20 Windräder á 3MW für 2999 Einwohner in Bayern...

 
Verlierer
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20 Windräder á 3MW für 2999 Einwohner in Bayern...

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Gepostet: 10.02.2022 - 18:47 Uhr  ·  #1
Falls hier auch Experten für die großen Dinger sind,
wäre nett wenn jemand meine Zahlen auf Plausibilät prüfen könnte.
Auf die vielen Versager, die sich über folgendes nur kaputt lachen können werde ich nicht reagieren.
"Versager lachen wenn ihnen nichts einfällt. Da Versagern nie etwas einfällt - lachen sie immer." (Robo Durden)


Mich ärgert ja, dass nicht einfach die Städte und Gemeinden dazu verpflichtet wurden, Solar und Wind zu bauen, sondern die Wirtschaft mit 50% Rendite beauftragt wurde. Also nach 10 Jahren hat sich eine PV-Anlage bezahlt gemacht, die zweite Hälfte ist der Gewinn.
Sprich wir könnten heute doppelt so viel PV haben, wenn einfach die Gemeinden verpflichtet worden wären, zu 0% Rendite zu bauen.

Und bei Windkraft wäre es noch deutlich mehr ?
Sprich die erste Frage, nach wieviel Jahren sich ein 3 MW Windrad amortisiert hat.
Ich komme da schon für unsere Schwachwind-Gemeinde auf nur 3 Jahre, sagen wir maximal 5 ?

Nun soll ja deutschlandweit 2% der FLäche für Windkraft freigemacht werden, und Bayern will doch nicht.
Wenn es die Grünen aber doch schaffen, dann werden die 2% WIEDER von der Privatwirtschaft gestemmt.

Also würde ich Verlierer natürlich gerne meiner Bürgermeisterin hier vorrechnen, dass wenn es eh unvermeidbar ist, die Stadt lieber selber die 2% zubauen soll:

 


Also 10 GWh/a Ertrag pro 3MW Windrad sollte in unserer 35,48 km² großen Gemeinde bei 600-800m Abständen untereinander möglich sein.
2% Fläche wären rund 70 Hektar. 1 Hektar wäre 100x100 Meter, oder ein 110 Meter Durchmesser Windrad (pi x 55m²).
Meine eingezeichneten 20 Windräder kommen den 2% also ziemlich nahe.

Das MW kostet inzwischen weniger als 1 Million Euro.
10.000.000 kWh würden bei 10 cent/kWh 1 Million Euro pro Jahr ergeben.
Die 20 Windräder würden also 60 Million Euro kosten, wären im Günstigen Fall nach 3 Jahren abbezahlt und würden dann jährlich 20 Millionen Euro erwirtschaften.

Zum Vergleich: Der Haushalt unserer 2999 Einwohner Gemeinde lag 2020 bei 7,24 Millionen Euro und 2021 mussten unsere Stadtwerke einen Kredit in Höhe von 700.000 Euro aufnehmen, womit die Verschuldung pro Bürger auf 2500 Euro stieg, ein Vielfaches des Landesdurchschnitts von 593 Euro.

Wenn wir mal von 10 Millionen Euro Gewinn pro Jahr ausgehen, wären dass 3333€ pro Einwohner. Damit könnten wir locker kostenlose Bahnreisen Deutschlandweit und kostenlose Elektro-Car-Sharing, kostenlose Wärmepumpen für alle Haushalte, etz. etz. etz.

Stimmen die Zahlen so halbwegs ?

das Roland
der kleine Physiker :-)
Che
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Re: 20 Windräder á 3MW für 2999 Einwohner in Bayern...

