Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

 
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Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

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Gepostet: 11.07.2022 - 03:30 Uhr  ·  #1
Hallo zusammen,

ich wohne im schönen Bayern zwischen Frankfurt am Main und Würzburg.
Laut diesem Rechner habe ich eine mittlere Windgeschwindigkeit von 3,2 m/s (Dort lässt sich allerdings leider nur der Regierungsbezirk einstellen)
https://www.klein-windkraftanl…n-rechner/

Meine Familie besitzt hier ein 3 stöckiges Haus und einen großen Garten (ca. 100m x 10m)
Links und rechts von unserem Garten befinden sich die Gärten von unseren Nachbarn und hinter dem Garten befindet sich eine Bahnstrecke und danach geht es dann weiteren ca. 20m mit Industriegebäuden weiter (ca. 10m)

Wir sind auf der Suche nach zusätzlichen (erneuerbaren) Energiequellen vor allem für den Winter, die restlichen Monate wird man wohl relativ einfach mit PV abdecken können.
Ich habe hier schon den einen oder anderen Thread gelesen, die vorherrschende Meinung scheint zu sein, dass sich Kleinwindanlagen, gerade in Wohngebieten, wohl nicht rechnen.

Aber vielleicht ist die Situation ja bei mir anders, da es hier durch die großen Gärten und die Bahnschiene nicht so dicht besiedelt ist?
Die Höhe sollte allerdings maximal 10m betragen, damit ich dies ohne Genehmigung aufbauen kann.

Ich bin gespannt auf eure Einschätzungen.


Gruß Viktor
Carl
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Re: Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

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Gepostet: 11.07.2022 - 05:56 Uhr  ·  #2
Eine mittlere Windgeschwindigkeit von 3,2 m/sec ist eigentlich zu wenig, das hinge allerdings auch von der Windgeschwindigkeit - im Winter anders als im Sommer - ab und von der Gesamthöhe über Boden.

Auch der individuelle Energieverbrauch spielt eine Rolle. Wer nur Router, PC, Fernseher, Ledbeleuchtung und nur gelegentlich kleine motorisierte Helfer in Küche und Werkstatt damit betreiben will hat da bessere Chancen.

Waschmaschine, Warmwasser, elektrisch kochen oder Heizen ist damit nicht möglich, jedenfalls nicht ohne riesigen Aufwand an PV und Windgeneration.

Was allerdings bei den kleinen Verbrauchern wie LED, PC, TV etc. auch eine Rolle spielt ist dass dies häufig, vielleicht auch wie z.B. der Router durchgängig genutzte "Stromfresser" sind.

Die verbrauchen sehr wenig aber über das Jahr kommt auch einiges was sonst die Stromrechnung belasten würde zusammen.

So kann man z.B. eine auf diesen Bereich zugeschnittene Anlage so einsetzen dass diese nur den Kleinkram versorgt und die größeren Verbraucher mit käuflichem Netzstrom versorgt werden.

Das spart dann Beachtliches an Installationsaufwand wie Batteriespeicher, Ladecontroller, Ladewächter, Inverter und Switcher.

(Switcher ist der automatische Schalter der erkennen kann wenn der Batteriewächter den Strom bei leerer Batterie abschaltet und auf Netzustrom umschaltet).

Je größer die Steuerungsgeräte, Akku und sonstige Anlage desto schneller geht das dann in 4 - 5 stellige Euro Bereiche die kaum wieder eingespielt werden können.

Allerdings ist Geld immer auch eine Frage der Relativität. Wenn von woanders keine Energie bezogen werden kann steigt der Wert der selbst erzeugten Verbrauchsleistung ins Unermessliche.

Dann schauen andere nur noch zu und wundern sich über die eigene Doofheit.
Chritz
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Re: Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

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Gepostet: 11.07.2022 - 12:26 Uhr  ·  #3
Ich bin derzeit an was ähnlichem. Wohngebiet mit Bäumen. Turbine auf ca. 6 Meter mit wenig freier Anströmung. Aus W NW N SO gehts halbwegs wegen Straßenund freien Flächen. Der Wind ist aber verwirbelter als ich gedacht hätte. Das bei 4,8 m/s. Das wird reines Hobby, Geld verdienen wird da nix. Unterstützung der PV erhoffe ich mir, erwarte diese aber nicht mehr. Bitte bei den Nachbarn an dem Schatten denken. Der Stroboskopeffekt ist nicht zu vernachlässigen.

