Energiespeicher für den Winter

 
energy_mator
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 16.07.2022 - 06:31 Uhr  ·  #61
Hui, hier geht ja richtig die Post ab :)
Also in der Tat war mein Ziel die Energie aus dem Sommer !wirtschaftlich! in den Winter zu übertragen.
Wenn die Speicherkosten dann allerdings teurer sind als das Gas / der Strom im Winter, dann habe ich leider nicht so viel gewonnen.
Daher würde ich mal vorschlagen, dass wir hier mal ein paar Zahlen sammeln und dies dann bewerten.

Ich habe hier mal eine Preisliste der Swiss Solartanks von 2021 gefunden (Die aktuellen scheinen leider noch in Erstellung zu sein...)
https://docplayer.org/21019147…tz-de.html

Wenn ich mir da mal den größten Speicher aussuche (JF24C252) dann wären 32740 CHF (ca. 33225 €) fällig.
Die geben an, dass man dort 2233 kWh speichern kann (ist das realistisch?)
Das wären dann 33225€ / 2233kwh -> ca. 15€/kWh

Im Vergleich dazu z.B. dieser Stromspeicher
https://www.energiespeicher-on…-22-1.html
13733€ für 22kWh -> 624€/kWh

Oder hier habe ich auch noch eine interessanten gefunden (aber zurzeit nicht lieferbar)
https://www.power-and-storage….p300506402
22044€ für 66kWh -> 334€/kWh


Also auf den ersten Blick gewinnt erst mal der Wärmespeicher (hätte natürlich fairerweise Stromspeicher für den gleichen Preis heraussuchen müssen)?
Carl
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 16.07.2022 - 08:41 Uhr  ·  #62
Stromspeicher in etwa der Preislage wären eine gute Anschaffung wenn es nur um Überbrücklungsspeicher für nachts und Tage mit schlechter Sonneneinstrahlung ginge und nicht darum, die Wärmeenergie relativ verlustfrei bis in die kalten Monate zu speichern.

13,733 Euro zahlt man für einen 22 kwh Stromspeicher je nach Akkutyp evtl. auch kann dann aber nach Monaten Speicherzeit nicht den ganzen Winter damit auskommen.

Für 2233 kwh Stromspeicherkapazität würde der Akku aber ein paar Pfennige mehr als 33225 Euro zu blechen sein, das dürfte klar sein. Und der Platz den das einnehmen würde!

Nun, es ist nicht fair das so zu vergleichen denn mit Akkus speichert niemand Sommerstrom bis in den Winter! Lars meint ja die Lösung mit viel PV im Winter Wärmepumpen direkt betreiben und das ist je nach Standortbedingungen sicherlich auch eine gute Lösung.

Für 33225 Euro bekommt man sicher genug PV Leistung und braucht dafür auch keinen so großen Stromspeicher, der Strom wird ja gleich wieder mit der Wärmepumpe und im Haus verbraucht

Hat man eine genügend große Stellfläche oder Hauswand und Dach für Fotovoltaik und kann entsprechend für den Bedarf im Haus und für eine Wärmepumpe genug PV für Winterbedarf aufstellen dann müsste allerdings auch eine Lösung für den erzeugten Überschuss an Strom im Sommer her, vergütete Einspeisung ins Netz vielleicht.

Eine Rechenaufgabe bleibt es in beiden Fällen, denn als Faktoren kommen auch Vergütungspreise dazu, Subventionen vielleicht, evtl. bei PV auch Steuern wegen der Leistungsgröße und nicht zuletzt die Lebenserwartung der jeweiligen Technik.

Mir persönlich würde ein Mix aus beiden Techniken am besten gefallen denn Strom braucht man auch.
Chritz
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 16.07.2022 - 08:59 Uhr  ·  #63
Na da hast du dir die Frage doch mit der Wirtschaftlichkeit selbst beantwortet. Ich nehme mal meinen derzeitigen Gaspreis von 16Cent je Kwh. Bei 2300kwh Speicher sind das dann 368€ im Jahr. Das zu Baukosten von 33k. Mehr als fragwürdig. Dabei sind aber folgende Dinge nichtmal bedacht. Auch bei einem Rücktausch der Energie in das Heizsystem gibt es Verluste. Vielleicht nicht viel, aber geben tut es sie. Die Kosten für den Rest der Technik. Und nun noch der für mich größte Faktor. Mit 2300KWh kommst du im Winter bei einem normalem Haus nicht weit. Ein 4 Personen Haushalt wird im Schnitt mit 15000kwh Gas im Jahr berechnet. Gehe ich also mal in der Heizperiode von eher unrealistisch wenigen 7500kwh aus.

