„Starter“ Bleiakku dies und das

 
Chritz
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„Starter“ Bleiakku dies und das

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Gepostet: 11.09.2022 - 15:25 Uhr  ·  #1
Moin zusammen.

Der glückliche Zufall hat mir 2 neue LKW Akkus beschert die mich nichts gekostet haben.

Es sind 2 Exide Pro EFB.

Ich weiß, nicht wirklich als Energiespeicher geeignet. Aber für umsonst durchaus brauchbar.

Nun drängen sich mir einige Fragen dazu auf die evtl. der ein oder andere beantworten kann.

1stens:
Aufgestellt sind sie in meinem Keller. Im Keller (ein Raum) befindet sich auch die Heizung. PV WR und BYD Speicher. Die Holztreppe zum Obergeschoss ist auch gleichzeitig der Keller Abgang. Fenster würde ich gerne zu lassen. Da der Keller eh schlecht isoliert ist. Wieviel Gas mag bei der Ladung wohl entstehen. Könnte das gefährlich werden? Ich denke die Belüftung ist wohl ausreichend, habe da aber null Erfahrungen.

2tens:
Derzeit, bis der Rest der Technik da ist, spiele ich ein wenig mit den Dingern und dem SUN GTIL2. Dazu lade ich sie mit einem Modellbau Lader auf. Der kann aber nur bis 6A laden. Bei 14 Volt bleibt die Spannung stehen. 2,5A werden noch eingeladen. Aber die Spannung steigt nicht weiter. Manchmal höre ich es blubbern. Kann den bei 14V schon die Gasung beginnen? Ich habe noch ein uraltes Ladegerät. Das kann bis 180A (gestaffelt 16/32/72/96/180A) laden. Es ist aber mit Trafos aufgebaut. Habe mal gelesen das die brummspannung nicht gut für Akkus ist. Ist das so? Womit sollte ich laden?

3tens:
Um die Säure ein wenig durch zu rühren will ich die ab und an mal ordentlich kippeln. Bei 60 kg nicht so einfach. Wie oft sollte ich das wohl machen? Was kann ich noch machen um denen auch bei den schlechten Bedingungen ein möglichst langes Leben zu geben? Plan ist es nicht mehr als 20% Ladung zu entnehmen damit sie zumindest hiervon nicht zu sehr gestresst werden. Das wären immerhin bei 2Stück etwa 1ne kWh.

Anregungen, Empfehlungen und alles andere gern her.

Gruß,
Chritz
wieso
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Re: „Starter“ Bleiakku dies und das

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Gepostet: 11.09.2022 - 17:21 Uhr  ·  #2
Hallo Chritz

Erstmal glückwunsch , die klingen ja sehr ok , sind wohl einiges hochwertiger als normale Starterbatterien
Kann mir nicht vorstellen dass ein Kelllerraum , wegen der Gasung ein Problem-Thema ist .
Trotzdem ab und an mal lüften wär zu empfehlen .

Bei der Volladung wird ichs dann genauer nehmen , denn je kälter die stehen umso höher sollte ja die Ladespannung sein , und da sind dann wohl 14 Volt eindeutig zuwenig normal ist 14.4-14.8 Volt bei 25 Grad Umgebungstemperatur ( wird ja eher weniger sein im Keller , jedoch bei Dir mit Heitzung und Elektronik im Raum vielleicht auch sogar mehr , würde ich messen )

Ab 14 Volt und nur noch 2 A klingt eher wie Floatladung und ist zu wenig ( vielleicht hat der Laderegler aber vorher schon etwas höher geladen ???)

Das Ladegerät mit Trafo scheint da geeigneter und mit zwischen 500-1000 watt kann ja diese Batterie mit ca 7 kWh Gesamtkapazität geladen werden , wenn Du mit Trafo soetwas wie einen Kupfer-Ringkerntrafo meinst , .... das sollte ja auch kein Thema werden , den die guten Off-Grid inverter/charger haben ja auch einen solchen als Hetzstück .

Hmmm , weiss net ob das rütteln viel Freude bringt und wieviel Sinn das macht , vieleicht auf eine flexible Matte stellen dann geht das rütteln besser

Desteliertes Wasser öfter prüfen , die Temperatur auch , schauen dass Sie oft vollgeladen wird

Gruss Lars
Chritz
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Re: „Starter“ Bleiakku dies und das

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Gepostet: 11.09.2022 - 18:41 Uhr  ·  #3
Danke Lars,

also ist die Brummspannung doch nicht so das Thema? Das Ladegerät was ich benutze kommt aus dem Modellbau. Ist eigentlich für Lion mit balancer. Kann aber auch Blei. Aber scheinbar nicht in der Größenordnung . :-) Das alte macht auf jeden Fall mehr Dampf.

