Kennlinie programmieren und Windwechselrichter anschließen

 
Erdorf
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Re: Kennlinie programmieren und Windwechselrichter anschließen

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Gepostet: 21.06.2021 - 11:44 Uhr  ·  #321
Hallo Che,

Zitat
Druckfedern ... Da sie relativ kurz sind, benötigen sie keine weitere Führung.

Ok, das ist gut.
Warum hast du nur eine Druckfeder vorgesehen und nicht zwei, je eine für jede Seite?

Ansonsten finde ich den Ansatz mit dem Spannen schon gut gelungen und einfach zu Bedienen.
Passt das mit den Handkräften, hast du das schon überschlagen?
Wie hast du vor die gespannte Bremse auszulösen?

Grüße
Che
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Re: Kennlinie programmieren und Windwechselrichter anschließen

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Gepostet: 22.06.2021 - 18:29 Uhr  ·  #322
Aus dem etwa gleichen Grunde, weswegen man beim Zudrücken einer Zange nur eine Hand benötigt und nicht zwei....

Bezüglich Dimensionierung: Man soll mich nicht drängen!

Auslösung schon mal geschrieben.
Der Magnet verliert seine Spannung bei
- Netzausfall
- zu viel Wind
- Übertemp. Generator
Menelaos
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Re: Kennlinie programmieren und Windwechselrichter anschließen

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Gepostet: 22.06.2021 - 23:26 Uhr  ·  #323
Wo genau misst du die Generatortemperatur? Ist es ggf. alternativ sinnvoll da den Nennstrom nicht zu überschreiten und dahingehend auszulösen?
Che
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Re: Kennlinie programmieren und Windwechselrichter anschließen

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Gepostet: 23.06.2021 - 09:52 Uhr  ·  #324
Die haben an jeder Phasenwicklung einen Kaltleiter verbaut, PTC. Datenblatt im Anhang.
Da ist die Kennlinie so steil, dass quasi ein Schaltverhalten ausgenutzt werden kann.

Könnte man sogar mit Relais machen.
12V-Relais mit 960 Ohm von Reichelt in Reihe mit allen. An 24V betrieben.
Damit das Relais nicht zu viel Spannung bekommt 12V Z-Diode 0.5W parallel.

Vielleicht genügte auch die Reihenschaltung mit einem 24V-Ralais. Wenn das dann doppelten R-Wert hat ist die Vorschaltung von 300Ohm fast nebensächlich für die Funktion.

Die 3 PTC sind in Reihe geschaltet. Dadurch wird die Kette bereits hochohmig, wenn nur 1 Phase Übertemp. hat.

Geniale Lösung von Getriebebau Nord.
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Re: Kennlinie programmieren und Windwechselrichter anschließen

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Gepostet: 23.06.2021 - 10:29 Uhr  ·  #325
Ja super, das ist durchdacht.

Überhitzung ja aber wohl nur bei reichlich Wind. Wäre schade wenn dann die Anlage steht bis der Müller kommt und Bremse löst. Wie weit wurde der Rotor denn hochdrehen wenn er bei Generatornennleistung in den Leerlauf ginge? Wenn das noch im Rahmen liegt und bei Uberdrehzahl ohnehin gebremst wird:

wäre es bei Übertemoeratur denkbar den Generator nur In den Leerlauf zu schalten statt direkt zu bremsen?
Schutz gegen Überdrehzahl bleibt ja vorhanden. Zudem würden die Wicklungen im Leerlauf durch den drehenden Rotor und damit einhergehenden Luftaustausch schneller gekühlt. Wird die TSR nicht zu sehr angehoben dann ware das zu überdenken da man dann nach Abkühlung nicht wieder manuell die Bremse lösen muss.

Was ich wichtiger fände wäre Bremsung bei Unwucht, könnte man lösen ähnlich wie bei Crome.

vg
Erdorf
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Re: Kennlinie programmieren und Windwechselrichter anschließen

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Gepostet: 23.06.2021 - 10:42 Uhr  ·  #326
Zitat
Bezüglich Dimensionierung: Man soll mich nicht drängen!