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Gepostet: 10.02.2022 - 22:11 Uhr  ·  #2
Zitat
Auf die vielen Versager, die sich über folgendes nur kaputt lachen können werde ich nicht reagieren.
"Versager lachen wenn ihnen nichts einfällt. Da Versagern nie etwas einfällt - lachen sie immer." (Robo Durden)

Vorsichtig! Bevor es hier kracht von allen Seiten.
Denn es ist das Quergesicht in Deinem Avatar, was immer lacht. ;-)

Werde mir Dein Geschreibsel nicht einziehen. Habe auch das Geschwurbel bezüglich angeblich "Gleichstrom verlustärmer als Wechselstrom" nicht eingezogen. Wir sind nicht dafür Da, Deine viel zu langen Ergüsse auf Irrtümer zu prüfen.

Alleine, weil Drehstrom auf langen Strecken und bei hohen Spannungen und Strömen nur dadurch dem Gleichstrom unterlegen ist, weil auch gerade Drähte eine Induktivität haben, und untereinander eine Kapazität,
ist da der Gleichtrom im Vorteil.

Das ist aber bei Deinen 20m völlig unwichtig, selbst wenn es 200m wären. Zudem sind bei kleineren Spannungen die Verluste über die Gleichrichter und am Ende die der Wechselrichter nicht mehr vernachlässigbar. Da wäre Gleichstrom also sogar im Nachteil.

Aber vielleicht findest Du einen Lehrstuhl, der Dir trotzdem zuhört.

Was Bayern betrifft, so weiß ich, dass dort der Jahresmittelwind von guten Standorten im Binnenland und an der Küste in 10m oft erst in über 100m zu finden ist. Daher finde ich das Bestücken auch dort von 2% der Fläche eher bedenklich.
Die wirtschaftlichen Verluste bezahlt wieder der Bürger, da sie als Steuereinnahmen verloren gehen. Mehr noch, gegen sonstige Steuerlast aufgerechnet werden.

Was verbleibt sind die Höhen, aber da ist Wald, wo auch keiner ne WEA haben will.

Sicher muss man es genau untersuchen. Aber dafür sind wir hier aus meiner Sicht nicht die richtige Adresse.

PS:
Hatte mal mit einem aus Prenzlau am Tisch gesessen, der eine Groß-WEA 1,5 MW hatte , allerdings wohl z.T mit Kredit finanziert.
Der sprach davon, dass er im 11. Jahr endlich die schwarze Null haben würde, also ab da Gewinn.
Prenzlau ist nicht die Nordseeküste aber von der Lage immer noch besser als Bayern i.A.
wieso
 
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Re: 20 Windräder á 3MW für 2999 Einwohner in Bayern...

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Gepostet: 11.02.2022 - 01:04 Uhr  ·  #3
" Wer bremst Verliert " heisst ein Spruch .....
Ich nehm mal an Euere Bürgermeister/in in tiefsten Bayern (sicherlich keine Grüner) ist nun ganz Ohr , und wartet auf Deine Abhandlungen . Die gehen so verständlich runter wie schmelzende Butter , sodass diese Abhandlungen sicherlich viel Ohr finden.....

Auch die Unterstützung der örtlichen Bevölkerung wird Dir gewiss sein , nichts lieber als Leitungs-verlust Berechnungen von AC oderDC, lieben Sie , klingt wie Musik in den Ohren , und schlüsselt sich auch so schnell und vertändlich auf ;)

Aber gut jedem, seine "Spinnerei"

Aber ....
Zitat
Mich ärgert ja, dass nicht einfach die Städte und Gemeinden dazu verpflichtet wurden, Solar und Wind zu bauen, sondern die Wirtschaft mit 50% Rendite beauftragt wurde. Also nach 10 Jahren hat sich eine PV-Anlage bezahlt gemacht, die zweite Hälfte ist der Gewinn.
Sprich wir könnten heute doppelt so viel PV haben, wenn einfach die Gemeinden verpflichtet worden wären, zu 0% Rendite zu bauen.


