Hybrid Auto aus Inselanlage laden

 
Erdorf
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Hybrid Auto aus Inselanlage laden

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Gepostet: 19.11.2022 - 21:09 Uhr  ·  #1
Hallo zusammen,

ein Freund von mir hat ein Projekt wo er sein Hybrid Auto aus einer eigens dafür konzipierten Inselanlage laden möchte.

Das Auto hat einen 15KWh elektrischen Speicher, der Stromverbrauch liegt bei etwa 8 KWh täglich.
Die Inselanlage soll mit einem Südost ausgerichteten Solarzaun (vertikale PV) versorgt werden.
Hiermit ließen sich ca. 3.5 KWp PV installieren.
Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit einen kleineren Solarzaun Südwest ausgerichtet zu installieren.
Außerdem weitere Dachflächen mit brauchbarer Ausrichtung.

Der Staat belohnt jede selbst erzeugte und mit dem Auto verbrauchte KWh mit 37ct.
Das Projekt wird aus wirtschaftlichen Überlegungen angegangen.

Sein Stromverbrauch im Haus liegt bei ca. 9KWh. Grundverbrauch (mindestens, geschätzt bei 150W).
Er möchte auf keinen Fall einspeisen und möglichst den Strom mit dem Auto verbrauchen.
Überschüssiges eventuell mit Verbrauchern im Haus.
Grundlast, oder Warmwasser oder Drehstromverbraucher, Sägen ...).

@Thorsten
Bitte Link zum Auto einfügen

Was meint ihr? Lässt sich das wirtschaftlich abbilden?

Liebe Grüße
wieso
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Re: Hybrid Auto aus Inselanlage laden

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Gepostet: 20.11.2022 - 02:39 Uhr  ·  #2
Zitat
Der Staat belohnt jede selbst erzeugte und mit dem Auto verbrauchte KWh mit 37ct.


Hi Erdorf , gibts da mehr Infos , denn das ist mir neu .
Carl
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Re: Hybrid Auto aus Inselanlage laden

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Gepostet: 20.11.2022 - 07:30 Uhr  ·  #3
Diese Form von abgewandelter "Einspeisevergütung" stände im diskutablen Gegensatz zu dem was (und wieviel) ein Einspeiser für das ins öffentliche Netz gespeiste Kilowatt bekommt.

Ein E-Autofahrer belastet so zwar nicht die öffentliche Stromversorgung, aber er speist auch nichts ein. Es schreit zum Himmel wenn die Einspeiser, die doch einen elementaren Nutzen für die Gemeinschaft erbringen dahingegen mit weit weniger Vergütung abgespeist werden.

Ein so vom Staat begünstigter Solarautofahrer wird demnach belohnt wenn er jedes selber erzeugte Kilowatt auch brav auf der Strasse mit seinem E-Auto verbrät?
Kann das überhaupt sein?
o_lampe
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Re: Hybrid Auto aus Inselanlage laden

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Gepostet: 20.11.2022 - 09:44 Uhr  ·  #4
@Erdorf
Steht das Hybridauto denn tagsüber (wenn die PV-Anlage liefert) zuhause? Andernfalls kämen noch die Kosten für eine Zwischenspeicherung dazu.
Richtig clever wäre es wenn das E-Auto das Hausnetz mit versorgt. (falls es den Strom nicht in Kilometer umsetzt)
Dann bekäme man die üppige Vergütung sogar für den Eigenbedarf. Oder muss man Fahrtenbuch führen für die Vergütung?

@Carl
Aus Sicht des Staates sind das drei Fliegen mit einer Klappe:
1. Ein E-Auto Besitzer wird ermuntert sich eine PV Anlage zu installieren
2. Das öffentliche Netz muss nicht belastet werden
3. Ein Besitzer von PV wird sich ein E-Auto kaufen

Ich finde es eher ungerecht, dass man als Mieter diese Übervorteilung nicht nutzen kann.
"Der Teufel shei$$t immer auf den grössten Haufen"

Auch E-Auto Car sharing wird dadurch nicht unterstützt, was ja das eigentliche Ziel einer Mobilitätswende sein sollte.
wieso
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Re: Hybrid Auto aus Inselanlage laden

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Gepostet: 20.11.2022 - 10:28 Uhr  ·  #5
Wie gesagt , wo gibts zu dieser seht fraglichen"Vergütung" mehr Infos ?

Wer gar nicht Auto fährt , kann sich da wohl gehörig auf den Schlips getreten fühlen

Auch die, die ihre Heitzung von fossilen auf Wärmepumpe umstellen .