Gruß,
Christian
energy_mator
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Re: Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

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Gepostet: 11.07.2022 - 18:34 Uhr  ·  #4
Mit den 4,8m/s bist du schon deutlich besser unterwegs als ich.
Aber die hast du schon auf ca. 6 Metern?

Schatten bei den Nachbarn ist in meinem Fall bei den sehr langgezogenen Gärten wohl nicht ganz so kritisch.
Hast du schon erste Zahlen wie viel deine Anlage produziert?
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Re: Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

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Gepostet: 11.07.2022 - 18:37 Uhr  ·  #5
Danke für die Antworten.

Zitat geschrieben von Carl

Eine mittlere Windgeschwindigkeit von 3,2 m/sec ist eigentlich zu wenig, das hinge allerdings auch von der Windgeschwindigkeit - im Winter anders als im Sommer - ab und von der Gesamthöhe über Boden.

Die Höhe hatte ich ja angegeben mit maximal 10m, oder meinst du etwas anderes?

Zitat geschrieben von Carl

Je größer die Steuerungsgeräte, Akku und sonstige Anlage desto schneller geht das dann in 4 - 5 stellige Euro Bereiche die kaum wieder eingespielt werden können.

Das hätte ich jetzt nicht erwartet, dass die Kosten da so groß werden.
Ein Akku werde ich mir früher oder später für die PV-Anlage wahrscheinlich sowieso zulegen, bräuchte ich dann also noch einen Wechselrichter für die potentielle Windkraftanlage
Chritz
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Re: Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

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Gepostet: 11.07.2022 - 21:31 Uhr  ·  #6
4,8 in 10 Meter. Auf 10 Meter kann ich leider nicht hin. Zahlen noch nicht. Ich muss erst noch für Technik zahlen. :-) Wenn du für pv auf48v System gehst könntest du mit entsprechenden Laderegler für das Windrad in einem Akku für beides einspeichern. Ist wohl das sinnvollste und einfachste. Grundstück ist lang? Ok. Aber auch breit? Oben steht zumindest 100x10 Meter Sonne steht auch mal tief. Das gibt lange Schatten. Nur Hinweis. Wenn das passt, dann passt das.
Carl
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Re: Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

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Gepostet: 12.07.2022 - 09:31 Uhr  ·  #7
Nein, 10 m ist die Höhe wenn das der Punkt ist Gebäudehöhe und Mast zusammen.

Zitat: "Das hätte ich jetzt nicht erwartet, dass die Kosten da so groß werden."

Antwort: Wenn Du einen Tagesverbrauch von 5 - 10 kwh voll abdecken musst kann das so teuer werden, und der Erfolg - mit Windkraft ist bei Dir immer noch keine Garantie.

Alternativ nur die ständig laufenden kleinen Verbraucher separat versorgen oder wenigstens entlasten ist übers Jahr gesehen wäre eine Investition die realistisch mit Windkraft vielleicht gerade noch geht. Oder wenigstens manchmal...

Wenn Du die Möglichkeit hast noch mehr Solar aufzustellen ist das bei Deinen Windbedingungen wahrscheinlich sinnvoller damit.

Ein kleines Windrad würde ich dennoch aufstellen, so auch bei mir mit ähnlicher Standortbedingung - vor allem für den immensen Spass den es macht und um tiefgründige Erfahrungen zu sammeln.
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Re: Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

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Gepostet: 13.07.2022 - 05:01 Uhr  ·  #8
Den vollen Tagesverbrauch muss ich nicht abdecken.
Es geht primär darum wirtschaftliche Lösungen zu finden.
Carl
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Re: Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

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Gepostet: 13.07.2022 - 06:40 Uhr  ·  #9
Brutal gesagt, rein Wirtschaftlich gesehen kann sich die beste Kleinwindkraftanlage bei schlechter - sprich zu schwacher - Windeinwirkung kaum je amortisieren.

Es sei denn es liegen Anwendungen vor die wenig Verbrauch anfordern und/oder diese haben keine oder nur aufwendig zu machende Verbindung zum Netz.

Beispiele: Eine von der Zeit und Dauer unabhängige Umwälzpumpe für den Gartenteich wo es nicht darauf ankommt wie klräftig, wie lange und wann sie läuft wenn nur ab und zu einmal in der Suppe gerührt werden soll.

Oder eine Ledbeleuchtung für die man keine Stromleitung in den Hühnestall legen will wenn man auf Eiersuche gehen will.

Oder ein elektrischer Weidezaun wo man die Batterieladung auf Höhe erhalten möchte. Oder oder oder.