... Das ist Unfug , den zb bei Photovoltaik aber auch bei Wind , wird der Häusebesitzer zum Unternehmer und nimmt dan eigenes Kapital zur Hand , die Vergütungsätze ( rechnerich für Bürger aktzeptabe dann) des EEG (Erneuer baren Energie Gesetz ) und die Verpflichtung an die "Strommafia " diesen Strom, Vorfahrt ins Netz zu sichern und deshalb dann die Fossilen verdängen ; Also der Strommafia eine Erneuerbare Energie vor die Tür gestezt hat; von der Grünen Politik vor ca 20 Jahren !! .....Und ausgebremst von Merkel und Co danach

Und nun zurück zu Kabelsalat oder was wichtig ist ...

https://www.sonnenseite.com/de…t-zu-ende/

Zitat
Deutschlands Gesetzgebung wird weltweit große Beachtung geschenkt, vor allem in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit und Umweltschutz. Viele Länder orientieren sich an der deutschen Gesetzgebung. So wurde das unter Rot-Grün im Jahre 2000 gegen den massiven Widerstad von Oppositionsführerin Merkel geschaffene EEG über 100-fach im Ausland kopiert – von China über Indien, sowie in vielen europäischen Ländern. Das hatte großen Erfolg für den Ausbau der Nullemissionstechnologien Erneuerbare Energien.


Auf den Punkt gebracht sind wir Alle Verlierer und Versager , die Erneuerbare Energie Bremse Merkel , welch ja wie bekannt , eher der Kohle und Oel Lobby nahestand, ist nun zu Ende , ich wünsche der neuen Regierung viel Erfolg und Elan ( das Wahlegebniss der Grünen wär wohl deutlich besser ausgefallen , wäre da nicht schnell noch eine Schlammschlacht aufgebaut worden )

Dir wünsche ich ..... im Grossen zu Denken , und das hat halt nun mal etwas mit Überzeugungsarbeit zu tun

https://www.deutschlandfunkkul…r-100.html

Zitat

„Ja, sicherlich, früher war die Landschaft durch die Landwirtschaft geprägt und heute hat man eben Windräder dort zu stehen. 55 Windräder ist schon eine ganze Menge, aber die Akzeptanz ist halt da, weil wir viel erreicht haben mit unserem Windpark.“
Die Feldheimer profitieren nicht nur vom um die Hälfte billigeren Strompreis, sie haben auch zusammen mit der nahen Kleinstadt Treuenbrietzen eine Gesellschaft gegründet, die Feldheim Energie GmbH, betreiben eine der Windkraftanlagen selbst.



Power to the people !

Lars
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Re: 20 Windräder á 3MW für 2999 Einwohner in Bayern...

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Gepostet: 11.02.2022 - 08:10 Uhr  ·  #4
Zitat geschrieben von wieso
" Wer bremst Verliert " heisst ein Spruch .....
Ich nehm mal an Euere Bürgermeister/in in tiefsten Bayern (sicherlich keine Grüner) ist nun ganz Ohr , und wartet auf Deine Abhandlungen .
Also bei uns im Osten Österreichs wird in Sachen Windenergie auch sehr gebremst. Es gibt eine Firma die möchte den nachhaltigen Ausbau der Windenergie fördern, stößt aber zunehmend auf Widerstand.
Und interessanter Weise, sind es bei uns ganz besonders die "Grünen", die gegen den Ausbau der Windenergie sind. Ihre Hauptargumente sind jedes Mal, "die armen Vögel", die zu tausenden dadurch getötet werden und die "Verschandelung der Landschaft", die die schöne Umwelt zerstört und schließlich die "Reduzierung der natürlichen globalen Windenergien", wodurch durch Abzapfung der Windenergien der natürlichen Kreislauf der Natur gestört wird. Und die Bürger, die dort wohnen nehmen diese Argumente nur zu gerne an, da sie sich vor diesen riesigen Türmen fürchten, die, wenn man in der richtigen Entfernung davor steht, ein "wummendes" Geräusch verursachen. Auch die Presse springt auf "Unfälle" mit diesen großen Windturbinen auf (bei einem wurde ein Propeller zerfetzt, bei einem anderen riss der ab und landete in der Umgebung)

Es ist zum Kotzen, wenn man so die Möglichkeiten zur Umstellung auf nachhaltige Energieträger beschränkt.
Che
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Re: 20 Windräder á 3MW für 2999 Einwohner in Bayern...

