elektrische Bremse bei Sturm durchgebrannt ?

 
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elektrische Bremse bei Sturm durchgebrannt ?

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Gepostet: 20.01.2022 - 15:03 Uhr  ·  #1
Heute ist mein 2,4m 600Watt Windrad bei Vollast ausgefallen :-/

 


Es hat ja eingebaute Fliehkraftbremse. Da der Sturm aber erst heute Nacht abflauen sollte, bin ich mit langer Stange aufs Dach geklettert um es zu stoppen :-/
Aber der Dauerwind war zu stark, so dass bei einer günstigen Turbulenz das Windrad nicht stoppte.
Hab dann Seil über die Fahne geworfen und das Windrad auf Nord festgebunden.
 


Nun gab es aber erst recht keine Turbulenz mehr, was meine These hier bestätigt, dass an turbulenten Stellen eine elektrische Nachführung mehr Ertrag bringen könnte.
 


Problem war, dass der Sturm aus Nordwest kam und ich nur die Richtungen West oder Nord zum festbinden hatte..
Schließlich hab dem Seil Spiel gegeben, so dass es wieder von Süd über West bis Nord pendeln konnte.
Als es bei einer Turbulenz dann richtung Süden drehte und langsamer wurde, bin ich beherzt mit der Hand am Seil näher getreten und hab es komplett auf Süd gedreht.
Dann wurden die FLügel so langsam dass ich sie mit der Hand festhalten konnte.
Jetzt ist es angebunden und meine 1kW + 3kW PV bringen eh viel mehr als das Windrad.
 


Allerdings muss ich täglich teilweise vielfach wenigstens die 3kW Anlage mit 1,65m breiten und 5 meter langen Schneeschieber befreien.
Da war das Windrad bei den stürmischen Tage derzeit doch ein wenig praktisch.

Den Post hier schreibe ich aber um Ideen zu sammeln, was denn nun kaputt gegangen ist:

1. Spule im Generator :-(
2. Drehstromgleichrichter im Windrad
3. Kabelverlängerung im Schornstein.

Die Lüsterklemmen im Schonrstein hab ich gerade überprüft, daran lage es wohl leider nicht.
Es es plausibel, dass alle 6 Gleichrichterdioden paarweise nacheinander durchbrennen ?

Da mein Windrad nur so 1,5 Meter über dem Schornstein sitzt, werde ich bei Gelgenheit mal die Elektrikdose öffnen.

Bis dahin,
Ideen immer zu mir.

(Auch zu besserem Titel)
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Re: elektrische Bremse bei Sturm durchgebrannt ?

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Gepostet: 23.01.2022 - 12:36 Uhr  ·  #2
So war mit Multimeter auf dem Schornstein. Das Windrad funktioniert noch. Leichtes Drehen ergab ein paar Volt Gleichstrom hinter der Brückengleichrichter. Nun ist entweder einer der zwei Schleifringe kaputt, oder die Kabelverbindung vom Windradkabel zur Kabelverlängerung im Rohr. Für beides muss ich wohl das Windrad vom Rohr herunternehmen. Ich warte auf wärmere Tage.
Levcuso
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Re: elektrische Bremse bei Sturm durchgebrannt ?

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Gepostet: 23.01.2022 - 13:16 Uhr  ·  #3
Hallo, habe auch eine swp 600, hatte allerdings original glaub ich nur 2m Durchmesser?
Nach einem Jahr Betrieb des swp 600 habe ich festgestellt das beide mastfusslager völlig hinüber waren und auch die Welle schon gegen das Gehäuse des Generators scheuerte... zusätzlich ist das windrad sehr hecklastig, demzufolge stand dann die Welle oder drehachse des mastfußes schräg und die schleifringe standen nicht mehr korrekt. Ich habe allerdings den gleichrichter von Anfang an ausgebaut und die Kabel ausserhalb des Masten "locker" nach unten geführt um dann erst an der Batterie gleich zu richten ( weniger Verluste). Ich war damals nicht zufrieden mit der Lautstärke der originalen Flügel. Aktuell habe ich von einer FD drei Flügel montiert mit einem Durchmesser von 2.40m. Schön leise und auch mal bis tausend Watt. Allerdings nutze ich nur noch den Generator der swp, der mastfuß und sturmsicherung ist von einer FD.
Levcuso
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Re: elektrische Bremse bei Sturm durchgebrannt ?