Die Tür zum Keller wird in der Regel mehrfach am Tag geöffnet da dort auch unser Vorratsregal steht. Die Tür selbst ist auch nicht abgedichtet. Geschweige den die Treppe. Da gibt es Ritzen ohne Ende. Mir fehlt halt nur die Erfahrung damit. Nicht das es mal Puff macht. :-)

Temperatur liegt derzeit bei ca. 18-20 Grad. Derzeit stehen die aufm Boden. Der ist kälter. Wollte die eh noch auf Bretter stellen. Zum kippeln (Rundstock drunter legen) . Reicht destilliertes Wasser wirklich? Hab das so auch immer bei dem Motorrad Batterien gemacht.

Gruß,
Christian
wieso
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Re: „Starter“ Bleiakku dies und das

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Gepostet: 11.09.2022 - 19:24 Uhr  ·  #4
Hallo Chritz

Ganz genau weiss ich nicht was "Brummspannung" in Verbindung mit deinem älteren Ladegerät bedeutet , da häng ich mich nicht aus dem Fenster , jedoch wenn das alte Teil ein Batterie Ladegerät ist , nur deswegen das es älter ist , heisst ja nicht schlechter

Wenn das kleine Ladegerät es nicht über 14 volt schaft , dann ist dies zuwenig
Bleibatterien werden wohl oft eher unterladen und das ist nicht so gut , lieber dann doch etwas höher geladen und somit gleichen sich die Zellen besser aus , aber natürlich etwas mehr dest. Wasserverbrauch

Wolltest Du die 2 Batterien nicht doch eher als 24 Volt Bank betreiben ? Dazu passt ein Netz-PV Modul eher sehr gut im Notfall sogar ohne Laderegler , aber die gibts ja auch schon recht günstig
Chritz
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Re: „Starter“ Bleiakku dies und das

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Gepostet: 11.09.2022 - 20:07 Uhr  ·  #5
Ja, als 24v Bank. Mir fehlt aber noch der balancer dafür. Deswegen lade ich die immer einzeln. Das Ladegerät kann auch 6v bis 96v. Ist aber über 30 Jahre alt. Da läuft noch alles „analog“. Hat noch richtige mechanische Drehknöpfe.

Hatte eigentlich auch vor damit hin und wieder mal die Akkus voll zu machen wegen ausgleichsladung. Der Schams macht bis 29v. Das eigentlich zu wenig. Aber nach dem Artikel bin ich etwas skeptisch. Oder ist das augenwäscherei?.
Chritz
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Re: „Starter“ Bleiakku dies und das

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Gepostet: 11.09.2022 - 20:34 Uhr  ·  #6
Ok, eben einen anderen Artikel gelesene. Dort wird die brummspannung auch erwähnt. Aber nicht als schädlich für den Akku sondern für evtl. Angeschlossene Systeme wie gps usw.
wieso
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Re: „Starter“ Bleiakku dies und das

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Gepostet: 11.09.2022 - 21:10 Uhr  ·  #7
Ah ok , auf Englisch heisst diese Brummspannung -ripple voltage.... Da klingelts bei mir schon wieder eher
Hatte aber eher gedacht das dies beim Laden einer Batterie eher weniger das Problem ist , sondern beim Entladen dieser und angeschlossenen Verbrauchern ....

Ich glaub ich hab dies bei meinem Victron systhem eher etwas ignoriert , bzw nicht weiter hinterfragt :D

https://www.victronenergy.com/…system.pdf

Beim Schams . kann man ja auch einen Temperaturfühler mit anschliessen , jedoch glaube nicht das Du im Keller sowas brauchst ....
Meine Batterie in Irland war halt draussen, halb im Erdreich eingegraben , und somit hat der Tempfühler meine 2 MPPT Laderegler halt automatisch die Ladespannung angepasst, donnst wäre die Batterie wohl im Winter sehr oft nicht vollgeladen worden
Erdorf
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Re: „Starter“ Bleiakku dies und das

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Gepostet: 12.09.2022 - 00:13 Uhr  ·  #8
Zitat geschrieben von Chritz

Wieviel Gas mag bei der Ladung wohl entstehen. Könnte das gefährlich werden? Ich denke die Belüftung ist wohl ausreichend, habe da aber null Erfahrungen.

Kann den bei 14V schon die Gasung beginnen?

Um die Säure ein wenig durch zu rühren will ich die ab und an mal ordentlich kippeln.

Plan ist es nicht mehr als 20% Ladung zu entnehmen.