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Gepostet: 11.02.2022 - 10:25 Uhr  ·  #5
Allerdings sind die Jahresmittelwinde in AUT auch eher gering, so wie in Bayern. So dass sehr genau nachgerechnet werden muss, ob es sich lohnt. PV aber auf jeden Fall. Da hilft die südliche Lage.

Das würde mich zunächst mal interessieren, wieso die Windräder in Rolands windschwacher Gemeinde
Zitat
nach 3 Jahren abbezahlt
sein sollen.
Verlierer
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Re: 20 Windräder á 3MW für 2999 Einwohner in Bayern...

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Gepostet: 11.02.2022 - 20:02 Uhr  ·  #6
Zitat geschrieben von Che
Das würde mich zunächst mal interessieren, wieso die Windräder in Rolands windschwacher Gemeinde
Zitat
nach 3 Jahren abbezahlt
sein sollen.

Ihr seid echt zu blöd, meinen Text zu lesen.
Nur leider ist das falsch.
Ihr seid nicht zu blöd, meinen Text zu lesen, Ihr wollt ihn nicht lesen.
Also Ihr seid nicht blöd, Ihr wollt blöd sein.
Denn wenn man blöd ist, kann man machen was man will.

Sorry, Verlierer sind immer ehrlich.
Che
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Re: 20 Windräder á 3MW für 2999 Einwohner in Bayern...

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Gepostet: 11.02.2022 - 20:25 Uhr  ·  #7
Und mit solchen Texten generierst Du wohl schon immer gute Laune? Ach Du Armleuchter.
wieso
 
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Re: 20 Windräder á 3MW für 2999 Einwohner in Bayern...

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Gepostet: 12.02.2022 - 09:19 Uhr  ·  #8
Zitat geschrieben von WL01

Zitat geschrieben von wieso
" Wer bremst Verliert " heisst ein Spruch .....
Ich nehm mal an Euere Bürgermeister/in in tiefsten Bayern (sicherlich keine Grüner) ist nun ganz Ohr , und wartet auf Deine Abhandlungen .
Also bei uns im Osten Österreichs wird in Sachen Windenergie auch sehr gebremst. Es gibt eine Firma die möchte den nachhaltigen Ausbau der Windenergie fördern, stößt aber zunehmend auf Widerstand.
Und interessanter Weise, sind es bei uns ganz besonders die "Grünen", die gegen den Ausbau der Windenergie sind. Ihre Hauptargumente sind jedes Mal, "die armen Vögel", die zu tausenden dadurch getötet werden und die "Verschandelung der Landschaft", die die schöne Umwelt zerstört und schließlich die "Reduzierung der natürlichen globalen Windenergien", wodurch durch Abzapfung der Windenergien der natürlichen Kreislauf der Natur gestört wird. Und die Bürger, die dort wohnen nehmen diese Argumente nur zu gerne an, da sie sich vor diesen riesigen Türmen fürchten, die, wenn man in der richtigen Entfernung davor steht, ein "wummendes" Geräusch verursachen. Auch die Presse springt auf "Unfälle" mit diesen großen Windturbinen auf (bei einem wurde ein Propeller zerfetzt, bei einem anderen riss der ab und landete in der Umgebung)

Es ist zum Kotzen, wenn man so die Möglichkeiten zur Umstellung auf nachhaltige Energieträger beschränkt.


Naja , ich kenn mich nuun nicht wirklich mit Grüner Politik in Österreich aus , aber Danke , hat mich bewegt mal auf die Hompage der Grünen (AT) zu gehen https://gruene.at/news/erneuerbarer-ausbau-gesetz-eag/
Che
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Re: 20 Windräder á 3MW für 2999 Einwohner in Bayern...