Sorry wenn das so bei dir angekommen ist. Ich möchte dich nicht drängen.

Wegen der zwei Druckfedern dachte ich, das wäre günstiger um auf beiden Seiten der Bremsscheibe relativ
gleichmäßig bremsen zu können. Es kann aber auch sein, dass ich deine Konstruktion noch nicht richtig verstanden habe.

Mir geht es darum deine Konstruktion ein wenig zu besprechen damit du etwas Feedback bekommst,
ich will definitiv nicht drängen, das wäre kontraproduktiv.

Vielen Dank für die Aufklärung mit der Magnetischen Halterung. Das finde ich gut gelöst. Weiter so!

Grüße
Che
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Re: Kennlinie programmieren und Windwechselrichter anschließen

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Gepostet: 09.07.2021 - 12:28 Uhr  ·  #327
War am Freitag mal wieder bei Herrn M.. Jedesmal 3,5h Fahrt, wenn alles gut geht. Aber wann hat man das schon, wenn man auf den Berliner Ring muss? Jedesmal 1h Verzögerung.

So sieht es derzeit aus im Wohnzimmer:

 


Wird noch ne Absperrung mit Kordelschnur geben, wie im Museum.
Vom Raum daruter, dem Schlafzimmer, kann man die Maschineneinheit auch sehen. Ja, ja, Ideen hat er, der Herr M.

Wollte vor allem ergründen, ob tatsächlich an den Bremssteinen 50kN nötig sind, mit verblüffendem Ergebnis.

Die beiden Bremsräder mit jeweils einem Kurbelzapfen haben einen D von 0,5m. Übertragen wird die Handkraft durch Feingewinde M12x1,25 auf die Zangenhebel. Das ist ne große Kraftübersetzung!

Habe mir vom Eigner am Handrad die Situation einstellen lassen, mit der er bisher das Windrad sicher zum stehen gebracht hat, mit nur einer Bremse.
Anschließend habe ich mit ner Kofferwaage am Kurbelzapfen bestimmt, wieviel Kraft nötig ist, um noch "ä Bissele was" zu bewegen. In Bremsrichtung ca. 150N, zum Lösen ca. 100N.

Kraftübersetzung durch das Schraubengetriebe:
Ansatz:
Umfang am Handrad bei 1 Umdrehung erzeugt hub an der Spindel von 1 Gewindesteigung.
500mm*Pi/1,25mm = 1257 Das ist viel!

Aus 150N werden damit ca. 190 kN. Bei Annahme von einem Reibwert von 0,3 verbleibt ein "Cp" von 0,7.
Damit immer noch 132 kN. Mit Hebelarmübersetzung durch die Bremszange 3:1 wären das 396 kN.
Aus 100N beim Lösen dann 88 kN durch die Spindel und 264 kN an den Bremssteinen.

Alles viehische Kräfte, und wesentlich größer als die zuvor als Bedarf berechneten 50 kN.
Ich wünschte, ich hätte mich verrechnet, aber wie ich es auch drehe und wende, ich finde keinen Fehler.
Denn diese 88 kN durch die Gewindespindel hätten Konsequenzen, die zum Versagen des Systems führen.

Hier die Berechnung wesentlicher Elemente auf Festigkeit, unter Annahme von lediglich 55 kN Schub durch die Spindel bei Normalgewinde mit 1,75 mm Steigeung.
Zuvor noch die Anmerkung, dass der Druck der Gewindespindel in einem der Schwenkbolzen nur durch ein Sachloch aufgenommen wird. Da drückt sie also angespitzt rein. Genial einfach, aber bezüglich Flächenpressung leider so, dass sich da regelmäßig Späne bilden. Sind aber genug Reserven bei der Spindellänge und bevor sie durch das Sackloch durchtritt würde sich das mit einer Auswölbung ankündigen. Also beherrschbar, Biege-Festigkeit der Zangenarme und Gefahr des Ausknickens der Gewindespindel schon nicht mehr:

 


Alle errechneten Werte wesentlich zu hoch. Selbst besserer Baustahl S355 würde elastisch nur ne Materialspannung von 355 N/mm² aushalten. Die Zangenarme würden sich also unweigerlich verbiegen.