Die Menge die an Gas entstehen kann ist das eine, die Abführung das andere. Es muss beides zueinander passen
und das Gas darf sich nirgendwo stauen. H2, Knallgas ist leichter als Luft, will also nach oben entweichen.
Das Gas muss nach oben flüchten können und sich oben nirgendwo sammeln können.

Ja, bei 14.0 V kann schon die Gasung beginnen.
Bei klassischen Blei-Säure Akkus beginnt die Gasung ab 13.8 V (25°C).
Starter Akkus sind Calcium legiert. Da liegt die Gasungsspannung etwas höher, wenn ich nicht irre.

Wenn du täglich oder alle paar Tage in die Gasung kommst, ist es nicht erforderlich die Akkus mechanisch zu rütteln.

Starter Akkus haben einen anderen Anwendungsfall. Hohe Ströme für kurze Zeit und werden dann sofort wieder auf 100% geladen. Die Energieentnahme liegt bei 1, 2, 3 %. mehr als 10% DoD würde ich nicht machen.

Diese Akkus sind gut um erste Erfahrungen in der Blei Akku Technologie zu machen. Ich kenne es nicht anders,
als das diese Akkus nach dem ersten Winter unbrauchbar sind. In diesem Sinne, sei bitte nicht enttäuscht
und investieren nicht all zu viel in die Akkus. Blei Akkus, Panzerplatten Akkus, OPzV Akkus sind bewährte Akkus in der Offgrid Anwendung und vergleichsweise günstig, müssen jedoch gewarteten und korrekt behandelt werden, das macht sehr viel Lebensdauer aus.

Viel Spaß damit.

Liebe Grüße
Chritz
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Re: „Starter“ Bleiakku dies und das

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Gepostet: 12.09.2022 - 09:23 Uhr  ·  #9
Moin Erdorf,

die Akkus sind ja auch für hotelfunktion ausgelegt. Deswegen hoffe ich auf ein paar mehr Zyklen als bei normalen Starterbatterie. Allerdings erwarte ich auch nicht mehr als 2 Winter was die überleben werden. Ich werde da meine Erfahrungen machen.

Danach sind dann panzerplatten mit zentralentgasung geplant. Das ganze soll als grundlastspeicher dienen.

Unser Haus ist Baujahr irgendwo 1955. Es wurde immer mal was dran gemacht aber ist weit entfernt von irgendwelchen Standards. Luft Ritzen gibt es bestimmt auch noch genügend auf dem Dachboden wo das Gas dann weg kann. Hoffe ich zumindest. Ich versuche mal heraus zu finden wo das Ventil für die entgasung sitzt. Vielleicht lässt sich da ja was basteln um zumindest ein Teil direkt abführen zu können.

Ist meine Spielwiese. Bei der Anlage geht es mehr um den Spaß an der Sache. Anders ist es bei der großen PV Anlage. Dort habe ich zwar auch alles selbst gemacht. Aber die ist nicht zum spielen gedacht. Die muss einfach nur laufen.
wieso
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Re: „Starter“ Bleiakku dies und das

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Gepostet: 12.09.2022 - 11:44 Uhr  ·  #10
Eine Auto Lichtmaschine bringt ja normal auch bis zu 14,6 Volt , und sooft füllt wohl keiner da dest. Wasser nach
Aber schwer zu sagen wieviel deine 120 kg Batterie bei der unten ganannten Zyklenzahl braucht
Meine 12 mal schwerere BleiBatterie hat bei täglichen Zyklenbetrieb ca 12 l im Jahr verbraucht , aber war ja schon in die Tage gekommen, also bei mir im Alter von 5-15 Jahren (Lebensalter ) in Betrieb

Exide selbt gibt ja dieses an zu den Batterien
Zitat
2x längere Lebensdauer im Vergleich zur Standard-LKW-Batterie (fortschrittliche SHD-Technologie mit auf die aktive Masse geklebten Glasfasermatten), die eine hervorragende Zyklenleistung ermöglicht (bis zu 200 Zyklen bei 50% DoD)


Wobei das mit den Glasfasermaten mich eher an AGM erinnert :-/ jedoch sind sie ja under Blei-Säure Batterien die Wasser benötigen gelistet , ucnd ich denke die Batterie Zellen Stöpsel sind ja rausdrehbar , oder Chritz ?

Da würd ich mal nacfragen bzw nachschauen , bevor Du den Tip mit dem dest. Wasser umsetzt .