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Gepostet: 23.01.2022 - 13:24 Uhr  ·  #4
Mir fällt noch ein, es gibt bei der swp 600 ja nur zwei schleifringe, es wird ja vorher gleichgerichtet. Wenn du Strom messen konntest, sollte die ja noch funktionieren. Dann kann dein Problem nur am gleichrichter oder in einer Wicklung des Generators liegen. Widerstandsmessung zwischen den drei ac Anschlüssen des Generators sollten da Aufschluss geben.
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Re: elektrische Bremse bei Sturm durchgebrannt ?

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Gepostet: 23.01.2022 - 17:45 Uhr  ·  #5
Widerstand zwischen den drei Generatorphasen lage bei so 3 Ohm. Nein, der Gleichrichter ist okay.
Ich hab unten die zwei Kabel von der Batterie getrennt und kurzgeschlossen (wie ich das als elktrische Bremse tue wenn ich fort bin.)
Der Kurzschluss der zwei Kabel kommt aber oben beim Gleichrichter nicht an.
Desswegen konnte ich dort auch die paar Volt messen wenn ich das Windrad ein wenig angedreht habe.
Von dem Gleichrichter geht es wohl auf die zwei Schleifringe. Von da so 1,5 Meter original Kabel in mein Rohr. Damals hatte ich nur Lautsprecherkabel mit 3,5mm Klinkensteckern. Nach 1,5 Meter also mit zwei Lüsterklemmen auf das Lautsprecherkabel.
Das geht dann so 5 Meter runter bis zur Schornseinreinigungsöffnung und dort dann wieder mit zwei Lüsterklemmen (die noch funktionieren) auf 4mm Solarkabel, dass dann so 8 Meter weiter runter zur Batterie führt.
Es muss also der Schleifring sein oder die Lüsterklemmen im Rohr.

Wenn Du Deine 3 Kabel ohne Schleifringe weiterführst, dann würde ich Dir wohl auch empfehlen, auf elektrische Ausrichtung umzubauen. Ich stelle mir dazu eine +-90° Windfahne mit Potentiometer auf dem WIndrad vor, welches nur angibt ob es sich besser nach links oder rechts drehen sollte. Das wird dann von einem Esp8266 gemittelt und die Windrichtung wird nur langsam geändert.

Für 1000 Watt hast Du die Fliehkraftbremse ausgebaut ? Ich bin ja sehr froh dass ich diese doppelte Sicherheit habe. Sonst hättte ich mich bei Sturm bestimmt nicht aufs Dach getraut und die 65 kmh Böen hätten das Windrad wohl auch schon vorher zerlegt.

Oder machen die neuen FLügel 60% mehr Auftrieb so dass das Windrad bei gleicher max Umdrehung mehr Drehmoment schafft ?
Levcuso
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Re: elektrische Bremse bei Sturm durchgebrannt ?

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Gepostet: 24.01.2022 - 04:09 Uhr  ·  #6
Die eingebaute fliehkraftbremse hatte ich als erstes entfernt, wollte mich nicht auf ein verschleißteil verlassen müssen...
Aktuell hab ich sturmsicherung mit wegklappender windfahne. Die Flügel sind grundsätzlich besser. Mit originalen kam er kaum an 700watt ran und war dabei brüllend laut...
farmer
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Re: elektrische Bremse bei Sturm durchgebrannt ?

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Gepostet: 24.01.2022 - 08:37 Uhr  ·  #7
Habe am 1.12.21 erleben müssen ,wie mir eine 1200W/24Volt Anlage zerissen ist,weil wohl auch die Magnetbremse nicht gehalten,wel wohl die Kohlen eingeschmort waren,die in der Gondel montiert sind ,und nur für die Windrichtungsänderung im langsamen Einsatz sind,aber es waren bis zu 35-40Ampere bei 24Volt am Werk,! Und da ich viel in der Halle meiner Hobbyschrauberei fröne,wo diese Anlage mit Klappmast 5mtr. über First angebracht ist hört ich mit mal ein wahnsinniges vibrieren,ohne Batterielast entstanden katasstrophal hohe drehzahlen,auch das kurze einschwenken der Windfahne brachte keine wesentl. Entlastung ! Also verließ ich die Halle,abends um 21Uhr 2Löcher im Dach,der 13kg schwere Läufer lag (Glück im Unglück) auf einem ldw.Anhänger ,und nicht auf den eingestellten Autos ! Die Wicklung war rausgerissen,vielleicht 6kg schwer,Dach durchschlagen,gottseidank nur auf dem Hallenboden,jetzt habe ich den Harbarth GENERATOR Gondel ersetzt ,neue Holzfügel gemacht und leichte ,haltbare Seile an Ende der Windfahnen angebracht,wenn mehr wie 60km/h angesagt sind kommen die an dei Leine ,der Schaden frißt unter Umständen 2-3 Jahre STROMERTRAG weg,bei nur einem Sturmtag !! Mfg.H.Sch.
farmer
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Re: elektrische Bremse bei Sturm durchgebrannt ?

