Energiespeicher für den Winter

 
Carl
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 18.07.2022 - 06:45 Uhr  ·  #81
Zitat Lars: "Die fehlenden kWh zb bei einer PV und Batterie im Winter kann man ja über einen Cloud Speicher wieder beziehen ( wenn man Netzanschluss hat) der einem im Sommer gutgerechnet wurde"

Wenn das in Deutschland tatsächlich möglich wäre dann wäre das riesige Problem, für den großen Sommerüberschuiss alternativ teure Langzeitspeicherung technisch vor Ort lösen zu müssen abgehakt.

Selbst dann wenn für ein so angelegtes KWH Guthaben in einem Cloudspeicher kleinere KWH Guthaben Abzüge für die Dienstleistung gemacht würden.

Bisher war mir nur bekannt dass man nur wenig für Netzeinspeisung bezaHLT bekommt und Strom viel teurer dazukaufen muss wenn man im Winter mehr braucht.

Man hat so eine Dauerversorgung der Grundlast durch die keleinen Dauerverbraucher verbraucht am Tag wenn Sonne da ist einen dicken Anteil mit den größeren Verbrauchern selbst und kann falls noch Überschuss anfällt diesen vergüten lassen.

Chritz Aussage: Am besten möglichst viel PV aufs Dach oder Garten kann ich zustimmen. Neben meinem Interesse für Windkraft habe ich vor 40 Jahren begonnen michj auch für PV zu interessieren und damals schon das erste Solarpaneel gekauft, 40 W für 800 Mark, das war 1 1/2 Monatseinkünfte.

Das kleine Panel ist mir auf meinem Segelboot nach 10 Jahren zerschmettert aber ich habe gleich ein neues besorgt, diesmal mit 100 W.

Dieses 100 W Monokristall Paneel leistet mir heute noch, nach 30 Jahren, gute Dienste als Ladungserhalter an meiner Treckerbatterie wo es mit einem Mini Laderegler dauerhaft angeschlossen ist, auch im Winter.

Noch sond heutzutage die Solarpaneele spottbillig verglichen mit damals, wer jetzt noch zugreift macht keinen Fehler!

Was kleine Akkusysteme angeht so liegt Lars zwar vollkommen richtig damit schön viel Kapazität und entsprechend große und teure Steuerelektronik zu empfehlen, dass ist für Leute die auch einen hohen (wie normal üblich) Verbrauch haben, aber auch kleine Systeme können Sinn machen.

1.tens weil dann die Steuerelektronik ( für alle Verbraucher im Haus) insbesonders der Inverter bedeutend weniger Eigenverbrauch hat
2.tens weil die Anschaffungskosten für größere Anlagen ganz schön ins Gewicht fallen können und
3.tens weil man durch kluges Management auch mit weniger Akku und Paneelpower und Elektronik auskommt.

Das heißt: Tagsüber das Hausnetz mit nur dann genutzten größeren Verbrauchern mit Plug In Inverter mit Solarstrom versorgen und gleichzeitig mit einer Abzweigung von Solarpaneel einen Pufferakku für den Dauerlaststrom für die kleineren Verbraucher wie PC, Router, TV, die LED Hausbeleuchtung etc.laden, die dann eine mit automatischem Umschalter zum Hausnetz separat an der Batterie hängen und auf das normale Hausnetz umgeschaltet werden wenn der Akkustand mal zu niedrig wird.

Solche automatischen Umschalter gibt es von Fraron, sie schalten in 1 Millisekunde um der PC merkt nichts davon. Kosten: 99 Euro.
wieso
 
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 18.07.2022 - 07:18 Uhr  ·  #82
Zitat geschrieben von WL01

