Kleinwindanlagen Planung 1-2KW

 
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Kleinwindanlagen Planung 1-2KW

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Gepostet: 17.01.2021 - 21:03 Uhr  ·  #1
HALLO

ich dachte hier kann mir weiter geholfen werden da ich nichts so richtigim Netz finde darüber.

Ich habe vor ein kleines Windrad ca 8Meter höhe zu bauen.

Das Windrad soll als Ausgleich dienen wenn kein PV Wetter ist. Ich besitze ca 29,5KW die über den Hausanschluss gehen.

Kann ich ein Kleinwindrad einfach so anschliessen oder muss ic mit großen Aufwand (neuen Sicherrungkasten, Stromzähler etc) einbauen um dies zu betreiben.

Vielleicht hat jemand paar Antworten.....
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Re: Kleinwindanlagen Planung 1-2KW

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Gepostet: 17.01.2021 - 21:21 Uhr  ·  #2
Das wirst du wohl nicht brauchen. Einen separaten Wechselrichter wirst du benötigen und ein paar Daten zu deinem Standort wären super ( vorherrschende Windgeschwindigkeit, Wohngebiet oder viel Platz, Bäume vorhanden etc.)

Wind ist im Vergleich zu PV viel schwieriger...
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Re: Kleinwindanlagen Planung 1-2KW

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Gepostet: 18.01.2021 - 00:22 Uhr  ·  #3
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Re: Kleinwindanlagen Planung 1-2KW

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Gepostet: 18.01.2021 - 21:37 Uhr  ·  #4
Zitat geschrieben von XXLRay

Hast du eine Batteriebank oder speist du direkt ein?


Es geht alles über Eigenverbrauch, der rest geht ins Netz. Eine Anlage ist Richting Ost, grosse Anlage Richtung Süden ausgerichtet.
Damit schaffe ich ca 50-55Prozent Netzunabhängig zu sein. Mit Wind hoffe ich die sache nochmals steigern zu können.

09514 ist mein Standort, eigentlich keine Bäume. Wollte das Windrad aber direkt auf der Scheune bezw an die Scheune plazieren.

Wenn natürlich extras wie Stromzähler dazu kommen kann ich so ein vorhaben lassen.
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Re: Kleinwindanlagen Planung 1-2KW

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Gepostet: 18.01.2021 - 23:39 Uhr  ·  #5
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Re: Kleinwindanlagen Planung 1-2KW

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Gepostet: 19.01.2021 - 00:26 Uhr  ·  #6
Hi ,
bei einer ca 30 kw Photovoltaikanlage ... hmm , je nach Einspeise-Vertrags-Bedingungen .... würde ich eher einen Batteriespeicher nehmen , wenn Deine Vergütung bezüglich Eigenverbrauch Sinn macht .
Che
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Re: Kleinwindanlagen Planung 1-2KW

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Gepostet: 19.01.2021 - 11:01 Uhr  ·  #7
Das ist Pockau-Lengefeld, nicht wahr. Lt. GlobalWindatlas um 4,5 m/s Jahresmittelwind. Wenn aber an der Oederaner Straße auf der Höhe gelegen, dann auch mehr.

Rechtliches:
Verfahrensfreistellung: "bis 10 m Gesamthöhe, (Rotordurchmesser bis 3 m) außer in reinen Wohngebieten (§ 61 Abs. 1 Nr. 3 c) SächsBauO)" Quelle

Bei 4,5 m/s und D 3m ca. 2000 kWh im Jahr. bei 5 m/s 2800.

Verweise mal auf diesen Tread: topic.php?p=56964#real56964

Seperater Einspeise-WR ist notwendig. Wohl auch extra bilanzierender Zähler, da Vergütung für PV und Wind meines Wissens nach nicht gleich.

Ob eine Scheunenhöhe bei den 10m mit zählt, ich weiß es nicht.