Wie viele Tanks sollen es den werden? Und zu welchen Kosten? Selbst bei einem Eigenbau.

Das wird doch nichts für ein normales EFH. Dazu noch IMMER der Umwelt Gedanke. Wenn du Platz und Geld hast dann bau doch für 75k lieber eine PV. Die dürfte dann auch im Winter noch erheblich was abwerfen und im Sommer einige deiner Nachbarn versorgen. Was das allein an co2 sparen würde… Und wirtschaftlicher ist es auch. So sinkt der Preis für die pv je kwh erheblich um so größer sie ist.

Mal zum Winter. Es gibt WRs die pv Module aufheizen können so das der Schnee anschmilzt und schneller herunter rutscht. Theoretisch geht das mit allen Modulen. Aber es gibt auch hierfür freigegebene. Natürlich muss gegengerechnet werden ob der Stromverluste hierdurch wieder rausgeholt werden kann.

Bei einem Flachdach kann man einfach mit einem Besen etwas frei machen. Die Sonne macht recht zugig den Rest.
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 16.07.2022 - 10:20 Uhr  ·  #64
Zitat geschrieben von energy_mator

Hui, hier geht ja richtig die Post ab :)
Also in der Tat war mein Ziel die Energie aus dem Sommer !wirtschaftlich! in den Winter zu übertragen.
Eine weitere Alternative (wenn Geld keine Rolle spielt) wäre ein Wasserstoffspeicher mit Brennstoffzelle. Da kann man im Sommer "billig" Wasserstoff erzeugen (Elektrolyse) und im Winter diesen für die Energieerzeugung nutzen.
https://www.homepowersolutions.de/produkt/

Ob das Ding rationell ist (Brennstoffzellenautos haben auch keinen so hohen Effizienzwert wie Elektroautos) kann ich allerdings nicht sagen, ich wollte nur die Möglichkeit aufzeigen.
Zitat
Die Energiezentrale steht im Keller oder im Hauswirtschaftsraum. Auf 1,5 m² findet alles Platz, was man für eine ganzjährige Solarstromversorgung braucht.

Wasseraufbereitung und Elektrolyseur für die Wasserstofferzeugung
Brennstoffzelle für die Rückverstromung des Wasserstoffs
Batterie mit einer Kapazität von 20 kWh für die Kurzzeitspeicherung
Wechselrichter und Solarladeregler für den Anschluss an eine Photovoltaik-Anlage
Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung für verbessertes Wohnklima und Heizungsentlastung

Der Wasserstoffspeicher wird außerhalb des Hauses aufgestellt. Je nach Bedarf werden ein bis fünf Flaschenbündel installiert. Die Größe des Speichers wird individuell angepasst, um Ihren persönlichen Strombedarf vollständig unabhängig decken zu können.

Alle Komponenten werden durch ein intelligentes Energiemanagement gesteuert und überwacht
Carl
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 16.07.2022 - 11:53 Uhr  ·  #65
Die Umwandlung von Strom in Wasserstoff durch Elektrolyse bringt etwa 30% Umwandlungsverluste und der Wirkungsgrad bei Rückwandlung in Strom oder evtl. als Quelle von Verbrennern, z.B. Kochen mit Gas ist dann ebenfalls mit Verlusten behaftet, Hinzu kommt aufwendigere Technik.

Wenn man ein Wasserstoff- bzw. Brennstoffzellen System (Auto oder sonstige Brennstoffzellensysteme im Haus) schon nutzt wäre die Kopplung an PV oder Wind möglicherweise sinnvoll, aber ganz sicher nicht um .damit eine Speicherung von Sommer Solarstrom für den Winter zu machen.