Zitat geschrieben von wieso
Nee , muss ich wiedersprechen , diese winzigen Batterie Speicher der heutigen Zeit halte ich als Verschwendung an Technik bezüglich der Notwendigkeit von Ladereglung und Wechselrichter , da hängt man lieber eine Grössere Batterie ran an diese Technil , welche auch Nachts mal ein E-Auto laden kann , bzw und die Wäermepumpe
Versteh ich nicht.
Einerseits siehst Du die Batteriespeicher zwischen 10 und 20 kWh als Verschwendung an und andererseits empfiehlst Du eine "Größere Batterie".
Noch dazu meinst Du letztere kann über Nacht ein E-Auto laden.
Die Batteriespeicherlösungen mit 10-20 kWh kann, soweit viel PV vorhanden und/oder viel Sonne scheint den Nachtbedarf eines Haushalts abdecken.
Die Aufladung eines E-Autos aber nie!
Denn wie willst Du aus einer 20 kWh Batterie ein Elektroauto mit 70 bis 100 kWh Speicher aufladen?
Noch dazu weil das E-Auto im Normalfall mit 11kW aufgeladen wird (dann benötigt es so 5 bis 6 Stunden). Wenn Du die kW reduzierst (6 bis herunter auf 3 kW), dann brauchst Du zum Aufladen 12 bis 26 Stunden...
Jetzt nicht die Wandlungsverluste gerechnet, die bei einer längeren Ladungszeit (bis zu 12%) auftreten.


Was gibts da nicht zu verstehen ?
von einem 20 kWh Speicher hat Christian ja nicht gesprochen sondern von 10 kWh , was ja ansich schon eher zu einer grossen Batterie heut zu Tage gilt ! Die meisten "Modernen" Energiespeicher haben eher weniger , sodass früh beim Früstück schon wieder Netzbezug stattfindet für den Toaster oder Wasserkocher , Licht und Radio zb , etc
Deshalb mein Einwand , wenn schon der ganze Aufwand mit viel PV und Ladetechnik , Wechselrichter und dann eine mickrige Batterie dran, die dann vielleicht gar nicht Notsrom fähig ist , bei Netzausfall .

Wird immer schnell darauf verwiesen, das die Batteriespeicher so teuer sind, also die Batterie an sich ! Aber das Technik gedäns um die Batterie hat ja auch ihren Preis
Da liebe ich noch immer die gute alte Panzerplatten Blei Batterie welche für den gleichen Preis ca 3-5 mal so gross ist , zwar weniger Voll- Zyklen kann wie eine LIFEPO bei Vollentladung , jedoch übers Jahr gesehen ja dann auch eher 3-5 mal weniger Vollzyklen durchläuft sodass sich die Lebenserwartung /Zyklenzahlen dann wieder anpassen

Und klar ein Elektro Auto braucht Strom zum Laden , was sollte da nicht gehen zb 100 km bei 16 kWh Stromverbrauch , Übernacht mal in dessen Batterie zu Laden ?
Oder 3-5 Tage mit einer grösseren Batterie mal unabhännig bei Stromausfall zu sein , ohne Stress sich einen ausverkauften Notstromer besorgen zu müssen , der dann 24 Stunden am Tag laufen muss , weil man aufs falsche Speicherpferd gesetzt hat .
Aber wie gesagt , das ist individuell abhännig von dem Bedarf an Strom ,Wärme , Fahrkm etc und sollte auch so dan individuell berechnet und ausgelegt werden , und nicht einfach etwas besorgt bei Alibaba und den 7 Zwergen , bzw beim schicken Speicherverkäufer der dir einen viel zu kleinen Akku verkaufen will

Recht gut gemachtes tool hier https://www.volker-quaschning…./index.php

Geht leider nur bis 20 kW PV und Batterie Kapazität
wieso
 
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 18.07.2022 - 07:29 Uhr  ·  #83
@ Carl ... nur auf die schnelle und ungeprüft (muss los zum Pflastern)

https://senec.com/de/produkte/senec-cloud

Die waren ausserdem einer der ersten Anbieter für Speicher mit Bleibatterien und rückvergütung des Recykling Werts , bzw Batterieaustausch zum Grosshändlerpreis
Carl
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 18.07.2022 - 08:42 Uhr  ·  #84
Danke Lars!

Das wäre eine tolle Marktidee die viele Probleme lösen könnte wenn die Kosten für die Dienstleistung des Strom Cloud Betreibers unterm Strich wirklich nennenswert günstiger bleiben als Einspeisen ins Netz und dann teurer zurückkaufen vom normalen Lieferanten!

