Nordlink Seekabel

Norwegische Wasserkraft als Batterie für Deutschland?
 
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Nordlink Seekabel

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Gepostet: 15.04.2021 - 11:14 Uhr  ·  #1
Hallo zusammen,

"Nun ist das Projekt Nordlink vollbracht: Zwischen den beiden Orten läuft jetzt eine 623 Kilometer lange Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung. Die längste Seekabel-Stromverbindung der Welt beginnt mit dem richtigen Betrieb. Aus Norwegen kommt darüber Wasserkraft nach Deutschland. Die Einweihung ist für den 27. Mai geplant."

Nordlink Seekabel

Schaden kann so eine Verbindung sicher nicht. Aber lohnt sich das aktuell und in der Zukunft?
Was meinst ihr? Ist das gut? Nützt das was? Hilft das viel oder wenig?

Grüße
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Re: Nordlink Seekabel

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Gepostet: 15.04.2021 - 14:58 Uhr  ·  #2
Besser als die Gaspipe nach Rußland auf jeden Fall.
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Re: Nordlink Seekabel

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Gepostet: 15.04.2021 - 15:52 Uhr  ·  #3
Vernetzung hilft eigentlich immer, auch wenn es eine Gas Pipeline ist. Man einfach damit Mangel in beide Richtungen ausgleichen. Ich finde schon das es genau das ist, was uns Menschen ausmacht, die Vernetzung und Verbindungen. Damit können wir uns gegenseitig mit unseren Stärken helfen unsere Schwächen zu kompensieren.

Grüße
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Re: Nordlink Seekabel

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Gepostet: 15.04.2021 - 16:38 Uhr  ·  #4
Hallo

Es wirt zwar als Akku für Deutschland angegeben , über das WIE aber kein Wort.
Eine Möglichkeit wäre die Seen als Pumpspeicher zu nutzen, da sind oft auch fallende Wasserstände und Regenmängen.
Dazu mit Windenergie hochpumpen und bei wenig Wind wieder mit Wasserkraft einspeisen.
Zweite möglichkeit wäre Norwegen mit Windkrafft versorgen und Wasser zu sparen bis es abflaut .
Danach erst das Wasser aufdrehen, für Norwegen und bei Uns.

Gruß Aloys.
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Re: Nordlink Seekabel

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Gepostet: 15.04.2021 - 19:24 Uhr  ·  #5
Vernetzung hilft eigentlich immer, bei "auch wenn es eine Gas Pipeline ist" wüsste ich jetzt nicht wie man da in Richtung Rußland Mängel in beide Richtungen ausgleichen könnte. Jedenfalls doch wohl eher nicht mit Gas welches in Richtung Rußland zurückgepumt wird?
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Re: Nordlink Seekabel

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Gepostet: 15.04.2021 - 20:15 Uhr  ·  #6
Naja ins Gasnetz kann man ja auch Wind und Solar Gas einspeisen und die Speicherkapazitäten dieses ausgebauten Netzwerkes sind riessig , alleine DE hat eine Infrastrucktur via Gasspeicher sich komplett selbst zu versorgen über Wochen

https://de.wikipedia.org/wiki/Gregor_Czisch

Gregor hat mit mir recht zeinah in Kassel studiert , und seine Diplomarbeit dort ist das Fundament für Ideen wie der "Super-Grid" sowohl auch die Desertec Idee fuhst auf seiner Analyse .

Zum Thema Norwegen hat er sich auch eingebracht

https://claverton-energy.com/e…icity.html

Jedoch , neben dem Netzausbau sehe ich die Bürgernahe dezenrale Energieproduktion als unterschätztes Potential an
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Re: Nordlink Seekabel

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Gepostet: 15.04.2021 - 20:40 Uhr  ·  #7
Hallo Carl,

Bei Vernetzung muss es nicht immer in beide Richtungen fließen. So eine Gaspipeline an sich ist nicht böse. Sie bietet nur an Gas in beide Richtungen fließen zu lassen.

Grüße
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Re: Nordlink Seekabel

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Gepostet: 15.04.2021 - 21:09 Uhr  ·  #8
Eigentlich wollte ich nur das DC Hochstromkabel nach Norwegen als potentiell sinnvoller als die Gaspipline durch die Ostsee bewerten.

jedenfalls erzeugt das norwegische Kabel weniger kontroverse Meinungen, man befürchtet von dort kaum Abhängigkeiten, es erscheint weniger politisch als wirtschaftlich orientiert.

Was man von der Gaspipeline nicht behaupten kann.
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