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Gepostet: 12.02.2022 - 10:29 Uhr  ·  #9
@ Roland (das V-Wort werde ich nicht benutzen):

Nachdem wir uns hoffentlich genug belöffelt haben,
zu dem Bild letztens mit den vielen Brauntönen fehlt der Herkunftsnachweis. Ist eh Pflicht im Netz.
Dann wüssten wir wahrscheinlich, worauf sich die MWh/a beziehen. Denn diese Angabe fehlt auch.
Referenzhöhe ebenso.

Vermutlich ist dieser Energieinhalt der gesamte im Wind enthaltene. Da aber eine Groß-WEA weniger als 50% Wirkungsgrad hat, sind Amortisationszahlen wohl eher im Bereich 10 jahren und nicht 5, so wie mein Beispiel aus Prenzlau.

Dann ist zu fragen, ob die 1 Million EUR/ installiertem MW schon das Fundament und die Errichtung mit beinhalten.
Service über die Jahre kommt auch noch dazu. Dsw. Grundstückskosten, Genehmigungen etc.

Auch ist die Vergütung derzeit eben nicht 11 ct/kWh sondern es ist etwas komplizierter, und geringer:

"Grundvergütung für Strom aus Windkraftanlagen ist ein Betrag von 5,02 Cent/kWh. In den ersten 5 Jahren nach der Inbetriebnahme werden als Anfangsvergütung 9,2 Cent/kWh gezahlt. Erreicht die Anlage nach 5 Jahren mehr als 150% des Referenzertrages gibt es dann die 5,02 Cent/kWh Grundvergütung. 11.01.2022"
siehe auch: https://www.windmonster.de/?Die_Fakten___Einspeiseverguetung

Also Deine Rechnungen bitte nochmal von Vorne, nachvollziehbar!

Zur Verschuldung von Gemeinden:
Sind sie meist eh schon. Wenn da noch 20 * 3 Millionen dazu kommen, sind es zusätzliche 60 Millionen.
Erscheint mir bischen viel, auch wenn Kredite derzeit billig sind.
Gilt zu bedenken, dass erst nach ca. 10 jahren die Gewinnzohne beginnen wird.

Private Milliardäre oder Fonds können solche Summen eher stemmen. Das ist der Grund, dass es oft in solchen Händen bleibt.

Gruß vom Che
Verlierer
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Re: 20 Windräder á 3MW für 2999 Einwohner in Bayern...

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Gepostet: 12.02.2022 - 11:00 Uhr  ·  #10
Bin davon ausgegangen dass hier jeder den Windatlas von Bayern kennt: https://www.karten.energieatla…,0.7,1,1,1

Aber in der Tat hab ich übersehen, dass der Standortertrag für ein 5MW Windrad angegeben wird und nicht wie ich dachte für ein 3 MW Windrad:

"Standortertrag in 160 m Höhe: Karte des Standortertrags für eine fiktive Windenergieanlage (WEA) mit Rotordurchmesser von 148 m und Nennleistung von 5 MW in 160 m Höhe über Grund. Die Leistungskurve von WEA weist nur einen bestimmten Gültigkeitsbereich von relevanten Windparametern, wie u. a. Turbulenzintensität, Schräganströmung und Windscherung auf. In der Realität werden diese Gültigkeitsbereiche jedoch an vielen Standorten überschritten. So treten besonders bei Waldstandorten oder zu dichter Platzierung von WEA erhöhte Turbulenzen auf. Daher ist bei der Verwendung des Standortertrages ein pauschaler Abzug von ca. 6 % zu empfehlen"


Damit reduziert sich der aktuell erwartbare Ertrag bei 10 cent/kWh von 1 Million Euro pro Jahr auf 600.000€ pro Jahr und die Armotisierung von 3 Jahre auf 5 Jahre.
Wobei ein 3 MW Windrad nicht so effizient wie ein 5MW Windrad ist.
Und wenn die 1 Million Euro pro MW Windkraft noch gilt. Die Baukosten sollen ja schon unter die Million gegangen sein, sind aber wegen der Inflation bestimmt schon wieder über die Million gezogen.