Bei den politischen Entscheidungen mit der Einspeisungsgesetzgebung hat wohl die Lobby wieder fleißig Klinken geputzt und vor allem die Politik mehr an die Steuereinnahmen vom öffentlichen Netz gedacht - irgendwie muß das Subventionswunder ja wieder eingespielt werden.

Wobei - wie doof sind wir eigentlich dass wir für umweltfreundliche Technik irgendwelche finanziellen Anreize brauchen die wir dann auf verschlungenem Weg zurückzahlen? Sieht keiner mehr so deutlich den Klimawandel wenn er in seinen Geldbeutel schaut?

Ich habe inzwischen bei mir etwa 4 kw Solarleistung zusammengetragen und verzichtete dabei ganz auf Subventionen (auch auf die Bürokratie), speise auch keine Überschüsse ein sondern sondern sehe mit vielen Tricks zu wie alles irgendwie noch sinnvoll verbraten werden kann: viel mehr als 2 kwh am Tag kann ich garnicht verbrauchen weil Heizen und Warmwasser bei mir nicht mit Strom.

Da würde z.B. ein großer Langzeitspeicher mit Wärmespeicherung in Wasser ganz gut passen, vor allem falls noch mehr Solar und Windpower dazukommt. Wärmepumpe ist zusätzlich auch ein Thema das noch warten muss..

Das alles geschieht bei mir nur sehr langsam mit den Jahren, wegen den Kosten und der Eigenleistung die ja auch Zeit in Anspruch nimmt..
Chritz
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 18.07.2022 - 09:06 Uhr  ·  #85
Warum nicht einspeisen und noch der Umwelt helfen? Dafür auch noch Geld bekommen? Das verstehe ich nicht! Zumal Bürokratie echt wenig geworden ist. Beim ENV anmelden. Kleinunternehmer-Regelung und bei Anlagen unter 10kwp noch von der Steuer befreien. Alle zusammen war vielleicht ein Tag Arbeit.

Jetzt spare ich nicht nur sondern bekomme noch Geld. Das einzige was ich machen muss ist einmal im Jahr den Zählerstand ablesen.

Ladetechnik ist bei vielen WRs bereits integriert. Die nennen sich dann Hybrid. Alles überschaubar. E-Auto mit Akku laden? Das bringt mal garnix.

Cloud Speicher gibt es. Ich kenne aber kein Anbieter wo sich das finanziell wirklich lohnt.
wieso
 
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 18.07.2022 - 09:40 Uhr  ·  #86
Zitat
E-Auto mit Akku laden? Das bringt mal garnix.
Besser mit Kohle Strom , meinst Du ?
Che
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 18.07.2022 - 09:54 Uhr  ·  #87
Entschuldigung, was ich nicht verstehe ist:
Die Einspeisevergütung war bezogen auf den kWh-Preis als Kunde schon immer minimal.
Jetz ist die Schere aber noch weiter aufgegangen.
Sprich, die vergütung bei unter 9 ct. geblieben, mit fallender Tendenz.
Der Verbraucherpreis aber wegen Russland (und der Gier der Versorger und der Spekulation an der Börse) enorm gestiegen.
Bei mir, obwohl 100% aus österreichischer Wasserkraft, von 28 auf 38 ct. Für Neu-oder Wechselkunden auf 56 ct!

Mal abgesehen davon, dass da die Politik nachsteuern muss bezüglich prozentualen Gleitens der Vergütungen mit den Preisen.
Da bezeichne ich es als nur zu verständlich, dass mann den Energieversorgern einen Vogel zeigt und sich austaktet aus dem, was sie auch noch Förderung nennen.

Zudem braucht man sich um Konformität der WR mit denen ihren Forderungen überhaupt nicht kümmern, wenn es ein Inselnetz ist, mit lediglich Zuschaltbarkeit des öffentlichen Netzes im Sinne eines Notstromaggregats.

Dann lieber überschüssigen Strom im Sommer in ein Elektroauto.

Dass die Öffentlichkeit dann auf die Unterstützung der Klein-Pv-ler verzichten muss, ja das ist dann so.
Die Politik hat es doch nicht anders gewollt, oder?
Wenn nicht gibt es dringenden Handlungsbedarf.