Warum aber tun sie es nicht?
Ich vermute, dass als reibwert die Annahme 0,3 nicht genügt, sondern schon durch die Materialzerspanung dort, wo die Spindel drückt, wesentlich mehr Energie "gefressen" wird, so dass sich ein so hoher Spindeldruck garnicht erst aufbaut.

Werde für die Bremsberechnung im Weiteren von den 50 kN an den Backen ausgehen. Dann wären es an der Spindel 1/3, also 16,6 kN und alles bleibt heile.

So, jetzt Halbzeit, und Hunger.
Che
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Re: Kennlinie programmieren und Windwechselrichter anschließen

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Gepostet: 09.07.2021 - 15:51 Uhr  ·  #328
Weiter gehts.

Zuvor noch eine Vermutung, wieso denn plötzlich so große Spindelkräfte nötig sind, um das Windrad still zu setzen.
Ich hatte die Bremsscheibe angefasst und festgestellt, leichter Ölfilm.
Schützt gegen Flugrost, ist aber nicht unbedingt hilfreich für die Bremswirkung. ;-)

Mag von den Schmierversuchen des Absteckbolzens her rühren, mit Molybdänsulfid-haltigem Öl.
Der hat nämlich zur bedienung nur ein ansich zu kleines Handrad. Ist unter der Hauptwelle zu sehen.

Bevor die Bremssteine, aus der Automobilbranche übrigens, ausgewechselt werden, kann man vielleicht versuchen, sie zu reinigen. Bei geöffneter Bremse einen Textilstreifen einfädeln, getränkt mit Waschbenzin, und dann ordentlich rubbeln.
Das Ganze mehrfach.
Aber zuvor Fenster öffnen! Benzindämpfe können explosiv sein. Vorbeugen ist besser als nach Hinten fallen!

Nun aber mal paar Bilder zur Hebelei, so wie ich das ankonstruiert habe. Zum letzten Schema, paar Beiträge davor, etwas abgewandelt. Bringt längere Wege am Hebelende, und damit gerigere Kräfte.

 

Schrägansicht
Das rote die Druckfeder, golden der elektrische Haltemagnet, dann noch eine hydraulische Bremse, die die Bewegung verlangsamt. Dargestellt noch ohne Gelenke an den Enden.
Auf den Rundzapfen soll ein Rohr aufgesteckt werden, als Hebel zur Entriegelung der Bremse

 

entspannt


 

gespannt

Das rote ist eine Werkzeugfeder mit 9 kN, nur mal fiktiv. Die hat schon keinen Federdraht mehr gewickelt, sondern 4-kt-Stahl 12x12 ! Bei den WZ-Federn geht es bei febrotec etwa bis 12 kN. Darüber sind Tellerfedern nötig.

Wenn mit 50 kN / 3 = 16,6 kN gearbeitet werden soll, müssten es also Tellerfedern sein. Wobei 16,6 kN im entspannten Zustand, also beim Bremsen, heißt. Ca. das Doppelte dann gespannt.

Wäre z.B. die 0S4375 geeignet, und nicht mal teuer. 3,13 EUR/Stck, aber es läppert sich. Werden mindestens 16 Stück gebraucht. Auch ist der Aufwand für die Führung höher als bei einer Spiralfeder.

Ansich möchte der Herr M an der Spindel 15 mm Öffnungsweg. Ist auch geschuldet dem hohen Spiel in den Gelenken von je 0,5 mm. Wenn das auf 0,1mm reduziert wird, genügen vermutlich auch 7,5 mm Öffnungsweg.

Für diesen ist die Konstruktion ausgelegt. Dennoch würden beim Öffnen an einem Aufgesteckten Rohr bei 2m Hebellänge bis zum Drehpunkt A 500N, also 50 kG nötig sein.