3m Windrad an Dachgebälk schon nicht unerheblich.
Plus und Minus Dachmontage dazu Link.
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Re: Kleinwindanlagen Planung 1-2KW

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Gepostet: 20.01.2021 - 08:54 Uhr  ·  #8
Zitat geschrieben von Che

Das ist Pockau-Lengefeld, nicht wahr. Lt. GlobalWindatlas um 4,5 m/s Jahresmittelwind. Wenn aber an der Oederaner Straße auf der Höhe gelegen, dann auch mehr.

Rechtliches:
Verfahrensfreistellung: "bis 10 m Gesamthöhe, (Rotordurchmesser bis 3 m) außer in reinen Wohngebieten (§ 61 Abs. 1 Nr. 3 c) SächsBauO)" Quelle

Bei 4,5 m/s und D 3m ca. 2000 kWh im Jahr. bei 5 m/s 2800.

Verweise mal auf diesen Tread: topic.php?p=56964#real56964

Seperater Einspeise-WR ist notwendig. Wohl auch extra bilanzierender Zähler, da Vergütung für PV und Wind meines Wissens nach nicht gleich.

Ob eine Scheunenhöhe bei den 10m mit zählt, ich weiß es nicht.

3m Windrad an Dachgebälk schon nicht unerheblich.
Plus und Minus Dachmontage dazu Link.



Denke auch die lage ist hier so schlecht nicht. Habe ich aber sehr oft so gesehen das die gleich an der Scheune gebaut sind. Denke eine 1-2KW Anage ist keine 3Meter.
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Re: Kleinwindanlagen Planung 1-2KW

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Gepostet: 20.01.2021 - 09:13 Uhr  ·  #9
Zitat geschrieben von wieso

Hi ,
bei einer ca 30 kw Photovoltaikanlage ... hmm , je nach Einspeise-Vertrags-Bedingungen .... würde ich eher einen Batteriespeicher nehmen , wenn Deine Vergütung bezüglich Eigenverbrauch Sinn macht .


Batteriespeicher ist ebend das was ein reines Minus Geschäft ist. Sagte sebst der die Anlage drauf gemacht hatte.

Da muss man immer von der Rechnung "abkommen" das man den akt. Strompreis als Vergütung sieht.
- der Batteriespeicher hat beim Laden/Speichern/Abgabe Verluste
- man bekommt beim einspeisen eine Vergütung
- ich muss EEG Umlage zahlen (was eigentlich völlig unsinnig ist)
- muss jede verbrauchte Kw Stunde versteuern

am Ende bleiben pro Verbrauchte KW Stunde noch 12-14 Cent übrig.
Mit einen 6-7Kw Speicher bekomme ich ca 2000KW im Jahr extra weg. Das sind nach Steuer ca 250Euro da muss das ding verdammt lange halten eh da ein plus kommt.

Elektroauto bleibt noch, nur der Anschaffungspreis zum Wertverlust, da kann der Sprit auch 3Euro der Liter kosten.
(man muss dazu sagen ich fahre nie neue Autos, einer der immer Neuwagen fährt sieht die Rechnung ganz anders aus)

Dann lieber Wegstrecken sparen (oder Fahrrad), überlegt Verbraucher anschalten, oder ebend abschalten.
Oder ebend Nachts (Winter) ein klein wenig Windunterstützung und da ein kleinen Überschussspeicher vielleicht um nichts einzuspeisen. Aber ob das techn. Umsetzbar ist ;-)
Che
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Re: Kleinwindanlagen Planung 1-2KW

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Gepostet: 20.01.2021 - 09:57 Uhr  ·  #10
Zitat
Habe ich aber sehr oft so gesehen das die gleich an der Scheune gebaut sind. Denke eine 1-2KW Anage ist keine 3Meter.

Sicher steht auch viel Unsinn in der Welt rum. :-)
Wenn die Scheune mit dem First i.A. senkrecht (also quer) zu den Hauptwindrichtungen steht, dann auf dem Dach! idealerweise mittig.
Dann an den Giebel zu stellen wäre aerodyn. ungünstig. Oder der mast überragt den First aber sehr deutlich.