Eine Besonderheit gibt es aber.
Soweit mir bekannt wird PV-Strom von Anlagen, die nicht zur anteilmäßigen Eigennutzung vor gesehen sind, mit 13 ct vergütet.
Gemessen an 38 oder 56 ct allerdings aus meiner Sicht immer noch zu wenig.
Chritz
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 18.07.2022 - 10:26 Uhr  ·  #88
Bei einer 30kwp Anlage kannst du im Sommer nen ganzen Fuhrpark laden. Da kommen zwischen 100 bis 300 kWh am Tag runter. Wie viel will man als Privathaushalt den fahren?

Zum E-Auto aus Speicher laden. Zum einem hat auch das Verluste von ca. 20%. Selbst bei DC-DC was es noch nicht fertig zum kaufen gibt, ist es immer noch nicht verlustfrei. Dazu kommen noch die Verlust vom vorigen einspeichern. Auch ca. 20%. Bei Hybrid vielleicht nur 5-10% da DC-DC.

Diese min. 30% könnten vom Nachbarn ja an co2 oder Atommüll gespart werden.

Dazu kommt noch der Faktor das jeder Akku eine maximal entnehmbare Kapazität hat (Lebensdauer). Der leidet also erheblich drunter wenn dieser das E-Auto läd. Auch der Speicher hat bei der Herstellung mal einen Umwelt Fußabdruck hinterlassen. Der müsste also auch noch eingerechnet werden.

Richtig, die Vergütung ist ein Witz. Aber besser als den Strom aufm Dach liegen zu lassen, ihn sinnlos in Swimmingpool zu verbraten oder mit riesigem Aufwand mit in dem Winter zu nehmen.

Mit einer Insel rettet man jedenfalls nicht das Klima. Das schafft man nur gemeinsam. Es kann ja auch nicht jeder eine Insel bauen. Warum immer dieses „Hauptsache ich“ und „die böse Politik“. Klar ist das nicht schön aber es ist nun mal so. Dann sollten die, die sich beschweren doch selbst politisch aktiv werden und es besser machen!

So schafft die Menschheit es bestimmt die Welt zu retten und für unsere Kinder zu bewahren!

Gruß,
Christian
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 18.07.2022 - 11:17 Uhr  ·  #89
Hallo

DC-DC Ladung verstehe Ich so das die Spannung von Solar höher liegt wie die vom E Auto und so direckt geladen werden kann, natürlich Spannungsüberwacht mit Abschaltung.
E Autos werden doch nicht in der Nacht von anderen Akkus geladen, ja gets noch !

Gruß Aloys.
Carl
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 18.07.2022 - 12:02 Uhr  ·  #90
Subventionen für Solaranlagen als offene Finanzierungshilfe mit der Option durch Steuereinnahmen bei zurückgekauftem Strom Kosten zurück möglicherweise sogar mit Gewinn zu bekommen halte ich durchaus für eine gute Idee, wer mehr zurückkauft finanziert dann diejenigen die weniger kaufen mit.

Das kann als vernünftiges Modell durchgehen - nicht aber so wie die Politik es dem Bürger als unentgeltliches "Staatsgeschenk" verkauft. Es ist ein verstecktes Darlehen mit gut kalkulierten Gewinnaussichten und das ist die Wahrheit.

Wir, das Volk, können die Wahrheit deuten und verstehen und wollen nicht getäuscht und belogen werden. Wer lügt riskiert, dass ihm die Zunge herausgerissen wird.

Denn alle Regeln und Gesetze dieser Welt sind im Lauf der Zeit vergänglich.

Politiker gibt es in Deutschland so viele dass man nur einen beliebigen Stein auf dem Acker aufheben muss um zu sehen wie sofort zwei oder drei eilig aus ihrem Versteck darunter weglaufen. Und jeder muss sich und anderen beweisen dass nur die Politik die Welt bewegt.

Die Demokratie ist dann wahr wenn Entscheidungen vom Volk getroffen werden und nicht von gewählten Vertretern.