Klar ist so eine Insel machbar einphasig mit Batteriespeicher
o_lampe
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Re: Hybrid Auto aus Inselanlage laden

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Gepostet: 20.11.2022 - 10:46 Uhr  ·  #6
Zitat

Wer gar nicht Auto fährt , kann sich da wohl gehörig auf den Schlips getreten fühlen

Wohl wahr, die ÖPNV-Teilnehmer bekommen zwar ein 49€ Ticket, aber das wird eher für Ausflüge genutzt als fürs Berufspendeln.
Und das Ticket ist auf dem Platten Land wenig nützlich, wenn in den Ferien keine Busse fahren und man Abends ganzjährig angeschmiert ist.
Erdorf
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Re: Hybrid Auto aus Inselanlage laden

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Gepostet: 20.11.2022 - 11:16 Uhr  ·  #7
@o_lampe

Das Hybridauto steht tagsüber, wenn die PV-Anlage liefert, beim Arbeitgeber, wo das Auto kostenlos aufgeladen werden kann.
Das lohnt sich aber nicht, weil dann die 37 ct wegfallen.

Also ja, eine Zwischenspeicherung ist erforderlich.
z.B. in der Größenordnung 10 .. 15 KWh.

Noch etwas:
Das Hybridauto kann auch Strom über eigenen 230 V Wechselrichter bereit stellen, das nur am Rande.

Ein Ansatz wäre eine reine DC Lösung:
PV -> MPPT Laderegler -> 48 V Akku -> Wallbox (DC/DC Wandler) -> Auto

Was meint ihr?
o_lampe
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Re: Hybrid Auto aus Inselanlage laden

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Gepostet: 20.11.2022 - 12:25 Uhr  ·  #8
Zum Schnelladen wäre es interessant einen identischen Akku als Zwischenspeicher zu verwenden. (aus baugleichem Schrottauto?)
Welche Spannung hat der Auto-Akku?
FamZim
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Re: Hybrid Auto aus Inselanlage laden

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Gepostet: 20.11.2022 - 12:37 Uhr  ·  #9
Hallo

Mann mann auf der Arbeitsstelle umsonst laden und selbst verbrauchten Strom auch noch vergütet bekommen ? = Sonderangebot für einem Monat ??
Das Auto auch noch geschenkt ??

Gruß Aloys.
Erdorf
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Re: Hybrid Auto aus Inselanlage laden

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Gepostet: 20.11.2022 - 12:37 Uhr  ·  #10
Schnellladen ist nicht wirklich eine Anforderung,
zumindest keine für die sich ein Mehraufwand lohnen würde.

Im Regelfall hat das Auto über Nacht Zeit sich zu laden.
Darüber hinaus kann das Auto auch noch mit Benzin betrieben werden.
a) Generator Betrieb b) direkt mechanisch gekoppelt

@Thorsten
Magst du mal bitte die Technischen Daten des Autos verlinken?

@Aloys
Plug-in-Hybride erhalten eine Förderung von bis zu 6750 Euro
Carl
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Re: Hybrid Auto aus Inselanlage laden

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Gepostet: 20.11.2022 - 13:48 Uhr  ·  #11
Für mich die gleiche Kopfnuss wie bei Lars: "Wie gesagt , wo gibts zu dieser seht fraglichen"Vergütung" mehr Infos ?"

Für einen Aprilscherz passt ja irgendwie die Jahreszeit noch nicht.
Erdorf
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Re: Hybrid Auto aus Inselanlage laden

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Gepostet: 20.11.2022 - 17:41 Uhr  ·  #12
Die folgende Info kommt von Thorsten, ich möchte das präzisieren:
Der Staat belohnt jede selbst erzeugte und mit dem Auto verbrauchte KWh mit 32ct.
Ich hatte, nicht ganz korrekt, 37 ct angegeben.

Wie das genau funktioniert weiß ich nicht.
Vielleicht mag Thorsten zu dieser Förderung ja Quellen oder weitere Infos angeben?
thorsten
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Re: Hybrid Auto aus Inselanlage laden

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Gepostet: 20.11.2022 - 20:15 Uhr  ·  #13
Hallo zusammen,

anbei schon mal der Link zum Auto: https://www.mitsubishi-motors….und-preise

Mal ganz klar gestellt:
Ich nutze das Auto für den Betrieb. Daher bekommt der Betrieb die von Frank genannte Förderung bei Anschaffung und ich zahle muss 0,5% des Neuwertes pro Monat versteuern und sozialversichern. Das ist nicht ganz geschenkt, aber fast.
Durch die Förderung liegt er wieder im freigegebenen Budget.