Vielleicht bin ich etwas eingerostet , und vergass , dass leider heute viele Bleisäure Batterien gar nicht mehr zu öffnen sind um Wasser nachzufüllen , ging mir so vor 2 Jahren als ich 2 billige Starter Akkus wegen einer schnellen Inselösung im Baumarkt besorgt habe , und dann festgestellt habe , dass ich kein Wasser nachfüllen kan ohne den Plastick-verschweisten Deckel mit mechanischer "Gewalt" entfernt habe um per Schraubenzieher an die einzelnen ZellenStöpsel zu kommen ... Aber wie gesagt vom Bild her deines Links , passt da ja ein Kreutzschlitz für jede Zelle bei Dir um den Stöpsel rausszudrehen .

Das "Reinschauen in die Zellen ist gar nicht so einfach , um zu sehen ob die Bleiplatten noch ein klein wenig unter dem Wasser Gemisch sind , und natürlich den WasserBedarf der einzelnen Zellen , damit der Wasserstand nach dem Auffüllen dann bei allen Zellen fast oder genau gleich ist ....

Gruss Lars
Chritz
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Re: „Starter“ Bleiakku dies und das

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Gepostet: 12.09.2022 - 12:11 Uhr  ·  #11
Ja, ich kann die Stöpsel aufdrehen. Habe ich auch schon gemacht. Leider zu früh nach dem Laden so das noch Druck in der Batterie war. Das Loch ist etwa so groß wie ein 2 Euro Stück. Wieviel Wasser drin ist kann man locker sehen. Ob da Matten an den Platten klebt habe ich noch nicht nachgesehen. Werde ich nachher mal machen und berichten.
Erdorf
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Re: „Starter“ Bleiakku dies und das

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Gepostet: 12.09.2022 - 13:14 Uhr  ·  #12
Zitat
(bis zu 200 Zyklen bei 50% DoD)

Hmm, ja, 200 Zyklen sind meist ziemlich genau 200 Tage.

Bei nur 10% DoD wären das mindestens 1000 Tage, was knappe 3 Jahre ausmacht.
Aber das Verhalten ist nicht proportional.
Bei nur 10% DoD würde ich mit den Angaben hier schätzen, dass man ca. 5 Jahre davon hat.
Das Altern von Blei Akkus geht überproportional flott mit der Tiefe der Entladung und der Zeit in diesem Zustand.

Bei 20% DoD kann es schon sein, das dieser Akku die genannten 2 Jahre (Winter) mitmacht.
Irgendwann kippt das System, weil die Kappazität schleichend verloren gegangen ist.
20% DoD sind ja eine bestimmte Energiemenge meist gemeint im Neuzustand.
Die selbe Energiemenge macht bei dem gealterten Akku, dann z.B. 40 % DoD aus,
weil der schon die Hälfte seiner realen Kappazität verloren hat.
Ab 50 % realem DoD kippt das System und der Akku altert unverhältnismäßig flott, ein sogenannter sich selbst verstärkender Teufelskreis beginnt und beim nächsten Winter ist meist Schluss.
wieso
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Re: „Starter“ Bleiakku dies und das

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Gepostet: 12.09.2022 - 13:49 Uhr  ·  #13
Zitat
Zitat
(bis zu 200 Zyklen bei 50% DoD)

Hmm, ja, 200 Zyklen sind meist ziemlich genau 200 Tage.


Bei einer 50% Entladung von Chritz Batterie wären dies ca 3,5 kWh Entladung mal 200 mal (ohne Verluste gerechnet) , bevor die in die Knie geht ....

Aber egal wie ich finde , wenn Mensch diese halt mal nutzt in unserem Alter unter der Kategorie "Jugend forscht" :fgrin: testen will

Aber stimmt , es ist wohl unglaublich richtig , das manche Batterien halt zum Dauerzyklen - Gebrauch sehr ungeignet sind , und Mensch diesen Faktor Batterie oft gerne verdrängt ... deshalb unabhännig von diesem Thread , ist es verdammt wichtig über Batteriekapazität im Verhältniss zur Zyklenanzahl nachzudenken ....

Aber was soll man weiter sagen, wenn diese Batterien nun zur Verwendung stehen

Gruss Lars
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Re: „Starter“ Bleiakku dies und das

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Gepostet: 12.09.2022 - 14:47 Uhr  ·  #14
10% sind zu wenig. 50% zu viel. Also werden es 20%.

Wie gesagt haben sie als Geld nur das gekostet, was der Sprit gekostet hat die abzuholen.

Bekommen habe ich sie von einer NFZ Werkstatt in der mein Bruder arbeitet. Die Batterien werden immer als Satz gekauft. Eine der beiden war unter 11V. Deswegen wurden beide nicht verbaut sondern reklamiert. Die „alten“ gehen in diesem Fall zum verwehrter.