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Gepostet: 24.01.2022 - 08:40 Uhr  ·  #8
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Re: elektrische Bremse bei Sturm durchgebrannt ?

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Gepostet: 24.01.2022 - 13:30 Uhr  ·  #9
(Schaumstoff mit Tesa vors Mikro reduziert das Windrauschen enorm)
Die eingebaute Fliehkraftbremse war für mich immer nur Zusatzsicherung. Das Kabel kurzzuschließen hat auch bei stärkstem Wind prima funktioniert weil das Windrad dann immer aus der Windrichtung taumelt und nur noch langsam dreht. Finde ich ja besser als wegklappen des Leitflügels. Ich kann mir vorstellen dass bei Turbulenz das mechaniche Rausdrehen auch mal nach hinten losgehen kann.
Wenn man nicht über die maximale Drehzahl hinaus will sehe ich keinen Grund, die Fliehkraftbremse auszubauen.
farmer
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Re: elektrische Bremse bei Sturm durchgebrannt ?

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Gepostet: 24.01.2022 - 14:21 Uhr  ·  #10
Hallo,nun meine Anlagen haben 3mtr. Rotorkreisdurchmesser,da ist denn schon ein heftiges Drehmonent am wirken,wir hatten am 1.12, über 7-8Std. Böen mit 90kmh,bis 60kmh,hält die Magnetbremse,danach macht man sich einen Kopf,wenn dann mher als 20UPM trotz Bremse erreicht werden! Nun ,ich hatte mich jetzt auch auf das Furling verlassen,ab 60kmh,, dann in die Bremse,und seit dem 1.12.21 weiß ich ,was passieren kann ,beim Lastabwurf! Habe mich auch immer schwer getan ,mit Seilen aus 14mtr. höhe zur Erde baumeln lassen,geht aber ,wenn man den Wetter bericht vorausschauend berücksichtigt Windanströmung von West auf Ost,dann legt man das Kabel(sEIL9,schon mal in die Richtung,paar alte Flexscheiben unten ran,damit das nicht um den Mast dreht. Habe jetzt schon erlebt,das selbst beim komplett in die ander Windrichtung drehen,der Rotor links rum lief,ohne Bremse sogar 4Ampere erzeugt hat,das bei gerade mal 50-60kmh,ich weiß nicht wie das bei 80-90km/h aussieht,wenn wieder mal die Bremse versagt.PV Module sind natürliche pflegeleichter ,aber auch langweiliger !mfg.H.Sch.
farmer
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Trotz aller Vorsicht,wieder mal Generator durchgebrannt !

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Gepostet: 17.02.2022 - 15:10 Uhr  ·  #11
Hallo ,gestern Abend um 22Uhr ,stellte ich meinen Generator mit der Magnetbremse fast fest,zusätzlich konnte ich mit einem Seil die Anlage 180grad entgegen gesetzt ziehen,ein ca. 25kg schwerer Anhängereifen hielt das Seil,leider mußte ich heute Morgen um 7Uhr feststellen,das ,das Teil von der Windfahne wieder etwas mehr in die Hauptwindrichtung gezogen ist ,und viel zu hohe Drehzahlen drauf hatte! Dann wieder zurück gezogen ,und noch 2 Reifen oben rauf gelegt,das hielt dann! Trotzdem ,nach dem ich eben mal die Anlage wieder stromen lassen wollte,dreht sie nur ganz langsam,keine nennenswerten Ströme mehr,ich weiß mittlerweile nicht mehr ,was bei 100km/h ,außer einer extrem schwierig anzubringenden Scheibenbremse noch helfen kann, runterklappen des Mastes bei zunehmender Windstärke auch nicht ohne,bei dem Hebel,ich muß wohl davon ausgehen das ,das TEIL durchgebrannt ist,das war seit okt. 2017 meine zuverläßigste Mühle ! Auch das Furling klappte so bei 65-70km/h,aber bei den Windvorhersagen trau ich dem auch nicht mehr;was hat man bloß verbrochen,die Generatoren von Harbarth (China Ware )sind eigentlich nicht schlecht,dazu immer noch sehr günstig,aber dieser Sturmwinter bringt es immer wieder an die Grenze! Eigentlich kann man diese Mühlen doch nicht noch mit ner Stallregelung und sonstigen pi,pa ,po ausrüsten,manchmal hat man keine Lust mehr auf die drehenden Teile! Mfg.H.Sch.
WL01
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Re: elektrische Bremse bei Sturm durchgebrannt ?