Ich bekomme durch den Arbeitgeber für alle gewerblichen km + ein Kontingent an privaten km gratis Strom und auch Benzin.
Für Strom den ich zu Hause lade und im Auto verbrauche bekomme ich STEUERFREIE 32Ct/kWh. Dazu muss es allerdings eine Wallbox mit geeichtem Zähler und Identifikation geben, idealerweise mit 48V-Eingang.

Tagsüber ist das Auto ab 9 Uhr unterwegs bis ca. 18:30 Uhr, also ja zum Akku.
thorsten
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Re: Hybrid Auto aus Inselanlage laden

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Gepostet: 20.11.2022 - 20:22 Uhr  ·  #14
Zitat geschrieben von o_lampe

@Erdorf
Steht das Hybridauto denn tagsüber (wenn die PV-Anlage liefert) zuhause? Andernfalls kämen noch die Kosten für eine Zwischenspeicherung dazu.
Richtig clever wäre es wenn das E-Auto das Hausnetz mit versorgt. (falls es den Strom nicht in Kilometer umsetzt)
Dann bekäme man die üppige Vergütung sogar für den Eigenbedarf. Oder muss man Fahrtenbuch führen für die Vergütung?

@Carl
Aus Sicht des Staates sind das drei Fliegen mit einer Klappe:
1. Ein E-Auto Besitzer wird ermuntert sich eine PV Anlage zu installieren
2. Das öffentliche Netz muss nicht belastet werden
3. Ein Besitzer von PV wird sich ein E-Auto kaufen

Ich finde es eher ungerecht, dass man als Mieter diese Übervorteilung nicht nutzen kann.
"Der Teufel shei$$t immer auf den grössten Haufen"

Auch E-Auto Car sharing wird dadurch nicht unterstützt, was ja das eigentliche Ziel einer Mobilitätswende sein sollte.


Gefördert wird der Verbaucher und nicht der "Erzeuger" des Strom.
Erdorf
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Re: Hybrid Auto aus Inselanlage laden

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Gepostet: 20.11.2022 - 20:39 Uhr  ·  #15
Hallo zusammen,

ich habe aus dem Link von Thorsten mal die wesentlichen technischen Daten heraus gesucht.

Eclipse Cross Plug-in Hybrid BASIS 2.4 Benziner 72 kW (98 PS) 4WD, Systemleistung 138 kW (188 PS)

Fahrbatterie
Typ: Lithium-Ionen
Energiespeicher: 13.8 kWh
Normalaufladung bei 230 V/10 A, ca.: 6 h
Reichweite im elektrischen Betrieb (normal), ca.: 61 km
Anzahl der Zellen: 80
Betriebsspannung: 300 V
Schnellaufladung (80 %) CHAdeMO-Standard, ca.: 25 Min.
Normalaufladung bei 230 V/16 A, ca.: 4 h

@Thorsten
Hast du zur DC/DC Wallbox auch schon einen Link zu einem Modell was passen könnte?
Ich finde da nichts, was direkt vom Akku, z.B. 48 V auf 400 V DC konvertiert.
Ich finde nur Wallboxen, die 1 x 230 V AC oder 3 x 400 V AC (Drehstrom) auf 400 V DC konvertieren.

Grüße
WL01
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Re: Hybrid Auto aus Inselanlage laden

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Gepostet: 20.11.2022 - 21:48 Uhr  ·  #16
Zitat geschrieben von o_lampe

Richtig clever wäre es wenn das E-Auto das Hausnetz mit versorgt. (falls es den Strom nicht in Kilometer umsetzt)
Dann bekäme man die üppige Vergütung sogar für den Eigenbedarf.

Zitat geschrieben von Erdorf
Noch etwas:
Das Hybridauto kann auch Strom über eigenen 230 V Wechselrichter bereit stellen, das nur am Rande.
Also der Mitsubishi verfügt über KEINE "Vehicle to Load-Funktion". Das heißt man kann ihn nicht als Zwischenpufferspeicher fürs Haus in der Nacht nutzen. Die 230V-Steckdose ist nur für kleine Lasten wie einen Laptop oder eine Kühltasche gedacht!
Carl
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Re: Hybrid Auto aus Inselanlage laden

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Gepostet: 21.11.2022 - 01:42 Uhr  ·  #17
Das passiert eben wenn so urplötzlich etwas anders gemacht werden soll und sich alle überstürzen mit den Veränderungen - unausgereifte Ansätze kommen zum Zug bevor sie ausgereift sind.