Unzufriedenheit mit den anderen ist eine schwere unheilbare Krankheit in großen Teilen unserer Bevölkerung und auch der Auslöser für viele ungeschulte Kräfte die in der Politik eine dicke Lippe machen.

Eine Lösung wäre wenn alle anfingen sich selber zu fragen was man aktiv aus eigener Kraft im eigenen direkten Umfeld besser machen kann.

Dann muss sich auch niemand mehr über den anderen aufregen.

Aber na gut, die Welt ist wie sie ist und wird sich nur durch den Klimawandel noch ein bischen verändern und möglicherweise auch noch etwas endgültiger durch die vielen [automatisch zensiert] die glauben, unsere Welt regieren zu können.
Chritz
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 18.07.2022 - 12:41 Uhr  ·  #91
Zitat
Eine Lösung wäre wenn alle anfingen sich selber zu fragen was man aktiv aus eigener Kraft im eigenen direkten Umfeld besser machen kann.


Da gibt es nichts hinzu zu fügen. Dazu wird man mit wenig Aufwand auch noch entlohnt.

Ich denke mal das diesmal weder der Markt, noch die Politik das Regeln werden. Das wird die Natur regeln.

Der Krieg hat nur das Denken an eigener schadensbegrenzung beflügelt und alle sind sie heiß auf Erneuerbaren. Schade das es scheinbar nur so geht. Das dicke Ende kommt erst noch.
wieso
 
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 18.07.2022 - 13:54 Uhr  ·  #92
Zitat geschrieben von Chritz



Mit einer Insel rettet man jedenfalls nicht das Klima. Das schafft man nur gemeinsam. Es kann ja auch nicht jeder eine Insel bauen. Warum immer dieses „Hauptsache ich“ und „die böse Politik“. Klar ist das nicht schön aber es ist nun mal so. Dann sollten die, die sich beschweren doch selbst politisch aktiv werden und es besser machen!

So schafft die Menschheit es bestimmt die Welt zu retten und für unsere Kinder zu bewahren!

Gruß,
Christian


Aber darauf wollte ich nicht warten , auf die Politiik und deren flekmatisches Verhalten , geht ja seit über 30 Jahren so seit Einführung der EEG in DE in anderen Ländern Europas ist ein gerechter Vergütungssatz erst recht spät eingeführt worden , in manchen Ländern wird sogar geld verlangt wenn Mensch einspeisst

Deshalb weiss ich nicht was Du meinst , wenn jemand sich da ausklinken will , um nicht mit Braunkohle und Co versorgt zu werden , dann berate ich gerne ..... Jahrzehnte zu warten ist eher nicht mein Thema
wieso
 
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 18.07.2022 - 14:16 Uhr  ·  #93
Zitat
Entschuldigung, was ich nicht verstehe ist:
Die Einspeisevergütung war bezogen auf den kWh-Preis als Kunde schon immer minimal.
Jetz ist die Schere aber noch weiter aufgegangen.
Sprich, die vergütung bei unter 9 ct. geblieben, mit fallender Tendenz.


Naja , die Vergütung wurde ja den Kosten der Anlage angapasst , in den Jahren 2010 konnte man ja Verträge mit Einspeisevergütung abschliessen, über Jahrzehnte garantiert , die recht viel Profit garantieren


Heut zu Tage werden die PV anlagen kleiner , da der Gewinn eher am Eigenverbrauch klebt

die schere ist inakzeptable wenn ich für 8 cent eindpeise aber 4 mal soviel Bezugsstom bezahle
Che
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 18.07.2022 - 23:12 Uhr  ·  #94
@ Chritz:
Zitat
Dann sollten die, die sich beschweren doch selbst politisch aktiv werden und es besser machen!
Dazu muss erst mal öffentlich ein Missstand festgestellt und dikutiert werden.
Warum ist Dir diese Diskrepanz nicht aufgefallen?

Ich verlinke nur mal zur Leipziger Strombörse. http://www.bricklebrit.com/stromboerse_leipzig.html
Merkt Ihr was? Die nehmen die geringe Vergütung für PV mit Kusshand.

Klar war wurde kurz nach der Jahrhundertwende übervergütet: https://www.sfv.de/artikel/eeg_20002004_einspeiseverguetung
Allerdings waren die Komponenten damals auch noch teurer.