Solcherlei Anwendungen gehen auch bei Scvhwachwind noch gut mit Windkraft - mit Solar natürlich auch. Da hat man die Wahl und beurteilt das je nach Lage - Sonneneinstrahlung, Windverhältnisse, Kosten usw. - ganz individuell.
energy_mator
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Re: Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

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Gepostet: 16.07.2022 - 05:09 Uhr  ·  #10
ok, danke für eure ganzen Tipps und Hinweise.
Dann wird es wohl erstmal keine Kleinwindkraftanlage.

Wäre natürlich sehr attraktiv, wenn man als Gemeinde oder ähnliches eine nennenswert große aufbauen könnte und dann direkt von dieser den Strom beziehen.
Aufgrund von Steuern & Co. wird das sich dann aber wohl auch wieder nicht wirklich rechnen...
Chritz
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Re: Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

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Gepostet: 16.07.2022 - 08:26 Uhr  ·  #11
Warum kein Windrad? Du musst nur mit realistischen Gedanken ran gehen. Als Hobby im eigenen Garten eine geile Sache. Vielleicht eines das nicht ganz so groß ist. Dann gibts auch kein Stress mit den Nachbarn. Auch vielleicht nicht auf 10 Meter. Musste bei mir feststellen das 6 oder 10 Meter (ich hatte es mal kurze Zeit auf 10 zum beobachten) nicht allzu viel Unterschied machen weil auch dort noch sehr viele Turbulenzen sind. Evt. ist hier niedriger sogar besser. Irgendwo muss der Wind ja hin. Dadurch kann sich so eine arte Windkanal ergeben.

Man darf halt nur keine Wunder erwarten.
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Re: Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

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Gepostet: 16.07.2022 - 09:04 Uhr  ·  #12
Zitat geschrieben von energy_mator

ok, danke für eure ganzen Tipps und Hinweise.
Dann wird es wohl erstmal keine Kleinwindkraftanlage.

Wäre natürlich sehr attraktiv, wenn man als Gemeinde oder ähnliches eine nennenswert große aufbauen könnte und dann direkt von dieser den Strom beziehen.
Aufgrund von Steuern & Co. wird das sich dann aber wohl auch wieder nicht wirklich rechnen...
Außerdem kann man den Mast auch als Befestigung für ein kleines zusätzliches PV-Modul verwenden, wenn man ohnedies einen Hybrid-Laderegler hat, bringt das auch etwas (oft mehr als das Windrad selbst).
Che
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Re: Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

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Gepostet: 16.07.2022 - 11:32 Uhr  ·  #13
Zitat
Wäre natürlich sehr attraktiv, wenn man als Gemeinde oder ähnliches eine nennenswert große aufbauen könnte und dann direkt von dieser den Strom beziehen
. Gibts schon. Gemeinden, die bezüglich Energie völlig autark sind. Die haben gut Lachen bei der jetzigen Energiesituation.
Nutzen neben PV nur Biogas. Das wars schon. Ist im Fernsehen gekommen. Beispiel gebend!
Links:
https://www.tagesschau.de/mult…58025.html
https://www.grossbardorf.de/Ge…ssenschaft
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Re: Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

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Gepostet: 16.07.2022 - 21:27 Uhr  ·  #14
Zitat geschrieben von Chritz

Warum kein Windrad? Du musst nur mit realistischen Gedanken ran gehen. Als Hobby im eigenen Garten eine geile Sache. Vielleicht eines das nicht ganz so groß ist. Dann gibts auch kein Stress mit den Nachbarn. Auch vielleicht nicht auf 10 Meter. Musste bei mir feststellen das 6 oder 10 Meter (ich hatte es mal kurze Zeit auf 10 zum beobachten) nicht allzu viel Unterschied machen weil auch dort noch sehr viele Turbulenzen sind. Evt. ist hier niedriger sogar besser. Irgendwo muss der Wind ja hin. Dadurch kann sich so eine arte Windkanal ergeben.

Man darf halt nur keine Wunder erwarten.


Klar als Hobby geht das immer, ich habe allerdings erstmal primär wirtschaftliche Lösungen gesucht.
Und da dies eher weniger wirtschaftlich ist und man damit prinzipiell eher Ärger hat mit Nachbarn als mit PV, werde ich mich wohl eher auf letzteres konzentrieren mit ggf. Speichern dazu.

Zitat geschrieben von WL01

Außerdem kann man den Mast auch als Befestigung für ein kleines zusätzliches PV-Modul verwenden, wenn man ohnedies einen Hybrid-Laderegler hat, bringt das auch etwas (oft mehr als das Windrad selbst).