Das sich der Umgang mit Energie und anderen Ressourcen ändern muss ist zwar schon seit geraumer Zeit bekannt aber vor 50 Jahren waren es ja auch nur Wissenschaftler die warnend den Finger erhoben haben und nicht die Greta Thunberg!

Was soll man eigentlich von der Gesellschaft denken, BANANA?
wieso
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Re: Hybrid Auto aus Inselanlage laden

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Gepostet: 21.11.2022 - 08:33 Uhr  ·  #18
Zitat
Ein Ansatz wäre eine reine DC Lösung:
PV -> MPPT Laderegler -> 48 V Akku -> Wallbox (DC/DC Wandler) -> Auto

Was meint ihr?


Erdorf , woher kommen die 48 Volt ? Wallbox ist doch eher 230 V AC
Oder welche Wallbox geht denn mit 48 Volt ? ( Ok hasst ja dann später auch herausgefunden)

Wird wohl dann eher auf einen Inselwechselrichter hinauslaufen

@ Hallo Torsten
Zitat
Ich bekomme durch den Arbeitgeber für alle gewerblichen km + ein Kontingent an privaten km gratis Strom und auch Benzin.
Für Strom den ich zu Hause lade und im Auto verbrauche bekomme ich STEUERFREIE 32Ct/kWh. Dazu muss es allerdings eine Wallbox mit geeichtem Zähler und Identifikation geben, idealerweise mit 48V-Eingang.


Von wem bekommst du diese , vom Arbeitgeber oder vom Staat ? Oder ist dies aus dem Kontigent berechnet was Du vom Arbeitgeber bekommst ?


Ohne jeglich Förderungs Hintergründe .....
ists ja erstmal möglich eine autarke bzw hohe Eigenstromnutzung / Stromversorgung hinzubekommen auch mit PV und Speicher alleine zu 80-90 % im Jahr . Das sollte erstmal der Anspruch sein eine regenerativen Energieversorgung , neben den Fördermitteln, die ja fossile Energien auch bekommen



Also mir wäre nur der Weg via Inselwechselrichter bekannt , eine Wallbox zu betreiben , wie dann im Winter dies klappen soll nachzuweisen das alles nur aus PV kommt von dieser Wallbox ist mir noch nicht klar , bzw muss ja dann der Netzbezug für diese rausgrechnet werden :-/

Sehr komplex grade mal wieder , ich geh mal Pflastern ,.... ein Stein nach dem anderen :D
o_lampe
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Re: Hybrid Auto aus Inselanlage laden

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Gepostet: 21.11.2022 - 09:48 Uhr  ·  #19
Sieht so aus, als wenn zwischen PV-Akku und geeichter Wallbox noch ein Wechselrichter sitzen muss, der min. 230V/10A liefert.
Erdorf
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Re: Hybrid Auto aus Inselanlage laden

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Gepostet: 21.11.2022 - 09:51 Uhr  ·  #20
@o_lampe
Das E-Auto darf in dieser Konstellation nicht Hausnetz mit dem selbst produzierten Strom versorgen.
Diese 32 ct werden nur vergütet, wenn der Strom zur Mobilität verwendet wird.

@WL01
Korrekt, das Auto hat keine "Vehicle to Load-Funktion", ich glaube solche Autos wären auch nicht zulässig für diese 32 ct Förderung. Die Wechselrichter Funktion des Autos is für kleine Lasten gedacht.

@Lars @o_lampe
Danke, ja, da ist noch einiges ungeklärt.
Es ist üblich einen Akku im Haus auf 48 V auszulegen. Die 48 V DC kommen also von einem angedachten Akku.
Aktuell steht nur das Auto fest.

Wenn es eine 48V DC -> 400 V DC Wallbox gäbe, die dazu noch geeicht und in D. zugelassen wäre,
dann wäre das toll, weil das Setup dann einfach wäre:
PV -> Laderegler -> Akku 48 V DC -> Wallbox -> Auto
Ich fürchte, wie Lars und o_lampe, das geht so nicht und es muss mindestens noch ein Inselwechselrichter dazu kommen.

Zitat geschrieben von o_lampe
Sieht so aus, als wenn zwischen PV-Akku und geeichter Wallbox noch ein Wechselrichter sitzen muss, der min. 230V/10A liefert.


Grüße
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