Ich verabchiede mich schonmal aus diesem Forum.
wieso
 
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Re: 20 Windräder á 3MW für 2999 Einwohner in Bayern...

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Gepostet: 12.02.2022 - 12:23 Uhr  ·  #11
Grundvergütung in ct/kWh für Windkraft ist zur Zeit 4,25 cent !

Zitat
Damit reduziert sich der aktuell erwartbare Ertrag bei 10 cent/kWh von 1 Million Euro pro Jahr auf 600.000€ pro Jahr und die Armotisierung von 3 Jahre auf 5 Jahre.


Wo hasst Du Blöderweise , denn die 10 cent her ? Bist Du zu blöd um etwas nachzuforschen ? Und zu Doof deiner Gemeinde nicht besser zur Seite zu stehen , da ja Endkundenpreise bei über 30 ct/kWh stehen

https://www.swe-windenergie.de…lagen.html

Ich sags nochmal , trete doch einfach an eure Gemeinde heran und red mit allen !!

Deine Einstellung wie ausgesagt ...
Zitat
Mich ärgert ja, dass nicht einfach die Städte und Gemeinden dazu verpflichtet wurden, Solar und Wind zu bauen,
wird nicht klappen bei sympatischen aber stuhren Bayern ;)

Lass Dir einen Weg einfallen und geniesse die beleidigte Leberwurst , mein Tip noch nehm einen Extra scharfen Senf dazu und etwas Sauerkraut

Machs Gut 8-)
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Re: 20 Windräder á 3MW für 2999 Einwohner in Bayern...

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Gepostet: 12.02.2022 - 13:06 Uhr  ·  #12
Für 3 Millionen Euro gibts vielleicht Das Fundament mit Zuwegung und ein halbes Getriebe. 4 Millionen kosteten die alten 2,5 MW Vestas schon vor 20 Jahren. Unter 7 Millionen komplettpreis wird das nichts. Zudembmuss man mit den Anlagen heute Direktvermarktung betreiben. Bringt so zwischen 4-5 Cent die kwh und das auch schwankend. Übern Daumen also alles mindestens vier Mal so teuer wie im Eingangspost angenommem. Zudem brauchst du etwa 8-10 Jahre Zeit für Planungen, Nutzungsänderungen, Genehmigungsmarsthon und Bauphase, bis so eine Anlage betriebsbereit ist. Alleine das Bauamt
benötigt Zig Gutachten (wir haben das mit der Sackkarre transportieren müssen so viel war das) ,In der Zwischenzeit muss alles vorfinanziert werden. Treibt die Kosten nochmals in die Höhe. Solch Risiko gehen keine Gemeinden ein, das können nur private Investoren oder "Bauerngemeinschaften" die sich nicht verzetteln.
Wir reden hier immerhin über ein Investitionsvolumen um die 150 Millionen Euro. Wartung, Instandhaltung, technische Betriensführung und Pachtzahlungen sowie Kreditzinsen sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen. An sehr sehr sehr guten Standorten ist man nach etwa 10 Jahren am "Ziel". Im Binnenland nicht unter 15 Jahren - und dann wirds auch schon wieder richtig teuer da ettliche regelmäßige Gutachten zum Weiterbetrieb erforderlich sind.

Es ist bei weitem nicht so, dass alle in D gebauten Windparks kostendeckend laufen.

Deine Anfangs genannten Zahlem sind leider nichts als Wunschdenken.

vg
max
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Re: 20 Windräder á 3MW für 2999 Einwohner in Bayern...

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Gepostet: 12.02.2022 - 13:14 Uhr  ·  #13
Hallo Roland,

Stimmen die Zahlen so halbwegs ?

Damit forderst du zu einem Review deiner Idee und Kalkulation auf.
Wie intensiv und mit welchen Aspekten sich die Mitglieder hier im Forum mit deiner Idee auseinander setzen,
entscheiden natürlich die Mitglieder selbst.