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Gepostet: 17.02.2022 - 15:25 Uhr  ·  #12
Zitat geschrieben von farmer
Hallo ,gestern Abend um 22Uhr ,stellte ich meinen Generator mit der Magnetbremse fast fest,zusätzlich konnte ich mit einem Seil die Anlage 180grad entgegen gesetzt ziehen,ein ca. 25kg schwerer Anhängereifen hielt das Seil,leider mußte ich heute Morgen um 7Uhr feststellen,das ,das Teil von der Windfahne wieder etwas mehr in die Hauptwindrichtung gezogen ist ,und viel zu hohe Drehzahlen drauf hatte!

Und mir gehts exakt umgekehrt.
Trotz Windspitzen bis zu 70 km/h (=19,4m/s) drehen sich meine Windräder mit maximal 2 m/s. Die Laderegler würgen die Geschwindigkeit meiner Vertikalläufer einfach komplett runter! >_<
Carl
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Re: elektrische Bremse bei Sturm durchgebrannt ?

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Gepostet: 17.02.2022 - 15:34 Uhr  ·  #13
Mein Beileid!

Da Du Unwetter immer auf dem Schirm hast weil Du da ständig vor Ort bist und zudem als Landwirt mit der Natur bestens vertraut wirst Du Dich nicht kleinkriegen lassen, es ruhig angehen und nach Schadensaufnahme und evtl. Reparatur dann die gewonnene Erfahrung verwerten.

Danach wirst Du wahrscheinlich weiterhin bei Gefahr nur manuell aus dem Wind ziehen und entsprechend die Festsetzung mit Gewichten noch ein bißchen optimieren.

Kleinkriegen lässt sich ein Farmer doch nie!
wieso
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Re: elektrische Bremse bei Sturm durchgebrannt ?

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Gepostet: 17.02.2022 - 17:02 Uhr  ·  #14
Zitat geschrieben von WL01

Zitat geschrieben von farmer
Hallo ,gestern Abend um 22Uhr ,stellte ich meinen Generator mit der Magnetbremse fast fest,zusätzlich konnte ich mit einem Seil die Anlage 180grad entgegen gesetzt ziehen,ein ca. 25kg schwerer Anhängereifen hielt das Seil,leider mußte ich heute Morgen um 7Uhr feststellen,das ,das Teil von der Windfahne wieder etwas mehr in die Hauptwindrichtung gezogen ist ,und viel zu hohe Drehzahlen drauf hatte!

Und mir gehts exakt umgekehrt.
Trotz Windspitzen bis zu 70 km/h (=19,4m/s) drehen sich meine Windräder mit maximal 2 m/s. Die Laderegler würgen die Geschwindigkeit meiner Vertikalläufer einfach komplett runter! >_<

Naja , ist doch klar ! sind Laderegler halt dann, und denken an die Batteriepflege
Dein Problem ist es weitehin das potenzielle Windangebot richtig zu nutzen
farmer
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Re: elektrische Bremse bei Sturm durchgebrannt ?

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Gepostet: 17.02.2022 - 18:06 Uhr  ·  #15
Danke Carl,das du mir Mut machst,ich frage mich ,was war der entscheidende Fehler,war es der zu leichte ,(trotz 25kg schwere Reifen,eventuell hätte ich das Seil noch strämmer ziehen müssen,sollten in Zukunft lieber gleich 50kg. das Seil mit der Windfahne als Anker dienen ? Ohne Magnetbremse,so mein Test vor knapp 3wochen,bei ca. 70km/h läßt den Generator,Rotor ,selbst bei komplett in entgegen gesetzte Hauptwindrichtung ,dann links rum noch recht flott laufen,wohl nicht so brachial mit dem Rücken zum Wind! Aber mit der Magnetbremse zusätzlich wurde er sehr langsam,so das man ein gut schlafen konnte ,es war der Samstag der 29.1.2022,,da wurden in der Nacht auf Sonntag 86km/H ;hier in OHZ -Kachelmann Wetterstation gemessen! Nun hatten wir wohl 100km/h,und schon passierte das Maleur! Eigentl habe ich gute Vorausetzungen für die Windernte ,aus den haupt Windrichtungen;ca 50ha große Ackkerfläche bis zum nächsten kleinen Wald in Richtung Westen,aber es bleibt die Ungewissheit bzgl. der Sturmsicherung,die ich so,wie beschrieben händele! Mfg.H.Sch.
cerco
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Re: elektrische Bremse bei Sturm durchgebrannt ?