Hmm, da kann man aber sicher "bessere" Konstruktionen bauen, die sich eher für PV Module eignen, statt diese auf dem Mast von einem Windrad zu montieren.


Zitat geschrieben von Che

Zitat
Wäre natürlich sehr attraktiv, wenn man als Gemeinde oder ähnliches eine nennenswert große aufbauen könnte und dann direkt von dieser den Strom beziehen
. Gibts schon. Gemeinden, die bezüglich Energie völlig autark sind. Die haben gut Lachen bei der jetzigen Energiesituation.
Nutzen neben PV nur Biogas. Das wars schon. Ist im Fernsehen gekommen. Beispiel gebend!
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https://www.tagesschau.de/mult…58025.html
https://www.grossbardorf.de/Ge…ssenschaft


Ja die eine oder andere Gemeinde gibt es schon.
Was ich eher meinte, direkt von den eigenen Anlagen beziehen, ohne das der Staat, Netzanbieter & Co. noch die Hände aufhalten für Steuern & Co.
Der größte Anteil vom Strompreis sind ja die Steuern / Abgaben und nicht die Kosten für die Stromerzeugung
Che
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Re: Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

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Gepostet: 17.07.2022 - 21:11 Uhr  ·  #15
Letzteres müsstest Du nachweisen, sonst ist es lediglich eine Meinung.
wieso
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Re: Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

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Gepostet: 17.07.2022 - 21:28 Uhr  ·  #16
Ja stimmt es gibt einige autarke Energie Dörfer nun , viele leider aber auch die primär Biogas benutzen angebaut auf wertvoller Ararfläche die eigentlich zur Ernährung dienen sollten , ohne viel Wind und PV sind diese inakzeptapel für mich

Bzw ist pro Hektar der Energie Gewinn von PV ca 10 mal höher als von zb Biogas Mais

Erstmal Dächer und andere Flächen voll machen , kann nicht richtig sein zu früh adie Landwirtschaft zu verdrängen um mehr Profit einzufahren und zu frühzeitig Felder mit PV zu belegen , welche dann nicht mehr bewirtschaftetz werden können ,

Dach, Fassaden Flächen sind einige vorhanden , und Wind turbinen sollten ja die Landwirtschaft nicht gross beinträchtigen und eine Verbindung von PV und Landwirtschaft gibts ja auch noch https://www.ise.fraunhofer.de/…01_preview
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Re: Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

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Gepostet: 18.07.2022 - 09:58 Uhr  ·  #17
Ja Biogas-Maisfelder

Die werden gerne von Wildschweinrotten besucht und müssen von den Jagtpächter mit E Zaun geschützt werden.
Eine Sauarbeit .
Nach der Einsaht und später nach der Fruchtbildung.
Bei Befall sind Schadenszahlungen fällig.
Das würde Ich als erstes mal abschaffen.
Biogas kann im Gegensatz zu PV leichter gespeichert werden, aber auf Kosten anderer, so läuft halt die Wirtschaft.

Gruß Aloys.
Che
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Re: Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

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Gepostet: 19.07.2022 - 22:58 Uhr  ·  #18
Also in Großbardorf, die machen einen großen Teil mit PV. Regelrecht am Boden, auf Brachflächen.
Gülle und pflanzliche Abfälle zu vergären, dagegen kann keiner was haben.

Außerdem spricht nichts dagegen, zur Fernwärmeerzeugung (zum Heizen) im Winter alternativ ein Hackschnitzel-Kraftwerk zu betreiben. Borkenkäfer- und Windbruch-Holz gibts genug.

Und dann wäre auch noch Windkraft, wenn die Lage es her gibt.
wieso
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Re: Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

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Gepostet: 19.07.2022 - 23:36 Uhr  ·  #19
intresannte und wichtige Analyse ;Che :D
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Re: Einschätzung Profitabilität Kleinwindanlage auf Gartengrundstück

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Gepostet: 20.07.2022 - 02:14 Uhr  ·  #20
Zitat geschrieben von Che

Letzteres müsstest Du nachweisen, sonst ist es lediglich eine Meinung.


Hier ist das sehr schön zu sehen für die vergangenen Jahre

https://www.bmwk.de/Redaktion/…teile.html

In diesem Jahr hat sich das natürlich gedreht, da alles explodiert ist, aber selbst hier sind die Stromerzeugung (und Vertrieb) noch unter den 50%
Wenn das über Jahre auf diesem hohen Niveau bleibt, dann kriegt unsere Wirtschaft wohl ein gewaltiges Problem.

https://www.forbes.com/advisor…ensetzung/
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