Selbst wenn es so große Tanks für Wasserstoff für Haushalte auf dem Markt gäbe, eine solche Mega Bombe wollte ich nicht bei mir im Keller-
Che
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 16.07.2022 - 12:37 Uhr  ·  #66
Gibts wohl dennoch schon. "Wasserstoffbombe" dann aber nicht im Keller sondern draußen.
wieso
 
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 16.07.2022 - 13:31 Uhr  ·  #67
Zitat geschrieben von energy_mator

Hui, hier geht ja richtig die Post ab :)
Also in der Tat war mein Ziel die Energie aus dem Sommer !wirtschaftlich! in den Winter zu übertragen.
Wenn die Speicherkosten dann allerdings teurer sind als das Gas / der Strom im Winter, dann habe ich leider nicht so viel gewonnen.
Daher würde ich mal vorschlagen, dass wir hier mal ein paar Zahlen sammeln und dies dann bewerten.

Ich habe hier mal eine Preisliste der Swiss Solartanks von 2021 gefunden (Die aktuellen scheinen leider noch in Erstellung zu sein...)
https://docplayer.org/21019147…tz-de.html

Wenn ich mir da mal den größten Speicher aussuche (JF24C252) dann wären 32740 CHF (ca. 33225 €) fällig.
Die geben an, dass man dort 2233 kWh speichern kann (ist das realistisch?)
Das wären dann 33225€ / 2233kwh -> ca. 15€/kWh

Im Vergleich dazu z.B. dieser Stromspeicher
https://www.energiespeicher-on…-22-1.html
13733€ für 22kWh -> 624€/kWh

Oder hier habe ich auch noch eine interessanten gefunden (aber zurzeit nicht lieferbar)
https://www.power-and-storage….p300506402
22044€ für 66kWh -> 334€/kWh


Also auf den ersten Blick gewinnt erst mal der Wärmespeicher (hätte natürlich fairerweise Stromspeicher für den gleichen Preis heraussuchen müssen)?


Hallo :) ja zu dem Jenni Swiss Tank kommen ja dann nochmal ca 8000 Euro Isolierung Kosten dazu plus MWST

Das Gesamtpaket mit 75 m2 Sonnenkollektoren kostet dann 118853 Euro ohne Montage und MWST

75m2 Solar Warmwasserkollektoren bei Anahme von doppelter Effizienz als PV ist dann entsprechend meine Vorherigen Empfehlung ca eine 25 kW Pv anlage mit 150 m2
Effizienzzahlen von Solar thermie zur Heitzungsunterstütung bzw Brauchwasser pro m2 Fläche , kann man im unnabhännigen Institut in der Schweitz nachlesen https://www.spftesting.info/data/1.kollektoren/?l=de

Nur Module für 25 kW PV , sind dann ca 10000 Euro. Nach PVGIS eine durchschnittlich zu erwartender Ertrag pro Tag in den 4 Wintermonaten (Nov,Dez,Jan,Feb) 38 kWh Strom pro Tag

Bezüglich Batterie Speicher hier eine 80 kWh Bleibatterie aus aktueller Preisliste Werk Polen ( mit Wärmepumpe dann zum Heitzen halt dann ca 4 mal soviel bei JAZ (jahresarbeitszahl von 4) Batterie modell unt Voltage nur els Bsp

Zitat
TB-80V-1025X0996X0784-6PZS930-019070-1 1 6 131,97 6 131,97 Euro
Traction battery 6 PzS 930/ L=1025 x W=996 x
H=784/80V (1x40 bolted cells) acc. to drawing
019070-1, 2302kg +/-5%

I
Vergleichsanlage PV mit Batteriespeicher (über den Daumen gepeilt)
Eine 25 kW PV bekommt man inclusive Montage ,Wechselrichter Anschluss und Gestell( Bei Freifläche wohl etwas mehr)
für ca 30000 Euro
160 kWh Blei Batterie 12300 Euro
Sole /Erdwärmepumpe 7000 Euro
15 kW Inselwechselrichter (zb 3x Victron Quattro) 8000 Euro

ca Gesamt 58000 Euro

Jahresertrag PV ca 25000 kWh, minus
Da kann man nun rumspielen wie man den Strom verbraucht auf 10 Jahre gerechnet
wenn ich die Hälfte davon einspeise ins Stromnetz bei 8,6 cent pro kWh 10000 Euro
12500 kWh vermiedene Strom-Bezugskosten @ 35 cent 43000 Euro
Und zu berücksichtigen sind dann noch die vermiedenen Import Kosten für Gas etc

Alles nur Grob

Gruss Lars
Carl
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 16.07.2022 - 13:49 Uhr  ·  #68
Hört sich gut an Lars und ist auch eine sau-gute Lösung nur eben keine mit einem Speicher der den Sommerüberschuss in den Winter beamt.