Das ist unzumutbar, weswegen ich lieber für den Einsatz der stärksten gewickelten Werkzeugfeder 0R307-828D plädieren würde,
mit möglicher Kraft in Bremsstellung von 9 kN. Die kostet 91 EUR.
Handkraft am Hebel dann nur noch zumutbare 270 N. Kann aber heißen, dass beide Bremsen auf automatische Auslösung umgebaut werden müssen.

Haftmagneten z.B. einen von Mannel mit D 50 und L 27 mit 760N Haftkraft.

Hydraulische Bremse eine HB-28-100 von ACE für 181 EUR

Also von den Zutaten weniger problematisch und bezahlbar.

Die Bremse so zu machen ist aber nicht alternativlos.
Herr M schwebte schon ne Lösung vor, mittels Akkuschrauber und Schneckenradgetriebe die Gewindestangen zu bedienen.
Drehmoment wäre sogar einstellbar.
Ist nur eben so, dass das Knarren der Ratsche nicht unbedingt was für den Wohnbereich ist.
Auch wird die Steuerung dann aufwändiger. Muss wahrscheinlich über Timer erfolgen.
Dann ist es auch vorbei damit, an der Wand nur einen elektrischen Kasten zu haben, und das ist der WR (wahrscheinlich schon da)
Werde dennoch mal einen alten Akkuschrauber zerlegen und sehen, ob man die Ratterkupplung durch ne Schleifkupplung ersetzen kann. Vermute aber eher nicht.

Ich erwarte nicht, dass das Forum diese Aufgaben löst, da sie zugegebener Maßen ne ziemliche Dimension haben.
Wenn aber jemand solche Stelltriebe mit einstellbarer Schleifkupplung kennt - gerne.

PS.: Mir fällt gerade ein, dass man das Drehmoment von Motoren auch durch ne einstellbare Strombegrenzung steuern kann.
Dann ratterts nicht mehr.
Muss "nur " noch ein passendes Schneckenradgetriebe gefunden werden.

PS2: Wieviel Übersetzung braucht es eigentlich?
Gerade mal meinen Akkuschrauber besehen. Schon moderneres Teil mit 20V Li Akku, aber vom Discounter.
440 bzw 1650 u/min steht da drauf.
Nehmen wir nur mal 300 u/min an, da 440 vermutlich im Leerlauf.
Mit ü lediglich 1:5 würden in 10 s 10 Umdrehungen an der Gewindespindel erzeugt. Das isses schon. Kann sogar noch schneller gehen.
Braucht also nicht mal zwingend ein Schneckengetriebe.

Seitliche Belastungen, wie z.B. bei einem Zahnriemen-Getriebe mögen die Lager von Akkuschraubern weniger gern.
Axiale lieber, also auf Druck, und Drehmomente sowieso.
Erdorf
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Re: Kennlinie programmieren und Windwechselrichter anschließen

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Gepostet: 10.07.2021 - 17:38 Uhr  ·  #329
Sieht sehr gut aus, deine Konstruktion Che.
Jetzt verstehe ich auch "nur" die eine Feder. Das ist viel besser als zwei Federn.

Respekt 8-)
Che
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Re: Kennlinie programmieren und Windwechselrichter anschließen

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Gepostet: 10.07.2021 - 22:17 Uhr  ·  #330
Jo, den nehme ich hier gern entgegen. Wobei es bezüglich Akkuschrauber viel einfacher und auch billiger wird.
Letzter Stand: Wir brauchen kein zusätzliches Getriebe. Drehmoment moderner Akkuschrauber ist z.B 47 Nm.
Das ist mehr als der Herr M je am Handrad aufgebracht hat.
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Re: Kennlinie programmieren und Windwechselrichter anschließen

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Gepostet: 25.08.2021 - 03:36 Uhr  ·  #331
Gibts was neues? Schonmal mit dem Wechselrichter beschäftigt?

vg
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Re: Kennlinie programmieren und Windwechselrichter anschließen

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Gepostet: 25.08.2021 - 20:36 Uhr  ·  #332
Auf so eine Frage habe ich gewartet.
Kurz gesagt, nein.

