicht im Generator sondern auf der Drehachse des Azimuthlagers und sollen verhindern, dass sich das stromführende Kabel nach unten verdreht.
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