Rückströme bei Solarzellen.

Messung bei Nacht und Nebel.
 
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Rückströme bei Solarzellen.

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Gepostet: 16.11.2021 - 20:18 Uhr  ·  #1
Hallo

Ich war immer der Meinung das bei 36 Zellen in Reie es keine Rückströme geben sollte, aber dazu vollgendes.

Eine 110 Ah Solarbatterie und eine 60 Ah Starterbatterie stehen seit dem Sommer im Keller und werden von 4 - 36 Zellern parallel geladen.
3 mal 30 W mit alten Rundzellen, und eine neuerer Generation mit 40 W.
Als Verbraucher eine Heizpatrone an meinem 100 Litterspeicher.
Diese braucht etwa (nur) 0,8 A , aber 24 Std = 19 Ah Stunden am Tage .
Das lief ganz gut und Abents war der Akku auch immer gut voll.
Nun haben Wir schon 4 Tage keine Ladung , und die Heizung ist aus.
Die Spannung ist trotzdem von 12,6 auf 12,3 V abgesunken.
Der Verdacht der Selbstentladung keimte auf.
So wurden die Solarpanele mal abgeklemmt und der Strom zu diesen gemessen, im dunkel bei Nieselregen.
Die Neue zieht 0,025 A, und die fest verschalteten 3 Rundzellenpanele 0,165 A , zusammen also 0,19 A.
Verbrauch in 24 Std dann 4,5 Ah ah-ah, also zusätzliche Diode einbauen.
Das mache Ich dann mal morgen !!
Das nur zur Info !

Gruß Aloys.
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Re: Rückströme bei Solarzellen.

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Gepostet: 16.11.2021 - 20:41 Uhr  ·  #2
komisch, ich war immer der Meinung gewesen dass man Akkus mit verschiedenen Kapazitäten eher nicht und das weder parallel noch linear miteinander verschaltet. Hab`s mal irgendwo so gelesen oder gehört und mich danach gerichtet. Bei Dir 110 AH und 60 Ah Akku parallel. Geht das?
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Re: Rückströme bei Solarzellen.

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Gepostet: 17.11.2021 - 02:52 Uhr  ·  #3
Naja , nicht das ich genau auf das Thema eingehe nun , aber bei mir warens nicht die Photovoltaikmodule , eher die Wasserturbine und Windgenerator die mit dessen Dump load idee, dann dazu geworden sind um die Batterie zu schützen (leider dumm doof) , und die PV power teilweise dann in dem Windladeregler gelandet ist und seinem Dumpload


weiss aber nicht , wie deine anlage aufgebaut ist ......


aber klar eventuel ist das nicht das Thema hier
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Re: Rückströme bei Solarzellen.

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Gepostet: 17.11.2021 - 10:08 Uhr  ·  #4
Hallo

Ich habe nur untersucht ob es Rückstrom gibt , und das ist etwa 1 % des Max Stromes einer Zelle.
Also eine Stunde Ladung wirt in 4 Tagen selbst verbraucht.

gruß Aloys.
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Re: Rückströme bei Solarzellen.

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Gepostet: 19.11.2021 - 17:48 Uhr  ·  #5
Jap, ohne Sperrdiode ziehen sie Strom. Jen nach Hersteller und Qualität sind aber auch bereits Dioden verbaut die das verhindern. Ansonsten gibts auch Laderegler die sowas erkennen und "verhindern". Ich kenne Leute die das aber auch gezielt nutzen. Es hat das Dach zu wenig Neigung damit Schnee ab bestimmter Dicke noch abrutschen kann. Sie setzen dann die Zellen gezielt unter Strom so dass diese den Schnee anschmelzen, so dass er abrutschen kann. Klappt gut. Ist eine 5 Kw Anlage die zum abschmelzen mit zwei KW bestromt wird. Nach 2-4 Stunden ist alles wieder okay. Wird so drei bis vier Mal pro Jahr benötigt...
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Re: Rückströme bei Solarzellen.

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Gepostet: 20.11.2021 - 10:03 Uhr  ·  #6
Hallo

Solarzellen sind auch Dioden die bei ~ 0,5 V durchschalten wie andere auch, nur das sie diese Spannung selbst erzeugen können.
Darum ist Ihre Spannung auf 0,5 V begrenzt.
Legt man eine höhere Spannung von aussen an, hat man so eine Diodenkette mit entsprechen vielen Dioden.
Durch Ihre grosse aktive Fläche vertragen sie sehr grosse Ströme.
Mit eingebauter Sperrdiode geht es allerdings nicht in diese Stromrichtung.

Gruß Aloys.
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Re: Rückströme bei Solarzellen.

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Gepostet: 20.11.2021 - 19:06 Uhr  ·  #7
das Proplem kenn ich eher nicht klinkt wie Steinzeit, das Solarzellen Strom verbrauchen , wer kauft sowas noch ?


Ich kenns leider nur andersrumm und war ein riessen thema für mich der REückstrom von der wasser und windturbine in mein systhem


von den PV panelen kam rein garnix
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Re: Rückströme bei Solarzellen.

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Gepostet: 20.11.2021 - 20:55 Uhr  ·  #8
Zitat
das Proplem kenn ich eher nicht klinkt wie Steinzeit


Bypass Dioden sind in der Regel immer verbaut, mindestens eine. Sperrdioden sind in der Regel nicht verbaut,
auch heute nicht. Wir hatten das Thema schon einmal. Damals ging es um Abschattung einzelner Module und die Frage
ob parallel geschaltete Module Strom ziehen können.
Famzim hatte sogar Messungen gemacht wie groß solche Rückströme sind.
Ich glaube wir waren alle überrascht wie viel Rückstrom die Zellen so vertragen.

Für solche Konstellationen kann man steckbare Sperrdioden auch noch nachrüsten.

Grüße
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Re: Rückströme bei Solarzellen.

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Gepostet: 22.11.2021 - 05:06 Uhr  ·  #9
Zitat geschrieben von Erdorf

Wir hatten das Thema schon einmal.

Grüße


Stimmt .... da war was :)

Bei mir war eher die Problematik dass die PV und Wasserturbine plus manchmal der Notstromer in die falsche Richtung also gen Dump load Kontroller gespeisst haben

Eine rückwärts "Bestromung" von den PV Modulen die dann die Batterie "aussaugen " ist mir jedoch nicht aufgefallen und meine ca 36 Module waren ja eher parallell verdrahtet zum MPPT Laderegler , aber vielleicht hat der Laderegler da intern auch etwas verbaut ....
:-/
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