Außerdem bekommst du von durchaus sachkundigen Leuten ein Feedback zu deiner Idee und Herangehensweise,
was nicht wirklich positiv ausgefallen ist.
Alleine diese Rückmeldung ist viel wert, wenn man denn möchte und
wenn man später weniger sachkundiges Publikum überzeugen möchte.

Wie auch immer, jeder wie er mag, Ciau, Goodbye und
ich wünsche weiterhin viel Spaß mit deinen Themen.
farmer
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Re: 20 Windräder á 3MW für 2999 Einwohner in Bayern...

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Gepostet: 12.02.2022 - 14:48 Uhr  ·  #14
Hallo Max,interessant ,deine Aufdröselung bzgl. der Großwindanlagen ,ich habe hier auch schon vernommen,das der zuletzt gebaute Windpark mit 7Rädern und 21 MW in 4kmtern. Luftlinie wohl auch mindestens 14Jahre braucht eh er sich armortisiert ,wurde 2019 ans Netz genommen ! Wie gesagt ,ich habe das von Leuten gehört,die jetzt gut mit der Vorrangfläche verdienen,und maßgebl. Angehörige des Planungsbüro,s hätten sich mal so geäußert,das deckt sich in etwa mit deinen Beschreibungen der Kosten Rubrik ! Gruß Hermann Sch.
Che
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Re: 20 Windräder á 3MW für 2999 Einwohner in Bayern...

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Gepostet: 12.02.2022 - 18:39 Uhr  ·  #15
Und seine letzten Schlüsse waren immer noch falsch:
Zitat
Damit reduziert sich der aktuell erwartbare Ertrag bei 10 cent/kWh von 1 Million Euro pro Jahr auf 600.000€ pro Jahr und die Armotisierung von 3 Jahre auf 5 Jahre.
Die Vergütung ist eben nicht 10 Ct/kWh, sondern in den ersten 5 Jahren derzeit 9,2 cent und danach, wenn mehr als als 150% des Referenzertrages erreicht werden, gibt es 5,02 Cent/kWh.

Kann nicht sagen, wie das mit den 150% gehandhabt wird, aber ich muss auch keinen Bürgermeister überzeugen.

@ Max:
Große Einheiten sind billiger als kleinere, und Planungsverfahren können bei der Bundesregierung in Zukunft auch kürzer ausfallen.
Erdorf
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Re: 20 Windräder á 3MW für 2999 Einwohner in Bayern...

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Gepostet: 12.02.2022 - 19:46 Uhr  ·  #16
Hallo Che,

Zitat
... Planungsverfahren können bei der Bundesregierung in Zukunft auch kürzer ausfallen ...

:D :D :D

Du meinst wegen der Couleur der Regierung? Die Hoffnung stirbt zuletzt ^_^
Das widerspricht meiner Erfahrung:
Planungsverfahren von Behörden und Regierungen als auch die letztendliche Realisation fallen immer länger aus.
Ich kann weder für die Gegenwart, noch für die Zukunft eine Verkürzung sehen :'(
Auch kann ich keinen Einfluss der "Couleur" erkennen.
farmer
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Re: 20 Windräder á 3MW für 2999 Einwohner in Bayern...

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Gepostet: 13.02.2022 - 12:27 Uhr  ·  #17
Apropo Planungssicherheit,da konnte bei der Vorgängerregierung nicht drauf setzen,und bei der aktuellen Ampel um Gottes Willen,schon gar nicht,die noch übrig gebliebenen Landwirte mit Viehhaltung,werden doch nur noch abgewürgt,und bei Windkraft wirds sicherlich auch nicht beschleunigt ablaufen,bei den ganzen Einwendungen,Bürgeriniativen ecrt. ! Wer da daran glaubt,glaubt auch noch das Erde ne Scheibe ist ! Mfg.H.Sch.
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