Jetz aber sich mit PV-Strom regelrecht alimentieren zu lassen, Windstrom auch, eigentlich allem Alternativen, das geht nicht.
Werde meine Mitglidschaft im BVKW entsprechend nutzen.

Zitat
Mit einer Insel rettet man jedenfalls nicht das Klima
Es ist ein Beitrag dazu. Wieso eigentlich nicht?
Zitat
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Mal den Mund nicht so voll nehmen!
Man kann es versuchen, aber es gibt auch solche Befürchtungen: Unterer Teil in Forum/cf3/topic.php?p=56313#real56313
Ich will damit nicht sämtlichen Elan nehmen. Wirklich nicht. Aber sollte es mit den 1,5°C nicht gelingen, müssen und werden wir wahrscheinlich auch weiter leben. Dafür braucht es aber einen Plan B und evtl. noch C.
wieso
 
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 19.07.2022 - 13:56 Uhr  ·  #95
Zitat
Zitat
Mit einer Insel rettet man jedenfalls nicht das Klima
Es ist ein Beitrag dazu. Wieso eigentlich nicht?



Vielle Insulaner haben doch das verwirklicht was heute im Grossen Rahmen passieren soll ! Erneuerbare energien und Speicher

Ich für meinen Teil hatte keinen Bock mehr drauf auf die Verzögerung durch falsche Politik zu warten , an die nahezu 100% regenerative Energieversorgung zu kommen !

Wird wohl ein Dorn im Auge der EnergieKonzerne sein , wenn sie weniger Abnehmer für Ihren Strom vorfinden , ich helfe gerne mit , den Kraftwerkspark dieser Konzerne zu verkleinern , und auch deren Profit , je mehr Häuslebauer dies selbst in die Hand nehmen , umso besser ob off-grid oder netzgekoppelt , scheint so dass eine Energiewende auch ohne Staat und Konzerne geht
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 19.07.2022 - 15:39 Uhr  ·  #96
Hallo

Man kann auch einfach mit einem Tunnelbohrer in die Erde gehen, da wo es 15 bis 18 ° C warm ist .
Das Heizen erübrigt sich dann, und Wasser ist da wohl auch !

Gruß Aloys.
Che
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 19.07.2022 - 23:43 Uhr  ·  #97
Zitat
da wo es 15 bis 18 ° C warm ist
Und wo ist das, insbes. in der kalten Jahreszeit?
Carl
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 20.07.2022 - 07:00 Uhr  ·  #98
Da müsste man ganz schön tief bohren. Aber z.B. im Ruhrgebiet in den stillgelegten gefluteten Zechen könnte ich mir gut die passenden Temperaturen und auch noch höher als 15° bis 18° vorstellen.
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 20.07.2022 - 07:37 Uhr  ·  #99
Ganz unbedenklich sind ja solche tiefen Bohrungen auch nicht https://de.wikipedia.org/wiki/…m_Breisgau

Neben diesen hier aufgezählten Problemen , sehe ich diese Bohrungen also Durchlöcherung der Erdkruste wie ein Schweizer Käse als recht bedenklich an .
Das hat sicherlich Einfluss auf den Grundwasserspiegel
Deshalb hatte ich mich gegen eine Tiefenbohrung eines Brunnens entschieden , typischer weise ca 150-300 meter für jedes Haus auf dem Land in Irland , und mir eine Filteranlage für 3 meter tiefen Schachtbrunnen besorgt
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Re: Energiespeicher für den Winter

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Gepostet: 20.07.2022 - 09:51 Uhr  ·  #100
"Das hat sicherlich Einfluss auf den Grundwasserspiegel!

Gut möglich wenn das Grundwasser aufgrund von geologischer Beschaffenheiten so in tiefere Regionen abfließen kann. Ansonsten bleibt de Pegel relativ stabil weil die vollgelaufenen Bohrungen an sich kaum die Höhe des gerade anstehendenGrundwasserlevels beeinflussen. Also dann sobald ein Bohrloch vollgelaufen ist und so auch nichts mehr nachsickern kann.
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