Ich selbst konnte bisher keinen markanten Unterschied der beiden feststellen. Beide haben eine ruhespannung von über 12,85V über Tage. langsam sinkend. Aber wirklich langsam.
Chritz
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Re: „Starter“ Bleiakku dies und das

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Gepostet: 12.09.2022 - 16:06 Uhr  ·  #15
Che
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Re: „Starter“ Bleiakku dies und das

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Gepostet: 12.09.2022 - 16:22 Uhr  ·  #16
Glasmatte würde mich wundern, bei LKW-Batterien.

Kennzeichen einer AGM ist das Vermögen, die Ladung sehr lange zu halten.
Ich stelle meine Kanu-Batteriene im Herbst in die Garage, vergesse sie über den Winter buchstäblich, und muss nach ca. 6 Monaten mal für 10 Min. mit 8A beginnend nachladen, bei 140 Ah.

Wenn die Selbstentladung wesentlich höher ist, dann wahrscheinlich keine AGM-Ausführung.
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Re: „Starter“ Bleiakku dies und das

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Gepostet: 12.09.2022 - 17:39 Uhr  ·  #17
Zitat geschrieben von Che

Glasmatte würde mich wundern, bei LKW-Batterien.

Kennzeichen einer AGM ist das Vermögen, die Ladung sehr lange zu halten.
Ich stelle meine Kanu-Batteriene im Herbst in die Garage, vergesse sie über den Winter buchstäblich, und muss nach ca. 6 Monaten mal für 10 Min. mit 8A beginnend nachladen, bei 140 Ah.

Wenn die Selbstentladung wesentlich höher ist, dann wahrscheinlich keine AGM-Ausführung.



Scheint so , das Du es darauf anlegst , sorry wenn Du der Entwickler diesr bist , wusste ich nicht !

Aber Danke , dass Du als Profi nun übernimmst , und sehr viel Entschuldigung dass ich etwas über diese Batterie nachgeforscht habe . Aber entschuldige auch bitte das ich AGM Batterien schon lange kenne und das "Active-Glass-Mat " oder kurz AGM schon recht lange verfolge und weiss dass gewisse Modelle doch eher mit Wasser aufgefüllt gehöhren wollen

Hier handelt es ich wohl eher um ein Hybryd/Laminat von AGM und Blei , welche zum Starten taugen aber auch zur Kaffeepause an der Raststätte

Wenn Du Zeit hast, lese mal drüber nach ! https://www.exidegroup.com/ch/…ncepro-efb mit auf
Zitat
mit auf die aktive Masse geklebten Glasfasermatten




Aber wie gesagt , will ich ja nur etwas Beistand geben und einen Gedankenaustausch
Wie und welche Batterie mir am liebsten ist wissen wir ja alle nun


Gruss Lars
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Gepostet: 12.09.2022 - 17:55 Uhr  ·  #18
Zitat geschrieben von Chritz

Es ist dort wirklich eine Matte zu sehen.

 



Geil oder ?

In einem englisch sprachigen Forum haben wir solche Fotos als BatteryPorn bezeichnet
Chritz
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Re: „Starter“ Bleiakku dies und das

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Gepostet: 12.09.2022 - 18:15 Uhr  ·  #19
Habe vorhin eine Batterie mit dem großen Ladegerät geladen. Gasung beginnt wirklich schon bei 13,8V. Dann ist die Spannung langsam rauf auf 14,05. Danach ist sie wieder gefallen?! Auf 13,98. Habe dann das laden erstmal unterbrochen und mir in allen Kammern den Füllstand der Säure angesehen. War überall gleich auf. Wie ist das zu erklären? Ausgleichsladung? Oder hat sie doch ein hau?

Zu Ladebeginn hatte sie 12,79 ruhespannung.
Erdorf
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Re: „Starter“ Bleiakku dies und das

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Gepostet: 12.09.2022 - 19:24 Uhr  ·  #20
Solche Spannungsschwankungen von +- 200 mV sind normal.

Der Akku arbeitet intern und es löst sich eine chemische oder mechanische Spannung,
was dann die elektrischen Spannungsschwankungen verursacht.
Insbesondere dann wenn der Akku länger eine Zeit nicht benutzt wurde
oder wenn er gast, das Gas sich sammelt und dann ruckartig größere Bläschen entweichen.

Ich kenne solche Schwankungen auch bis +- 500 mV insbesondere am Ladeende bzw. in der Regenerationsladung.
Bei letzterem werden inaktive teile plötzlich wieder aktiv.

Alle Werte die du gepostet hast sind normale Werte für einen guten Akku.

Grüße
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