Wenn 1 Giebel in Richtung Hauptwindrichtung steht, dann den Mast dagegen zu stellen. Naja, die Luft drückt es zunächst mal senkrecht hoch. Helikopter-Anlagen dafü sind eigentlich unüblich, bzw. der Begriff für was anderes verwendet.

Und von der Gegenrichtung, Ostwind? Muss ich dazu was sagen?

Gewiss, ne 1 kW Anlage hat um 2,2 m D. Aber da gibt es natürlich auch was.
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Re: Kleinwindanlagen Planung 1-2KW

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Gepostet: 20.01.2021 - 18:14 Uhr  ·  #11
Zitat geschrieben von Che

Zitat
Habe ich aber sehr oft so gesehen das die gleich an der Scheune gebaut sind. Denke eine 1-2KW Anage ist keine 3Meter.

Sicher steht auch viel Unsinn in der Welt rum. :-)
Wenn die Scheune mit dem First i.A. senkrecht (also quer) zu den Hauptwindrichtungen steht, dann auf dem Dach! idealerweise mittig.
Dann an den Giebel zu stellen wäre aerodyn. ungünstig. Oder der mast überragt den First aber sehr deutlich.

Wenn 1 Giebel in Richtung Hauptwindrichtung steht, dann den Mast dagegen zu stellen. Naja, die Luft drückt es zunächst mal senkrecht hoch. Helikopter-Anlagen dafü sind eigentlich unüblich, bzw. der Begriff für was anderes verwendet.

Und von der Gegenrichtung, Ostwind? Muss ich dazu was sagen?

Gewiss, ne 1 kW Anlage hat um 2,2 m D. Aber da gibt es natürlich auch was.


Beim Solar gab es so eine Seite, wo man genau die Sonnenstunden berechnen konnte die am Standpunkt anlagen, gibt es das beim Wind auch?
Ich sage mal wo das ding dann steht kann ich mir allemal noch überlegen, erstmal muss ich ja schauen ob es technich umsetzbar ist.
Dann muss ich es durchplanen was alles kostet. Nur das kann bei 2KW nicht so schlimm sein.
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Re: Kleinwindanlagen Planung 1-2KW

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Gepostet: 12.02.2021 - 10:00 Uhr  ·  #12
Ich möchte die sache hier noch abschliessen.

Nach Telefonat mit Netzbetreiber, Elektriker.
Es ist nicht möglich eine Kleinwindanlage zu bauen ohne zusätzlichen Zähler.
Die Anlage muss auserdem beim Netbetreiber auf vereinfachter Form gemeldet werden.
Weiterhin ist der Netzanschluss durch die PV schon ausgereizt.

In Verbindung von Photvoltaik und Wind muss immer ein gerennter Einspeisezähler verbaut werden.
Wenn das nicht gemacht wird streichen die die Einspeisevergütung für die PV.

Das ganze ist daher nicht lohnenswert, da der Umbau (neuer Stromkasten, Zählergebühr, getrennte Steuerabrechnung) zu keinen Kosten nutzen Verhältniss stehen.
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Re: Kleinwindanlagen Planung 1-2KW

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Gepostet: 18.02.2021 - 18:05 Uhr  ·  #13
finanziell lohnenswert ist das ohnehin nicht bzw. gibtves nur wenige Stsndorte an denen esbso gut bläst dass die Rechnung irgendwann auf Null kommt. Man muss da schon Freak sein und das als Hobby sehen.
Wenn du jedoch keinen Strom ins Netz sendest dann truft all das dir gesagte nicht zu. Du könntest z.b. einen Speicher damit laden und direkt ins Hausetzbspeisen um den aktuellen Bedarf zu decken oder zu minimieren und den Vorrang der Windenergie vor Solar setzen. Du verbrauchst somit primär den Windstrom und der Solaruberschuss wird größer und somit die davonbeingespeiste und vergütete Menge - kommt letztlich aufs gleiche raus. Für solar hast du ja ohnehin einen separaten zähler. Es gibt am Markt fertige Geräte die sowas steuern können.
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