Und danach wurde doch gefragt - bevor Du mich als altersstarrsinnig einstufst.
Chritz
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 16.07.2022 - 14:20 Uhr  ·  #69
Zitat
Die Speicher sollen für ein Eigenheim genutzt werden, das maximale Budget ist daher nicht endlos :)


Aus dem ersten Post. Übersetze ich mal mit angemessener Wirtschaftlichkeit.

Dies ist derzeit, so meine Meinung und glaube auch die der meisten anderen, nicht erreichbar.

Alternative von Lars und eben auch das was ich immer schreibe „viel Pv und wärmepumpe sowie angemessenen batteriespeicher“. Kostet weniger und bringt mehr Gewinn!

Auch von der Umsetzung deutlich einfacher als riesige Wassertanks.
Carl
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 16.07.2022 - 21:04 Uhr  ·  #70
:-)

Es gibt schliesslich auch Leute die garnicht ins öffentliche Netz Einspeisen wollen! So könnte man jedenfalls die Suche nach einer Möglichkeit die im Sommer anfallende Überschussenergie erst im Winter zu nutzen auch verstehen. Und dass würde die Kostenfrage in ein Verhältniss zu anderen Speichermöglichkeiten setzen und nicht dazu wie man am preiswertesten mit allen zur Verfügung stehenden Methoden davonkommt!
energy_mator
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 16.07.2022 - 22:56 Uhr  ·  #71
Ihr habt natürlich Recht mit euren Ausführungen bezüglich der Kosten für einfach weiter die Gasheizung nutzen, bzw. eben so viel PV bauen wie möglich.


Zitat geschrieben von Carl


Es gibt schliesslich auch Leute die garnicht ins öffentliche Netz Einspeisen wollen! So könnte man jedenfalls die Suche nach einer Möglichkeit die im Sommer anfallende Überschussenergie erst im Winter zu nutzen auch verstehen. Und dass würde die Kostenfrage in ein Verhältniss zu anderen Speichermöglichkeiten setzen und nicht dazu wie man am preiswertesten mit allen zur Verfügung stehenden Methoden davonkommt!


Ja diese Leute gibt es, aber ich gehöre nicht dazu :)

Es wird wohl auf eine größere PV Anlage hinauslaufen und irgendwann noch eine Wärmepumpe dazu, sind ja sowieso erst in 10 Jahren wieder Termine dazu frei :D

Vielleicht ist ein kleinerer Wärme und Stromspeicher für 1-2 Tage auch noch interessant.
Damit wäre man dann im Fall von Strom-/Gas-/Wasser Ausfall auch noch etwas abgesichert, wenn man das dann rationiert, reicht das sicher auch 1-2 Wochen und durch die PV kommt ja neue Energie nach und einen eigenen Brunnen haben wir auch, also wäre auch Frischwasser gesichert

Wieso wird eigentlich immer darauf hingewiesen, dass Akkus nicht als Langzeit- / Saisonspeicher taugen?
Die Selbstentladung sollte doch nicht bei mehr als 1-2% / Monat liegen?

Zitat geschrieben von Carl


160 kWh Blei Batterie 12300 Euro


Das würde 76€ / kWh ergeben.
Aufgrund der deutlich geringeren Anzahl der Zyklen wahrscheinlich nicht ganz so interessant?
Chritz
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 16.07.2022 - 23:29 Uhr  ·  #72
Ja, Akku geht. Ist aber ein immenser Platz bedarf und Kostenfaktor. Habe grade imTV einen Bericht gesehen wo eine norwegische Fähre mit Akkus ausgerüstet wird. Der Speicher umfasst 4,5MWh. 48 Batterieblöcke. Jeder etwa 1,5 x 1,5 mal 2 Meter. Kosten für diesen haben die leider nicht genannt. Soll jetzt auch nur den Platzbedarfs verdeutlichen. 5kwh lifepo kosten derzeit ca. 2500€. Klar wird der bei der Menge günstiger. Aber ein Haus davon bauen kann man immer noch.
wieso
 
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 16.07.2022 - 23:38 Uhr  ·  #73
Zitat geschrieben von energy_mator

Ihr habt natürlich Recht mit euren Ausführungen bezüglich der Kosten für einfach weiter die Gasheizung nutzen, bzw. eben so viel PV bauen wie möglich.