Als ich Herrn M vor ca. 14 Tagen angerufen habe, war er noch in Finnland im Urlaub.
Elektriker war wohl bezüglich WR da und hat Bereitschaft signalisiert, den an zu schließen.

Letztes WE war ne Feier, da gings auch nicht. Nächstes ne Beerdigung. Nächstmöglicher Termin das WE darauf.

Habe die Zwischenzeit genutzt, eine Bremssteuerung zu erstellen, für den Akkuschrauber, der eine von den beiden Gewindespindeln bedienen soll. Für jene, die Schaltungen lesen können, im Anhang.

Hier zum Test in Realisierung mit einem von Parkside, wie er vor ca. 2 Jahren bei Lidl verkauft wurde:

 

Akku verbleibt im Betrieb immer auf Ladegerät.
Zuvor musste getestet werden, dass dieses nicht überlastet wird, wenn der Akkuschrauber anspricht,
dass die Verlustleistung in Ruhe nicht zu hoch ist (0,1W!),
dass der Akku einen Tiefentladungsschutz hat.
: Alles positiv.

Ansich hatte ich vor, mittels zweier Dioden in Reihe die Ruhespannung des Li-Akkus etwas zu reduzieren. Dann hält er länger.
Ist aber in der Realisierung ne Komplikation für sich. Deshalb habe ich es vorläufig weg gelassen.

Was hier noch fehlt ist der Aufnahmearm für das Drehmoment. Inzwischen erstellt.

 


Bedienteil unter durchsichtiger Klappe. Inzwischen mit Beschriftungen.


Zwischenzeitlich habe ich umgearbeitet auf Ryobi, der Marke, die Herr M faforisiert.
Noch etwas leistungsfähiger, gewiss, aber bezüglich Geräusch ein Höllenteil.
Wie ein Schwarm Kribelmücken, nur wesentlich lauter.
Liegt an der hohen Ansteuerfrequenz bzw. Polwechsel-Frequenz. Ist brushless.
Aber kann ja ne Wollmütze drüber gezogen werden, oder auch 2, wenn es im "Wohnzimmer" zu laut wird.


Da das Forum auch von Geschichten lebt :
Da ich am 29.07. gerade in Dresden war, dachte ich, gehste mal direkt zu Conrad, Bedienelemente sehen im Original immer anders aus als im Internet.
Komme ich da also 8 min vor 18:00 mit einem A4-Blatt als Liste an, und der Verkäufer fragt, ob das Blatt voll geschrieben wäre. Ja, ziemlich. Das wird nüscht mehr, wir schließen um 18:00. Na dann mal schnell.
2 Min. nach 18:00 sagt der Stopp, das wars. Sie waren mein letzter Kunde. Morgen wird die Bauteil-Theke geschlossen und ich arbeitslos. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich daher heute keine Überstunden mache.
Na ja, Schicksale eben.

War ja auch schon ziemlich leer gefegt.
Wollte von dem legendären Timer 555, der schon 1972 etwickelt wurde, ansich die C-Mos-Version haben, damit quasi keinem Ruhestrom. Nichts mehr da. Also die Normalversion. Unterschied bezüglich Akkulaufzeit 2,5 Wochen (ohne Betriebs-LED)/ 2,5 Tage, mit LED. Aber das macht nichts. Bei Netzausfall wird sowieso angebremst.

Auch wollte ich ne FET-Endstufe machen. Passt zur C-MOS Version. Aber die ausgesuchten FETs hatten sie auch nicht mehr, und umdisponieren in 8 Min ging nicht.
Also ersatzweise ein KFZ-Relais genommen. Ist o.K.. Sogar unempfindlicher gegen Blitzeinstreuungen.


Ansich hatte ich ja vor, dass mittels Polwende-Relais die Bremse auch wieder gelöst wird, wenn die Ereignisse weg fallen, als da wären: "Zu viel Wind" bzw. "Übertemp.-Generator".
Aber da ist zu viel an Sicherheitsverriegelung zu realisieren.
So darf im Öffnungs-Lauf bei erneutem Auslöse-Ereignis nicht umgesteuert werden. Bedingt einen weiteren Kurz-Timer.
Dann darf, wenn der Wind um die Auslöseschwelle pendelt, die bremse nicht ständig auf und zu gehen.
Da muss eine Ruhezeit vor gesehen werden von z.B. 10 Min., währen der zu hoffen ist, dass das Unwetter abgezogen ist.
Das wäre schon der 3. Timer.
Wer das alles überblickt, kann ja geistig weiter arbeiten.

