Einspeisen ... To Be or not to Be

 
wieso
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Einspeisen ... To Be or not to Be

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Gepostet: 02.09.2022 - 13:09 Uhr  ·  #1
Irre , wie komplex dies alles wohl erscheint und aber auch leider ist !

Ich bin durch alle Szenarien/Konstelationen gedanklich auch oft wissentlich durchgegangen ....

Eigentlich bin ich es leid , wie schwer es ist eine Kleinwindanlage aber auch eine PV einzuspannen in eine bestehende Anlage


Wird wohl ein Grund für mich gewesen sein , gar nichts mit dem öffentlichen Netz zu tun haben zu wollen

Keep it simple

Lars
Chritz
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Re: Einspeisen ... To Be or not to Be

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Gepostet: 03.09.2022 - 23:21 Uhr  ·  #2
Was meinst du mit kompliziert?

Die Bürokratie oder die Technik?

Bei meiner pv (selbst geplant, aufgebaut und angemeldet) fand ich beides jetzt nicht sonderlich schwierig.
wieso
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Re: Einspeisen ... To Be or not to Be

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Gepostet: 04.09.2022 - 04:32 Uhr  ·  #3
...schön zu hören Chritz , dann wird ja eine Einbindung von einer Klleinwindanlage auch Recht unkompliziert sein und deren Einspeisevergütung
Chritz
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Re: Einspeisen ... To Be or not to Be

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Gepostet: 04.09.2022 - 08:10 Uhr  ·  #4
Beim ENV gibt es ein Einspeiserportal. Da wählst du die Art der Anlage aus. PV, Wind oder BHKW. Dann die Angaben zur Anlage machen. (Leistung, Hersteller usw.). Danach warten auf einspeisegenehmigung. Danach Termin mit ENV zur Abnahme. Achtung: hier muss ein eingetragener Elektriker dabei sein. Dort wird dann geprüft ob die Anlage nach Vorschrift abgeklemmt ist. Dann kommt die Anmeldung beim Mastr. Parallel dazu beim Finanzamt.

Das war’s eigentlich auch schon. Bei größeren Anlagen kommt noch etwas mehr Aufwand wegen EEG. Allerdings auch überschaubar.
Perser
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Re: Einspeisen ... To Be or not to Be

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Gepostet: 04.09.2022 - 18:20 Uhr  ·  #5
Zitat geschrieben von Chritz

Beim ENV gibt es ein Einspeiserportal. Da wählst du die Art der Anlage aus. PV, Wind oder BHKW. Dann die Angaben zur Anlage machen. (Leistung, Hersteller usw.). Danach warten auf einspeisegenehmigung. Danach Termin mit ENV zur Abnahme. Achtung: hier muss ein eingetragener Elektriker dabei sein. Dort wird dann geprüft ob die Anlage nach Vorschrift abgeklemmt ist. Dann kommt die Anmeldung beim Mastr. Parallel dazu beim Finanzamt.

Das war’s eigentlich auch schon. Bei größeren Anlagen kommt noch etwas mehr Aufwand wegen EEG. Allerdings auch überschaubar.


na ich weis ja nicht, kommt mir trotzdem ziemlich kompliziert vor.
Ich für meine Seite werde überhaupt keine bürokratische Spielchen mit machen, meine Anlage läuft mit Nulleinspeisung und irgendwo mich anmelden werde ich auch nicht, da bin ich übrigens nicht der einzige.

Viele Grüße
Perser
Carl
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Re: Einspeisen ... To Be or not to Be

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Gepostet: 04.09.2022 - 18:32 Uhr  ·  #6
Wer beruflich oder sonstwie den Umgang mit Bürokratie gewohnt ist hat wohl auch weniger Probleme damit.

Wir sehen ja gerade an der Grundsteuer Reform wo nun jeder Grundbesitzer ein für Laien recht kompliziertes Erklärungsformular ausfüllen und online einreichen soll was bei uns in Deutschland bürokratisch im Argen ist.

Der Bürger ist zwar ein Individium, keiner gleicht dem anderen, er wird aber gerne in Schubladen eingeordnet - wie das bei Bürokraten so läuft....
Chritz
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Re: Einspeisen ... To Be or not to Be

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Gepostet: 04.09.2022 - 18:34 Uhr  ·  #7
7,8 MWh bisher erzeugt dieses Jahr. Davon 1,4 selbst verbraucht. Was sollte ich den mit dem Überschuss machen? Speicher wird nach nun mehr 6 Monaten Lieferzeit morgen geliefert. Aber auch dieser wird das nicht so weit ändern da wir im Jahr „nur“ 3,2 MWh verbrauchen. Irgendwann kommt noch wärmepumpe. Aber im Sommer kommen 40-75 kWh am Tag runter. Die kann ich garnicht sinnvoll verballern. Also einspeisen und, auch wenn es nicht viel pro kWh ist, Geld bekommen. Und das bei Anlagen unter 10kwp auch noch ohne irgendein steuerkrams.

Dazu auch noch was gutes für die Umwelt tun. Warum sollte man also nicht einspeisen?

Mit der neuen Grundsteuer tue ich mich schwerer. Also noch nicht gemacht. :-)

Ach und dazu, ich hab mit Bürokratie wenig im Beruf zutun.
Carl
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Re: Einspeisen ... To Be or not to Be

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Gepostet: 04.09.2022 - 19:25 Uhr  ·  #8
"Dazu auch noch was gutes für die Umwelt tun. Warum sollte man also nicht einspeisen?"

Dir macht doch niemand einen Vorwurf! Du hast doch alles richtig gemacht! Und was Gutes für die Gemeinschaft getan.

7,9 Mwh ist schon ein Hammer!

Wenn man sich erstmal klar darüber ist was man erreichen will fällt wohl auch das Bürokratische oft nicht mehr so schwer. Jedenfalls - eine Sache die erst einmal angepackt ist fällt meist leichter als das schlimme Grausen vorher!
Chritz
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Re: Einspeisen ... To Be or not to Be

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Gepostet: 04.09.2022 - 20:49 Uhr  ·  #9
Ich habe das auch nicht als Vorwurf aufgefasst. Ich meine damit eher das es mehr Sinn macht den Überschuss zu nutzen. Wegen ein wenig Bürokratie die Energie auf dem Dach verpuffen zu lassen wäre einfach zu schade.

Auch oder grade dann wenn man bedenkt das es der Umwelt nicht unbedingt geholfen hat die Module herzustellen. Dann sollte man diese doch bestmöglich nutzen um so viel grünen Strom herzustellen wie eben möglich.
Carl
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Re: Einspeisen ... To Be or not to Be

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Gepostet: 05.09.2022 - 06:32 Uhr  ·  #10
Das Nutzerprofil der privaten Erzeuger umweltgreundlicher Energie ist nicht so einheitlich dass es sich bei jedem lohnen würde oder Sinn macht ins öffentliche Netz einzuspeisen.

Leute die gerade mal so viel oder weniger als den eigenen Energie Bedarf damit decken haben andere Wünsche die es zu erfüllen gäbe.

Wenn nur soviel Wind und/oder Solarpower installiert wurde dass sich das Einspeisen ins öffentliche nicht lohnt dann hat man dennoch oft Zeiten des saisonal oder periodisch bedingten Mangels oder Überschusses.

Deshalb ist das Thema Speicherung so interessant, es macht neugierig auf neue Lösungen .

Verlustarme Langzeit Speicher - da gibt es bisher noch nicht viel was auch für den durchschnittlichen Häuslebauer in Frage käme.
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