Zitat geschrieben von Carl


Es gibt schliesslich auch Leute die garnicht ins öffentliche Netz Einspeisen wollen! So könnte man jedenfalls die Suche nach einer Möglichkeit die im Sommer anfallende Überschussenergie erst im Winter zu nutzen auch verstehen. Und dass würde die Kostenfrage in ein Verhältniss zu anderen Speichermöglichkeiten setzen und nicht dazu wie man am preiswertesten mit allen zur Verfügung stehenden Methoden davonkommt!


Ja diese Leute gibt es, aber ich gehöre nicht dazu :)

Es wird wohl auf eine größere PV Anlage hinauslaufen und irgendwann noch eine Wärmepumpe dazu, sind ja sowieso erst in 10 Jahren wieder Termine dazu frei :D

Vielleicht ist ein kleinerer Wärme und Stromspeicher für 1-2 Tage auch noch interessant.
Damit wäre man dann im Fall von Strom-/Gas-/Wasser Ausfall auch noch etwas abgesichert, wenn man das dann rationiert, reicht das sicher auch 1-2 Wochen und durch die PV kommt ja neue Energie nach und einen eigenen Brunnen haben wir auch, also wäre auch Frischwasser gesichert

Wieso wird eigentlich immer darauf hingewiesen, dass Akkus nicht als Langzeit- / Saisonspeicher taugen?
Die Selbstentladung sollte doch nicht bei mehr als 1-2% / Monat liegen?

Zitat geschrieben von Carl


160 kWh Blei Batterie 12300 Euro


Das würde 76€ / kWh ergeben.
Aufgrund der deutlich geringeren Anzahl der Zyklen wahrscheinlich nicht ganz so interessant?


Naja , irgendwie muss man ja eine überdimensionierte PV auch mit zum Speicher dazurechnen , da diese ja die Gtösse des benötigten Batterie Speicher sehr verkleinert da aehr viel auch im Winter an Bedarf abgedeckt wird


Das mit der 160 kWh Batterie von mir angedeutet war ja eher erstmal fiktiv und wohl zu gross
Jedoch hattest Du ja diesen Thread ins Leben gerufen :-)
Carl
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 17.07.2022 - 05:41 Uhr  ·  #74
Das ist dann die Vernunftlösung bei Dir! :-)

Die Selbstentladung bei Akku Langzeitspeichern muss nicht sehr hoch sein, was ins Gewicht fallen würde wäre natürlich nur die hohe Speicherkapazität die man benötigen würde um genügend Strom für einen ganzen Winter darin zu speichern und vielleicht der Anschaffungspreis dafür (wenn man auch genug Platz dafür in trockener gelüfteter Umgebung hat)..
energy_mator
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 17.07.2022 - 20:10 Uhr  ·  #75
Das Thema Energie für den kompletten Winter speichern haben wir ja hier schon als sehr unwirtschaftlich abgehandelt :)
Es geht jetzt wohl eher darum die Nächte abdecken zu können, bzw. mit ggf. Rationierung mal 1-2 Wochen mehr oder weniger autark sein zu können.

Dafür sollte sich auch ein Akku sehr gut eignen, da die Selbstentladung eben nicht so extrem hoch ist, wenn man das als Notstrom haben möchte, darf man dann allerdings den Akku, vor allem im Winter, immer nur begrenzt entladen.
Dafür ist dann wohl doch wieder ein Dieselgenerator oder ähnliches deutlich wirtschaftlicher.
Carl
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 17.07.2022 - 22:01 Uhr  ·  #76
Um die Nächte abzudecken ein Generator die wirtschaftlichere Lösung?
wieso
 
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 17.07.2022 - 22:03 Uhr  ·  #77
Hallo nochmal :D

will nicht wieder gleich in die Suppe spucken , aber meine Erfahrungen mit Notstromgeneratoren (Inselanlage) sind recht negativ behaftet , da oft ausgefallen wenns sehr nötig war und Stromerzeugung incl Wartung und Verbrauch extrem teuer .... zum angedachten Traum eines BHKW (Wärme und Strom) ist es nie gekommen , leider, will ich nicht sagen dies nachzu trauern , da andere Dinge mir dann eingefallen sind (zb Pumpspeicher Wasserkraftwerk)

Aber klar irdendwo muss jede Situation Ihre Balance finden , welche auch zum eigenen Profil passt !