Bis dahin bleibt es bei der jetzigen zumutbaren Lösung:
Bei entsprechenden Ereignissen oder auch von Hand (SET) macht der Akkuschrauber die Bremse zu.
Drehmoment-Steuerung mit Ratsche.
Drehzahl und Timer werden so abgestimmt, dass die Ratsche etwa 2 s in Aktion bleibt, Nachlauf eben.
Öffnen der Bremse dann in der Weise,
dass am Akkuschrauber die Drehrichtung umgesteuert wird und 1x auf den SET-Knopf gedrückt wird.
Abbruch ist mit RESET jederzeit möglich.

Nun muss das "nur" noch installiert werden.
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Re: Kennlinie programmieren und Windwechselrichter anschließen

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Gepostet: 25.08.2021 - 21:30 Uhr  ·  #333
Super dass es voran geht Andreas, tolles Projekt und gute Arbeit! :-)
Steckt viel Arbeit im Detail. Der Herbst mit Wind zum Testen naht - haut rein;-)
Che
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Re: Kennlinie programmieren und Windwechselrichter anschließen

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Gepostet: 26.08.2021 - 20:27 Uhr  ·  #334
Was garnicht richtig rüber kam:
Conrad hat zumindest in seiner Niederlassung am Dresdner Hbf. die Bauelemente-Theke geschlossen. Ich war der letzte, der dort einkaufen konnte.
Sicher, weil die Meisten sowas online kaufen. Dass C. ein Preisproblem hat, mag auch mit spielen.
Haben aber eben auch Dinge, die andere nicht haben. (Gilt für die anderen aber auch.)

Selbst online war ich bei C. letztens ganz verdattert. Diskrete Kleinwiderstände nur noch in Ausführung Kohleschicht.
Mögliche Gründe:
1. Werden in Metallschicht so nicht mehr hergestellt, sondern nur noch als SMD.
2. Alle verkauft. Nichts Neues mehr angeschafft. Kohleschicht als Restbestand noch verfügbar.
Menelaos
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Re: Kennlinie programmieren und Windwechselrichter anschließen

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Gepostet: 26.08.2021 - 21:08 Uhr  ·  #335
oder sonst mal bei Reichelt schsuen, die haben auch ein sehr großes Sortiment an so Bauteilkram...
Che
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Re: Kennlinie programmieren und Windwechselrichter anschließen

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Gepostet: 27.08.2021 - 10:56 Uhr  ·  #336
Na sicher doch, Reichelt oder Voelkner.
Reichelt hat z.B. preiswerte Kühlkörper, aber eben keine KFZ-Schalter 30A, wie ich ihn als Hauptschalter brauchte.
Sind übrigens alles Tagespreise. Ist schon vor gekommen, dass ich bei C. sogar was billiger bekommen habe.
wieso
 
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Gepostet: 27.08.2021 - 21:38 Uhr  ·  #337
Hmm , und also ? komplex verwirrend was einfach sein kann ?
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Re: Kennlinie programmieren und Windwechselrichter anschließen

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Gepostet: 28.08.2021 - 01:20 Uhr  ·  #338
 


Habe den hier in 100 A Ausführung im Wohnmobil, bin sehr zufrieden.
Gekauft bei Amaton für 15€.
Che
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Re: Kennlinie programmieren und Windwechselrichter anschließen

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Gepostet: 28.08.2021 - 09:36 Uhr  ·  #339
Für "Aufputz"-Montage!? Ich brauchte sowas. Sicherung extra.
XXLRay
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Re: Kennlinie programmieren und Windwechselrichter anschließen

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Gepostet: 31.08.2021 - 07:42 Uhr  ·  #340
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