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Gepostet: 17.02.2022 - 18:38 Uhr  ·  #16
Oh SCHIET.. das tut mir leid, ich fürchte, das Drehmoment aus dem Stand bei Generator Kurzschluss langt nicht bei diesem Typ Generator...? Und eben DEINEN SCHÖNEN BLÄTTERN ?
Mist, aber die Generatoren sind robust gebaut ansonsten, evtl kann ein E Maschinenbauer fix die schadhafte Stelle in der Wicklung finden, oder sind Schleifringe drin, die es nicht überstanden haben...?
Mach doch evtl den Mast dadurch klappbar, das Du an einem Mast Träger das Mastrohr per U Rolle hochziehst? Unten ein Kipp Lager dran ?
Oder an einem Träger per Winde hoch, und vor dem Orkan dann welt runterlassen, Rotor festbinden? Mach ich hier immer mit 12 und 6 Jahre alten Prototypen, nur vor solchen Monster Fronten.
Es gibt aber keine echte Sicherheit, wenn der Rotor nicht mit dem Mast flach nach unten kommt .Gerade in Polen furchtbare Bilder von Tornados in der Front.
Das ist schon mal einfach NICHT vorhersagbar..Dein toller Standort, bloss weiter nutzen..Cerco
farmer
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Re: elektrische Bremse bei Sturm durchgebrannt ?

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Gepostet: 17.02.2022 - 19:55 Uhr  ·  #17
@Cerco,nun der Grundmast ;Gittermast ist zusätzlich mit einem 4mtr. langen Klapp-Rohrmast auf 8mtr. gelagert ,so kann er ,vorstellbar von 12 uhr auf 16uhr abgelassen werden,dort kann ich mit dem Trecker und Arbeitskorb gut ran,war schon sehr aufwendig zu konstruieren auf dem Futterwagen,Stahlwagen Gestell ! Mit einer robusten alten Handwinde ,kann man Ihn ablassen ,und auch wieder hochziehen,aber eben ,vorstellbar wie ein UHRZEIGER;der bewegt wird .. Und ich habe den mal bei mehr als 50kmh abgelassen,Magnetbremse ist dann sowieso gut,aber da kamen schon ziemlich Kräfte rauf,da soll sich ja nichts verziehen,muß mal schaun ob ich noch bilder von beiden Klappmasten habe ! Mfg.H.Sch.
FamZim
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Re: elektrische Bremse bei Sturm durchgebrannt ?

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Gepostet: 18.02.2022 - 09:55 Uhr  ·  #18
Hallo

180 ° drehen ist nicht sinnvoll, da dreht Der weiter mit weniger Leistung, besser nur 90 ° drehen oder den Rotor festbinden.
Einfach (als wenn das so ginge) nur rummziehen bis die Drehzahl sich umkert und in beide Richtungen abspannen.
( Wenn Modellmotore falsch herum liefen, kommt schon mal vor, wirt ein Putzlappen in den Propeller geworfen) geht auf der Höhe natürlich nicht, müßte schohn eine Fahne sein.
Ich würde es mit 2 Leinen pluß Motorkurzschluß versuchen wenn alles wieder geht.

Gruß Aloys.
farmer
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Re: elektrische Bremse bei Sturm durchgebrannt ?

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Gepostet: 18.02.2022 - 21:41 Uhr  ·  #19
Ja,Aloys,wäre sicher eine weitere Variante,mit den abgepreizten Seilen an der Windfahne,auf 90grad konstant die Richtung zu halten,um mit möglichs wenig wumm,die Magnetbremse nicht zu überlasten,weiß alledings nicht bei Windrichtungs änderung,,ob das im laufe einer Nacht,wie jetzt aktuell mit 120km/h nicht wieder zu hohe Kraft bringt ! Heute Nachmittag habe den Mast runtergeklappt,den Rotor,und Generator abgebaut,nun die Wicklungen sind schwarz! Meine Savonius Trommel,ist seit 15uhr mit einem Staplergurt,an den äußeren Enden am Rahmen befestigt,der Anhänger mit 10mm Stahlseilen am Stativ und 4Betonklötzen mit je 1,5t. befestigt ,der 2te Mast ist auch unten,bei diesem Orkan muß wohl rechtzeitig die höchste Sicherheitstufe in dem Fall greifen ! Nun ich hoffe das die Dächer des Gehöfts,und die29kwp Pv Anlage unversehrt bleiben,wir sind nur gegen Feuer versichert,Sturm versicherung ist bei den großen Dachflächen zu teuer ,nur die Pv ist da versichert ! Mfg.H.Sch.
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