Selbstentladung von Batterien sind doch kein Thema bei regelmässiger Ladung

Ich will da saisionale Speicher gar nicht ausschliessen , aber erstmal würde ich mich konzentrieren auf die Ein-Engung einer Überbrückungsdauer

Die fehlenden kWh zb bei einer PV und Batterie im Winter kann man ja über einen Cloud Speicher wieder beziehen ( wenn man Netzanschluss hat) der einem im Sommer gutgerechnet wurde

Aber wie wir ja nun wissen gibts vielle Möglichkeiten und Ansichtsweisen , generell sollte aber ein Investment ehr Richtung lebhafter Energieerzeugung gehen und auch die Teilung mit anderen an dieser Installation , was ja dann wieder das Netz ist :D

Nur halt traurig aber wahr ist Deutschland immer noch ein sehr dreckiger Stromerzeuger
Chritz
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 17.07.2022 - 23:51 Uhr  ·  #78
Ich kann nur dazu raten die pv entsprechend groß zu machen wenn der Platz da ist. Bis 30kwp sind ja nun auch eeg frei. Dann ist das weniger Arbeit. 30kwp sollten auch im Winter einiges schaffen. Ca. 300-400 kWh, je nach Wetterlage und Ausrichtung. Den Speicher nicht zu groß machen. Wenn dann doch mal e-Auto und wärmepumpe kommen sollten dann ziehen diese im Winter auch bei 30kwp das meiste weg. 10kwh Speicher bringen einen im Sommer und auch in der Übergangszeit locker über die Nacht. Wenn das so weiter geht mit dem Wetter dann müssen wir uns über den Winter auch keine Gedanken mehr ums heizen machen. Haben dann zwar andere Probleme, aber irgendwas ist halt immer.
wieso
 
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 18.07.2022 - 03:29 Uhr  ·  #79
Nee , muss ich wiedersprechen , diese winzigen Batterie Speicher der heutigen Zeit halte ich als Verschwendung an Technik bezüglich der Notwendigkeit von Ladereglung und Wechselrichter , da hängt man lieber eine Grössere Batterie ran an diese Technil , welche auch Nachts mal ein E-Auto laden kann , bzw und die Wäermepumpe
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 18.07.2022 - 06:26 Uhr  ·  #80
Zitat geschrieben von wieso
Nee , muss ich wiedersprechen , diese winzigen Batterie Speicher der heutigen Zeit halte ich als Verschwendung an Technik bezüglich der Notwendigkeit von Ladereglung und Wechselrichter , da hängt man lieber eine Grössere Batterie ran an diese Technil , welche auch Nachts mal ein E-Auto laden kann , bzw und die Wäermepumpe
Versteh ich nicht.
Einerseits siehst Du die Batteriespeicher zwischen 10 und 20 kWh als Verschwendung an und andererseits empfiehlst Du eine "Größere Batterie".
Noch dazu meinst Du letztere kann über Nacht ein E-Auto laden.
Die Batteriespeicherlösungen mit 10-20 kWh kann, soweit viel PV vorhanden und/oder viel Sonne scheint den Nachtbedarf eines Haushalts abdecken.
Die Aufladung eines E-Autos aber nie!
Denn wie willst Du aus einer 20 kWh Batterie ein Elektroauto mit 70 bis 100 kWh Speicher aufladen?
Noch dazu weil das E-Auto im Normalfall mit 11kW aufgeladen wird (dann benötigt es so 5 bis 6 Stunden). Wenn Du die kW reduzierst (6 bis herunter auf 3 kW), dann brauchst Du zum Aufladen 12 bis 26 Stunden...
Jetzt nicht die Wandlungsverluste gerechnet, die bei einer längeren Ladungszeit (bis zu 12%) auftreten.
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